EV Rosenheim erfolgreich bei „Skate Berlin Adults“: Zwei Silbermedaillen für Katharina Kravitz und Sarah Marek

EV Rosenheim erfolgreich bei „Skate Berlin Adults“: Zwei Silbermedaillen für Katharina Kravitz und Sarah Marek

Berlin / Rosenheim – Beim internationalen Eiskunstlaufwettbewerb „Skate Berlin Adults“ im Berliner Eisstadion waren auch zwei Eisläuferinnen des EV Rosenheim am Start. Katharina Kravitz und Sarah Marek präsentierten starke Programme und kehrten mit zwei Silbermedaillen sowie weiteren Top-Platzierungen zurück.

Den Auftakt machte der Wettbewerb im Artistic-Programm. Katharina Kravitz startete in der Kategorie Gold Young Adults I. Mit einem ausdrucksstarken und künstlerisch überzeugenden Programm belegte sie einen guten vierten Platz.
Sarah Marek ging in der Kategorie Masters Young Adults an den Start. Ihr Artistic-Programm überzeugte die Wertungsrichter – unter anderem mit einem Rad auf dem Eis. Für ihre Darbietung wurde sie mit dem dritten Platz belohnt.

Am darauffolgenden Tag stand für Kravitz die Kür in der Kategorie Silber I auf dem Programm. Mit sehr sauber ausgeführten Sprüngen und einer insgesamt starken Leistung sicherte sie sich verdient den zweiten Platz.
Am letzten Wettkampftag zeigte auch Sarah Marek noch einmal ihr Können in der Kür der Kategorie Masters Young Adults. Mit der höchsten technischen Punktzahl ihrer Kategorie lief sie auf einen starken zweiten Platz.
(Quelle: Pressemitteilung EV Rosenheim / Beitragsbild: Sarah Marek, EV Rosenheim, Masters Young Adults, 2. Platz Copyright MK-Sportfotografie)

Sarah Marek, EV Rosenheim, Masters Young Adults, 2. Platz Copyright MK-Sportfotografie
Kommunalwahl 2026: Der Wahlabend aus Rosenheim im Liveticker

Kommunalwahl 2026: Der Wahlabend aus Rosenheim im Liveticker

Rosenheim / Landkreis / Region / Bayern – Seit 18 Uhr sind die Wahllokale geschlossen – jetzt startet die Auszählung der Stimmen bei der Kommunalwahl 2026. In der Stadt und im Landkreis Rosenheim entscheiden die Wähler über Bürgermeister, Landrat sowie über die Zusammensetzung der Stadt-, Gemeinde- und Kreisgremien für die kommenden sechs Jahre.

Das Team von Innpuls.me begleitet den Wahlabend live:
Josefa Staudhammer berichtet direkt aus dem Rosenheimer Rathaus und fängt dort erste Stimmungen und Reaktionen ein. Karin Wunsam behält parallel die eingehenden Zahlen und Ergebnisse aus Stadt, Landkreis und ganz Bayern im Blick.

Hier im Liveticker findest du fortlaufend alle Entwicklungen, Stimmen und Zahlen

Der Wahlabend in Rosenheim – alle Infos live
23:46 Uhr – Rosenheim: Liveticker für heute endet

Der Liveticker zur Kommunalwahl in Stadt und Landkreis Rosenheim endet für heute. Die wichtigsten Ergebnisse stehen fest:

  • Stichwahl in Rosenheim bei Oberbürgermeister und Landrat am 22. März 2026
  • Viele Bürgermeisterwahlen bereits entschieden, teils mit klaren Siegen
  • Stadtrat: Erste Trends zeigen Zuwächse für AfD und SPD, Verluste für Freie Wähler und Grüne, Die Linke zieht erstmals ein
  • Kreistag: CSU und Grüne verlieren leicht, AfD und Die Linke legen zu

Die Feinabstimmung der Briefwahl- und Reststimmen wird morgen noch offiziell veröffentlicht.

💡 Fazit: Ein ereignisreicher Wahlabend in Stadt und Landkreis Rosenheim geht zu Ende – morgen folgen die endgültigen Ergebnisse.

23:35 Uhr – Rosenheim: Endspurt bei der Stadtratswahl – erste Briefwahl-Ergebnisse fließen ein

Bei der Stadtratswahl in Rosenheim fließen nun die ersten Ergebnisse der Briefwahl ein – und so der aktuelle Stand bei den Sitzen: 

  • CSU: 13
  • AfD: 7
  • SPD: 8
  • Grüne: 8
  • Freie Wähler / UP: 3
  • Die Linke: 3
  • FDP: 1
  • ÖDP: 1

💡 Fazit: Noch sind nicht alle Briefwahlstimmen ausgezählt, aber die Zahlen zeigen bereits erste Veränderungen gegenüber dem bisherigen Zwischenstand.

