Kita-Anmeldewoche in Rosenheim: Online-Anmeldung vom 1. bis 15. März

Kita-Anmeldewoche in Rosenheim: Online-Anmeldung vom 1. bis 15. März

Rosenheim – In Rosenheim beginnt am 1. März die zentrale Anmeldewoche für Kinderkrippen, Kindergärten und Kindertagespflege. Eltern können ihre Kinder bis 15. März online über das Bürgerserviceportal mit BayernID für einen Betreuungsplatz ab September 2026 registrieren. 

Wie bereits in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung ausschließlich online.
Dazu muss im Vorfeld ein Benutzerkonto – die BayernID – für das Bürgerserviceportal erstellt werden. Die Registrierung erfolgt unter der BayernID-Seite des Freistaats. Es wird eine Registrierung der niedrigsten Sicherheitsstufe „mit Benutzername und Passwort“ benötigt. Nur mit einer BayernID ist auch eine anschließende Kita-Anmeldung möglich.
Über die Homepage der Stadt Rosenheim unter www.rosenheim.de wird zum 1. März der Anmeldelink abrufbar sein.
Die Anmeldung betrifft auch Eltern, die ihre Kinder bereits im letzten Jahr angemeldet hatten.

Drei bis fünf Wunscheinrichtungen angeben – Platzvergabe ab Ende März

Bei der Anmeldung sollen mindestens drei Wunscheinrichtungen angegeben werden, bis zu fünf Nennungen sind möglich. Die Benachrichtigungsschreiben über die
Platzvergabe werden voraussichtlich ab Ende März 2026 an das Postfach des BayernID-Benutzerkontos geschickt. Hierbei ist zu beachten, dass die Stadt Rosenheim keine Zusagen verschickt, dies erfolgt durch die jeweiligen Kitas oder Tagespflegepersonen. Absagen werden nicht verschickt. Um einen Rechtsanspruch geltend zu machen ist keine Absage erforderlich.
Für die Vergabe der Kitaplätze spielt es keine Rolle, an welchem der Anmeldetage und in welcher Reihenfolge die Kinder angemeldet wurden. Die Vergabe der Plätze erfolgt durch die Träger und die Leitung der jeweiligen Kindertageseinrichtung. Dabei gibt es festgelegte Kriterien wie zum Beisßiel das Alter der Kinder, Vorschulkinder, soziale Härtefälle.

Service, Transparenz und Engagement für Betreuungsplätze

Die Stadt Rosenheim stellt unter www.rosenheim.de/buergerservice/kinder-jugendliche/kinderbetreuung/anmeldung einen umfangreichen Antwortkatalog (FAQs) auf die häufigsten Fragen bereit.

„Wir freuen uns sehr über alle Anmeldungen, die ab März 2026 bei uns eingehen. Unsere Kindertagespflegepersonen sowie die Träger und Leitungen der Kindertageseinrichtungen werden die verfügbaren Plätze bestmöglich vergeben. Die Träger und Leitungen unternehmen alle Anstrengungen, qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen und langfristig zu binden, und die Stadt Rosenheim arbeitet weiterhin engagiert an einem hochwertigen Angebot an Betreuungsplätzen und unterstützt die freien Träger mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, so Sabine Hilger, Leiterin des Amtes für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung“.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

IHK Rosenheim bietet individuelle Beratung für Gründer

IHK Rosenheim bietet individuelle Beratung für Gründer

Rosenheim – Am Donnerstag, 26. Februar 2026, können angehende Unternehmer im Stellwerk 18 (Eduard-Rüber-Straße 7) Rosenheim, Beratungsgespräche mit der IHK wahrnehmen.

Wer ein Unternehmen gründen und dauerhaft am Markt etablieren möchte, benötigt neben einer Geschäftsidee auch Kenntnisse über rechtliche Rahmenbedingungen, unternehmerisches Denken sowie Zeit und finanzielle Mittel. Die IHK für München und Oberbayern unterstützt Gründer mit praxisnahen Tipps und beantwortet Fragen zu allen relevanten Themen rund um die Selbstständigkeit.

Oliver Nerz, betriebswirtschaftlicher Berater der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, steht an diesem Tag für persönliche Einzelgespräche zur Verfügung. Themen sind unter anderem Gründungsformalitäten, Wahl der Rechtsform, Erstellung eines Businessplans, finanzielle Fördermöglichkeiten und Unternehmensnachfolge.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: www.ihk-muenchen.de/termin
.(Quelle: Pressemitteilung  IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Südostoberbayerische Wirtschaft signalisiert schwierige Lage zu Jahresbeginn

Südostoberbayerische Wirtschaft signalisiert schwierige Lage zu Jahresbeginn

Rosenheim – Die wirtschaftliche Stimmung in Südostoberbayern hat sich zu Beginn des Jahres verschlechtert. Der IHK-Konjunkturindex sank im Vergleich zum Herbst um acht Punkte auf 99 Zähler und liegt damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 114 Punkten. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern hervor.

