7. Klasse der Mittelschule Eiselfing spendet 400 Euro an Frühchenstation in Rosenheim

7. Klasse der Mittelschule Eiselfing spendet 400 Euro an Frühchenstation in Rosenheim

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Soziales Engagement trifft praxisnahen Unterricht: Die 7. Klasse der Mittelschule Eiselfing hat mit einem selbst organisierten Weihnachtsverkauf 400 Euro für die Frühgeborenen-Intensivstation am RoMed Klinikum Rosenheim gesammelt.

Mit viel Engagement, Kreativität und Teamgeist hat die 7. Regelklasse der Mittelschule Eiselfing kurz vor Heilig Abend ein ganz besonderes Projekt auf die Beine gestellt: einen weihnachtlichen Pausenverkauf für den guten Zweck. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – eine Spendensumme von 400 Euro, die nun der Frühchenstation des RoMed Klinikums Rosenheim zugutekommt.

Im Rahmen des WiB-Unterrichts (Wirtschaft und Beruf) übernahmen die Schüler die Planung und Verantwortung für alle Schritte – von der Ideenfindung über die Organisation und Preisgestaltung der selbst hergestellten Produkte bis hin zur Abrechnung von Einnahmen und Ausgaben. Die enge fächerübergreifende Zusammenarbeit erwies sich als besonders lernwirksam: Im Kunstunterricht gestalteten die Jugendlichen liebevoll Weihnachtskarten, bedruckten Plätzchentüten mit verschiedenen Drucktechniken und entwarfen ansprechende Preisschilder. Im Fach Ernährung und Soziales wurden mit großem Einsatz unterschiedliche Plätzchensorten gebacken.

Weihnachtliches Schulprojekt mit sozialem Mehrwert

Alle Schüler brachten dabei ihre individuellen Stärken ein. Der weihnachtliche Pausenverkauf in den letzten Schultagen vor den Ferien bildete schließlich ein besonderes Highlight. Für die Klasse war dies eine Bestätigung, denn der große Zuspruch aus der Schulgemeinschaft zeigte deutlich, wie gut ihre Arbeit ankam. Nach sorgfältiger Verrechnung aller Kosten stand die Spendensumme von 400 Euro fest.

Mit dieser Spende möchte die Klasse die wichtige Arbeit der Frühgeborenenintensivstation am RoMed Klinikum Rosenheim unterstützen und ein Zeichen der Solidarität setzen. Bei der Entscheidung wohin die Spende gehen soll, mag es durchaus eine Rolle gespielt haben, dass die Mutter von Leni Stemmer seit vielen Jahren als Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Frühgeborenen-Intensivstation tätig ist. Das Projekt zeigt, wie fächerübergreifender Unterricht, praktisches Lernen und soziales Handeln erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Persönliche Spendenübergabe an die Kinderklinik in Rosenheim

Stellvertretend für die ganze Klasse überreichten jetzt die Schüler Leni Stemmer, Ceyla Denk und Philipp Mayer die Spende persönlich an Oberärztin Melanie Saler von der RoMed Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Rosenheim. Der Neonatologin war die Freude deutlich anzusehen. „Es ist ein beeindruckendes Engagement das die Schüler mit ihrem gemeinsamen Projekt gezeigt haben. Dass der Erlös den Frühchen zugutekommen soll freut mich persönlich ganz besonders und dafür danke ich von Herzen“, betont Saler.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Große Freude herrschte bei der Spendenübergabe. Von Links Gesundheits- und Krankenpflegerin Susanne Stemmer mit Leni Stemmer, Ceyla Denk, Oberärztin Melanie Saler und Philipp Mayer Copyright RoMed Kliniken)

Fit und sicher unterwegs: Kostenlose Bewegungsveranstaltung für Generation 55plus in Rosenheim

Fit und sicher unterwegs: Kostenlose Bewegungsveranstaltung für Generation 55plus in Rosenheim

Rosenheim – Unter dem Motto „Mit festem Tritt beweglich, fit und sicher unterwegs“ lädt das Netzwerk Generation 55plus zu einer kostenlosen Informations- und Mitmachveranstaltung rund um Standfestigkeit, Gleichgewicht und Kraft im Alter ein. Die Veranstaltung findet am 16. März im Katholisches Bildungswerk Rosenheim statt. 

Eine gute Balance, ausreichend Muskelkraft und Koordinationsfähigkeit sind entscheidende Voraussetzungen, um auch im höheren Alter selbstständig und mobil zu bleiben. In einem praxisnahen Vortrag zeigt Referent Dr. Anton Schuhegger einfache Übungen, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und gezielt Gleichgewicht sowie Kraft stärken.
Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Veranstaltungsort ist das Katholische Bildungswerk Rosenheim, Pettenkoferstraße 5 in Rosenheim.
Eingeladen sind alle Bürger der Generation 55plus. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist bis spätestens 15. März bei Christiane Huebner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim erforderlich. Telefon: 08031 3004-1209 E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kostenloser Infoabend zur Weiterbildung Wirtschafts- und Industriefachwirt in Rosenheim

Kostenloser Infoabend zur Weiterbildung Wirtschafts- und Industriefachwirt in Rosenheim

Rosenheim – Die IHK Akademie München und Oberbayern lädt am Mittwoch, 4. März 2026, ab 17.30 Uhr zu einem Informationsabend in der Hechtseestraße 16 in Rosenheim ein. Wer nach der Ausbildung den nächsten Schritt auf dem Karriereweg gehen möchte, kann sich dort über die berufsbegleitenden und Vollzeit-Lehrgänge Geprüfter Wirtschaftsfachwirt und Geprüfter Industriefachwirt informieren.

