Geldsystem im Wandel: Kryptowährungen, Schattenbanken und die Rolle des Staates

Geldsystem im Wandel: Kryptowährungen, Schattenbanken und die Rolle des Staates

Rosenheim – Auf Einladung von Attac Rosenheim spricht der Finanzmarktexperte Alfred Eibl am Dienstag, 24. Februar, 19.30 Uhr,  im „Z“ Rosenheim über aktuelle Entwicklungen im Geld- und Zahlungssystem. Dabei geht es unter anderem um Kryptowährungen, Schattenbanken, neue Finanzinstrumente und private Parallelsysteme sowie die Frage, welche Rolle Politik und Zentralbanken im Schutz des Gemeinwohls spielen.

Für Eibl sind Politik und Zentralbanken in der Pflicht, den dezentralen Zugang zu analogen Zahlungsmitteln und Dienstleistungen zu sichern – insbesondere zu Bargeld und Filialbanken. Geld müsse als öffentliches Gut behandelt und digitale Angebote unter öffentlicher Kontrolle gehalten werden.

Eibl plädiert für staatliche Verantwortung

Für Eibl ist Geld in einer arbeitsteiligen kapitalistischen Wirtschaft unverzichtbar für Warenaustausch, Spar-, Kredit- und Investitionsvorgänge. Er erklärte: „Seinen Nutzen eignen sich gegenwärtig zum allergrößten Teil jedoch private Akteure an, die in Krisenfällen auf die Rettung durch staatliche Institutionen setzen.“

Darüber hinaus beobachtet Eibl den wachsenden Schattenbankenbereich, der weitgehend unkontrolliert agiere. Fintechs, Kryptowährungen und Stablecoins würden sich rasend schnell  entwickeln und  teilweise ebenso schnell wieder pleite gehen. Große digitale Plattformunternehmen wie Google, Facebook und Apple würden zudem eigene Zahlungssysteme aufbauen.

Eibl ist der Meinung, dass die Zentralbanken als Hüterinnen des öffentlichen Gutes bisher keine überzeugenden Antworten auf diese Entwicklungen gefunden hätten. „Das gesetzliche Zahlungsmittel muss der Anker allen Geldes bleiben“, so Eibl. Politik und Zentralbanken seien aufgefordert, den dezentralen Zugang zu Bargeld und Filialbanken zu erhalten und gleichzeitig digitale Zahlungsmöglichkeiten unter öffentlicher Kontrolle zu schaffen. Technisch sei dies machbar: Zentralbankgeld könne als elektronisches Zahlungsmittel zirkulieren und von Banken auf konkursfesten Girokonten verwaltet werden. Ein exklusiver Zugriff von Banken auf digitales Zentralbankgeld sei hingegen überholt.

Der Vortrag findet am Dienstag, 24. Februar 2026, um 19:30 Uhr im „Z“ Rosenheim, Innstr. 45a, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen, Fachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Attac Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Drachenboot-Saison 2026 startet – Trainings ab März buchbar, Steuerleute gesucht

Drachenboot-Saison 2026 startet – Trainings ab März buchbar, Steuerleute gesucht

Rosenheim / Region – Auch 2026 heißt es wieder „Are you ready – attention – go“ auf dem Wasser: In der Region Rosenheim starten die Drachenbootrennen in die neue Saison. Die Trainings für die Rennen am Chiemsee und in Rosenheim können bereits ab März online gebucht werden. Gleichzeitig werden aktuell dringend Steuerleute für Trainings, Rennen und Events gesucht – Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

Termine und Highlights der Saison

Nach aktuellem Stand umfasst der Rennkalender folgende Veranstaltungen:

  • 11. Juli 2026: friendWorks-Drachenbootcup, Straubing
  • 25. September 2026: Stadtwerke Rosenheim Schüler-Drachenboot-Cup
  • 26 September 2026: Rosenheimer Drachenbootrennen

