Kellerabteil aufgebrochen – Mountainbike gestohlen

Kellerabteil aufgebrochen – Mountainbike gestohlen

Rosenheim – In den vergangenen Tagen ist in Rosenheim ein Kellerabteil aufgebrochen worden. Ein bislang unbekannter Täter entwendete dabei ein hochwertiges Mountainbike. Der Schaden liegt bei rund 2.800 Euro.

Nach Angaben der Polizei war ein 68-jähriger Rosenheimer letztmals am 28. Januar 2026 in seinem Kellerabteil in der Straße Am Stadtbach. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch keine Auffälligkeiten feststellen. Als er das Abteil einige Tage später erneut betrat, bemerkte er, dass die Tür offenstand. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Schließmechanismus gewaltsam aufgebrochen worden war.
Aus dem Kellerabteil wurde ein Mountainbike der Marke Rose, Typ Root Miller 3, in der Rahmenfarbe Orange entwendet. Die Tat dürfte sich im Zeitraum zwischen dem 28. Januar und dem 3. Februar 2026 ereignet haben.

Die Polizeiinspektion Rosenheim hat die Ermittlungen wegen schweren Fahrraddiebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit manipulierten E-Bikes unterwegs – Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Mit manipulierten E-Bikes unterwegs – Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Rosenheim – Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim haben am Dienstag, 3. Februar 2026, zwei Fahrer von technisch veränderten E-Bikes im Stadtgebiet kontrolliert. Beide Fahrzeuge erreichten Geschwindigkeiten deutlich über 25 km/h. In beiden Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Gegen 13.00 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte in der Ellmaierstraße eine 37-jährige Rosenheimerin, die mit ihrem E-Bike unterwegs war. Bei einer Nachfahrt stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug über eine längere Strecke ohne Pedalbewegung gefahren wurde. Im Rahmen der Kontrolle wurde ein Gashebel festgestellt, der eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h ermöglichte. Zudem verfügte das E-Bike über eine versteckt verbaute Steckverbindung, mit deren Aktivierung eine deutlich höhere Geschwindigkeit erreicht werden konnte.

Bereits am Vormittag, gegen 7.45 Uhr, war in der Prinzregentenstraße ein 14-Jähriger aus dem Raum Rosenheim mit einem E-Bike kontrolliert worden. Auch an diesem Fahrzeug war ein Gashebel verbaut, der Geschwindigkeiten bis 25 km/h erlaubte. Durch technische Veränderungen konnte das E-Bike jedoch ebenfalls erheblich schneller betrieben werden.

Da die manipulierten Fahrzeuge rechtlich nicht mehr als Fahrräder gelten, wäre für deren Nutzung eine entsprechende Fahrerlaubnis sowie ein Versicherungsschutz erforderlich gewesen. Die Weiterfahrt wurde in beiden Fällen vor Ort unterbunden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ratten, Müll und ein falscher König: Die Olchis kommen in den Künstlerhof Rosenheim

Ratten, Müll und ein falscher König: Die Olchis kommen in den Künstlerhof Rosenheim

Rosenheim – Mit „Die Olchis und der faule König“ bringen die Theaterfreunde Rosenheim Anfang März ein musikalisches Theaterstück für Kinder ab vier Jahren auf die Bühne des Künstlerhofs Rosenheim. Gespielt wird an drei Tagen jeweils vormittags und nachmittags.

Die Olchis sind da – und sie bringen ihre komplette Müllhalde gleich mit. Ratten, Mäuse und Fliegen fühlen sich diesmal nicht in Schmuddelfing, sondern im Theatersaal des Künstlerhofs Rosenheim pudelwohl. Die Theaterfreunde Rosenheim zeigen das Kinderstück „Die Olchis und der faule König“ und laden ihr junges Publikum in die chaotisch-liebenswerte Welt der grünen Hörhörner ein.
Im Mittelpunkt steht eine Geschichte über Schein und Sein, die kindgerecht und humorvoll erzählt wird. Die Proben für das Stück laufen derzeit auf Hochtouren.

Aufführungen und Tickets

Das Theaterstück für Kinder ab vier Jahren basiert auf einer Geschichte von Erhard Dietl. Musikalisch aufgelockert wird die Inszenierung durch die humorvolle Musik von Bastian Pusch, die das Geschehen auf der Bühne begleitet.
Die Aufführungen finden am 1., 2. und 3. März jeweils um 10 und 14 Uhr im Theatersaal des Künstlerhofs Rosenheim (Ludwigsplatz 15 83022 Rosenheim) statt.
Tickets sind über okticket sowie an der Theaterkasse erhältlich. Die Eintrittspreise wurden bewusst sozial verträglich gestaltet, um auch den jüngsten Theaterbesuchern einen Zugang zur Kultur zu ermöglichen.

