UNESCO-Urkunde für Schloss Herrenchiemsee übergeben

UNESCO-Urkunde für Schloss Herrenchiemsee übergeben

Landkreis Rosenheim – Die UNESCO-Welterbe-Urkunde für die bayerischen Königsschlösser wurde offiziell an den Freistaat Bayern übergeben. Damit ist Schloss Herrenchiemsee die erste UNESCO-Welterbestätte im Landkreis Rosenheim.

Der Stimmkreisabgeordnete Daniel Artmann betonte beim Festakt die Bedeutung dieses Schrittes: „Mit der feierlichen Übergabe der UNESCO-Welterbe-Urkunde für die Schlösser von König Ludwig II. ist es schwarz auf weiß besiegelt: der Landkreis Rosenheim hat mit Schloss Herrenchiemsee seine erste UNESCO-Welterbestätte und spielt damit in einer Liga mit dem historischen Zentrum von Rom, der französischen Klosterinsel Mont-Saint-Michel oder dem englischen Stonehenge – das ist ein großartiger Erfolg!“

Die Planungen für das Schloss auf Herrenchiemsee begannen 1867, zwei Jahre später starteten die Bauarbeiten. Ludwig II. wollte ein „bayerisches Versailles“ erschaffen, das ihm ein Eintauchen in eine Kunstwelt abseits der Zwänge seiner monarchischen Pflichten erlaubte. Durch seinen Tod im Jahr 1886 blieb das Schloss unvollendet. Dennoch besuchen jährlich zahlreiche Menschen das Neue Schloss Herrenchiemsee.
Artmann hob zudem die internationale Bedeutung der Anerkennung hervor: „Die UNESCO-Welterbe-Urkunde symbolisiert die internationale Wertschätzung und Verantwortung für dieses einzigartige Bauwerk.“
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Artmann)

Bayerns Schlösser sehr gefragt

Bayerns Schlösser sehr gefragt

Bayern -„Fast dreimal so viele Besucher wie in 2021! Bayerns Schlösser, Burgen, Residenzen und Kulturdenkmäler konnten vergangenes Jahr wieder deutlich mehr Gäste empfangen. Über 3,5 Millionen Menschen haben die Sehenswürdigkeiten der Bayerischen Schlösserverwaltung in 2022 besucht und deren Geschichte erkundet – das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat hervor.

Die Walhalla in Donaustauf, die Willibaldsburg in Eichstätt, die Burg Trausnitz in Landshut sowie das Alte Schloss Schleißheim und Schloss Lustheim waren besonders beliebt: 2022 konnte die Schlösserverwaltung dort sogar mehr Besucher als noch 2019 vor der Corona-Pandemie begrüßen“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Bilanz 2022 der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen mit. „Wichtige Ereignisse im letzten Jahr waren unter anderem der Abschluss der Arbeiten im Thronsaal von Schloss Neuschwanstein und die Aufstellung der Büste von Max Planck in der Walhalla“, stellt Füracker fest.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Aschau, Landkreis Rosenheim, 1913

Aschau, Landkreis Rosenheim, 1913

Aschau / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1913. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Aschau im Chiemgau. Im Fokus Schloss Hohenaschau.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Schloss Brannenburg, 1954

Schloss Brannenburg, 1954

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist das Schloss Brannenburg im Landkreis Rosenheim. Heute ist es eine staatlich anerkannte private Realschule und private Fachoberschule mit Internat für Buben und Mädchen.
Ursprünglich war das heutige Schloss eine Burg, die bereits im 12. Jahrhundert erstmals erwähnte wurde. 
Das altehrwürdige Gebäude hat viele Hausherren und architektonische Veränderungen erlebt. Ein berühmter Burgbewohner war Heerführer Kaspar Winzerer. Im Jahr 1554 wurde dann Hans Caspar von Pienzenau Besitzer. Er ließ das Gebäude zu einem Renaissanceschloss umbauen. 300 Jahre später kam es erneut zu einer Verwandlung im Stil der englischen Neugotik. 
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Die Natur erwacht in der Hofau

Die Natur erwacht in der Hofau

Stephanskirchen / Hofau – Auf dem Dammweg zwischen der Hofau in Stephanskirchen und der Abzweigung zum „Boadwirt“ sind unterhalb vom Gillitzerschlössl Innleiten neugeborene Lämmer zu sehen – Zeit zum Einhalten und Freuen an der wiedererwachenden Natur.
(Quelle: Text, Beitragsbild und Fotos: Hendrik Heuser)

Und noch ein Basteltipp für unsere kleinen Leser – Schafe aus Wolle und Pappe, ideal als Osterdeko: