Halbseitige Sperrung der B 305 im Bereich Felsentor bei Ramsau

Halbseitige Sperrung der B 305 im Bereich Felsentor bei Ramsau

Ramsau / Landkreis Berchtesgadener Land – Auf der B 305 im Bereich Felsentor bei Ramsau kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen. Wegen gelöster Felsbrocken nach mehreren Frost-Tau-Wechseln wurde eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung eingerichtet.

Durch wiederholten Frost-Tau-Wechsel haben sich an der Felswand mehrere Felsbrocken gelöst.
Aus Sicherheitsgründen wurde deshalb eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung eingerichtet.
Die Situation wird durch Mitarbeiter des Staatlichen Bauamtes Traunstein weiter beobachtet. Die halbseitige Sperrung wird wieder aufgehoben, sobald sich die Situation verbessert.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Lageplan Copyright Staatliches Bauamt Traunstein)

Vier Leichtverletzte nach Brand in Ramsau

Vier Leichtverletzte nach Brand in Ramsau

Ramsau / Landkreis Berchtesgadener Land – 4 Leichtverletzte und ein Sachschaden im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich lautet die Bilanz, nachdem am Samstagnachmittag, (5.4.2025) , auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) ein Feuer ausgebrochen war. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Über die Integrierte Leitstelle Traunstein wurde am Samstag (5. April 2025), gegen 15.25 Uhr mitgeteilt, dass auf dem Anwesen eines Bauernhofs im Lehenmühlweg in Ramsau ein Feuer ausgebrochen war. Bei Eintreffen der sofort alarmierten regionalen Feuerwehren stand ein Nebengebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens bereits in Vollbrand. Nach dem raschen und professionellen Eingreifen der Einsatzkräfte konnte das Feuer mit hohem Aufwand nach mehreren Stunden vollständig abgelöscht werden.

Starke Rauchentwicklung

Auf Grund der starken Rauchentwicklung erlitten vier Bewohner des Anwesens leichte Verletzungen (Rauchgasvergiftungen). Drei von ihnen wurden durch Kräfte des Rettungsdienstes in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt.
Nach den ersten Maßnahmen durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Berchtesgaden übernahmen noch am gleichen Nachmittag Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein vor Ort die weiteren Ermittlungen in dieser Sache. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ist nun unter anderem die Brandursache Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Hinweise auf ein vorsätzliches Brandstiftungsdelikt liegen den Ermittlern derzeit nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ramsau: 49-jähriger bei Schachtarbeiten tödlich verunglückt

Ramsau: 49-jähriger bei Schachtarbeiten tödlich verunglückt

Ramsau / Landkreis Berchtesgadener Land – Ein 49-jähriger ist am gestrigen Mittwochnachmittag (20.6.2024) in Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) tödlich verunglückt. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nachdem der 49-jährige aus dem Landkreis Berchtesgadener-Land nicht zur Sammelstelle seiner Arbeitsstelle zurückkehrte, wurde er, nach den Angaben der Polizei, von seinem Kollegen bewusstlos, unter einem schweren Anbauteil eingeklemmt, gefunden. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen konnte dem 49-Jährigen nicht mehr geholfen werden, er verstarb an der Unfallstelle.
Die ersten Ermittlungen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Berchtesgaden. Noch am gleichen Nachmittag übernahmen Kräfte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die weitere Sachbearbeitung. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein werden nun die weiteren Untersuchungen zu den genaueren Todesumständen geführt.
Nach bisherigen Erkenntnissen liegen den Ermittlern keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Tödlicher Bergunfall am Watzmann

Tödlicher Bergunfall am Watzmann

Ramsau / Landkreis Berchtesgadener Land – Ein 20-jähriger Mann verunglückte am gestrigen Mittwochnachmittag am Watzmann (Landkreis Berchtesgadener Land) tödlich. Seine beiden Begleiter, 19 und 24 Jahre alt, überlebten den Absturz.

Nach den Angaben der Polizei bestieg die dreiköpfige Gruppe aus Rheinland-Pfalz den Watzmann mit anschließender Gipfelüberschreitung. Beim Abstieg von der Südspitze rutschten alle über ein Schneefeld ab, wobei alle drei die Kontrolle verloren und über eine steile Felswand mehrere hundert Meter abstürzten. Der 20-jährige war sofort tot.
Die beiden Begleiter überlebten den Absturz mit verhältnismäßig geringen Verletzungen. Aufgrund schlechten Handyempfangs konnten sie erst im weiteren Abstieg gegen 17 Uhr einen Notruf absetzen.
Der Rettungshubschrauber Christoph 14 und ein Bergwachtmann der Bergwacht Ramsau nahmen die beiden Begleiter mit der Rettungswinde des Rettungshubschraubers auf und brachten sie ins Tal.
Die Bergung des Leichnams wurde durch einen Polizeihubschrauber, zwei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und einem Bergwachtmann kurz vor einsetzender Dunkelheit durchgeführt. Die Begleiter wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Vermisster Bergsteiger tot aufgefunden

Vermisster Bergsteiger tot aufgefunden

Ramsau / Landkreis Berchtesgaden – Das Schicksal des 24-jährigen, der am Hochkalter in Ramsau vor knapp einem Monat verunglückte, bewegte ganz Deutschland (wir berichteten). Nun wurde seine Leiche gefunden.