23:27 Uhr – Rosenheim: Zwischenstand Kreistagswahl

Bei der Kreistagswahl im Landkreis Rosenheim sind aktuell 223 von 531 Wahlbezirken ausgezählt. Nach diesem Zwischenstand würden die 70 Sitze im Kreistag folgendermaßen vergeben:

  • CSU: 24
  • Freie Wähler: 8
  • AfD: 11
  • Grüne: 11
  • SPD: 4
  • Parteifreie/ÜWG: 4
  • ÖDP/PÜ: 2
  • Bayernpartei (BP): 2
  • FDP: 1
  • Die Linke: 3
23:13 Uhr – Rosenheim: Auszählungsstand Stadtratswahl

Bei der Stadtratswahl in Rosenheim sind aktuell 48 von 68 Wahlgebieten ausgezählt. Die Briefwahlstimmen (20 Gebiete) stehen bisher noch bei 0 von 20. Es kann sich also noch einiges verändern, bis das endgültige Ergebnis feststeht.

22:50 Uhr – Landkreis Rosenheim: Stichwahl bei Landrat bisher selten

Bei der Landratswahl im Landkreis Rosenheim ist eine Stichwahl alles andere als Alltag: Bisher kam es erst 2014 und 2020 zu einer zweiten Runde. 2014 musste Amtsinhaber Wolfgang Berthaler (CSU) in die Stichwahl, 2020 gewann Otto Lederer (CSU) deutlich gegen Ulla Zeitlmann (Grüne) mit 61,5 Prozent. Sollte der aktuelle Zwischenstand bestehen bleiben, wäre 2026 bereits die dritte Stichwahl in Folge bei der Landratswahl nötig.

22:45 Uhr – Rosenheim: Für März ist es bereits die zweite Stichwahl

Für Oberbürgermeister Andreas März ist die Stichwahl nichts Neues: Bereits 2020 musste der CSU-Politiker in eine Stichwahl gegen Franz Opperer (Grüne). Damals setzte sich März klar mit 61,5 Prozent gegen 38,5 Prozent durch.

Bei seiner Vorgängerin Gabriele Bauer (CSU) waren Stichwahlen hingegen kein Thema: 2002, 2008 und 2014 wurde sie jeweils direkt im ersten Wahlgang gewählt – teils mit sehr deutlichen Ergebnissen. Bei ihrer letzten Wahl 2014 kam Bauer auf 69,1 Prozent der Stimmen.

22:30 Uhr – Rosenheim: Zwischenstand Kreistagswahl – Verschiebungen absehbar

Nach 101 von 531 ausgezählten Wahlbezirken zeigt sich bei der Kreistagswahl im Landkreis Rosenheim bereits ein erstes Zwischenbild der Sitzverteilung im neuen Kreistag:

  • CSU: 24 Sitze

  • Freie Wähler: 7

  • AfD: 11

  • Grüne: 11

  • SPD: 5

  • Parteifreie/ÜWG: 4

  • ÖDP/PÜ: 2

  • Bayernpartei (BP): 2

  • FDP: 1

  • Die Linke: 3

➡️ Zum Vergleich – aktuelle Sitzverteilung im Kreistag vor der Wahl:

  • CSU: 26

  • Grüne: 14

  • Freie Wähler: 8

  • SPD: 5

  • Parteifreie/ÜWG: 6

  • AfD: 3

  • ÖDP: 3

  • Bayernpartei (BP): 2

  • FDP: 1

  • Die Linke: 1

  • Parteilos: 1

👉 Erste Tendenz:

  • Die AfD könnte im neuen Kreistag deutlich zulegen (von 3 auf derzeit 11 Sitze).

  • Die Linke befindet sich stand jetzt ebenfalls im Aufwind (von 1 auf 3 Sitze).

  • CSU und Grüne verlieren im Zwischenstand im Vergleich zur aktuellen Sitzverteilung.

  • Auch die Freien Wähler und die Parteifreien/ÜWG würden im aktuellen Stand Sitze einbüßen.

Noch ist das Ergebnis nicht vollständig, da der Kreistag insgesamt 70 Sitze umfasst und weiterhin ausgezählt wird – die endgültige Sitzverteilung kann sich noch verändern.

22:19 Uhr – Rosenheim: Zwischenstand Stadtratswahl – Verschiebungen im Stadtrat wahrscheinlich

Nach 22 von 68 ausgezählten Wahlgebieten zeigt sich bei der Stadtratswahl in Rosenheim bereits ein spannendes Bild: Die CSU liegt bei 14 Sitzen (2020: 16), die AfD bei 8 (2020: 3) und die SPD ebenfalls bei 8 (2020: 5). Die Grünen kommen aktuell auf 7 Sitze (2020: 11), die Freien Wähler / UP auf 2 (2020: 5), während Die Linke mit 3 Sitzen erstmals in den Stadtrat einziehen würde. Die FDP und die ÖDP halten je 1 Sitz.

