Volles Haus beim Faschingsball der Wendelstein Werkstätten

Volles Haus beim Faschingsball der Wendelstein Werkstätten

Rosenheim – Rund 600 Besucher feierten ausgelassen beim traditionellen Faschingsball der Wendelstein Werkstätten in der Auerbräu Festhalle in Rosenheim. Livemusik, Tanzshows und Mitmachaktionen sorgten für beste Stimmung bei einer inklusiven Veranstaltung, die alle Faschingsbegeisterten herzlich willkommen hieß.

Fasching Helau – hieß es beim traditionellen Faschingsball der Wendelstein Werkstätten. Die Gäste erwarteten abwechslungsreiche Programmpunkte: Livemusik mit der Band „Sixpack“, ein Showauftritt der Rock’n’Roll-Tanzgruppe „Hot Socks“ sowie als Höhepunkt die Rosenheimer Faschingsgarde.
Als Gäste waren in diesem Jahr erneut Schüler der Ergofachschule Rosenheim dabei, die im Rahmenprogramm Mitmachstände betreuten und die Maskenprämierung organisierten.
Bei fröhlicher und ausgelassener Stimmung hatten alle Besucher ihren Spaß. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie gelungen Inklusion und gemeinsames Feiern beim Fasching umgesetzt werden können.
(Quelle: Pressemitteilung Wendelstein Werkstätten Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Wendelstein Werkstätten Rosenheim)

Fassadenbemusterung für Erweiterungsbau der TH Rosenheim: Mock-up zeigt künftiges Erscheinungsbild

Fassadenbemusterung für Erweiterungsbau der TH Rosenheim: Mock-up zeigt künftiges Erscheinungsbild

Rosenheim – Auf dem Baufeld an der Westerndorfer Straße in Rosenheim wurden die Fassaden des geplanten Erweiterungsbaus der Technischen Hochschule Rosenheim anhand eines großformatigen Mock-ups begutachtet. Die Bemusterung ermöglicht eine realistische Einschätzung der späteren Holzfassaden bereits in einer frühen Projektphase.

Auf dem Gelände des Erweiterungsbaus der Technischen Hochschule Rosenheim haben kürzlich umfangreiche Bemusterungen zur Fassadengestaltung stattgefunden. Bei winterlichen Temperaturen wurden die geplanten Außenfassaden direkt auf dem Baufeld anhand eines sogenannten Fassaden-Mock-ups bewertet. Dabei handelt es sich um ein Vorführmodell, das Material, Farbigkeit und Wirkung der späteren Holzfassaden realitätsnah abbildet.
An der Begutachtung nahmen Vertreter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim unter der Leitung von Behördenleiterin Doris Lackerbauer teil, ebenso der Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim, Professor Heinrich Köster, die Arbeitsgemeinschaft aus Rubner Holzbau und Hochtief Infrastructure, die Generalplaner von karlundp Architekten sowie die Projektsteuerung durch Hitzler Ingenieure.

Frühzeitige Sicherung der architektonischen Qualität

Ziel der Bemusterung ist es, architektonische Qualität und technische Details frühzeitig abzusichern. Neben konstruktiven Fragestellungen standen insbesondere die Farbwirkung der Holzfassaden sowie deren Erscheinungsbild bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen im Fokus. Der Erweiterungsbau der TH Rosenheim wird in Holzhybridbauweise realisiert, wobei ein möglichst hoher Holzbauanteil vorgesehen ist.

Die Außenschalung in Weißtanne: So ist die Fassade des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim geplant. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim

(Die Außenschalung in Weißtanne: So ist die Fassade des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim geplant. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Zwei Fassadenvarianten an einem Mock-up

Das rund 17 Meter hohe Mock-up befindet sich am Rand des Baufelds an der Westerndorfer Straße in Rosenheim. Es zeigt zwei unterschiedliche Fassadenausführungen: eine für das spätere Hauptgebäude des Technologieparks und eine für das geplante Studierendenzentrum. Beide Fassaden bestehen aus einer Außenschalung aus Weißtanne in unterschiedlicher Farbgebung.
Beim Hauptgebäude sind oberhalb der Fenster Photovoltaik-Elemente vorgesehen, die sowohl der Stromerzeugung als auch der Verschattung der Fensterflächen dienen. Im Inneren des Mock-ups befinden sich Besprechungsräume sowie Baustellencontainer.

