Die Heimatbühne Rosenheim befragt das RegenWurmOrakl

Die Heimatbühne Rosenheim befragt das RegenWurmOrakl

Rosenheim –  Die Heimatbühne Rosenheim e.V. bringt wieder einen ländlichen Schwank auf die Bühne: „Das RegenWurmOrakl“ von Ralph Wallner feiert am 28. März um 20 Uhr Premiere in der Freien Turnerschaft Rosenheim. Das neunköpfige Ensemble probt bereits eifrig für das Stück.

Darum geht’s in dem Stück: Lotti (Martina Klimm) und Lumpi (Hans Garnreiter) sind das liebenswerteste „Lumpengesindel“ am Schilfdorfer Weiher. In ihrer rustikalen Fischerhütte wird der letzte Käse mit den Ratten geteilt, Brennholz bei der Nachbarin Walli (Monika Gantner) „dauerhaft ausgeborgt“ und Hygiene spielt nur eine theoretische Rolle.

Alles gerät aus den Fugen, als der wohlhabende Jungbauer Hanser Hasenfuß (Florian Sieber) auftaucht. Schon bald wird Lotti durch eine Verkettung von Missverständnissen und einem antiken Buch zum mystischen Orakel vom Schilfdorfer Weiher – ausgestattet mit einem alten Fischernetz als Gewand, zwei Topfdeckeln als Zimbeln und einem Regenwurm als Schicksalsbote.

Bald stehen Ratsuchende Schlange: vom unter dem Pantoffel seiner Frau leidenden Willi (Martin Wollny) über die besorgte Huaberin (Renate Gantner) bis hin zum Herrn Dekan. Lotti nimmt ihre neue Gabe ernst, was nicht nur ihr Orakelgeschäft, sondern auch ihre Ehe ins Wanken bringt. Und am Ende sorgt ein unerwarteter Familienzuwachs für eine überraschende Wendung.

Termine und Karten
  • Premiere: Samstag, 28. März, 20:00 Uhr
  • Samstag, 4. April – 20:00 Uhr
  • Sonntag, 5. April – 18:00 Uhr
  • Freitag, 10. April – 20:00 Uhr
  • Samstag, 11. April – 20:00 Uhr
  • Freitag, 17. April – 20:00 Uhr
  • Samstag, 18. April – 18:00 Uhr
  • Freitag, 24. April – 20:00 Uhr
  • Samstag, 25. April – 20:00 Uhr

Einlass ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Kartenvorverkauf bei Gold An- und Verkauf Kaufmann-Kirner, Adlzreiterstr. 5, Rosenheim, Tel.: 0 80 31 / 38 08 26 oder online unter: heimatbuehne-rosenheim.de/tickets
(Quelle: Pressemitteilung Heimatbühne Rosenheim / Beitragsbild: Heimatbühne Rosenheim)

Rosenheim ist Vorreiter beim kommunalen Energiemanagement

Rosenheim ist Vorreiter beim kommunalen Energiemanagement

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim ist Bayerns erste „Kommune mit ausgezeichnetem Energiemanagement“. Diese Zertifizierung wurde jetzt von der Bayerischen Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) vergeben. Grundlage ist die Umsetzung eines systematischen Energiemanagements für alle städtischen Liegenschaften und Gebäude.

Alle städtischen Liegenschaften wurden vom Energiemanager Dervis Hodzic auf Einsparpotenziale bei Wärme, Strom und Wasser untersucht. Erstmals wurden sämtliche Verbräuche einheitlich erfasst und bewertet. Ausgewählte Gebäude wurden detailliert analysiert, technische Anlagen optimiert und Mitarbeiter geschult.

Sofortige Wirkung ohne hohe Investitionen

Obwohl die Maßnahmen ohne größere Investitionen umgesetzt wurden, führten sie zu messbaren Einsparungen. So konnten in den für die Zertifizierung ausgewählten Liegenschaften innerhalb kurzer Zeit mehr als 5 % Wärme eingespart werden. Ziel ist es, Umweltbelastungen zu reduzieren, CO2-Emissionen zu senken und Energiekosten zu minimieren.

