Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Aibling: Schulausschuss besichtigt Rohbau

Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Aibling: Schulausschuss besichtigt Rohbau

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Noch herrscht am Sonderpädagogischen Förderzentrum Bad Aibling, Rupert-Egenberger-Schule (Landkreis Rosenheim), Baustellenbetrieb. Doch schon in wenigen Monaten soll hier die Schulfamilie einziehen. Mitglieder des Ausschusses für Schule und Sport besichtigten gemeinsam mit Landrat Otto Lederer den Rohbau des neuen Schulgebäudes.

Viel Licht, helles Lärchenholz und eine breite Treppe mit Sitzstufen lassen in der künftigen Aula bereits erahnen, wie die Schule nach der Fertigstellung aussehen wird. Schulleiterin Angelika Held zeigte sich besonders begeistert von den vielen baulichen Details, die den Schulalltag in Zukunft erleichtern werden. Dazu zählen die Aula als zentraler Ort für Versammlungen ebenso wie ein großer Balkon, der den Ganztagesbereich erweitert, sowie an die Klassenräume anschließende Gruppenräume. Das soll einerseits das Arbeiten in verschiedenen Räumen ermöglichen, andererseits bleiben die  Schüler weiterhin in der Blickachse der Lehrkräfte. Neben den Besonderheiten des Holzbaus erläuterte Architektin Stefanie Willeke das Konzept eines sogenannten „Low-Tech-Gebäudes“. „Wir haben keine große Lüftungsanlage, sondern dezentrale Geräte, wo diese notwendig sind“, erklärte sie.

Mit dem neuen Gebäude wird die lang ersehnte Zusammenführung der bislang auf zwei Standorte verteilten Förderschule möglich. Der Umzug ins neue Gebäude soll in den Pfingstferien stattfinden. Danach wird das bestehende Gebäude in der Krankenhausstraße umstrukturiert und saniert. Mit dem Abschluss der Arbeiten im Innen- und Außenbereich ist dann Ende des Jahres zu rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Wintermatinée an der Freien Waldorfschule Rosenheim – Musik von Bach bis Ellington

Wintermatinée an der Freien Waldorfschule Rosenheim – Musik von Bach bis Ellington

Rosenheim – Die Instrumentallehrkräfte der Freien Waldorfschule Rosenheim laden am Sonntag, 1. Februar, zur Wintermatinée ein. Ab 11 Uhr können Musikinteressierte im Musiksaal der Schule (Mangfallstraße 53, 83026 Rosenheim) ein abwechslungsreiches Programm von Klassik bis Jazz genießen. Der Eintritt ist frei.

Die Wintermatinée an der Freien Waldorfschule Rosenheim verspricht ein musikalisches Erlebnis.
Von Johann Sebastian Bach über Ferdinand Ries, Robert Schumann und Johannes Brahms bis hin zu Duke Ellington spannt sich der musikalische Bogen. Die unterschiedlichen Ensembles zeigen die Vielfalt der Instrumentalmusik und laden die Gäste zu einer abwechslungsreichen Konzertstunde ein.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Musikinteressierten – sowohl Eltern, Schüler als auch die breite Öffentlichkeit sind herzlich willkommen.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim: Future Skills im Fokus

Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim: Future Skills im Fokus

Rosenheim – Wie können junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet werden? Mit dieser Fragestellung befasste sich der vierte Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim. Landrat Otto Lederer begrüßte dazu die Schulleiter der landkreiseigenen Schulen zu einem schulartübergreifenden Austausch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen sogenannte Future Skills, also Zukunftskompetenzen, sowie die Frage, wie diese gezielt vermittelt werden können. Den Schulen komme dabei als „zentrale Orte des Miteinander“ eine entscheidende Rolle zu, betonte der Landrat. Dieses Miteinander werde auch durch den schulartübergreifenden Dialog gefördert, den die „(digitale) Bildungsregion“ bereits zum vierten Mal organisiert. „Der Landkreis hat viele Aufgaben, das Thema Bildung ist eines der wichtigsten.“, erklärte Landrat Otto Lederer zum Abschluss seiner Begrüßung.

Fachliche Impulse lieferten unter anderem Julia und Matteo Corona vom WeQ Institute und Spreadwings sowie Prof. Tania Singer von der Max-Planck-Gesellschaft. In Vorträgen und kurzen Übungen erhielten die teilnehmenden Pädagogen praxisnahe Einblicke, wie soziale, emotionale und persönliche Kompetenzen bei Schülern ebenso wie bei Lehrkräften gestärkt werden können.

