Charity-Spieltag im ROFA-Stadion: Starbulls Rosenheim unterstützen Kampf gegen Leukämie

Charity-Spieltag im ROFA-Stadion: Starbulls Rosenheim unterstützen Kampf gegen Leukämie

Rosenheim – Beim kommenden Heimspiel im ROFA-Stadion setzen die Starbulls Rosenheim gemeinsam mit Partnern ein sichtbares Zeichen für Inklusion und Solidarität im Kampf gegen Leukämie. Der gesamte Spieltag steht unter dem Motto gesellschaftlicher Zusammenhalt – auf und neben dem Eis.

Mit dem Team Bananenflanke Rosenheim e.V. und dem FortSchritt Rosenheim e.V. sind zwei soziale Initiativen zu Gast, die sich seit Jahren mit großem Engagement für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigungen in Stadt und Landkreis Rosenheim einsetzen.

Exklusives Charity-Warm-Up-Trikot

Gemeinsam mit dem Team Bananenflanke Rosenheim e.V. wurde ein spezielles Charity-Warm-Up-Trikot entworfen. Die Starbulls-Mannschaft trägt es beim Aufwärmen, anschließend werden die getragenen Trikots versteigert. Der gesamte Erlös kommt direkt der inklusiven Fußballarbeit des Vereins zugute, der Kindern und Jugendlichen mit geistiger Beeinträchtigung die Teilnahme am organisierten Fußball in einem professionellen und wertschätzenden Umfeld ermöglicht.
Auch FortSchritt Rosenheim e.V. ist im Stadion präsent. Der Verein engagiert sich für Menschen mit körperlichen und mehrfachen Behinderungen sowie deren Familien. Im Fokus stehen Teilhabe, Selbstbestimmung und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität durch Beratung, Unterstützungsangebote und konkrete Hilfe im Alltag.

Typisierungsaktion für „Team Anne“

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Spieltags ist die Typisierungsaktion in Zusammenarbeit mit „Team Anne“ und der AKB – Aktion Knochenmarkspende Bayern. Vor dem Stadion, im Pavillon der AKB, können sich Fans bereits vor Spielbeginn sowie in den Drittelpausen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Start ist gegen 14:45 Uhr.
Die Registrierung ist unkompliziert und schmerzfrei – in der Regel genügt ein einfacher Wangenabstrich. Hintergrund ist die sogenannte „Pokalmeisterschaft“ zugunsten von Anne aus Kolbermoor. Ziel der Initiative ist es, möglichst viele neue Stammzellspender im Raum Rosenheim zu gewinnen und damit die Chancen für an Leukämie erkrankte Menschen deutlich zu erhöhen.

Wichtig: Die Typisierung findet außerhalb des Stadions statt und ist nicht an ein Ticket für das Heimspiel gebunden. Jeder kann vorbeikommen und teilnehmen – auch unabhängig vom Spielbesuch.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Christoph Sinzinger)

Infoveranstaltung zu Epilepsie: RoMed Kliniken laden nach Rosenheim ein

Infoveranstaltung zu Epilepsie: RoMed Kliniken laden nach Rosenheim ein

Rosenheim – Anlässlich des Tags der Epilepsie veranstalten die RoMed Kliniken am Samstag, 21. Februar, eine Informationsveranstaltung in Rosenheim. Unter dem Titel „Epilepsie verstehen, gezielt behandeln, gemeinsam austauschen“ sind Patienten, Angehörige sowie Interessierte ab 13 Uhr ins Bildungszentrum St. Nikolaus (Pettenkoferstr. 5) eingeladen.

Im Mittelpunkt steht die moderne Versorgung von Menschen mit Epilepsie. Die RoMed Kliniken bauen ihr spezialisiertes Angebot kontinuierlich aus. Mit der Einführung der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) im Jahr 2025 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht, weitere spezialisierte Angebote sind bereits in Planung.
Im Rahmen des Patientenforums stellt sich das interdisziplinäre Team vor: Chefarzt Prof. Dr. Joji Kuramatsu sowie die Epileptologen Dr. Johannes Lang und Dr. Tamara Welte informieren über aktuelle Therapieverfahren, individuelle Behandlungsmöglichkeiten und besondere medizinische Herausforderungen bei Epilepsie.
Ergänzt wird das Programm durch einen Vortrag der Epilepsieberatung München und Oberbayern gGmbH, der sozialmedizinische Aspekte und Unterstützungsangebote beleuchtet. Eine Kaffeepause sowie eine offene Diskussionsrunde bieten Raum für persönlichen Austausch und individuelle Fragen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Website der RoMed Kliniken.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: von Links, Dr. Johannes Lang, Dr. Tamara Welte, Prof. Dr. Joji Kuramatsu; Copyright RoMed Kliniken)

Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Aibling: Schulausschuss besichtigt Rohbau

Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Aibling: Schulausschuss besichtigt Rohbau

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Noch herrscht am Sonderpädagogischen Förderzentrum Bad Aibling, Rupert-Egenberger-Schule (Landkreis Rosenheim), Baustellenbetrieb. Doch schon in wenigen Monaten soll hier die Schulfamilie einziehen. Mitglieder des Ausschusses für Schule und Sport besichtigten gemeinsam mit Landrat Otto Lederer den Rohbau des neuen Schulgebäudes.