Zertifizierung nach acht Monaten

Bereits nach acht Monaten erfüllte die Stadt mit dem federführenden Amt für Zentrales Gebäudemanagement rund 80 Anforderungen der LENK und erhielt die Auszeichnung. Die Ergebnisse werden über Kom.EMS, ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem für kommunales Energiemanagement, erfasst und kontrolliert. Das System wird von der LENK kostenfrei zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheim: Neuer Klinik-Parkplatz am RoMed Klinikum – Bauarbeiten starten

Rosenheim: Neuer Klinik-Parkplatz am RoMed Klinikum – Bauarbeiten starten

Rosenheim – Am RoMed Klinikum Rosenheim wird der bisherige Schotterparkplatz neu gestaltet und künftig bewirtschaftet. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssituation zu verbessern und mehr Sicherheit für Patienten und Besucher zu schaffen. Die Bauarbeiten beginnen Anfang März und sollen voraussichtlich bis Juni abgeschlossen sein.

Der bisherige Schotterparkplatz vor dem RoMed Klinikum Rosenheim in Rosenheim wird grundlegend umgebaut. Auf der Fläche entsteht ein offiziell angelegter und bewirtschafteter Parkplatz, der künftig vor allem Patienten und Besuchern des Klinikums sowie des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) zur Verfügung stehen soll.
Die Bauarbeiten starten planmäßig heute, am 9. März und werden mehrere Wochen dauern. Die Fertigstellung des neuen Parkplatzes ist für Juni vorgesehen.

Provisorium mit Problemen

Der bisherige Schotterplatz war lediglich als Übergangslösung gedacht. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass die Fläche zunehmend Probleme verursachte. Immer wieder entstanden Schlaglöcher, zudem fehlten befestigte Fahrflächen und eine geordnete Entwässerung. Auch die Zufahrt sorgte regelmäßig für unübersichtliche Situationen und Rückstaus.

Zufahrt künftig über die Pettenkoferstraße

Den Neubau übernimmt die GRWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim mbH. Der neue Parkplatz wird nach den geltenden baulichen Vorgaben angelegt und künftig bewirtschaftet.
Im Zuge der Neugestaltung wird die Verkehrsführung geändert: Die Zufahrt erfolgt künftig ausschließlich über die Pettenkoferstraße und nicht mehr über die stark frequentierte Ellmaierstraße. Durch diese Lösung sollen Verkehr und Zufahrten besser geordnet und die Sicherheit rund um das Klinikgelände erhöht werden. Für den Parkplatz gelten künftig die gleichen Gebühren wie auf anderen Parkflächen der GRWS.

Parkplätze vor allem für Patienten und Besucher

Der neue Parkplatz soll in erster Linie Menschen zugutekommen, die das Klinikum wegen einer Behandlung aufsuchen. Patienten und Besucher sollen so in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses einen Stellplatz finden.
Parallel dazu steht das RoMed Kliniken mit der GRWS im Austausch, um weitere Parkmöglichkeiten für Mitarbeiter rund um das Klinikgelände zu schaffen. Wo möglich, sollen zusätzliche Kontingente auf bestehenden Flächen bereitgestellt werden – auch wenn dies aufgrund der innerstädtischen Lage weiterhin eine Herausforderung bleibt.
Während der Bauarbeiten bleibt die Fläche gesperrt. Wer zum Klinikum fährt, sollte etwas mehr Zeit für die Anfahrt einplanen. Als Ausweichmöglichkeit steht unter anderem die Loretowiese zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilug RoMed Kliniken, GRWS / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schingoethe trifft früh – Starbulls verlieren in Overtime gegen Weiden

Schingoethe trifft früh – Starbulls verlieren in Overtime gegen Weiden

Rosenheim – Am gestrigen Sonntagabend (8.3.2026) dem letzten Hauptrundenspieltag der DEL2, empfingen die Starbulls Rosenheim die Blue Devils Weiden. Zum dritten Mal in Folge unterlagen die Grün-Weißen in der Verlängerung. Mit 3.713 Zuschauern im ROFA-Stadion siegten die Gäste aus der Oberpfalz mit 4:3 und sicherten sich den Heimvorteil in der Playdown-Serie gegen Bad Nauheim.