Zum Chiemsee-Alpenland-Drachenboot-Cup gibt es aktuell noch keine Infos.
Weitere Infos, Anmeldung sowohl für die Rennen als auch für das Training als Team oder als Steuermann oder Steuerfrau – hier.
(Quelle: Mitteilung outdoorLux / Beitragsbild: Archiv Innpulls.me)

Auswärtssieg nach Shootout: Starbulls bestehen Wuchtprobe in Ravensburg

Auswärtssieg nach Shootout: Starbulls bestehen Wuchtprobe in Ravensburg

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben am gestrigen Freitagabend (21.2.2026) beim Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars zwei Punkte eingefahren. Beim 3:2-Sieg nach Shootout avancierte Ville Järveläinen mit Ausgleichstreffer und zwei verwandelten Penaltys zum Matchwinner.

Drei Tage nach dem Zwei-Punkte-Erfolg gegen die Kassel Huskies behaupteten die Starbulls damit ihren dritten Tabellenrang in der DEL2 und bauten den Vorsprung auf die Konkurrenz weiter aus.
Nach dem Erfolg vor 3.184 Zuschauern in der CHG-Arena beträgt der Rosenheimer Vorsprung fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde neun Punkte auf die viertplatzierten Ravensburger und elf Zähler auf den Tabellenfünften Bietigheim Steelers – bei zusätzlich besserem Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz. Das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale scheint damit nur noch Formsache.

Neben Teemu Pulkkinen fehlten im taktisch grundsätzlich unveränderten Rosenheimer Line-up verletzungsbedingt auch Stürmer Sebastian Zwickl und Verteidiger Leon van der Linde. Ravensburg trat bis auf den 19 Jahre jungen Nachwuchsstürmer Nikita Kessler bestbesetzt an.

Spiel dreht sich nach früher Ravensburger Führung

Im ersten Drittel sahen sich die Starbulls zunächst enormer Ravensburger Wucht ausgesetzt. Oskar Autio im Rosenheimer Gehäuse war früh gefordert. Nach einem Abpraller brachte Erik Karlsson die Scheibe nicht im Tor unter, wenig später war Autio machtlos, als Louis Latta im Slot einen Schuss von Julian Eichinger abfälschte – 1:0 für die Hausherren (9.).

Nach der verdienten Führung wendete sich jedoch das Blatt. Florin Ketterer zog gegen den durchgebrochenen Ville Järveläinen die Notbremse, ein Strafschuss wurde nicht verhängt. Im anschließenden Powerplay traf Järveläinen per platzierter Direktabnahme zum 1:1 (13.). Wie schon im Heimspiel gegen Kassel nahm Luigi Calce dem gegnerischen Torwart dabei effektiv die Sicht.

Nur wenig später lag bei einer Dreifachchance durch Jordan Taupert, Calce und Charlie Sarault der Führungstreffer in der Luft. Scott Feser verfehlte nach feinem Zuspiel von Lewis Zerter-Gossage knapp (18.), Lukas Laub scheiterte frei an Torwart Ilya Sharipov (21.). Auf der Gegenseite war Autio mit einem Fanghandsave gegen Nick Latta zur Stelle (25.).

Der verdiente Rosenheimer Führungstreffer fiel in der 26. Minute: Ex-Ravensburger Charlie Sarault verwertete einen Querpass von Shane Hanna überlegt zum 2:1. Johannes Achatz hatte zuvor in der neutralen Zone den gegnerischen Angriff gestoppt und Calce den vorstoßenden Hanna bedient.

In einem intensiven Spiel auf hohem DEL2-Niveau blieben die Starbulls in der Folge giftig und abgeklärt. Shane Hanna vergab nach einem Fehler von Ketterer die Chance auf das 3:1 (35.). Zwei Minuten später wurde Ravensburgs Marvin Schmid wegen eines Stockchecks ins Gesicht von Luigi Calce mit einer großen Strafe belegt und vom Spiel ausgeschlossen. In Unterzahl verpasste Zerter-Gossage einen Shorthander (39.), kurz vor der Pause schoss Järveläinen knapp vorbei (40.).

