Kostenlose Energieberatung im Rathaus Rosenheim

Kostenlose Energieberatung im Rathaus Rosenheim

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim bietet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern wieder kostenlose Energieberatung an. Die nächste Möglichkeit besteht am Freitag, 13. März, von 8:00 bis 13:15 Uhr im Rathaus, Königstraße 15.

Die Beratung wird von Dipl.-Ing. (FH) Ilona Schlieder durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich und kann unter Telefon 0800 809 802 400 (mit Rückrufoption) erfolgen. In der Regel finden die Beratungen jeden zweiten Freitag im Monat statt.
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim-Nord: Bürger diskutieren geplantes Nahversorgungszentrum

Rosenheim-Nord: Bürger diskutieren geplantes Nahversorgungszentrum

Westerndorf St. Peter  / Rosenheim – Kürzlich luden die Grünen Rosenheim die Anwohner aus dem Stadtteil Rosenheim-Nord zu einer Stadtteilveranstaltung in den Gasthof Höhensteiger im Westerndorf St. Peter ein. Ziel war es, über das geplante großflächige Nahversorgungszentrum zu informieren und den Austausch zwischen Bürgern und Stadtratskandidaten zu ermöglichen.

Zunächst berichteten Vertreter lokaler Bürgerinitiativen über die geplante Bebauung: Werner Heinz vom Rosenheimer Forum und Katja Weilbach, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Rosenheim-Nord, wiesen auf mögliche Auswirkungen hin. Ihr Standpunkt: Ein Einkaufszentrum mit Vollsortimenter, Lebensmitteldiscounter, Getränkemarkt, Biomarkt und Drogeriemarkt auf rund 6.000 m² könnte die bestehende Einzelhandelsstruktur beeinträchtigen und den Verkehr im Viertel weiter belasten. Zudem sei die Flächeninanspruchnahme von 11 Hektar zwischen der Technischen Hochschule und Westerndorf St. Peter sehr umfangreich. Die Bürgerinitiativen empfehlen, den tatsächlichen Bedarf an Nahversorgung zu prüfen und alternative Nutzungen wie einen Bürgerpark oder Naherholungsflächen in Betracht zu ziehen.

Austausch über Verkehr, Nahversorgung und Ortsentwicklung

Im Anschluss hatten die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Perspektiven an drei Themen-Tischen einzubringen: Verkehr und sichere Schulwege, Gestaltung des Westerndorfer Ortsbereichs sowie Nahversorgung. Dabei spielte die Verkehrsbelastung eine zentrale Rolle. Die Westerndorfer Straße trennt Westerndorf St. Peter vom Rest des Stadtteils, und Verbindungsstraßen wie Römerstraße oder Mitterweg werden insbesondere morgens vom Durchgangsverkehr genutzt. Ohne sichere Fahrradstreifen sehen viele Teilnehmer die Unfallgefahr für Schulkinder als hoch an.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass der Grünstreifen zwischen Westerndorf St. Peter und der TH Rosenheim erhalten bleiben sollte. „Wir brauchen nicht noch mehr Versiegelung“, sagte eine Teilnehmerin. „Es darf nicht sein, dass die Verantwortlichen hier alles zubauen, ohne Rücksicht auf die Bürger und die Natur.“
Anna Rutz, Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, zog folgendes Fazit: „Die Veranstaltung hat mir bestätigt, dass wirklich tolle Ideen entstehen, wenn man sich mit engagierten Bürgern zusammensetzt, Impulse gibt und einfach zuhört.“