Die Lehrgänge vermitteln fundiertes kaufmännisches Wissen und bereiten gezielt auf Fach- und Führungsaufgaben vor. Während der Informationsveranstaltung gibt es Details zu Lehrgangsinhalten, Fördermöglichkeiten und Terminen – Fragen können direkt an die Bildungsmanager gestellt werden.

Start der Lehrgänge:

  • Berufsbegleitend: ab 13. April 2026
  • Vollzeit: ab 20. April 2026

Investiere in die eigene Karriere und eröffne neue berufliche Chancen.
(Quelle: Pressemitteilung IHK Akademie München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Spatenstich für neuen Spielplatz im Salingarten: Grünes Herz Rosenheims soll familienfreundlicher werden

Spatenstich für neuen Spielplatz im Salingarten: Grünes Herz Rosenheims soll familienfreundlicher werden

Rosenheim – Mit einem symbolischen Spatenstich ist am heutigen Dienstagvormittag (2.3.2026) der Startschuss für den neuen Kinderspielplatz im Rosenheimer Salingarten gefallen. Die bislang vor allem aus Rasenflächen, Baumreihen und einzelnen Sitzgelegenheiten bestehende Grünanlage soll dadurch deutlich an Aufenthaltsqualität gewinnen.

Die Entscheidung für eine umfassende Aufwertung des Areals war bereits im Frühjahr 2025 gefallen. Ein zentrales Anliegen der Stadträte war dabei die Schaffung eines Spielplatzes. Nun wird dieses Vorhaben konkret umgesetzt. Der neue Spielplatz ist nach Angaben der Stadt der 46. im Rosenheimer Stadtgebiet.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Signal für Familienfreundlichkeit

„Wir wollen die Aufenthaltsqualität im Salingarten deutlich erhöhen. Familien sollen hier während ihres Stadtbummels verweilen und eine entspannte Pause machen können, während die Kinder sich austoben. Die Gestaltung soll eine Atmosphäre schaffen, in der man sich gerne aufhält“, erklärt Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.

Geplant sind unter anderem eine Kletterpyramide sowie Türme mit Röhrenrutsche. Ein Wasser- und Matschbereich soll an warmen Tagen für Abkühlung sorgen. Der Spielplatz ist als erster konkreter Schritt einer umfassenderen Neugestaltung des Salingartens gedacht und soll ein sichtbares Zeichen für die Familienfreundlichkeit der Stadt setzen.

Mehr Belebung – mehr Sicherheit?

Der Salingarten war in den vergangenen Jahren wiederholt Thema im Stadtrat. Kritisiert wurden sowohl die geringe Aufenthaltsqualität als auch die Sicherheitslage. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden wird die Grünfläche von vielen Bürgern als unsicher wahrgenommen. Sie gilt als Treffpunkt der Trinker- und Drogenszene. In der Vergangenheit kam es dort zu Zwischenfällen, darum fanden wiederholt Kontrollaktionen der Polizei statt. Auch die Sicherheitswacht ist regelmäßig im Einsatz, in diesem Jahr wurde zusätzlich der Einsatz von zwei Streetworkern beschlossen.

Durch die gezielte Belebung des Areals mit einem attraktiven Angebot für Familien soll auch das Sicherheitsgefühl gestärkt werden. „Wo Kinder spielen, Eltern verweilen und Menschen sich begegnen, entsteht soziale Kontrolle ganz selbstverständlich“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadt.

Historischer Boden mit besonderer Bedeutung

Die längere Planungsphase ist auch der besonderen Geschichte des Salingartens geschuldet. Bis zum Jahr 1808 befand sich dort der Rosenheimer Salvator-Friedhof. Mit dem Bau der Salinanlagen wurde der Friedhof an seinen heutigen Standort – den Hauptfriedhof an der Hochstraßl – verlegt. An der Stelle des heutigen Haupteingangs des Kultur- und Kongresszentrums befand sich einst die Friedhofskapelle.
Nach der Auflassung entstand auf dem Gelände die Saline, die über mehr als 150 Jahre das Stadtbild prägte. In einer Ausschusssitzung wurde deshalb auch diskutiert, ob und wenn, in welcher Form dieser historische Hintergrund bei der Neugestaltung berücksichtigt werden soll.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

U18-Wahl in Rosenheim: Landrats-Stichwahl zwischen CSU und AfD bei der Jugend

U18-Wahl in Rosenheim: Landrats-Stichwahl zwischen CSU und AfD bei der Jugend

Rosenheim / Landkreis – Nur noch wenige Tage bis zur Kommunalwahl am 8. März 2026 – bei der U18-Wahl hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Stimmen für Landrat, Stadtrat und Bürgermeister zu simulieren. Im Landkreis Rosenheim zeigt die Wahlsimulation, dass Amtsinhaber Otto Lederer (CSU) die meisten Stimmen erhielt, gefolgt von Andreas Winhart (AfD). In der Stadt Rosenheim erhielt die CSU bei der Stadtratswahl die meisten Stimmen, gefolgt von SPD und Grünen.