Darüber hinaus stellte Bildungskoordinatorin Katrin Röber die Ergebnisse einer Umfrage unter den Schulen vor. Demnach beschäftigen die Schulen in der Region insbesondere die Themen Digitalisierung, Unterrichtsentwicklung, Inklusion und Personalentwicklung. Entsprechend liegen die Schwerpunkte vieler schulischer Projekte und Initiativen in den Bereichen Unterrichtsentwicklung und Lernen der Zukunft, Inklusion und Chancengerechtigkeit sowie Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz.

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Staatliche Realschule Bruckmühl und die Wirtschaftsschule Alpenland aktuelle Praxisbeispiele. Vorgestellt wurden unter anderem ein Berufswandertag sowie ein neues Modulsystem, in dem Schüler zwischen verschiedenen Schwerpunkten wie Tourismus und Gesundheit wählen können.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Rosenheimer Kreisausschuss stimmt Entwurfsplanung für neue FOS/BOS in Wasserburg zu

Rosenheimer Kreisausschuss stimmt Entwurfsplanung für neue FOS/BOS in Wasserburg zu

Rosenheim / Wasserburg – Der Neubau der FOS BOS in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) rückt einen wichtigen Schritt näher: Der Rosenheimer Kreisausschuss hat der Entwurfsplanung zugestimmt. Das Vorhaben umfasst auch Maßnahmen an der Berufsschule und soll bis 2030 abgeschlossen sein.

Der geplante Neubau der FOS BOS in Wasserburg ist auf den Weg gebracht. Der Kreisausschuss des Landkreises stimmte der vom Architekturbüro dasch zürn + partner vorgelegten Entwurfsplanung zu. Die Bauarbeiten sollen beginnen, sobald die erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Da im Zuge der Maßnahme auch bestehende Gebäude abgebrochen werden, die die Berufsschule Wasserburg betreffen, ist dort ein Teilersatzneubau vorgesehen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 72 Millionen Euro.

Sebastian Kittelberger, Leiter des Münchner Büros von dasch zürn + partner, stellte den Entwurf vor. Dieser passt sich der Hanglage des Geländes an, unter anderem sind Werkstätten im Untergeschoss vorgesehen. Lehrerzimmer und Verwaltungsräume der FOS BOS sollen in unmittelbarer Nähe zu den entsprechenden Bereichen der Berufsschule liegen. Barrierefreiheit ist unter anderem durch einen Aufzug vorgesehen. Zudem sind Photovoltaikanlagen sowie eine mögliche Dachbegrünung Teil der Planung.

Noch offene Fragen zum Unterricht während der Bauphase

Noch offen ist, wie der Unterricht während der rund vierjährigen Bauzeit organisiert wird. Zwei Varianten werden geprüft. Variante 1 sieht Übergangsbauten auf dem benachbarten Schülerparkplatz vor, der zugleich als Baustelleneinrichtungsfläche dienen würde. Nachteile wären unter anderem der Wegfall von Parkplätzen sowie der hohe Aufwand für spezialisierte und nur eingeschränkt wiederverwendbare Ersatzgebäude.
Als Alternative wird eine Teilauslagerung des Unterrichts in bestehende Gewerbehallen oder Werkstätten geprüft. Schulleitung und Lehrerkollegium signalisierten hierfür Zustimmung, sofern sich ein gut erreichbarer Standort findet. Der Kreisausschuss bevorzugt diese Variante, sofern sie kostengünstiger ist als Übergangsbauten am Schulgelände.

Die nun genehmigte Planung basiert auf früheren Beschlüssen von Kreisausschuss und Kreistag. Vorgesehen sind unter anderem der Abbruch der Moserhalle, mehrerer Altbauten aus den Jahren 1965 und 1979 sowie des Kfz-Mittelgebäudes. Der Neubau soll das Schulzentrum baulich zu einem einheitlichen Komplex zusammenführen. Erst im Februar 2024 war dort der Abschluss einer fünfjährigen Baumaßnahme gefeiert worden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

RoMed Pflegefachschulen: Vielfalt und Technik in der Ausbildung

RoMed Pflegefachschulen: Vielfalt und Technik in der Ausbildung

Rosenheim / Landkreis – Die Berufsfachschulen für Pflege der RoMed Kliniken beteiligen sich am Projekt „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“. Ziel ist es, Auszubildende für Vorurteile zu sensibilisieren und den Umgang mit neuen Technologien in der Pflege zu fördern.