Regiedebüt und Ensemble

Regie führt Doris Anner, für die es das Regiedebüt ist. Die Co-Regie übernimmt Sophia Kefer.
Auf der Bühne stehen:

  • Andreas Heusel als Olchi-König
  • Selina Linnhuber als Olchi-Kind
  • Stefan Schimmele als Professor Brausewein
  • Petra Linnhuber als Olchi-Oma
  • Frank Kefer als Olchi-Opa

Mit diesem Stück präsentieren die Theaterfreunde Rosenheim ihr zweites Projekt und wenden sich bewusst an eines der ehrlichsten Publika: Kinder.

Darum geht es im Stück

Die Olchi-Oma feiert ihren 14.799. Gefurztag. Obwohl sie erst 957 Jahre alt ist, kann sie von diesem Fest gar nicht genug bekommen. Doch mitten in die ausgelassene Stimmung platzt ein selbsternannter König der Olchis, der große Versprechen macht und sich huldigen lässt.
Die Olchi-Oma ist vom royalen Besuch hingerissen und bedient den vermeintlichen Monarchen nach Strich und Faden – sogar Opas gesamtes Fahrradöl darf er trinken. Das sorgt schnell für Streit. Während der Olchi-Opa vor Wut schäumt, wächst beim Olchi-Kind der Verdacht, dass hier etwas nicht stimmt. Mit Unterstützung von Professor Brausewein nimmt die Geschichte schließlich eine entscheidende Wendung.
„Die Olchis und der faule König“ erzählt auf humorvolle Weise von Lügen, Intrigen, Manipulation und Machthunger – und davon, dass Schein nicht immer auch Sein bedeutet.
(Quelle: Pressemitteilung Theaterfreunde Rosenheim / Beitragsbild: Bei den Proben Copyright Theaterfreunde Rosenheim e.V.)

Selbstbestimmt alt werden – Rosenheim startet Sozialraumorientierte Hilfe im Alter

Selbstbestimmt alt werden – Rosenheim startet Sozialraumorientierte Hilfe im Alter

Rosenheim – Möglichst lange selbstbestimmt leben, am besten in den eigenen vier Wänden: Dieser Wunsch verbindet viele Menschen. Genau hier setzt die neue Sozialraumorientierte Hilfe im Alter an, die am Dienstagnachmittag (3. Februar 2026) im Bürgerhaus „Miteinander“ in der Lessingstraße offiziell vorgestellt wurde. Mit der Unterzeichnung eines Grundlagenvertrags bereitet sich die Stadt Rosenheim gezielt auf die Auswirkungen des demografischen Wandels vor.

Unterzeichnung Grundsatzvertrag Sozailraumorientierte Hilfe im Alter im Bürgerhaus Miteinander in der Lessingstraße. Foto: Karin Wunsam

Schon bei der Unterzeichnung des Grundsatzvertrags zeigte sich, um was es bei der Sozialraumorientierten Hilfe im Alter in Rosenheim geht – um das Miteinander vieler verschiedener Akteure. Foto: Karin Wunsam

Schon der Ort des Pressetermins war dabei mehr als nur Kulisse. „Es ist bezeichnend, dass wir uns in einem Bürgerhaus treffen, das auch noch Miteinander heißt“, sagte Oberbürgermeister Andreas März zu Beginn. Denn genau dieses Miteinander soll künftig eine zentrale Rolle spielen – mit den Bürgerhäusern als wichtigen Anlaufstellen in den Sozialräumen der Stadt.

Ein Ansatz mit großer Tragweite

Die Tragweite des neuen Konzepts werde sich erst in einigen Jahren vollständig zeigen, so März. Dann könnte sich die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter zu einem ähnlichen Leuchtturmprojekt entwickeln wie die sozialraumorientierte Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Rosenheim. Dieses Modell feierte 2023 sein 20-jähriges Jubiläum und gilt bundesweit als Vorreiter für die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern sowie für eine bedarfsgerechte Budgetierung.

Diesen bewährten Ansatz überträgt die Stadt nun auf einen Bereich, der angesichts des demografischen Wandels immer drängender wird: das Leben im Alter und die Pflege.

Zahlen, die zum Handeln zwingen

Sozialdezernent Christian Salberg erläuterte, worauf sich Rosenheim in den kommenden zehn Jahren einstellen muss. Prognosen zufolge werden dann rund 15.100 Menschen über 65 Jahre in der Stadt leben. Besonders deutlich wächst die Gruppe der Hochaltrigen zwischen 86 und 99 Jahren – um elf Prozent im Vergleich zu heute.