Bereits jetzt zeichnen sich wahrscheinlich erhebliche Verschiebungen im Stadtrat ab: AfD und SPD legen zu, Freie Wähler und Grüne verlieren Sitze, und Die Linke zieht erstmals in den Stadtrat ein

22:10 Uhr – Landkreis Rosenheim: Stichwahl für Landrat festgelegt

Bei der Landratswahl im Landkreis Rosenheim konnte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen, daher ist nun eine Stichwahl festgelegt.

  • Otto Lederer (CSU, amtierender Landrat): 45,1 %
  • Sepp Hofer (FW Bayern): 18 %
  • Andreas Winhart (AfD): 12,9 %
  • Alexandra Burgmaier (SPD): 12,8 %

Die Stichwahl findet am 22. März 2026 statt, in der die beiden bestplatzierten Kandidaten gegeneinander antreten.

22:00 Uhr – Brannenburg: Estner holt meiste Stimmen

In der Gemeinde Brannenburg steht das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl fest. Von 5 325 Stimmberechtigten wurden 3 332 gültige Stimmen abgegeben.

Hubert Estner (CSU) setzt sich mit 1 451 Stimmen durch und liegt damit deutlich vorne.

Estner ist CSU‑Kandidat in Brannenburg und Gemeinderat mit Wohnsitz im Ort. Er tritt an, nachdem der langjährige amtierende Bürgermeister Matthias Jokisch (CSU) nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidierte. Estner ist 43 Jahre alt, gelernter Kfz‑Techniker‑Meister und arbeitet als Werkstattleiter im öffentlichen Dienst. Sein Wahlkampfprofil betonte Themen wie Heimat, Familien und nachhaltige Ortsentwicklung.

21:53 Uhr – Neubeuern: Schneider erneut Bürgermeister

In der Gemeinde Neubeuern liegt das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl vor.

Christoph Schneider (UN – Unabhängige Neubeurer) kommt auf 95,2 % der Stimmen. Die restlichen 4,8 % entfielen auf wählerbenannte Personen, also auf handschriftlich eingetragene Namen auf den Wahlzetteln.

Schneider ist bereits seit 2019 Bürgermeister von Neubeuern – damals bei einer vorgezogenen Wahl erstmals gewählt – und tritt nun für eine weitere Amtszeit an. Er war einziger offizieller Kandidat, das Ergebnis bestätigt ihn klar.

21:48 Uhr – Rott am Inn: Reithmeier gewinnt Bürgermeisterwahl

Bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Rott am Inn liegt das vorläufige Endergebnis vor. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,8 %.

Manfred Reithmeier (UWR – Unabhängige Wählergemeinschaft Rott am Inn) sichert sich mit 56,7 % der Stimmen den Sieg. Sein Erstunterlegener, Konrad Fuchs (NRL/FWG), erreicht 25,9 %.

Reithmeier ist amtierender Bürgermeister von Ramerberg seit 2020 und tritt nun für eine weitere Amtszeit an. Das Ergebnis reicht für eine direkte Wahl – eine Stichwahl ist damit nicht nötig.

21:43 Uhr – Rosenheim: Stadtratswahl – erster Zwischenstand

Bei der Stadtratswahl in Rosenheim sind bisher 12 von 68 Wahlgebieten ausgezählt. Das erste Zwischen­ergebnis zeigt:

  • CSU aktuell mit 14 Sitzen
  • AfD und SPD je 8 Sitze
  • Grüne: 7
  • Die Linke: 3
  • FDP und ÖDP je 1
  • Freie Wähler/UP: 2

Noch ist alles vorläufig – die endgültige Sitzverteilung hängt von den ausstehenden 56 Wahlgebieten ab.

21:30 Uhr – Chiemsee: Trotz Ein-Kandidat-Wahl Stichwahl nötig

In der Gemeinde Chiemsee liegt das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl vor. Armin Krämmer (Freie Wählergemeinschaft Chiemsee) erhielt 47,7 % der Stimmen, der Rest entfiel auf wählerbenannte Personen (52,3 %).

Da damit keine absolute Mehrheit erreicht wurde, kommt es trotz nur eines offiziellen Kandidaten zu einer Stichwahl am 22. März 2026. Dieses seltene Szenario zeigt, dass eine Mehrheit der Wähler andere Namen auf den Wahlzettel geschrieben hat, sodass Krämmer im ersten Wahlgang nicht als direkt gewählter Bürgermeister gilt.

21:21 Uhr – Eiselfing: Schnetzer knapp vorn – Stichwahl abgewendet

In der Gemeinde Eiselfing ist das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl da. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,1 %.

Matthias Schnetzer (CSU) kommt auf 51,3 % der Stimmen vor Nicole Bauer‑Schäfer (ÜWG) mit 48,7 % – knapp an einer Stichwahl vorbeigeschrammt.

Schnetzer ist amtierender Bürgermeister von Edling und bekleidet dieses Amt bereits seit 2008

21:19 Uhr – Amerang: Linner klar vorn

In der Gemeinde Amerang liegt das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl vor. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,9 %.

Konrad Linner (GLA) sichert sich mit 60,9 % der Stimmen den Sieg. Auf Georg Dumpler (FW Amerang) entfielen 39,1 %, weitere Kandidaten traten nicht an. Damit ist der künftige Bürgermeister von Amerang festgelegt.

21:15 Uhr – Eiselfing: Reinthaler mit überwältigendem Ergebnis

In der Gemeinde Eiselfing liegt nun das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl vor. Georg Reinthaler (Grüne/SPD) kommt auf 94,1 % der Stimmen – ein sehr klares Ergebnis in seinem Heimatort.

Reinthaler ist seit Mai 2014 Erster Bürgermeister von Eiselfing und bewirbt sich damit um seine dritte Amtszeit.

20:55 Uhr – Rosenheim: Erste Ergebnisse zur Stadtratswahl

In der Stadt Rosenheim liegt nun das erste vorläufige Ergebnis der Stadtratswahl vor – erst ein von 68 Wahlgebieten ausgezählt, aber schon interessant.

Demnach würden CSU und AfD bei der Sitzverteilung jeweils 13 Sitze erhalten. Weitere Sitze:

Freie Wähler/Ü: 2

Grüne: 7

SPD: 6

ÖDP: 1

Die Linke: 2

Noch ist alles vorläufig – die Auszählung der restlichen Wahlbezirke kann das Ergebnis noch deutlich verändern.

20:51 Uhr – Edling: Schnetzer knapp über der 50 %-Marke

In der Gemeinde Edling sind alle 8 von 8 Wahlbezirken ausgezählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,1 %.

Matthias Schnetzer (CSU) sichert sich mit 51,3 % der Stimmen den Sieg – knapp an einer Stichwahl vorbeigeschrammt. Auf Nicole Bauer-Schäfer (48,7 %) entfielen die restlichen Stimmen. Damit ist der künftige Bürgermeister von Edling festgelegt.

20:46 Uhr – Babensham: Kubiczek klar vorn

In der Gemeinde Babensham ist das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl da. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,5 %. Auch hier ist keine Stichwahl nötig.

Martin Kubiczek (WG Babensham/Kling) sichert sich mit 78,4 % der Stimmen den Sieg. Auf Roger Diller (BFB) entfielen 21,6 %, weitere Kandidaten traten nicht an. Damit ist der künftige Bürgermeister von Babensham klar.

20:44 Uhr – Soyen: Weber klar vorn

In der Gemeinde Soyen liegt das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl vor. Eine Stichwahl ist nicht nötig.

Thomas Weber (GWS) sichert sich mit 72 % der Stimmen den Sieg. Auf Markus Göschl (IFS) entfielen 28 %, weitere Kandidaten waren nicht im Rennen. Damit steht der künftige Bürgermeister von Soyen fest.

20:40 Uhr – Albaching: Schreyer mit sehr klarem Ergebnis

In der Gemeinde Albaching sind alle 4 von 4 Wahlbezirken ausgezählt. Bei einer Wahlbeteiligung von 69,6 % sichert sich Rudolf Schreyer (GWA) schon im ersten Wahlgang einen klaren Sieg: Er kommt auf 94,3 % der Stimmen – ein eindeutiges Ergebnis in seiner Gemeinde.

Schreyer ist bereits seit 2020 Erster Bürgermeister von Albaching und tritt nun für eine weitere Amtszeit an. Damals wurde er im ersten Wahlgang mit 63,4 % der Stimmen gewählt und war zuvor langjähriges Gemeinderatsmitglied und zweiter Bürgermeister der Gemeinde

20:38 Uhr – Halfing: Schlaipfer klar vorn

In der Gemeinde Halfing liegt das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl vor. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,6 %.

Stefan Schlaipfer (CSU) sichert sich mit 64,4 % der Stimmen den Sieg. Auf Konrad Aicher (HwV) entfielen 19,9 %, weitere Kandidaten lagen deutlich dahinter. Damit steht der Amtsinhaber bzw. neue Bürgermeister von Halfing fest.

20:30 Uhr – Stadt Rosenheim: Stichwahl am 22. März 2026

Nun hat die Stadt Rosenheim zum Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl eine Pressemitteilung herausgegeben.: „Wer der künftige Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim sein wird, entscheidet sich am 22. März 2026. In die Stichwahl gehen der Amtsinhaber Andreas März (CSU) und sein Herausforderer Abuzar Erdogan (SPD).

Im ersten Wahlgang am 8. März erhielt März nach dem vorläufigen Endergebnis 39,1 % der Stimmen, auf Erdogan entfielen 26,6 %. Für eine Entscheidung im ersten Wahlgang wäre eine absolute Mehrheit nötig gewesen.

Weitere Kandidaten:

  • Anna Rutz (Grüne) 14,4 %
  • Maximilian Leucht (AfD) 10,8 %
  • Christopher Ehrenböck (FW/UP) 5,0 %
  • Hannah Rohs (Die Linke) 3,2 %
  • Marcus Moga (FDP) 0,8 %

Die Wahlbeteiligung bei der Oberbürgermeisterwahl lag bei 53,3 %.