Technologiepark mit Studierendenzentrum geplant

Seit dem Spatenstich im Juli 2025 laufen die Bauarbeiten und weiteren Planungen für den komplexen Neubau. Geplant ist ein innovativer Technologiepark mit einer flexibel nutzbaren Versuchshalle, einem Hauptgebäude mit Laborflächen für Forschung und Lehre sowie einem großzügigen, überdachten Anlieferhof.
Als zentrales Element für den Gesamtcampus wird ein Studierendenzentrum realisiert, das unter anderem ein digitales Lernzentrum, eine neue Mensa sowie den Studierendenservice aufnehmen soll. Am Mock-up lässt sich bereits die jeweils eigenständige Architektursprache der unterschiedlichen Gebäudeteile erkennen.
Erforderlich ist der Neubau aufgrund des anhaltenden Wachstums der Technischen Hochschule Rosenheim und der steigenden Anforderungen in Forschung und Lehre, insbesondere in zukunftsrelevanten Themenfeldern. Bauherr der Maßnahme ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Fachlicher Blick auf die Fassade des späteren Hauptgebäudes des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim / Foto: Die Außenschalung in Weißtanne: So ist die Fassade des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim geplant. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Einbruch in zwei Rosenheimer Arztpraxen – Kripo bittet um Hinweise

Einbruch in zwei Rosenheimer Arztpraxen – Kripo bittet um Hinweise

Happing / Rosenheim – In Rosenheim haben unbekannte Täter zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag (8.2.2026) zwei Arztpraxen aufgebrochen und technische Geräte im Wert eines niedrigen sechsstelligen Euro-Betrags gestohlen. Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, die zur Aufklärung der Taten beitragen können.

Im Zeitraum von Freitag, 6. Februar 2026, 16:00 Uhr, bis Sonntag, 8. Februar 2026, 13:00 Uhr, verschafften sich nach derzeitigem Kenntnisstand ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Zahnarztpraxis und einer Kinderarztpraxis in der Happinger Straße in Rosenheim. Dabei wurden, nach Auskunft der Polizei, technische Geräte entwendet. Der Gesamtwert der Beute wird auf einen niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die Polizeiinspektion Rosenheim. Die Ermittlungen werden nun von Beamten des Fachkommissariats 2 der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, fortgeführt.

Zur Aufklärung der Taten bittet die Kriminalpolizei um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wem sind in dem genannten Zeitraum im Nahbereich der Happinger Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer hat auch vor dem genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten?

Hinweise werden an die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/2000 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wenn Rebhühner flirten: Balzzeit beim Vogel des Jahres beginnt

Wenn Rebhühner flirten: Balzzeit beim Vogel des Jahres beginnt

Bayern – Der Vogel des Jahres 2026, das Rebhuhn, geht ab Mitte Februar auf Partnersuche. LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson erklärt: „Wer in den kommenden Tagen und Wochen ein scharrendes ‚Kirräck‘ beim Spaziergehen in der Dämmerung hört, kann sich glücklich schätzen. Denn das Rebhuhn ist in Bayern selten geworden.“ Für eine erfolgreiche Brut sind strukturreiche Lebensräume mit Blüh- und Brachflächen entscheidend – der LBV fordert deshalb den Ausbau entsprechender Förderprogramme.

Mit ihrem charakteristischen, rauen Revierruf machen die Männchen auf sich aufmerksam. Haben sich Hahn und Henne gefunden, bleiben sie sich nach einer ausgedehnten Kennenlernphase oft ein – wenn auch eher kurzes – Leben lang treu. Erst im Mai kommt es zur Paarung. Kurz darauf legt die Rebhenne bis zu 20 Eier. Bis das Gelege vollständig ist, können mehrere Wochen vergehen. Anschließend brütet die Henne 24 bis 25 Tage lang gut verborgen in dichter Vegetation, stets wachsam vor Nesträubern wie dem Fuchs.

Strukturreiche Lebensräume sind entscheidend

Damit Rebhühner ihren Nachwuchs erfolgreich großziehen können, sind strukturreiche Lebensräume notwendig. Entscheidend ist ein Mosaik aus Feldern, Wiesen, Hecken, Blühflächen und Brachen. Die LBV-Biologin erklärt: „Es muss dringend mehr Lebensraum durch Brach- und Blühflächen sowie Gehölze in der Agrarlandschaft geschaffen werden.“ Der LBV fordert die zuständigen Ministerien auf, Förderprogramme auszubauen und bessere Anreize für Landwirtinnen und Landwirte zu schaffen.

„Davon profitiert nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch wir Menschen. Denn eine vielfältige, lebendige Landschaft bietet Raum für Naturerleben und Erholung“, so Angelika Nelson.

Jeder kann helfen

Wer selbst dazu beitragen möchte, die Situation des Jahresvogels 2026 zu verbessern, kann schon beim Einkauf ansetzen: „Der Kauf von Bio-Produkten unterstützt eine naturverträglichere Landwirtschaft mit weniger Pestizideinsatz. Davon profitieren das Rebhuhn und viele andere Feldvögel“, erklärt die LBV-Biologin.

Rebhuhnerfassung als Einstieg ins Vogelmonitoring

Ein wichtiger Baustein für den Schutz des Rebhuhns ist die Kenntnis über aktuelle Vorkommen und Bestände. Der LBV engagiert sich als Partner des Dachverbands Deutscher Avifaunisten bei der Kartierung von Rebhühnern im Rahmen des Monitorings seltener Brutvögel (MsB). Die nächste Erfassungsperiode findet während der Balz von Mitte Februar bis Mitte März statt. Die Mitarbeit eignet sich besonders für Einsteiger, da sie zeitlich wenig aufwendig ist und der Fokus auf einer Art liegt. Mehr Informationen zum Brutbestandsmonitoring Rebhuhn: www.dda-web.de/monitoring/msb/module/rebhuhn
(Quelle: Pressemitteilung Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) / Beitragsbild: re)

JRK-Mitglied rettet bewusstlosen Mann das Leben

JRK-Mitglied rettet bewusstlosen Mann das Leben

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Eine 16-jährige Jugendliche aus Bad Aibling hat einem 84-jährigen Mann das Leben gerettet – dank ihres Trainings im Jugendrotkreuz war sie bestens auf den Ernstfall vorbereitet. Laura übernahm die Erstversorgung, bis der Notarzt eintraf, und erhielt für ihren Einsatz die BRK-Ehrenplakette in Silber.

Auf dem Weg von ihrem FOS-Praktikum zu ihrem Wohnheim bemerkte Laura, wie ein Mann an der Bushaltestelle bewusstlos zu Boden ging. Die Jugendliche reagierte sofort: Sie kontrollierte Atmung und Kreislauf, brachte den Mann in die stabile Seitenlage und versorgte eine stark blutende Kopfwunde. Anschließend setzte sie den Notruf ab und wies die umstehenden Passanten an, wie sie helfen konnten.