Bereits nach 66 Sekunden erzielte Wyatt Schingoethe sein erstes Tor für Rosenheim. Auch Scott Feser und C.J. Stretch trafen für die Starbulls, die insgesamt dreimal in Führung gingen. Doch Weiden glich immer wieder aus, zuletzt in der 27 Sekunden dauernden Overtime durch Luca Gläser.

StarbullsRosenheim, gegen Weiden am 8. März 2026. Foto: Copyright Ludwig Schirmer, Dave Löffler

Diesmal war es nichts mit einem Sieg für die Starbulls Rosenheim.- aber hoffentlich wieder am 17. März gegen Regensburg. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer, Dave Löffler

Verletzungspech für Schingoethe

Der 23-jährige Kanadier, erst am Montag lizenziert, musste nach einem harten Check von Weidens Alex-Olivier Voyer in der 48. Minute das Eis vorzeitig verlassen. Voyer erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Neben Schingoethe fehlten bei den Starbulls weiterhin Lewis Zerter-Gossage, Jordan Taupert, Sebastian Zwickl und während des Spiels auch Ville Järveläinen.

StarbullsRosenheim, gegen Weiden am 8. März 2026. Foto: Copyright Ludwig Schirmer, Dave Löffler

Hauptrunde erfolgreich abgeschlossen

Trotz der Niederlage beendeten die Starbulls die DEL2-Hauptrunde auf Rang drei mit starken 97 Punkten, einem Torverhältnis von 164:124 und einem Schnitt von 1,87 Punkten pro Spiel.

Playoff-Start gegen Regensburg

Die Playoffs beginnen am Dienstag, 17. März, um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion gegen die Eisbären Regensburg. Die Serie wird im Best-of-Seven-Modus fortgesetzt: 20. März in Regensburg, 22. März in Rosenheim, 25. März in Regensburg. Optionale Spiele fünf bis sieben sind für 27. und 31. März in Rosenheim bzw. 29. März in Regensburg terminiert. Mitglieder können ab Montag, 9. März, Tickets buchen, der freie Verkauf startet am Dienstag, 10 Uhr. Infos unter www.starbulls.de/tickets
(Quelle: Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer / Dave Löffler)

Kommentar: Vielfältiger Stadtrat, ungewisse Mehrheit – Meine Einschätzung zur Rosenheimer Kommunalwahl 2026

Kommentar: Vielfältiger Stadtrat, ungewisse Mehrheit – Meine Einschätzung zur Rosenheimer Kommunalwahl 2026

Karin Wunam

„Die ganz große Überraschung gab es nicht“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März am Wahlabend, als klar wurde, wohin die politische Reise geht. Für mich war dann doch einiges überraschend.

Allen voran die hohe Zahl der Nichtwähler. In der Stadt Rosenheim lag die Wahlbeteiligung bei 53,2 Prozent, etwas höher als 2020, als nur 47,5 Prozent ihre Stimme abgaben – doch immer noch nutzt fast jeder zweite Wähler dieses Grundrecht nicht. Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Stimmungsbild, das sich einprägt: Demokratie lebt von Beteiligung – und sie scheint immer mehr als Last denn als Chance empfunden zu werden.

 

Der Artikel zum Kommentar

Gerade in Zeiten, in denen die politische Stimmung rauer wird, überrascht das – und doch ist es kein lokales Phänomen: Rosenheim spiegelt einen generellen Trend sinkender Wahlbeteiligung und abnehmender Parteibindungen wider. Viele entscheiden heute kurzfristig oder gar nicht mehr nach klassischer Parteizugehörigkeit. Das zeigt sich nicht nur in Zahlen, sondern auch in unzähligen Gesprächen im Vorfeld der Wahl. Wie oft habe ich gehört: „Weißt Du schon, wen Du wählst? Ich ehrlich gesagt immer noch nicht.“

So gesehen ist es nicht überraschend, wenn der neue Stadtrat immer vielfältiger wird. Erstmals zieht die Linke mit eigenen Sitzen ein, und am anderen Ende des politischen Spektrums konnte die AfD Zuwächse erzielen.