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März mit seiner Frau im Rathaussaal. Foto: Innpuls.me

Hat mit einer Stichwahl gerechnet – Rosenheims amtierender Oberbürgermeister Andreas März zusammen mit seiner Frau im Rathaussaal. Foto: Innpuls.me

20:24 Uhr – Stadt Rosenheim: Stichwahl sicher – März vs. Erdogan

In Rosenheim sind alle 68 Wahlgebiete ausgezählt. Der amtierende Oberbürgermeister Andreas März (CSU) erreicht 39,1 % der Stimmen, Abuzar Erdogan (SPD) folgt mit 26,6 %. Damit ist die Stichwahl klar.

Zur Reaktion von Andreas März auf unserem Bild zusammen mit seiner Frau: „Die ganz große Überraschung gab es nicht. Wir haben mit einer Stichwahl gerechnet und werden den Wahlkampf weiterführen wie bisher. Kein Kampf der Egos.“

20:20 Uhr – Samerberg: Huber nicht mehr im Rennen – Kunz vorne

In Samerberg ist das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl da: Der amtierende Bürgermeister Georg Huber (ÜWG/ÜPW), der die Gemeinde über viele Jahre geführt hat, trat bei der Kommunalwahl 2026 nicht erneut an. Er gehört damit zu den rund jedem vierten Bürgermeister im Landkreis Rosenheim, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hat.

Beim Rennen um das Rathaus setzte sich Susanne Kunz (CSU) mit 55,1 % der Stimmen durch. Ihr folgt Michael Auer (BfS) mit 27,6 %, weitere Bewerber lagen weit dahinter. Das Ergebnis bedeutet für Kunz eine klare Mehrheit – sie wird neue Bürgermeisterin von Samerberg.
(Vorläufige Zahlen)

20:15 Uhr – Riedering: Vodermaier klar vorn

In Riedering liegt das vorläufige Endergebnis vor: Amtsinhaber Christoph Vodermaier (FWGR) kommt auf 90,1 % der Stimmen. Vodermaier ist bereits seit 2020 Bürgermeister der Gemeinde und trat diesmal als einziger Kandidat an. Das Ergebnis ist damit eindeutig – er sichert sich eine weitere Amtszeit in Riedering.

20:05 Uhr – Vorläufiges Endergebnis Stadt Wasserburg

Alle 18 Wahlgebiete sind ausgezählt, die Wahlbeteiligung lag bei 72,8 Prozent. Bastian Wernthaler (CSU, unterstützt von Grünen, SPD und Bürgerforum) sichert sich souverän das Amt des Bürgermeisters.

Erstunterlegen ist Josef Baumann (Freie Wähler – FW Reitmehring/Wasserburg) mit 9,7 Prozent, dicht gefolgt von Matijević Milan (Die Linke) mit 8,3 Prozent.

Damit ist der Ausgang in Wasserburg klar – eine Stichwahl ist hier nicht erforderlich.

Kommunalwahl. Stimmung im Rathaus. Foto: Innpuls.me

Immer mehr Stadträte treffen im Rosenheimer Rathaus ein. Foto: Innpuls.me

20:00 Uhr – Rosenheim: Erste Reaktionen im Rathaus

Immer mehr Stadträte treffen im Rosenheimer Rathaus ein. Von Abuzar Erdogan (SPD) gibt es bereits eine erste Reaktion zum aktuellen Ergebnisstand: „Das Ergebnis war für mich nicht erwartbar. Ich bin total überrascht und dankbar“, so Erdogan.

19:50 Uhr – Raubling: Stichwahl zwischen Linnerer und Pfaffenhuber

Das vorläufige Endergebnis für die Gemeinde Raubling ist da: Michael Linnerer (CSU) liegt bei 44,5 %, ebenso Franziska Pfaffenhuber (Freie Wähler – FW Raubling) mit 44,5 %.

Da keiner der beiden Kandidaten die absolute Mehrheit von 50 % erreicht hat, kommt es zu einer Stichwahl. Wer kann sich in den kommenden zwei Wochen durchsetzen? Spannung pur in Raubling!

19.40 Uhr – Stadt Rosenheim – auch da zeichnet sich Stichwahl  ab

Bisher sind 64 von 68 Wahlbezirken ausgezählt. Andreas März (CSU) liegt mit 39,1 % vorne, gefolgt von Abuzar Erdogan (SPD) mit 26,5 %.

Da keiner der Kandidaten über 50 % erreicht, deutet alles auf eine Stichwahl in zwei Wochen hin. Die Spannung bleibt – wer kann bis dahin noch zulegen?