Entscheidung im Bauausschuss

Direkt am Tag nach der Veranstaltung wurde der Bebauungsplan im Bauausschuss behandelt. Für die Fläche zwischen TH und Westerndorfer Straße entschieden die Stadtratsfraktionen von CSU, FW und SPD für die Maximalvariante, bei der die gesamte Fläche bis Westerndorf bebaut wird. Die Grünen stimmten gegen diese Variante und plädieren weiterhin für eine Entwicklung, die den tatsächlichen Bedarf der Bewohner abdeckt und nur einen Teil der Fläche nutzt. „Die Bürger wollen ihre Heimat, ihr Viertel erhalten“, so Anna Rutz nach der Sitzung. „Ich bin froh, dass es mit der IG Nord eine starke Bürgervereinigung gibt, die sich jetzt noch lauter für die Interessen der Bürger einsetzen wird.“
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Peter Gebhard präsentiert „360° Deutschland“ im KuKo Rosenheim

Peter Gebhard präsentiert „360° Deutschland“ im KuKo Rosenheim

Rosenheim – Der Fotograf und Buchautor Peter Gebhard zeigt am Dienstag, 17. März, im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, Saal Bayern, seine Live-Reportage „360° Deutschland“. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr.

Gebhard hat sich mit seinem kultigen Oldtimer-Bulli „Erwin“ auf eine 16.000 Kilometer lange Rundreise durch Deutschland begeben. Entstanden ist eine intensive Mischung aus Fotografien, Erlebnissen und Geschichten, die das Land und seine Menschen in all ihren Facetten zeigen.

Vom Norden bis zu den Alpen

Die Reise führte von Flensburg im Norden über die Inseln Fehmarn und Rügen, entlang der Ostgrenze nach Brandenburg und ins Erzgebirge bis hinunter an die Alpen. Auf seinem Weg begegnete Gebhard Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen – Surfpioniere, Biobauern, Heimkehrer, Bierbrauer, Handwerker und Familien, die ihr Dorf schützen. Jede Region zeigt dabei ihren eigenen Charakter: der Norden und Osten sind authentisch und ruhig, der Süden üppig und lebendig.

Vielfalt und Kontraste Deutschlands

Gebhard dokumentierte den Kontrast zwischen pulsierenden Städten wie dem Ruhrgebiet, weiten Moorlandschaften am Niederrhein, historischen Flugzeugen aus den 1940er-Jahren und den Halligen im Wattenmeer. Die Geschichten, die er erzählt, spiegeln das Leben der Menschen wider und geben Einblicke in Traditionen, Handwerk und Alltag in Deutschland.

Tickets für „360° Deutschland“ sind an der KuKo-Ticketkasse, bei Eventim und München Ticket, online auf den Websites der Anbieter sowie direkt beim Veranstalter SP Events erhältlich.
Weitere Informationen: www.peter-gebhard.de
(Quelle: Pressemitteilung SP Events / Beitragsbild: Copyright Peter Gebhard)

Zehn Jahre Fachdienst Asyl und Migration in Stadt und Landkreis Rosenheim

Zehn Jahre Fachdienst Asyl und Migration in Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Der Fachdienst Asyl und Migration der Caritas in Stadt und Landkreis Rosenheim blickt in diesem Jahr auf sein zehnjähriges Bestehen zurück. Der Dienst hat sich in dieser Zeit als Anlaufstelle für Migranten, Ehrenamtliche und kommunale Partner etabliert und begleitet Menschen durch das Asyl- und Aufenthaltsverfahren.

„Kein Tag war und ist wie der andere“, berichtet das Team des Fachdienstes. Wolfgang Ehrenlechner, Kreisgeschäftsführer der Caritas Zentren in Stadt und Landkreis Rosenheim, betont: „Politik setzt die Rahmenbedingungen, wir dagegen sehen den einzelnen Menschen, den wir auf seinem Weg zu einem selbstbestimmten Leben bei uns in Deutschland unterstützen wollen. Dies ist das Selbstverständnis der Caritas.“