Ravensburger Druck – Entscheidung im Penaltyschießen

Auch nach der zweiten Pause agierten die Grün-Weißen zunächst kontrolliert. Mitte des letzten Drittels fanden die Towerstars jedoch zu ihrer Anfangswucht zurück. Nach gewonnenem Bully prüfte Mark Rassel Autio (55.), zwei Minuten später glich der Ex-Rosenheimer Thomas Reichel per Rückhand nach Abpraller zum 2:2 aus (57.).

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit scheiterte Zerter-Gossage mit einem Solo an Sharipov. Auch in der Verlängerung blieb der Ravensburger Schlussmann gegen ihn Sieger (62.).

Im Shootout setzte sich schließlich Ville Järveläinen gleich zweimal souverän gegen Sharipov durch. Gegen Shane Hanna und Scott Feser hielt der Ravensburger Keeper, auf der anderen Seite parierte Autio gegen Nick Latta und Robbie Czarnik. Odeen Peter Tufto traf zunächst, scheiterte bei seinem zweiten Versuch jedoch an Autio. Damit konnten die Grün-Weißen im sechsten Auftritt auf Ravensburger Eis seit dem Wiederaufstieg in die DEL2 erstmals Punkte feiern.

Am morgigen Sonntag (22.2.2026) empfangen die Starbulls Rosenheim am 48. Spieltag der DEL2 den EHC Freiburg im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr, Livestream: www.sporteurope.tv
, Eintrittskarten: www.starbulls.de/tickets
beziehungsweise ab 15 Uhr an der Stadionkasse).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Tötungsdelikt in Rosenheim: 54-Jähriger in Untersuchungshaft

Tötungsdelikt in Rosenheim: 54-Jähriger in Untersuchungshaft

Rosenheim – In Rosenheim steht ein 54 Jahre alter Mann im dringenden Verdacht, in der Nacht auf Freitag (20.2.3036) seine 89-jährige Mutter getötet zu haben. Der Tatverdächtige verständigte nach der Tat selbst die Polizei. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen Mordes.

Nach Angaben des Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldete sich der 54-jährige Deutsche am frühen Freitagmorgen telefonisch bei der Polizeiinspektion Rosenheim und bat um eine Streifenwagenbesatzung. In der Wohnung seiner Mutter nahe dem Bahnhof fanden die Beamten die 89-Jährige tot in ihrem Bett auf.

Der Mann räumte gegenüber den Einsatzkräften ein, seine Mutter getötet zu haben. Er wurde vorläufig festgenommen und an die Kriminalpolizei übergeben. Noch in der Nacht sicherten Ermittler umfangreiche Spuren am Tatort. Zudem ordnete die Staatsanwaltschaft die Obduktion der Verstorbenen an.

Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsdelikts gegen den 54-Jährigen. Auch die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Beschuldigte wurde am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Mordes. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern S’üd)

Kirche St. Nikolaus, Rosenheim, 1877

Kirche St. Nikolaus, Rosenheim, 1877

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in in das Jahr 1877 .  Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Kirche St. Nikolaus in Rosenheim.

Die Geschichte der Kirche am Rosenheimer Ludwigsplatz reicht zurück bis ins Mittelalter. Wegen der wachsenden Bevölkerung bekam die Kirche in den 1880er Jahren umfassend umgebaut – im neugotischen Stil.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann-Foto:Hafner /  Bildtext: Karin Wunsam)

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion – KW 09

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion – KW 09

Rosenheim – Öffentlicher Eislauf und Schuleislauf finden in der kommenden Woche (KW 09) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 23. Februar: 8 bis 12:50 Uhr
Dienstag, 24. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Mittwoch, 25. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Donnerstag, 26. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr
(Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training) sowie 20:15 bis 22 Uhr
Freitag, 27. Februar: 8 bis 9:40 Uhr und 10:50 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 10:40 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Samstag, 28. Februar: Kein öffentlicher Eislauf
Sonntag, 1. März:
13 bis 15:50 Uhr

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eisstadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)