Kolbermoor – Stichwahl zeichnet sich ab

Bisher sind 34 von 38 Wahlbezirken ausgezählt. Für das Bürgermeisteramt könnte es auf eine Stichwahl hinauslaufen: Thomas Rothmayer (Parteifreie Kolbermoor) liegt aktuell mit 41 % vorne, gefolgt von Leonhard Sedlbauer (CSU) mit 20,4 %.

Noch nicht alle Bezirke sind gezählt, aber: Peter Kloo tritt nach 24 Jahren nicht mehr an – ein Wechsel im Rathaus ist sicher!

Stichwahlregel: Wer weniger als 50 % der Stimmen bekommt, muss zwei Wochen später gegen den Zweitplatzierten antreten.

19.38 Uhr – Kiefersfelden: Hajo Gruber bleibt Bürgermeister

In Kiefersfelden sind nun alle Stimmen ausgezählt. Der amtierende Bürgermeister Hajo Gruber (UW) konnte 68,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Sein Herausforderer Ralf Wieser (SPD) liegt bei 16,1 Prozent.

Gruber ist bereits seit 2014 Bürgermeister der Gemeinde und wurde 2020 mit über 63 Prozent im Amt bestätigt. Auch diesmal sichert er sich eine klare Mehrheit – Kiefersfelden setzt auf Kontinuität. 🗳️

19.35 Uhr – Stephanskirchen: Karl Mair bleibt Bürgermeister

In Stephanskirchen sind inzwischen alle Wahllokale ausgezählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,2 Prozent – ein ordentliches Ergebnis für die Gemeinde.

Demnach bleibt Karl Mair Bürgermeister: Er konnte 86,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Sein Herausforderer Friedrich Kreutz kommt auf 13,8 Prozent.

Ein klares Ergebnis für Stephanskirchen – hier ist die Entscheidung bereits gefallen. 🗳️

Unterlagen Landtagswahl im Briefkasten.

Ein erster Trend zeichnet sich ab: Briefwahl wird auch in Rosenheim zunehmend beliebter, ca. ein Dritter der Rosenheimer Wähler haben diesmal diese Möglichkeit zur Wahl genutzt. Foto: Archiv Innpuls.me

19.05 Uhr – Viele Stimmen kommen per Briefwahl

Ein Blick auf die Wahlbeteiligung zeigt bereits einen klaren Trend: In Rosenheim hat rund ein Drittel der Wähler ihre Stimme per Briefwahl abgegeben.

Damit liegt die Stadt durchaus im bayerischen Trend. Der Freistaat gilt seit Jahren als Bundesland mit einer besonders hohen Nutzung der Briefwahl. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihre Stimme schon vor dem eigentlichen Wahltag bequem von zu Hause aus abzugeben.

Für den Wahlabend bedeutet das allerdings auch: Geduld ist gefragt. Briefwahlstimmen werden erst zusammen mit den übrigen Stimmen ausgezählt, weshalb erste belastbare Ergebnisse häufig etwas länger auf sich warten lassen. Die Spannung im Rathaussaal steigt also weiter. 📊

Kommunalwahl 2026. Foto aus dem kleinen Rathaussaal in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Medienvertreter verfolgen das Geschehen auch vom Rosenheimer Rathaussaal mit. Foto: Innpuls.me

19.00 Uhr – Gespannte Stimmung im kleinen Rathaussaal

Im kleinen Rathaussaal haben sich inzwischen zahlreiche Medienvertreter versammelt. Kameras werden aufgebaut, Laptops aufgeklappt – alle warten gespannt auf die ersten Zahlen des Abends.

Noch sind keine Ergebnisse eingetroffen, doch die Aufmerksamkeit richtet sich bereits auf die Bildschirme und Meldungen aus den Wahllokalen.

Je länger es dauert, desto größer wird die Spannung: Wann kommen die ersten Resultate aus den Gemeinden? 📊

 

 

18.45 Uhr – Ein Blick hinter die Kulisse

Wusstest du, dass in Bayern über 2.000 Städte und Gemeinden und 71 Landkreise heute gewählt wird? Ganz schön viel Demokratie auf einen Schlag!
Rund 39.500 Mandate werden vergeben – von Gemeinderäten über Stadträte bis zu Landräten.
Auch spannend: Jede Stimme bei den Ratswahlen wird genau geprüft – deshalb dauert die Auszählung manchmal ein bisschen länger. Wer wird die Favoritenrolle übernehmen?

18.30 Uhr – Start der Auszählung

Die Wahllokale sind seit einer halben Stunde dicht, die Stimmen werden gezählt – der Wahlabend beginnt!

In Bayern waren rund 10 Millionen Menschen wahlberechtigt, darunter etwa 700.000 Erstwähler. Mal gespannt, wie sich die neuen Stimmen heute auswirken!

Heute stehen unter anderem auf dem Stimmzettel:

  • 22 Oberbürgermeister in kreisfreien Städten
  • 191 Bürgermeister in größeren Städten und Gemeinden
  • 62 Landräte

Die ersten Ergebnisse lassen noch auf sich warten – aber die Spannung steigt!

Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

Tödlicher Bergunfall am Petersberg – 46-Jähriger stirbt

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntag (8.3.2026) kam es am Petersberg (Landkreis Rosenheim) zu einem tödlichen Bergunfall. Ein 46-jähriger Mann stürzte beim Abstieg alleinbeteiligt vom Weg in steiles Waldgelände und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Nach den Angaben der Polizei waren ein Begleiter und eine weitere Person mit ihm unterwegs. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch die alarmierte Bergwacht Brannenburg und einen Notarzt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.
Die Unfallaufnahme und Bergung erfolgten durch zwei Polizeibergführer der Grenzpolizeiinspektion Raubling in enger Zusammenarbeit mit der Bergwacht. Die Hintergründe des Unfalls sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Raubling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Eine Prise Salz und ein „schönes“ Bett für gutes Grundfutter

Eine Prise Salz und ein „schönes“ Bett für gutes Grundfutter

Rosenheim – Mit neuen Impulsen die Mais- und Grünlandernte zu optimieren, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Pflanzenbautags des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim gemeinsam mit dem Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Rosenheimer Land. Rund 200 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Lösungsansätze im Pflanzenbau zu informieren.

Die Veranstaltung wurde von Josef Grandl, Vorsitzender des vlf, eröffnet, der die Teilnehmer begrüßte und auf die Bedeutung des fachlichen Austauschs hinwies. In ihrem Grußwort betonte Anna Bruckmeier, Leiterin des AELF Rosenheim, die wichtige Rolle der pflanzenbaulichen Beratung für die Betriebe in der Region. Moderator Maximilian Satzl (AELF Rosenheim) führte durch das Programm und machte gleich zu Beginn deutlich, wie eng Grundfutterleistung und wirtschaftlicher Erfolg in der Milchviehhaltung miteinander verbunden sind.

Einblicke in Düngerproduktion

Dr. Ludwig Lichtenegger von der K+S gab in seinem Vortrag zunächst Einblicke in die Düngerproduktion seines Unternehmens, eines der letzten Salzbergwerke Deutschlands, und ging dabei auf aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze ein. Er zeigte auf, welche Bedeutung eine ausgewogene Nährstoffversorgung sowohl im Mais als auch im Grünland hat und wo in der Praxis häufig noch Optimierungspotenzial besteht. Anschließend erläuterte Johannes Holzhauser von der Saaten-Union, wie entscheidend die richtige Saat für hohe Maiserträge ist. Ein gleichmäßiger Feldaufgang, die sorgfältige Bodenbearbeitung, Witterungseinflüsse und eine optimal vorbereitete Aussaattechnik seien maßgeblich für den Erfolg – ein „schönes Bett“ für die Saat sei dabei die Grundlage.

Im weiteren Verlauf präsentierten Johannes Überacker (AELF Rosenheim) und Landwirt Josef Linner, Demobetrieb des AELF, Ergebnisse eines Praxisversuchs im Grünland. Verschiedene Techniken zum Grünlandumbruch mit anschließender Nachsaat wurden erprobt, um Problemgräser wie Gemeine Rispe und Bastardweidelgras zu bekämpfen. Zudem informierte Überacker über die neuen Regelungen zur Gülleverdünnung, die für viele Betriebe relevant sind.

Der gut gefüllte Saal und die rege Beteiligung mit zahlreichen Fragen unterstrichen das große Interesse der Landwirte aus der Region. Der Pflanzenbautag machte deutlich, wie wichtig praxisnahe Beratung und fachlicher Austausch für eine zukunftsfähige Landwirtschaft sind.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Rosenheimer Land / Beitragsbild: AELF)

Das große Wiedersehen: Frühling bringt viele Zugvögel zurück nach Bayern

Das große Wiedersehen: Frühling bringt viele Zugvögel zurück nach Bayern

Hilpoltstein / Bayern – Mit den länger werdenden Tagen und steigenden Temperaturen beginnt eines der beeindruckendsten Naturschauspiele des Jahres: Millionen Zugvögel kehren derzeit aus ihren Winterquartieren in den Süden nach Bayern zurück. Zunächst machen sich die Kurzstreckenzieher auf den Weg, später folgen die Langstreckenzieher aus Afrika.

„Der Frühling ist akustisch längst da: Amseln, Meisen und Rotkehlchen lassen bereits ihre Reviergesänge hören. Doch mit der Rückkehr der Zugvögel füllen sich Wälder, Wiesen und Siedlungen nun Tag für Tag mit noch mehr Gesang“, sagt die LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson.

Mit fünf Fakten gibt der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) Einblicke in den Vogelzug im Frühjahr:

Wer kommt zuerst – und wer zuletzt?

Zu den ersten Rückkehrern zählen Kurzstreckenzieher wie Star, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und Bachstelze, die meist im Mittelmeerraum überwintert haben.
„Die Stare machen schon seit einigen Wochen mit ihren auffälligen Gesängen auf sich aufmerksam. Als wahre Stimmkünstler imitieren sie die Rufe anderer Vogelarten und sogar verschiedene Alltagsgeräusche“, erklärt Angelika Nelson.