Landkreisergebnis: CSU vorne, AfD Zweiter

Zwischen dem 16. und 27. Februar 2026 haben über 500 Kinder und Jugendliche im Landkreis Rosenheim ihre Stimmen bei der U18-Wahl abgegeben. Die Wahl wurde in zehn Kommunen an insgesamt 13 Wahllokalen durchgeführt – von Jugendtreffs über Schulen bis hin zum DAV-Basislager Bad Aibling. Die Wahllokale waren kreativ gestaltet: Die DAV-Sektion Stützpunkt Inntal verzierte ihre Wahlurne beispielsweise mit Klettergriffen.

Bei der simulierten Landratswahl erhielt Amtsinhaber Otto Lederer (CSU) mit 191 Stimmen die meisten Stimmen, gefolgt von Andreas Winhart (AfD) mit 82 Stimmen. Die weiteren Kandidierenden lagen deutlich dahinter: Alexandra Burgmaier (SPD) 77 Stimmen, Martin Bauhof (Die Linke) 76 Stimmen, Sepp Hofer (Freie Wähler) 52 Stimmen, Helmut Freund (Bayernpartei) 31 Stimmen und Josef Fortner (ÖDP) 17 Stimmen.

Da bei dieser Wahlsimulation niemand die absolute Mehrheit von mehr als 50 % erreicht hat, würde nach den Regeln der realen Landratswahl eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen stattfinden – in diesem Fall zwischen CSU und AfD. Das zeigt, welche Kandidaten bei den teilnehmenden Jugendlichen am stärksten unterstützt wurden, auch wenn die U18-Wahl keine direkten Auswirkungen auf die echte Wahl hat.

Die Mehrheit der Teilnehmer  entschied sich bei der Wahlsimulation Parteien, die allgemein zur demokratischen Mitte gezählt werden: CSU 34,2 %, SPD 16 %, Freie Wähler 13,1 %, Grüne 11,3 %, Weitere Stimmen entfielen auf AfD 10,7 %, Linke 6,5 %, sonstige Parteien 6,8 %.

Stadt Rosenheim: CSU führt, SPD und Grüne folgen

In der Stadt Rosenheim nahmen insgesamt 1.474 Jugendliche an der U18-Wahl für den Stadtrat teil. Das Ergebnis:

  • CSU 24,42 %
  • SPD 19,40 %
  • Grüne 16,42 %
  • AfD 15,40 %
  • Linke 15,13 %
  • Freie Wähler 4,82 %
  • FDP 2,04 %
  • ÖDP 1,42 %
  • REP 0,95 %

Bei der Bürgermeisterwahl (261 abgegebene Stimmen) liegt der CSU-Kandidat Andreas März mit 36,40 % vorne, gefolgt von SPD-Kandidat Abuzar Erdogan (23,37 %) und AfD-Kandidat Maximilian Leucht (12,64 %).

Bildungsprojekt mit langer Tradition

Die U18-Wahl ist ein bewährtes Projekt der politischen Bildung. Kinder und Jugendliche erhalten die Möglichkeit, demokratische Prozesse kennenzulernen und sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen. 1996 wurde die erste U18-Wahl in einem einzigen Wahllokal in Berlin durchgeführt. Heute zählt die Aktion zu den größten bildungspolitischen Initiativen für Kinder und Jugendliche in Deutschland.

Die U18-Wahl hat zwar keine direkten Auswirkungen auf die Kommunalwahl, bietet aber spannende Einblicke darin, wie Kinder und Jugendliche hypothetisch abstimmen würden, wenn sie bereits wahlberechtigt wären. In Bayern erreichte die Beteiligung 2026 einen neuen Höchststand: Über 30.000 junge Menschen nahmen landesweit teil – fast doppelt so viele wie noch bei der letzten U18-Wahl 2020.
(Quellen: Artikel: Karin Wunsam / Infos: Stadtjugendring und Kreisjugendring / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

IT-Ausfall in Rosenheim: Keine Kfz-Zulassungen bei der städtischen Zulassungsstelle möglich

IT-Ausfall in Rosenheim: Keine Kfz-Zulassungen bei der städtischen Zulassungsstelle möglich

Rosenheim – Aufgrund eines Serverproblems beim Softwareanbieter ist das IT-System der Zulassungsstelle der Stadt Rosenheim ausgefallen. Daher sind Zulassungen derzeit nicht möglich und auch vereinbarte Termine können nicht wahrgenommen werden.

Wie lange der Ausfall dauert, ist nicht bekannt. Die Führerscheinstelle ist vom Ausfall nicht betroffen und regulär in Betrieb.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)