Die Zeiten, in denen es für die CSU in Stadt und Landkreis Rosenheim ein Selbstläufer war, sind vorbei. Wer am Ruder bleiben will, muss täglich liefern und überzeugen – nicht nur kurz vor der Wahl. Bei der OB-Wahl 2014 setzte sich Gabriele Bauer (CSU) noch mit 69,1 Prozent der Stimmen deutlich im ersten Wahlgang durch, einem Wert, der – gemessen an den heutigen Ergebnissen – fast wie aus einer anderen politischen Epoche wirkt
Andreas März muss zum zweiten Mal in die Stichwahl. 2020 gegen Franz Opperer von den Grünen. Damals überraschte mich das tatsächlich noch nicht, denn März war da noch bei weitem nicht so bekannt wie heute nach 6 Jahren im Amt.  Doch diesmal hätte ich dann doch nicht damit gerechnet.
Dass nun Andreas März bei seiner Wiederwahl nur 39,1 Prozent erreicht und in eine Stichwahl muss, spricht Bände. 2014 war Bauer noch haushoch bestätigt, heute wird selbst ein erfahrener Amtsinhaber wie März in die Stichwahl gezwungen. Das gilt dann auch mit Blick auf den Landkreis, wo Landrat Otto Lederer ebenfalls in die Stichwahl muss.

Dass Wahlbeteiligung, Parteibindungen und politische Vorlieben im Wandel sind, bringt Herausforderungen mit sich: Das Ringen um eine gemeinsame Linie wird mit dem neuen, vielfältigeren Stadtrat sicher nicht leichter. Aber das muss kein Nachteil sein. Demokratie lebt vom Austausch, vom Argument, vom Wettbewerb der Ideen. Wenn dieser Wettbewerb sowohl auf der Straße als auch im Stadtrat intensiver wird, zwingt das Politik und Gesellschaft zu mehr Aufmerksamkeit, mehr Dialog und letztlich vielleicht auch zu mehr Gemeinsamkeit über Parteigrenzen hinweg.
(Kommentar von Karin Wunsam)

Kommunalwahl 2026 in Stadt und Landkreis Rosenheim CSU verliert Sitze – SPD und AfD legen zu, Linke erstmals im Stadtrat – Stichwahlen stehen an

Kommunalwahl 2026 in Stadt und Landkreis Rosenheim CSU verliert Sitze – SPD und AfD legen zu, Linke erstmals im Stadtrat – Stichwahlen stehen an

Rosenheim / Landkreis – Die Kommunalwahl am Sonntag (8.3.2026) hat die politische Landschaft in der Stadt und im Landkreis Rosenheim verändert. Die CSU bleibt zwar stärkste Kraft im Rosenheimer Stadtrat, muss aber zwei Sitze abgeben. SPD und AfD gewinnen Sitze hinzu, und die Linke zieht erstmals als eigene Fraktion in den Stadtrat ein. In Stadt und Landkreis stehen zudem zwei Stichwahlen an: um das Amt des Oberbürgermeisters und des Landrats.

Stadtrat Rosenheim: CSU verliert Mandate, SPD und AfD gewinnen, Linke erstmals vertreten

Das vorläufige amtliche Ergebnis der Stadtratswahl in Rosenheim zeigt folgende Sitzverteilung (von insgesamt 44 Sitzen):

  • CSU: 14 Sitze
  • Grüne: 9 Sitze
  • SPD: 8 Sitze
  • AfD: 5 Sitze
  • Freie Wähler / UP: 3 Sitze
  • Die Linke: 3 Sitze
  • FDP: 1 Sitz
  • ÖDP: 1 Sitz

Vergleich zu 2020:

  • CSU: 16 → 14 Sitze (−2)
  • Grüne: 11 → 9 Sitze (−2)
  • SPD: 5 → 8 Sitze (+3)
  • AfD: 3 → 5 Sitze (+2)
  • Freie Wähler / UP: 5 → 3 Sitze (−2)
  • Linke: erstmals vertreten, 3 Sitze
  • FDP und ÖDP: unverändert 1 Sitz

Damit bleibt die CSU stärkste Kraft, verliert aber Mandate. Und auch die Stimmung bei den Freien Wählern dürfte getrübt sein. Sie büßen gegenüber 2020 2 Sitze ein. SPD und AfD können ihr Mandatskontingent deutlich ausbauen, und die Linke zieht erstmals in den Stadtrat ein.

Stimmung vom Wahlabend: Überraschungen und erste Trends

Die ersten ausgezählten Ergebnisse aus dem Stadtteil Aising ließen die AfD gleichauf mit der CSU erscheinen. Mit fortschreitender Auszählung relativierten sich diese Zahlen jedoch, besonders durch die Briefwahl. Bei den Freien Wählern war die Stimmung gedämpft, Vertreter verließen das Rathaus früh, lange bevor das Endergebnis feststand. Die SPD dagegen konnte den Abend mit einem erfreulichen Ergebnis feiern – auch dank des starken Abschneidens ihres Oberbürgermeisterkandidaten.

Hier geht es zum Kommentar zur Wahl

Oberbürgermeisterwahl in Rosenheim: Stichwahl zwischen März und Erdogan

Amtsinhaber Andreas März (CSU) erzielte 39,1 % der Stimmen, Herausforderer Abuzar Erdogan (SPD) 26,6 %. Da keiner die absolute Mehrheit erreichte, kommt es am 22. März zur Stichwahl.

Erdogan zeigte sich nach Bekanntgabe überrascht und dankbar. März betonte, dass die CSU mit Blick auf die Stichwahl weiterhin engagiert arbeiten werde.

Wahlbeteiligung: leicht gestiegen

Die Wahlbeteiligung in der Stadt Rosenheim lag bei 53,2 %, leicht über dem Niveau von 2020 (47,5 %). Der Vergleich ist jedoch eingeschränkt, da die Wahl 2020 mitten in die beginnende Corona-Pandemie fiel.

Blick auf den Landkreis: Landrat und Kreistag

Im Landkreis Rosenheim lag die Wahlbeteiligung bei 65,3 %. Amtsinhaber Otto Lederer (CSU) erreichte 45,1 %, Herausforderer Sepp Hofer (Freie Wähler) 18 % – auch hier wird es eine Stichwahl geben.

Bei der Kreistagswahl sind noch nicht alle Stimmen ausgezählt, aber der Zwischenstand zeigt:

  • CSU: 24
  • Freie Wähler: 9
  • AfD: 10
  • Grüne: 10
  • SPD: 5
  • Parteifreie / ÜWG: 5
  • ÖDP / PU: 2
  • Bayernpartei: 2
  • FDP: 1
  • Die Linke: 2

Auch im Kreistag können AfD und Linke zulegen, während CSU und Grüne Mandate verlieren. Auffällig ist, dass die AfD bei Urnenwählern stärker abschneidet als bei Briefwählern (Urnenwahl: 19,9 %, Briefwahl: 10,3 %).

Bürgermeisterwahlen: Parteienlandschaft wird vielfältiger

Die Bürgermeisterwahlen im Landkreis zeigen keine dominierende Partei. Vielmehr stellen unterschiedliche Parteien, Wählergruppen oder parteifreie Kandidaten die Bürgermeister, was die politische Vielfalt auf kommunaler Ebene weiter erhöht.

Fazit
  • CSU bleibt stärkste Kraft, verliert aber Mandate.
  • SPD und AfD legen zu.
  • Linke erstmals vertreten
  • .Stichwahlen am 22. März in Stadt und Landkreis.
  • Wahlbeteiligung in der Stadt leicht gestiegen, im Landkreis vergleichsweise hoch.

(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Innpuls.me)