Viel Licht, helles Lärchenholz und eine breite Treppe mit Sitzstufen lassen in der künftigen Aula bereits erahnen, wie die Schule nach der Fertigstellung aussehen wird. Schulleiterin Angelika Held zeigte sich besonders begeistert von den vielen baulichen Details, die den Schulalltag in Zukunft erleichtern werden. Dazu zählen die Aula als zentraler Ort für Versammlungen ebenso wie ein großer Balkon, der den Ganztagesbereich erweitert, sowie an die Klassenräume anschließende Gruppenräume. Das soll einerseits das Arbeiten in verschiedenen Räumen ermöglichen, andererseits bleiben die  Schüler weiterhin in der Blickachse der Lehrkräfte. Neben den Besonderheiten des Holzbaus erläuterte Architektin Stefanie Willeke das Konzept eines sogenannten „Low-Tech-Gebäudes“. „Wir haben keine große Lüftungsanlage, sondern dezentrale Geräte, wo diese notwendig sind“, erklärte sie.

Mit dem neuen Gebäude wird die lang ersehnte Zusammenführung der bislang auf zwei Standorte verteilten Förderschule möglich. Der Umzug ins neue Gebäude soll in den Pfingstferien stattfinden. Danach wird das bestehende Gebäude in der Krankenhausstraße umstrukturiert und saniert. Mit dem Abschluss der Arbeiten im Innen- und Außenbereich ist dann Ende des Jahres zu rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Eggstätt: Ein Hochmoor wird wiederbelebt

Eggstätt: Ein Hochmoor wird wiederbelebt

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Wie ein riesiger Schwamm können Hochmoore große Mengen Regenwasser speichern. Werden Moore entwässert, verlieren sie diese Fähigkeit. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pittenhart versetzt das Landratsamt Rosenheim nun 2,55 Hektar Moorfläche östlich von Eschenau in der Gemeinde Eggstätt wieder in einen möglichst naturnahen Zustand.

Um die Fläche früher land- und forstwirtschaftlich nutzen zu können, wurden in der Vergangenheit Entwässerungsgräben angelegt und das Moor trockengelegt. Im Zuge der aktuellen Renaturierungsmaßnahme werden diese Gräben nun unter anderem durch Dämme aus Torf und Fichtenbrettern verschlossen. Ziel ist es, das Regenwasser wieder in der Fläche zu speichern und so einen natürlichen Wasserhaushalt wiederherzustellen. Gleichzeitig trägt dies dazu bei, klimaschädliche Gase, wie Kohlenstoffdioxid im Moor zu binden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen sein. Der Effekt für den Klimaschutz sei sofort gegeben. Erste positive Entwicklungen sollen dann in den nächsten fünf bis zehn Jahren sichtbar werden. Einen Einblick in diesen Prozess bieten bereits jetzt zahlreiche Moorflächen in der Gemeinde Eggstätt. Hier wurden in den vergangenen 25 Jahren bereits große Teile der Moorfläche renaturiert. Die Renaturierung des Hochmoors östlich von Eschenau und Weitmoos wird von der Europäischen Union kofinanziert.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Registrierungsaktion für Stammzellspender in Rosenheim-Happing

Registrierungsaktion für Stammzellspender in Rosenheim-Happing

Rosenheim – Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Leukämie“ findet am Freitag (27.2.2026) im Bürgerhaus Happing ( Stadt Rosenheim) eine öffentliche Registrierungsaktion für potenzielle Stammzellspender statt.

Von 14 bis 19 Uhr können sich Interessierte im Bürgerhaus Happing (Happinger Straße 83, 83026 Rosenheim) registrieren lassen. Anlass der Veranstaltung ist das Schicksal von Anne, die bereits zum zweiten Mal an Leukämie erkrankt ist. Der Verein weist darauf hin, dass die Suche nach genetisch passenden Stammzellspendern trotz weltweit vernetzter Register oft schwierig ist.
Die Teilnahme an der Aktion ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Zur Registrierung genügt ein Wangenabstrich, der schmerzfrei durchgeführt wird.

Mitmachen können alle gesunden Personen im Alter von 17 bis 45 Jahren. Eine Doppelregistrierung ist nicht erforderlich – wer bereits in einer Spenderdatei erfasst ist, muss sich nicht erneut anmelden.

Für Personen, die am Aktionstag verhindert sind, besteht zudem die Möglichkeit, sich kostenlos ein Registrierungsset nach Hause zu bestellen.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerverein Happing / Beitragsbild: Symbolfoto re)

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1966

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1966

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr  1966.  Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die König-Otto-Kreuzung in Rosenheim.

Nicht nur der VW-Käfer ist auf dieser alten Aufnahme ein Hingucker, sondern auch das einst beliebte Modehaus Senft.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann-Foto:Hafner /  Bildtext: Karin Wunsam)