Beratung, Unterstützung und Vernetzung

Aktuell arbeiten 23 Mitarbeitende im Fachdienst Asyl und Migration. Sie beraten Migranten zu aufenthaltsrechtlichen Fragen, psychosozialen Anliegen, Bildung, Sprache, Arbeit und Gesundheit. Die Beratungen erfolgen im Verbund mit weiteren Wohlfahrtsverbänden wie Diakonie, BRK und AWO. Petra Gäbelein, Fachdienstleitung Asyl und Migration, erklärt: „Seit zehn Jahren arbeiten wir dafür, Menschen in schwierigen Lebenslagen Perspektiven zu geben. Die Krisen dieser Welt haben ständigen Einfluss auf das Beratungssetting, die Herausforderungen sind groß, unsere Arbeit hat sich dadurch professionalisiert.“

Der Dienst wird durch Ehrenamtliche unterstützt, die unter anderem Sprachtreffs, internationale Cafés oder Radlwerkstätten organisieren. Die Helferkreise in den Gemeinden bilden oft das Bindeglied zwischen den Ratsuchenden und den Beratungseinrichtungen.

Fluchtgeschichten sichtbar machen

Gäbelein weist auf die historische und menschliche Dimension von Flucht hin: „Flucht ist kein Ausnahmephänomen – sie ist Teil unserer Geschichte.“ Die Ausstellung „An(ge)kommen“ im Bildungswerk Rosenheim, die am 26. Februar eröffnet wurde, zeigt Fluchtbiografien von 1945 bis 2016 und verdeutlicht, wie individuell und doch ähnlich menschliche Erfahrungen von Verlust, Hoffnung und Neubeginn sein können.

Zugang zu Arbeit und Integration

Der Fachdienst weist darauf hin, dass Integration nur gelingen kann, wenn Menschen frühzeitig Zugang zu Sprache, Bildung und Arbeit erhalten. Der Deutsche Caritasverband fordert daher Integration ab Tag 1, schnellere Verfahren und den frühzeitigen Zugang zu Deutschkursen und Arbeitsmarktangeboten. Ehrenlechner erklärt: „Mindestens sechs Monate, durchschnittlich 15 Monate, dauert die Erteilung einer Arbeitserlaubnis. Diese Wartezeit wirkt sich auch auf die Motivation und die psychische Gesundheit aus.“

Praktische Erfahrungen und Erfolgsgeschichten

Anja Heubelhuber, Mitarbeiterin der „ersten Stunde“, berichtet von langjährigen Begleitungen: „Es freut mich, wenn ich heute Jugendliche treffe, deren Mütter ich schon vor zehn Jahren im Beisein von ihnen als Kleinstkindern beraten durfte. Heute sind es junge Erwachsene, die Auto fahren, einen Schulabschluss haben oder in der Ausbildung sind. Solche Erfolgsgeschichten unterstreichen, was der Fachdienst leisten kann.“

Ausblick

Der Fachdienst setzt weiterhin auf Optimierung der Verfahren, Bürokratieabbau und bessere Rahmenbedingungen, um Integration durch frühzeitigen Zugang zu Sprache und Arbeit zu fördern. Interessierte können die Arbeit des Fachdienstes über Seminare, Filme und Veranstaltungen kennenlernen. Das aktuelle Programm ist online verfügbar unter: dewww.caritas-rosenheim-asyl.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild Copyright Stadt und Landkreis Rosenheim)

Tiere suchen ein Zuhause: Fine und Flora – Glück auf acht Pfoten

Tiere suchen ein Zuhause: Fine und Flora – Glück auf acht Pfoten

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Fine und Flora, zwei verspielte und verschmuste Schwestern. Sie suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause.

Sie waren nur zwei von vielen heimatlosen Katzenseelen. Im Juli 2025 kamen Fine und Flora in das Tierheim Ostermünchen, sie waren in geschwächtem Zustand.
Geboren wurden sie zirka Mitte Mai 2025, die beiden sind weibliche Europäisch Kurzhaarkatzen.
Fine und Flora sind Schwestern, haben bisher alles zusammen durchgestanden und das war nicht wenig. Doch der medizinische Aufwand, die Pflege und die Liebe die sie im Tierheim bekamen, hat alles wieder gut gemacht.
Heute sind die beiden besonders hübschen Katzenmädchen kastriert, gechippt und geimpft, also fertig für einen Auszug in ein Zuhause.