Geschäftslage und Risiken

Die Unternehmen berichten von einer anhaltend schwachen Nachfrage: Nur 26 Prozent der Betriebe geben an, mit ihrer Geschäftslage zufrieden zu sein, 28 Prozent sind unzufrieden. Über 65 Prozent der Unternehmen nennen Nachfrageschwäche als Belastung (Herbst 2025: 57 %). Hohe Energiepreise (60 %) und steigende Rohstoffkosten (52 %) belasten die Betriebe zusätzlich. Handelshemmnisse wie Zölle betreffen rund vier von zehn Unternehmen in der Region.

Für die kommenden Monate erwarten die meisten Unternehmen keine Entspannung: Etwa ein Fünftel rechnet mit einer Geschäftsbelebung, ein gleich großer Anteil mit einer weiteren Eintrübung. Als zentrale Risiken werden wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (69 %), hohe Arbeitskosten (zwei von drei Unternehmen) sowie fehlende Inlandsnachfrage (64 %) und weiterhin hohe Energie- und Rohstoffpreise (50 %) genannt. Der Arbeitskräftemangel wird weniger kritisch gesehen (42 %).

Investitionen und Personalplanung bleiben zurückhaltend: 22 % der Unternehmen wollen ihre Investitionen ausweiten, 27 % planen eine Reduzierung. Auf dem Arbeitsmarkt steht ein Stellenabbau bevor: Jedes vierte Unternehmen will Stellen abbauen, nur jedes zehnte plant Neueinstellungen.

Stellungnahme der IHK

Zu den Ergebnissen sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim:

„Die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage in der Region ist dramatisch. Dass die ohnehin schon seit Jahren schlechter werdende Geschäftslage jetzt noch einmal auf ein krisenähnliches Niveau absackt, ist ein deutliches Warnsignal. Die Unternehmen kämpfen weiter mit Bürokratie, international nicht wettbewerbsfähigen Energiekosten, einer schwächelnden Konsumlaune und steigenden Lohnnebenkosten. Um aus dieser Situation herauszukommen, braucht es Strukturreformen – und zwar jetzt.“

Bensegger fordert insbesondere von der Bundespolitik Maßnahmen zur Entlastung der Unternehmen:

„Die Menschen brauchen mehr Anreize, mehr zu arbeiten. Dazu dürfen die Arbeitskosten nicht weiter steigen. Die Politik muss Unternehmertum fördern, Gründungen erleichtern und Unternehmen unterstützen. Südostoberbayern verfügt über engagierte und innovative Unternehmen – vom Start-up bis zum international tätigen Global Player –, die Wachstum ermöglichen können, wenn ihnen keine Steine in den Weg gelegt werden.“

Die IHK befragte für ihren Konjunkturbericht Anfang bis Mitte Januar zahlreiche Unternehmen in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Altötting, Mühldorf, Traunstein sowie in Stadt und Landkreis Rosenheim. Der Bericht wird dreimal jährlich veröffentlicht.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern /  Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Kellerbrände in Rosenheim: Sachschaden, keine Verletzten

Kellerbrände in Rosenheim: Sachschaden, keine Verletzten

Rosenheim – Am Mittwochnachmittag (18.2.2026), kam es in zwei Mehrparteienhäusern in Rosenheim zu Kellerbränden. Verletzt wurde dabei niemand. Der entstandene Sachschaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt derzeit zur Brandursache.

Gegen 17:30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle ein ausgelöster Feuermelder in einem Mehrparteienhaus in der Lena-Christ-Straße gemeldet. Die sofort alarmierte Feuerwehr löschte einen kleineren Brandherd im Keller umgehend.

Weitere Brandentwicklung und Ermittlungen

Bei der weiteren Kontrolle eines Nebengebäudes stellte die Feuerwehr ebenfalls starke Rauchentwicklung im Keller fest. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, das Kellerabteil brannte jedoch vollständig aus.
Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahmen Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim. Die weiteren Ermittlungen führen die Brandfahnder der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes (KDD) durch.

Zur genauen Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise aus der Bevölkerung sind willkommen:

  • Wer hat am Mittwoch, 18. Februar 2026, zwischen ca. 16:50 und 17:30 Uhr im Bereich der Lena-Christ-Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die für die Ermittlungen zur Brandursache von Bedeutung sein könnten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Multimediale Ausstellung im Stadtarchiv Rosenheim: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938.1945“

Multimediale Ausstellung im Stadtarchiv Rosenheim: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938.1945“

Rosenheim – Vom 27. Februar bis 31. März 2026 zeigt das Stadtarchiv Rosenheim die Wanderausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“. Die Sonderschau stellt historische Fotografien von Deportationen während der NS-Zeit in den Mittelpunkt und macht die Bilder in einem multimedialen Kontext zugänglich.

