Jugendgruppe sorgt für Serie von Straftaten in Holzkirchen, Bad Tölz und München

Jugendgruppe sorgt für Serie von Straftaten in Holzkirchen, Bad Tölz und München

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Eine Gruppe Jugendlicher sorgt seit einiger Zeit immer wieder für Probleme in der Region. Die Polizeiinspektion Holzkirchen berichtet von einer Serie von Straftaten, die von verbalen Provokationen über Körperverletzungen bis hin zu Raubdelikten reicht. Betroffen sind neben Holzkirchen auch die Städte Bad Tölz und München.

Bei einer gezielten Kontrollaktion konnte die Polizei mehrere der Jugendlichen antreffen. Dabei handelt es sich nach Auskunft der Polizeiinspektion Holzkirchen um männliche Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Delikten aufgefallen waren. Die Jugendlichen stammen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Die Polizei dokumentierte die Vorfälle und ermittelt weiter, um die wiederholten Störungen einzudämmen und die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.

Anwohner und Betroffene werden gebeten, auffällige Situationen oder Straftaten unverzüglich zu melden. Die Polizeiinspektion Holzkirchen arbeitet eng mit den zuständigen Behörden in Bad Tölz und München zusammen, um die Aktivitäten der Gruppe zu verfolgen und präventive Maßnahmen zu koordinieren.
Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sachbeschädigung oder Einbruch auf Niederkaseralm – Polizei bittet um Hinweise

Sachbeschädigung oder Einbruch auf Niederkaseralm – Polizei bittet um Hinweise

Aschau im Chbiemgau / Landkreis Rosenheim  – Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Donnerstag, 29. Januar 2026, bis Sonntag, 1. Februar 2026, die Niederkaseralm im Geigelsteingebiet (Landkreis Rosenheim)  beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein Fenster eingeschlagen und in die Hütte eingestiegen. Zudem entzündeten die Unbekannten vor der Alm ein Lagerfeuer.

Ob es sich bei dem Vorfall um reinen Vandalismus oder um einen Einbruch handelt, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Die Polizeiinspektion Prien bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Niederkaseralm gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08051/90570 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien/ / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bildungsstiftung der VR Bank spendet 10.000 Euro an den Kinderschutzbund Rosenheim

Bildungsstiftung der VR Bank spendet 10.000 Euro an den Kinderschutzbund Rosenheim

Rosenheim – Mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt die Bildungsstiftung der meine Volksbank Raiffeisenbank eG den Kinderschutzbund Rosenheim. Gefördert wird ein Medienkompetenzprojekt für Schüler der 3. bis 6. Klassen in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Auch Eltern und Lehrkräfte werden dabei einbezogen. „Gerne unterstützt meine Volksbank Raiffeisenbank mit ihrer Bildungsstiftung dieses Projekt, das einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Medienkompetenz leistet“, erklärten Mirko Gruber und Johann Hell von der meine Volksbank Raiffeisenbank eG.
Der Kinderschutzbund betont, dass es nicht um Verbote gehe. „Uns geht es nicht darum, Kindern und Jugendlichen das Handy zu verbieten. Wir möchten sie dabei unterstützen, einen reflektierten, gewaltfreien und sicheren Umgang mit der digitalen Welt zu finden. Denn ein Handy bedeutet auch Teilhabe. Dennoch sollen und müssen Kinder und Jugendliche über die Risiken und Gefahren aufgeklärt und vor ihnen geschützt werden. Umso mehr freuen wir uns über diese wirklich großzügige Spende der Bildungsstiftung Volksbank Raiffeisenbank,“ so Irmgard Bauer (Vorsitzende) und Barbara Heuel (Geschäftsleitung).

Praxisnahe Trainings mit Einbindung der Eltern

Die jeweils doppelstündigen Trainings behandeln unterschiedliche Schwerpunkte – vom ersten Smartphone über Social Media und Handyspiele bis hin zu Cybermobbing. Ergänzend sind Elternabende geplant, bei denen die Kinder ihre Ergebnisse präsentieren. Weitere Informationen bietet der Kinderschutzbund Rosenheim unter www.kinderschutzbund-rosenheim.de oder telefonisch unter 08031 / 12929.
(Quelle: Pressemitteilung Kinderschutzbund Rosenheim / Beitragsbild: von Links, Mirko Gruber (stv. Vorsitzender der Bildungsstiftung Volksbank Raiffeisenbank und Vorstand der meine Volksbank Raiffeisenbank eG), Barbara Heuel (Geschäftsleitung Kinderschutzbund Rosenheim), Irmgard Bauer (Vorsitzende Vorstand Kinderschutzbund Rosenheim) und Johann Hell (Leiter Stiftungs- und Generationenmanagement der meine Volksbank Raiffeisenbank eG) Copyright Christine Niedermeier)

Chiemsee Kasperltheater auf Tour: Mitmach-Kindertheater in bairischer Mundart

Chiemsee Kasperltheater auf Tour: Mitmach-Kindertheater in bairischer Mundart

Chiemgau – Das Chiemsee Kasperltheater ist im Februar auf Tour durch die Region und bringt klassisches Kasperltheater für Kinder auf die Bühne. Die Vorstellungen setzen auf Mitmachspaß, bairische Mundart und altersgerechte Geschichten.

Im Mittelpunkt steht ein frecher Kasperl, der mit den Kindern spricht, sie aktiv in das Geschehen einbindet und zum Mitmachen auffordert. Gespielt wird live und in bairischer Mundart, dabei bewusst so verständlich, dass auch jüngere Kinder der Handlung problemlos folgen können. Die Geschichten sind klar strukturiert, kindgerecht erzählt und enden mit lösbaren Konflikten.
Neben den Theaterstücken sorgen zusätzliche Elemente für Abwechslung: Eine Seifenschaum-Spuckmaschine verwandelt den Raum während der Vorstellung in eine schaumgefüllte Kulisse, ein Seifenblasen-Gerät ergänzt das Bühnengeschehen. Nach der Aufführung besteht für Kinder die Möglichkeit, den Kasperl persönlich zu treffen und Erinnerungsfotos zu machen.
Ermäßigte Eintrittskarten sind ab 10 Euro im Vorverkauf über www.chiemsee-kasperl.de erhältlich. Zudem stehen Karten in der Regel auch an der Tageskasse zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee Kasperltheater / Beitragsbild: Copyright Chiemsee Kasperltheater)

Termine im Februar
Bayerisches Ministerpräsident zeichnet Rosenheimer Ehrenamtliche aus

Bayerisches Ministerpräsident zeichnet Rosenheimer Ehrenamtliche aus

Rosenheim – Am Montagnachmittag (2.2.2026) wurden im Rosenheimer Rathaus drei Rosenheimer mit dem „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten“ für langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Oberbürgermeister Andreas März überreichte die Ehrenzeichen und würdigte die Bedeutung des Ehrenamts für die Stadt.

Unter den Geehrten sind zwei langjährige Mitglieder des Trachtenvereins Alt Rosenheim: Beate Teichner-Aerzbäck und Johann Löw. Die dritte Ausgezeichnete ist Yolande Buchholz, die sich seit vielen Jahren in der Seelsorge am RoMed Klinikum engagiert.

Überreichung Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten 2026. Fotos: Karin Wunsam

Beate Teichner-Aerzbäck vom Trachtenverein Alt Rosenheim. Fotos: Karin Wunsam

Beate Teichner-Aerzbäck ist seit 2005 Mitglied im Trachtenverein Alt Rosenheim. Dort bekleidet sie zahlreiche Ämter, unter anderem als 1. Dirndlvertreterin. Auch außerhalb des Vereins setzt sie sich für den Erhalt von Brauchtum und Tradition ein, etwa im Bayerischen Inngau-Trachtenverband. Außerdem singt sie in einem Rosenheimer Kirchenchor. Johann Löw war von 2005 bis 2014 1. Vorstand des Trachtenvereins und ist seit 2017 1. Vorplattler. Neben seinem Engagement für Tradition und Brauchtum ist er seit vielen Jahren auch im Sportbereich der Region aktiv.