Gemeinsames Zuhause für die verspielten Schwestern gesucht

Fine sticht durch ihre außergewöhnliche Fellzeichnung heraus. Drei Farben und dazu ein fescher, weißer Kragen. Flora reicht es, dass sie mit ihrer tollen schwarz-braunen Tigerzeichnung neben ihrer Schwester optisch bestehen kann.
Die Zwei sind unzertrennlich. Wo die Eine ist, ist die andere nicht weit, deshalb sollen sie auch auf keinen Fall getrennt werden.
Altersgemäß toben und spielen sie gerne und ausgelassen, miteinander oder mit den Menschen. Auf der anderen Seite genießen sie ausgiebige Kuschel- und Schmuseeinheiten.
Wer diesem Glück auf acht Pfoten ein neues Zuhause geben möchte, sollte ihnen jedoch auch die Möglichkeit geben, in verkehrsberuhigter Umgebung die Welt zu erkunden.

Sollten jemand noch etwas Glück gebrauchen, dann kann man Fine und Flora kennenlernen. Hierfür bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Links Fine, rechts Flora)

Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Pang / Rosenheim – Kürzlich trafen sich rund 30 Bürger aus dem Rosenheimer Stadtteil Pang mittags mit der Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz zu einem Spaziergang durch den Ort. Ziel der Veranstaltung war es, direkt vor Ort mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

Wie in anderen ehemals eigenständigen Ortsteilen stünden auch in Pang die Verkehrssituation und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr im Fokus. Viele Straßen würden nicht über sichere Gehwege verfügen, zudem würden Autos oft auf der Straße parken. Außerdem wurde berichtet, dass sich manche Autofahrer auf der Pestalozzistraße, die zur Schule führt, nicht an die vorgeschriebenen 30 km/h hielten. Besonders im Winter, wenn Kinder morgens noch in der Dunkelheit zur Schule gingen, stelle dies eine potenzielle Gefährdung dar.

Wunsch auf Umstieg auf E-Busse geäußert

Zudem wurde kritisiert, dass sonntags keine Busse der Verkehrsgesellschaft fahren und ein durchgängiges Fahrradnetz fehle. Einzelne Bürger äußerten den Wunsch nach einem Umstieg auf E-Busse.

Beim Blick vom Ortsrand über die Felder wurde die Sorge geäußert, dass hier weiter zugebaut werden könnte. Die Flur diene als Naherholungsgebiet, das von Einheimischen und Rosenheimer Bürgern genutzt werde.

Die Frage, wie notwendige Entwicklung möglich gemacht werden könne, ohne den Charakter der Ortsteile zu verlieren, bewegte die Teilnehmer ebenso wie in anderen Ortsteilen. Anna Rutz erklärte dazu: „Natürlich muss eine Entwicklung möglich sein, er muss aber immer ortsverträglich sein.“ Sie wies darauf hin, dass auf Initiative der Grünen fraktionsübergreifend ein Bebauungsplan für Westerndorf Am Wasen erlassen worden sei, um das weitgehend intakte Ortsbild zu erhalten, und dass eine ähnliche Regelung auch für Pang wünschenswert sei.

Ein weiterer Punkt, den Rutz betonte, sei der Erhalt der Dorfmitte, damit dort weiterhin Vereinsveranstaltungen, Dorffeste und Begegnungen stattfinden könnten. Am Ende des Spaziergangs zog sie folgendes Fazit: „Es freut mich, dass sich so viele Menschen für Politik und für ihre Heimat, für ihren Ort interessieren. Dass sie die Gelegenheit nutzen, uns ihre Anliegen anzuvertrauen.“
(Quelle: Pressemitteilung Grüne Rosenheim / Beitragsbild: Grüne Rosenheim)