Die RoMed Pflegefachschulen in Rosenheim, Wasserburg, Bad Aibling und Prien engagieren sich im bundesweiten Projekt „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“. Patin des Projekts ist Sigrid Knothe, die gemeinsam mit Lehrkräften die Auszubildenden auf eine multikulturelle und zunehmend technisierte Arbeitswelt vorbereitet.

Knothe erklärt: „Es geht darum, den Auszubildenden oft unbewusste Vorurteile anderen Menschen oder unbekannten Dingen gegenüber aufzuzeigen und abzubauen.“ Viele Schüler stammen aus unterschiedlichen Ländern. Daher sei es wichtig, sie einerseits zu sensibilisieren und andererseits vor Diskriminierung oder Mobbing zu schützen.

Im Unterricht der Pflegeausbildung arbeiten die Jugendlichen bereits offen miteinander. Im Alltag begegnen ihnen Vorurteile weiterhin. Ziel des Projekts ist es, diese frühzeitig zu erkennen und abzubauen – sowohl im Umgang mit Menschen als auch bei neuen Technologien.

„Keine Angst vor KI im Krankenhaus“

In einem Workshop unter dem Titel „Keine Angst vor KI im Krankenhaus“ erhielten die Schüler der Berufsfachschule Wasserburg praktische Einblicke in Technologien, die im RoMed Klinikverbund genutzt werden. Pflegepädagogin Franziska Manhart begleitete die Schüler. Vorgestellt wurden unter anderem der CareTable, ein Touchscreen-Tisch für Gedächtnisübungen bei Demenzpatienten, gewichtete Therapieplüschtiere zur Beruhigung von Patienten sowie ein Exoskelett, das Pflegekräfte beim Mobilisieren unterstützt.

Pflegefachkraft Max Schlosser berichtet: „Als mich die Patienten das erste Mal so sahen, dachten sie, ich sei ein Marsmensch. Heute ist das Exoskelett aus dem Stationsalltag nicht mehr wegzudenken.“ Knothe wies zuvor anhand von Beispielen auf unterschiedliche kulturelle Wertesysteme hin und betonte, dass es wichtig sei, unbewusste Bewertungen zu hinterfragen und Offenheit zu fördern. Manhart ergänzt: „Wir wollen Berührungsängste gegenüber Neuem und gegenüber Technologien abbauen.“ So habe der CareTable, der anfangs zurückhaltend angenommen wurde, inzwischen große Akzeptanz bei Patienten gefunden.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken- Sigrid Knothe)

Fahrradkontrolle am Gymnasium Bad Aibling: Positive Bilanz der Polizei

Fahrradkontrolle am Gymnasium Bad Aibling: Positive Bilanz der Polizei

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Mit der dunklen Jahreszeit steigt das Risiko im Straßenverkehr – die Polizei Bad Aibling überprüfte deshalb gemeinsam mit dem Gymnasium die Fahrräder der Schüler. Das Ergebnis: Die meisten Fahrräder waren verkehrssicher, nur wenige Mängel mussten sofort behoben werden.

Die Polizei Bad Aibling führte in enger Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Bad Aibling eine Fahrradkontrolle durch, um die Verkehrssicherheit der Schülerfahrräder zu gewährleisten. Unterstützt wurde die Aktion von einer Lehrkraft sowie engagierten Schülern der Schule.

Im Fokus standen funktionierende Beleuchtung und das Vorhandensein von Reflektoren. Der Großteil der kontrollierten Fahrräder war laut der Polizeiinspektion Bad Aibling vorbildlich ausgestattet. Nur wenige Mängel, überwiegend fehlende Reflektoren oder Klingeln, wurden festgestellt.

Kleine Mängel wurden direkt vor Ort behoben

Dank der Unterstützung der Verkehrswacht Rosenheim konnten diese Mängel direkt vor Ort behoben werden. Fehlende Reflektoren wurden sofort montiert, Klingeln nachgerüstet, sodass die Sicherheit der betroffenen Schülerinnen und Schüler unmittelbar verbessert wurde.

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine einwandfreie Beleuchtung entscheidend, um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Die Polizei Bad Aibling und das Gymnasium Bad Aibling betonen daher, Fahrräder regelmäßig auf ihre Verkehrstauglichkeit zu prüfen und verkehrssicher auszurüsten. Zusätzlich wird allen Radfahrern geraten, zum Schutz vor Kopfverletzungen stets einen Fahrradhelm zu tragen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto ai)