Der eintreffende Notarzt übernahm den Patienten, der intubiert-beatmet ins Klinikum Dachau gebracht wurde. Laut ärztlicher Einschätzung hätte der Mann den Vorfall ohne Lauras sofortiges Eingreifen nicht überlebt. Im Anschluss begleitete die 16-Jährige die Ehefrau des Patienten nach Hause, um sicherzugehen, dass sie dort gut ankommt.
Laura erklärt: „Ich konnte nur so ruhig und besonnen vorgehen, da ich alle notwendigen Handgriffe über Jahre im JRK gelernt und geübt habe.“

Als Anerkennung für ihren couragierten Einsatz verlieh der BRK Kreisverband Rosenheim der jungen Frau die BRK-Ehrenplakette in Silber.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / BRK Kreisverband Rosenheim) 

Rosenheimer Stadt- und Landball 2026: Liebe, Farben und Gänsehaut auf der Tanzfläche

Rosenheimer Stadt- und Landball 2026: Liebe, Farben und Gänsehaut auf der Tanzfläche

Rosenheim – Der Stadt- und Landball 2026 war am Samstag (7.2.2026) wieder einer der großen Höhepunkte im Rosenheimer Fasching. Im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim feierte der Wirtschaftliche Verband als Veranstalter gemeinsam mit zahlreichen Gästen einen Abend voller Fantasie, Farben und Lebensfreude. Im Mittelpunkt standen wie immer die Auftritte der Garden und Gilden aus Stadt und Landkreis Rosenheim, die mit tänzerischem und akrobatischem Können begeisterten. Und passend zum diesjährigen Motto der Rosenheimer Faschingsgilde lag dabei viel Liebe in der Luft.

Ein Abend, der unter die Haut ging

Der Stadt- und Landball 2026 entwickelte sich zu einem Abend, der unter die Haut ging. Ganz im Sinne des Mottos „Liebe – Fasching der von Herzen kommt“ wurde getanzt, gelacht, geklatscht und gefeiert, bis die Sohlen glühten und die Herzen höher schlugen. Schon beim Einzug der Gäste war klar, dass es kein gewöhnlicher Ball werden würde: fantasievolle Kostüme, strahlende Prinzenpaare und mitreißende Garden prägten das Bild. Unter den Zuschauern wie immer zahlreiche prominente Gesichter aus der Region, darunter auch viele Bürgermeister und politische Vertreter.

Reise durch Fantasie, Farben und Lebensfreude

Die Gastgilden nahmen das Publikum mit auf eine Reise durch verschiedene Zeitepochen und Themenwelten. Die Faschingsgilde Prutting sorgte mit „Peace, Love & Rock’n Roll – Prutting zurück in den wilden 70ern“ für Flower-Power-Feeling und groovige Beats. Südamerikanisches Temperament brachte die Faschingsgilde Bernau mit „Viva la Fiesta – Die Chiemseenixen erobern Südamerika“ auf die Bühne und weckte Urlaubsgefühle im Saal.

Akrobatik, Mystik und Zeitreisen

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Faschingsgilde Bad Endorf mit ihrem Motto „Hakuna Matata“. Spektakuläre Akrobatik, beeindruckende Hebefiguren und perfekte Synchronität sorgten für Standing Ovations und Gänsehaut. Mystisch und elegant präsentierte sich anschließend die Faschingsgilde Mangfalltal mit „Helau aus der Tiefe – der Faschingsverein Mangfalltal taucht ab“ und einer eindrucksvoll inszenierten Unterwasserwelt.

Mit einer Zeitreise in die Steinzeit nahm die Faschingsgesellschaft Rohrdorf das Publikum bei „Jäger und Sammler – Rohrdorf zurück in der Steinzeit“ mit. Urig, kraftvoll und humorvoll zeigten die Akteure, dass auch Mammutjäger das Tanzbein schwingen können.

Rock’n’Roll und ein besonderer Gänsehautmoment

Den schwungvollen Abschluss bildete die Faschingsgilde Bad Aibling mit „Dance across the beat – Bad Aibling im American Jukebox Fieber“ und einer energiegeladenen Show voller Rhythmus und Rock’n’Roll. Für einen besonders emotionalen Moment sorgte der Tango des Rosenheimer Prinzenpaares, der das Publikum von den Sitzen riss.
(Quelle: Pressemitteilung Faschingsgilde Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Evi Gröning)