Überreichung Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten 2026. Fotos: Karin Wunsam

Johann Löw vom Trachtenverein Alt Rosenheim.

Yolande Buchholz widmet sich seit über 20 Jahren ehrenamtlich der Seelsorge am RoMed Klinikum. Mehrmals wöchentlich besucht sie Patienten und deren Angehörige und begleitet sie in schwierigen Situationen.

Überreichung Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten 2026. Fotos: Karin Wunsam

Yolande Buchholz engagiert sich ebenfalls seit vielen Jahren ehrenamtlich für andere.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt wird seit 1994 verliehen. Es würdigt Rosenheimer, die sich durch langjährige, herausragende ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Organisationen oder Gemeinschaften verdient gemacht haben. Die Auszeichnung gilt vor allem für Verdienste im örtlichen Bereich und setzt in der Regel ein Engagement von mindestens 15 Jahren voraus.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

7.600 Studenten und die TH Rosenheim wächst weiter

7.600 Studenten und die TH Rosenheim wächst weiter

Rosenheim – Unter der Leitung des Vorsitzenden Daniel Artmann, MdL traf sich das Kuratorium der Technischen Hochschule zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2026. Die Hochschulleitung um Präsident Professor Heinz Köster berichtete dem Gremium über wichtige Entwicklungen an den verschiedenen Standorten der Hochschule.

Die Studentenzahl der TH Rosenheim liegt aktuell bei etwa 7.600. Um diese Studenten, aber auch zukünftige Generationen unterbringen zu können, betonte Präsident Köster bei der Sitzung die Notwendigkeit der Schaffung von studentischem Wohnraum.

Zu beginn gab es auch eine Erfolgsmeldung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stärkt die Spitzenforschung an der Rosenheimer Hochschule und unterstützt den interdisziplinären Forschungsverbund zur „Realen Kreislaufwirtschaft von naturfaserbasierten Werkstoffsystemen (NWS)“ mit 6,5 Millionen Euro. NWS sind Verbundwerkstoffe, bei denen Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Flachs, Jute oder Hanf eingesetzt werden, um die Eigenschaften von Bauteilen zu verbessern und eine umweltfreundlichere Alternative zu konventionellen Materialien zu bieten.

TH Rosenheim als regional vernetzter Hochschulstandort

Die Übersicht über die baulichen Entwicklungen an allen Hochschulstandorten machte deutlich, wie intensiv die TH mittlerweile in der gesamten Region 18 verwurzelt ist. Sei es mit einem Labor-Neubau in Burghausen, dem Neubau des Campus Chiemgau in Traunstein, der Entwicklung des Campus Mühldorf am Inn oder Technologietransfer-Zentren (TTZ) “Kreislaufwirtschaft und Recycling“ in Waldkraiburg und dem in Freilassing entstehenden TTZ „Baubiologie und Wohngesundheit“.
TH-Vizepräsidentin Professorin Dr.-Ing. Nicole Strübbe präsentierte das Konzept „minTHROpia“, das als „Science Arena“ an der Hochschule konzipiert ist und junge Menschen für MINT-Fächer begeistern und gezielt für technische Ausbildungen interessieren soll.

„Auch im 101. Jahr ihres Bestehens zeichnet sich die TH Rosenheim durch Spitzenlehre, Spitzenforschung und Spitzentransfer aus und ist ein Innovationsmotor nicht nur am Standort Rosenheim, auch in den benachbarten Landkreisen Traunstein, Altötting, Mühldorf und Berchtesgadener Land. Das Kuratorium unterstützt diesen Weg auf kommunal-, landes- und bundespolitischer Ebene“, so Vorsitzender Daniel Artmann abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann, MdL / Beitragsbild: Copyright TH Rosenheim)