Gleichzeitig scheiden die sogenannten Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt aus. Das trifft den Pflegesektor doppelt: Einerseits verlassen viele Fachkräfte ihren Beruf, andererseits steigt die Zahl der Menschen, die selbst Pflege benötigen. Hinzu kommt, dass auch die Zahl der Pflegeplätze begrenzt sein wird.

„Darum gehen wir neue Wege“, betonte Oberbürgermeister März. „Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter ist das wesentliche Instrument, damit unsere Stadtgesellschaft auch in 20 Jahren gut funktioniert. Durch sie können ältere Menschen künftig länger zuhause bleiben, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und ihr Leben selbstbestimmt gestalten.“

Drei Sozialräume, viele Akteure, ein gemeinsames Ziel

In der Praxis orientiert sich das neue Modell eng an der Rosenheimer Jugendhilfe. Die Stadt wird in drei Sozialräume aufgeteilt, in denen Akteure aus unterschiedlichen Bereichen eng zusammenarbeiten – künftig nicht nur für Jugendliche, sondern auch für ältere Menschen.

„Ein solches Projekt funktioniert nur im großen Miteinander“, so März. Entsprechend breit war der Kreis der Unterzeichner des Grundlagenvertrags: Vertreter des Diakonischen Werks Rosenheim, des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising mit dem Caritaszentrum Rosenheim sowie der Startklar Soziale Arbeit GmbH.

Darüber hinaus wird die Stadt unterstützt vom Seniorenbeirat, dem Verein Pro Senioren, der Sozialen Stadt, der Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement, der Nachbarschaftshilfe, dem BRK-Kreisverband Rosenheim – und von sechs städtischen Sozialraumlotsinnen.

Orientierung geben, bevor Probleme entstehen

Die Sozialraumlotsinnen sollen künftig eine Schlüsselrolle einnehmen. Sie helfen älteren Menschen, sich im oft unübersichtlichen „Dschungel“ von Behörden, Beratungsstellen und sozialen Diensten zurechtzufinden, stellen bei Bedarf den Kontakt zu passenden Anlaufstellen her, hören zu und beraten in vertrauter Umgebung.

Ein zentraler Gedanke dabei: Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter soll möglichst früh greifen – noch bevor echte Problemfälle entstehen. Ähnlich wie in der Jugendhilfe sollen die festangestellten Sozialraumlotsinnen frühzeitig Zugang zu Menschen mit Unterstützungsbedarf finden, Hilfsangebote in der Nachbarschaft sichtbar machen, Versorgungslücken erkennen und gemeinsam Strategien für einen Lückenschluss entwickeln.

Ziel ist es, die bereits vorhandenen Strukturen in den Sozialräumen besser zu verzahnen und Schritt für Schritt eine sorgende Gemeinschaft rund um die ältere Bevölkerung in Rosenheim aufzubauen.

Nachbarschaft als wichtiger Baustein

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Stärkung der nachbarschaftlichen Hilfe. Schon kleine Gesten können viel bewirken: wenn jemand für ältere Menschen im Haus oder in der Straße mit einkauft, kurz vorbeischaut oder sich Zeit für einen Ratsch nimmt. So soll Einsamkeit gemildert und das Miteinander im Alltag wiederbelebt werden.

Dabei gilt stets: Der Wille der Senioren steht im Mittelpunkt. Die Sozialraumlotsinnen besuchen ältere Rosenheimer auch zuhause – aber ohne Druck. „Wir drängen uns nicht auf“, betonte eine der Lotsinnen.

Keine Konkurrenz für Pflegedienste

Klar betont wurde auch: Die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter ist keine Konkurrenz zu Pflegediensten. Um pflegerische oder medizinische Tätigkeiten geht es dabei ausdrücklich nicht. Vielmehr soll das neue Konzept dazu beitragen, dass sich Pflegedienste wieder stärker auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können – ein entscheidender Punkt angesichts knapper werdender Kapazitäten in der Zukunft.

Persönliche Geschichten zeigen, worum es geht

Wie emotional das Thema ist, zeigte sich auch bei der Vertragsunterzeichnung. Viele Beteiligte brachten persönliche Geschichten ein. Ein Teilnehmer berichtete von seiner Großmutter, die im 1. Stock wohnt, während seine Mutter im Erdgeschoss lebt. Ein Umzug nach unten würde ihr vieles erleichtern, da sie nicht mehr ständig Treppen steigen müsste – doch die Oma lehnt ab. „Nun lebe ich schon so lange hier, da will ich auch bleiben, bis der Herrgott eine Wohnung bei sich für mich hat“, so der Teilnehmer.