Langstreckenzieher wie Gartenrotschwanz oder Rohrsänger, die südlich der Sahara überwintert haben, treffen erst später ein. Einige Arten wie Nachtigall, Mauersegler oder Ziegenmelker kommen sogar erst Ende April oder Anfang Mai.
„Je weiter das Winterquartier entfernt liegt, desto später kehren die Vögel zurück.“

Nacht- oder Tagflug?

Die meisten Singvögel reisen nachts, geschützt vor tagaktiven Greifvögeln und bei kühleren Temperaturen. Größere Vögel wie Störche und Kraniche nutzen tagsüber die Thermik zum energiesparenden Gleiten, oft in charakteristischen V-Formationen, um Kraft zu sparen.

Wer hat den weitesten Weg?

Zu den beeindruckendsten Langstreckenziehern zählen Fischadler, Weißstorch und Mauersegler. Einige bayerische Vögel ziehen bis nach Südafrika – bis zu 10.000 Kilometer einfache Strecke.
„Dass diese Vögel jedes Jahr tausende Kilometer zwischen ihren Brutgebieten in Bayern und den Winterquartieren zurücklegen und dann punktgenau an denselben Ort zurückfinden, gehört zu den erstaunlichsten Leistungen im Tierreich“, so Angelika Nelson.

Wer fliegt am längsten ohne Pause?

Der Mauersegler ist der Ausdauer-Champion. Er überwintert im südlichen bis südöstlichen Afrika und ist nahezu permanent in der Luft. Selbst Schlaf und Paarung finden im Flug statt.
„Der Mauersegler ist mit seiner sichelförmigen Flügelform und den kurzen Beinen perfekt an ein Leben in der Luft angepasst. Er berührt außerhalb der Brutzeit kaum festen Boden“, erklärt Nelson.

Wo legen Zugvögel Rast ein?

Rastgebiete sind entscheidend, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Wichtige Rastplätze in Bayern sind Ismaninger Speichersee, Altmühlsee und das Donaumoos.
„An Tagen mit günstigen Rückenwinden und stabilen Hochdrucklagen kann es zu regelrechten Zugwellen kommen, bei denen besonders viele Vögel gleichzeitig unterwegs sind“, so die LBV-Biologin.

Vogelzug im Wandel

Einige Arten bleiben inzwischen den Winter über in Bayern oder kehren früher zurück, etwa Stare, Zilpzalp oder Mönchsgrasmücke.
„Wir beobachten, vor allem bei Kurzstreckenziehern, dass sie früher zurückkehren als noch vor einigen Jahrzehnten“, sagt Angelika Nelson.

Langstreckenzieher können sich nicht so leicht anpassen. Für sie bleibt der Zug eine enorme Kraftanstrengung mit vielen Risiken: Rastplätze verschwinden, Lebensräume schrumpfen, und in manchen Ländern werden Zugvögel noch immer aktiv gejagt. Der LBV setzt sich deshalb für den Schutz von Zugvögeln entlang ihrer Routen ein und dafür, dass sie auch künftig geeignete Rast- und Brutplätze in Bayern finden.
(Quelle: Pressemitteilung Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) / Beitragsbild: Symbolfotot re)

Großbrand in Doppelhaushälfte in Traunreut – Sachschaden in sechsstelliger Höhe

Großbrand in Doppelhaushälfte in Traunreut – Sachschaden in sechsstelliger Höhe

Traunreut – Am Freitagabend (6.3.2026)  brach gegen 21.20 Uhr in einer Doppelhaushälfte in der Johann-Hinrich-Wichern-Straße in Traunreut ein Feuer aus. Es entstand ein Sachschaden in ersten Schätzungen von einem niedrigen sechsstelligen Betrag. Verletzt wurde niemand.

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich das Feuer von einer Hälfte des Hauses auf den Dachstuhl der anderen Doppelhaushälfte ausgebreitet hatte. Nach etwa zwei Stunden konnten die Feuerwehren das Feuer größtenteils unter Kontrolle bringen. Drei der vier Bewohner verließen das Gebäude eigenständig. Eine 77-jährige Bewohnerin wurde von zwei zufällig hinzukommenden Ersthelfern aus der Wohnung gerettet, während das Feuer in der anliegenden Doppelhaushälfte noch wütete.
Die Löscharbeiten dauerten noch weit in die Nacht an. Zur Brandbekämpfung, Verkehrslenkung und Betreuung der Bewohner waren mehrere Hilfsorganisationen im Einsatz, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Traunreut, Stein an der Traun, Pierling, Traunwalchen, Matzing, Palling, Trostberg sowie die Kreisbrandinspektion, mehrere Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, Krankentransportwagen und ein THW-Fachberater.
Die Kriminalpolizei Traunstein hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)