Zwischen 1938 und 1945 wurden mehr als 200.000 Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie Opfer des sogenannten „Krankenmordes“ aus dem Deutschen Reich deportiert und vielfach in Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet. Viele Fotografien dieser Ereignisse dokumentieren die Verschleppung und zeigen zugleich Perspektiven von Tätern, Opfern und Zuschauern.

Historische Aufklärung und Erinnerungskultur

„Die Ausstellung leistet einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufklärung und zu einem verantwortungsvollen Gedenken an die Opfer der NS-Verfolgung“, sagt Wolfgang Hauck, Kulturreferent der Stadt Rosenheim. „Dabei ist es auch wichtig, die Geschichte der Deportationen konkret mit den Schicksalen von NS-Verfolgten aus Rosenheim zu verknüpfen.“

Auf einen Blick:
  • Ausstellung: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“
  • Zeitraum: 27. Februar bis 31. März 2026
  • Eröffnung: Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr
  • Ort: Stadtarchiv Rosenheim, Reichenbachstraße 1a, 83022 Rosenheim
  • Öffnungszeiten: Dienstag & Mittwoch 9:00–12:00 Uhr; Donnerstag 9:00–12:00 Uhr und 14:00–16:00 Uhr
  • Eintritt: frei
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Barrierefreiheit: Das Stadtarchiv ist barrierefrei zugänglich

Die Sonderschau wurde im Rahmen des Projekts LastSeen Projekt erarbeitet, einem Kooperationsprojekt unter anderem des Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg an der Freien Universität Berlin und des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. Ziel des Projekts ist die Sammlung, Erforschung und Veröffentlichung von Fotografien der NS-Deportationen in einem digitalen Bildatlas.

Die Ausstellung wird am Freitag, 27. Februar 2026, um 18:00 Uhr im Stadtarchiv Rosenheim eröffnet. Neben Wortbeiträgen der städtischen Verwaltung präsentiert Dr. Maximilian Strnad vom Kulturreferat der Stadt München das Projekt LastSeen in einem Fachvortrag.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtarchiv Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Jetzt als Qualipate in Rosenheim engagieren: Stadtjugendring sucht Ehrenamtliche

Jetzt als Qualipate in Rosenheim engagieren: Stadtjugendring sucht Ehrenamtliche

Rosenheim – Jetzt mitmachen und Jugendlichen in Rosenheim helfen: Das Projekt „Qualipaten Rosenheim“ sucht engagierte Erwachsene, die Ehrenamtlich Schüler ab der 7. Klasse unterstützen und ihnen Orientierung auf dem Weg zu Schule, Ausbildung und Beruf geben.

Der Stadtjugendring Rosenheim hat zum 1. September 2025 die Leitung des Projekts „Qualipaten Rosenheim“ übernommen (wir berichteten). Ziel des Ehrenamtsprojekts ist es, Schüler der Rosenheimer Schulen ab der 7. Klasse zu stärken, zu begleiten und ihnen Mut zu machen, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen.
Qualipaten sind verlässliche Ansprechpartner für Jugendliche. Sie hören zu, geben Anregungen und unterstützen bei schulischen sowie persönlichen Fragen. Dazu gehört Hilfe beim Lernen, beim Entwickeln von Strukturen und beim Finden eigener Lösungen. Auch beim Übergang von der Schule in die Ausbildung stehen sie beratend zur Seite. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Stärkung des Jugendlichen – nicht das Abnehmen von Aufgaben oder das Treffen von Entscheidungen.

Unterstützung und Begleitung für Ehrenamtliche

Wer sich engagieren möchte, erhält eine Einführung in die Tätigkeit sowie regelmäßige Austauschtreffen mit anderen Qualipaten. Zudem besteht Versicherungsschutz während des Ehrenamts, kostenlose Weiterbildungen werden angeboten. Die Projektleitung begleitet die Ehrenamtlichen eng und persönlich. Nicht zuletzt entstehen durch die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen immer wieder gemeinsame Erfolgserlebnisse.

Monatliche Infostunde in der VHS Rosenheim

Einmal im Monat lädt der Stadtjugendring zur „Infostunde Qualipaten“ in die VHS Rosenheim, Stollstraße 1, Raum 23a, ein. Interessierte können ohne Anmeldung vorbeikommen und sich unverbindlich informieren. Die nächsten Termine finden jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr statt:

  • Mittwoch, 25. Februar
  • Montag, 23. März

Weitere Informationen gibt es bei Rebekka Gerl und Heiko May per E-Mail an projekt-qualipaten@stadtjugendring.de oder telefonisch unter 08031 – 94138 22.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)