Auch Oberbürgermeister Andreas März erinnerte sich an seine Oma – eine willensstarke Frau, die bis zu ihrem Tod im Alter von 100 Jahren in ihrer Wohnung am Salzstadel lebte. Möglich gewesen sei das nur durch die Unterstützung von Familie, Freunden und Helfern.

Wissenschaftliche Begleitung und Blaupause für andere Kommunen

Das neue Projekt wird von der Technischen Hochschule Rosenheim wissenschaftlich begleitet. Eine Evaluation soll Qualität, Wirksamkeit und Effizienz überprüfen, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Auf diese Weise soll die Sozialraumorientierte Hilfe im Alter – ähnlich wie die Jugendhilfe – langfristig auch zur Blaupause für andere Kommunen werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Karin Wunsam – Hintergrund ai generiert)

Operettenabend mit Max Müller im KU’KO Rosenheim

Operettenabend mit Max Müller im KU’KO Rosenheim

Rosenheim – Schauspieler und Opernsänger Max Müller gastiert am Samstag, 8. März, um 18 Uhr mit einem Operettenabend im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim (KU’KO). Gemeinsam mit Pianist Volker Nemmer und dem ADAMAS Quartett präsentiert er das Programm „Operette nach Maß – eine Liebeserklärung!“.

Auf dem Programm stehen Werke bekannter Operettenkomponisten, darunter Johann Strauss (Sohn), Franz Lehár, Robert Stolz, Eduard Künneke, Ralph Benatzky und Jacques Offenbach. Der Abend widmet sich Klassikern der Operettengeschichte und führt musikalisch unter anderem nach Wien, Berlin, Paris und in weitere traditionsreiche Schauplätze des Genres.
Max Müller, einem breiten Publikum unter anderem aus der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ bekannt, ist neben seiner Tätigkeit als Schauspieler auch ausgebildeter Opernsänger. Er war an verschiedenen Theatern im In- und Ausland engagiert und gestaltet seit vielen Jahren eigene musikalische Programme.
Begleitet wird Müller von Volker Nemmer, der als Pianist und Liedbegleiter tätig ist und seit 1992 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien unterrichtet. Ergänzt wird das Ensemble durch das ADAMAS Quartett, ein international ausgezeichnetes Streichquartett mit Schwerpunkt auf Kammermusik.

Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4 in Rosenheim. Mo-Fr 9 bis 12.30 Uhr sowie 13.30 bis 17 Uhr und Sa 10-14 Uhr, telefonisch unter 08031 365 9365.
(Quelle: KU´KO Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Junger Spender unterstützt Tafel bei „Kauf-eins-mehr“-Aktion

Rosenheim: Junger Spender unterstützt Tafel bei „Kauf-eins-mehr“-Aktion

Rosenheim – Im Rahmen der „Kauf-eins-mehr“-Aktion der Tafel Rosenheim im Nahkauf Happing beteiligte sich ein junger Besucher mit einer besonderen Spende. Mit seinem Taschengeld und zusätzlichen Lebensmitteln aus dem eigenen Haushalt unterstützte er die Arbeit der Tafel.

Bei der vorweihnachtlichen Aktion sammelt die Tafel Rosenheim haltbare Lebensmittel für ihre Kunden. Während eines Einkaufs wurde der junge Samuel gemeinsam mit seiner Mutter auf die Möglichkeit aufmerksam, zusätzlich Produkte für die Tafel zu erwerben.
Spontan entschied er sich, sein Taschengeld vollständig für den Kauf von Lebensmitteln einzusetzen und diese zu spenden. Darüber hinaus brachte er später weitere haltbare Lebensmittel aus dem eigenen Vorrat vorbei, um die Unterstützung auszuweiten.
„Diese selbstverständliche Hilfsbereitschaft hat uns sehr berührt“, sagt eine Mitarbeiterin der Tafel Rosenheim. „Gerade solche Gesten zeigen, wie früh soziales Verantwortungsgefühl entstehen kann – und wie wichtig Vorbilder im Alltag sind.“

Lebensmittelhilfe in der Region Rosenheim

Die Tafel Rosenheim ist ein Angebot der Diakonie Rosenheim. Sie versorgt Menschen mit geringem Einkommen mit geretteten Lebensmitteln und trägt damit sowohl zur sozialen Unterstützung als auch zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in der Region bei.
Die „Kauf-eins-mehr“-Aktion ermöglicht es Kunden im Einzelhandel, beim Einkauf zusätzliche Produkte zu erwerben und direkt an die Tafel zu spenden. Die Aktion ist regelmäßig auf die freiwillige Beteiligung der Bevölkerung angewiesen und ergänzt die laufenden Lebensmittelspenden.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Samuel Sotera bei der Tafel-Aktion im Nahkauf Happing. Copyright Diakonie Rosenheim)