Die Bergwacht stand mit dem schwer verletzten Bergsteiger zunächst nach in Kontakt. Wenig später riss dieser aber ab. Zur Unfallzeit herrschten auf 2500 Meter Höhe extrem schlechte Wetterbedingungen mit starkem Regen, der in Schnee überging.
Die Suche nach ihm gestaltete sich für die Rettungskräfte dementsprechend schwierig und musste immer wieder abgebrochen werden. Eine Woche nach dem Unglück wurde dann durch eine sogenannte Recco-Boje der Rucksack des Vermissten gefunden. Er selbst blieb verschollen und die Suche musste aufgrund der Schneelage in dem betreffenden Gebiet dann wieder eingestellt werden. Neben den Angehörigen war diese Situation auch für Rettungskräfte und Polizei seelisch enorm belastend.
Nun – knapp vier Wochen nach dem Unfall – wurde der Vermisste aus Hannover tot aufgefunden, wie aus einer aktuell veröffentlichten Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hervorgeht.

Der Vermisste wurde unterhalb
der Fundstelle des Rucksacks gefunden

Ein österreichischer Polizeihubschrauber des BMI aus Salzburg mit einem österreichischen Polizeibergführer an Bord entdeckte in den Südwestabstürzen des Hochkalters auf einem Schneefeld den leblosen Körper. Daraufhin wurde die Polizeiinspektion Berchtesgaden informiert und zwei Polizeibergführer mit Unterstützung des Polizeihubschraubers Edelweiß 2 machten sich auf den Weg. Der Vermisste wurde auf etwas 2250 Höhenmeter aufgefunden – in der bereits von der Polizei und den Rettungskräften vermuteten Absturzrinne unterhalb der Stelle, an dem der Rucksack gefunden wurde
Die warmen Temperaturen haben den Schnee nun soweit zurückgehen lassen, dass der Leichnam sichtbar wurde. Er wurde geborgen und zum Bergwachtdepot in die Ramsau geflogen. Die genaue Todesursache ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Fremdverschulden wird aber ausgeschlossen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vermisster Bergsteiger tot aufgefunden

Bergsteiger wird weiter vermisst

Ramsau / Landkreis Berchtesgaden – Schon seit fast einer Woche wird ein verunglückter Bergsteiger am Hochkalter in Ramsau vermisst. Sein Schicksal bewegt mittlerweile ganz Deutschland und ist in vielen Medien präsent. Leider gibt es nach wie vor keine guten Nachrichten, meldet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd aktuell. Sein Rucksack wurde gestern gefunden, von ihm fehlt aber weiter jede Spur. 

Der 24-jährige aus Niedersachsen wird seit vergangenen Samstag vermisst. Die Bergwacht stand mit dem offensichtlich schwer verletzten Bergsteiger zunächst noch in Kontakt. Weniger später riss dieser aber ab. Zur Unfallzeit herrschten auf 2500 Metern Höhe extrem schlechte Wetterbedingungen mit starkem Regen, der dann in Schnee überging.
Aufgrund der ungünstigen Wetterlage konnte die Suche erst am vergangenen Mittwoch intensiviert werden. Auch da leider erfolglos. Am gestrigen Donnerstag kamen dann zwei Polizeihubschrauber und eine Drohne der Grenzpolizeiinspektion Piding zum Einsatz. Auch ein Kampfflugzeug der Bundeswehr nahm die Suche auf. Die Suchmannschaften setzten dabei auch eine sogenannte Recco-Boje ein, um eventuelle Geräte mit verbauten Halbleitern zu orten und so den Vermissten lokalisieren zu können.
Diese Recco-Boje führte schließlich gestern Mittag zum Auffinden des Rucksacks des Vermissten. Der Suchbereich konnte dadurch, nach den Angaben der Polizei, erneut eingegrenzt werden.

Suche mit der 
Recco-Boje

Mehrere Teams aus Bergführern wurden an gezielt auserkorenen Punkten in der steil abfallenden und tief schneebedeckten Felswand abgesetzt, um im dortigen Umkreis gezielte Suchen durchführen zu können. Weiter mit dabei die Recco-Boje.
In den gestrigen Nachmittagsstunden konnte über diese Boje dann ein weiteres Signal aus der Wand empfangen werden. Die Suche mit einem Bergführer-Team verlief aber wieder ohne Erfolg. Der 24-jährige bleibt also vermisst. „Seitens der örtlichen Bergwacht und der Polizei wurde seit dem Unfalltag alles Menschenmögliche unternommen, um den Vermissten noch lebend zu finden“, heißt es in der betreffenden Pressemeldung. Aufgrund der Gesamtumstände sei der Einsatz in den vergangenen Tagen für die Rettungskräfte nicht nur körperlich, sondern auch seelisch enorm belastend.
Unter den derzeitigen Umständen, insbesondere aufgrund der Schneelage in dem betreffenden Gebiet, seien weitere Suchmaßnahmen aktuell nicht zielführend. Bergwacht und Polizei behalten die Lage am Berg jedoch genau im Auge, um bei einer Änderung der Witterung hin zu Taufwetter in der betroffenen Höhe, die Suche nach dem 24-jährigen schnell wieder aufnehmen zu können.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)