Franziska-Hager-Grundschule in Prien setzt sich für Kinder in Not ein

Franziska-Hager-Grundschule in Prien setzt sich für Kinder in Not ein

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Schüler der Klasse 2b der Franziska-Hager-Grundschule in Prien haben sich im Rahmen ihres Schullandheimaufenthaltes ein ganz besonderes Ziel gesetzt: Sie möchten die Welt ein wenig besser machen.

Durch den Verkauf von selbstgebackenen Köstlichkeiten konnten die Kinder 470,00 Euro einnehmen. Die Entscheidung, den gesamten Betrag zu spenden, fiel den Schülern leicht, sie wollten etwas für Kinder in Not tun.
Die feierliche Übergabe der Spende fand kürzlich an den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. statt. Die Schüler waren stolz darauf, einen Beitrag leisten zu können, der direkt in die Unterstützung von kranken Kindern fließt.
„Es ist großartig zu sehen, wie viel Herz und Engagement die Kinder in dieses Projekt gesteckt haben. Sie haben nicht nur leckere Kuchen gebacken, sondern auch ein wichtiges Zeichen der Solidarität gesetzt“, so die Klassenlehrerin Melanie Schnell
Die Franziska-Hager-Grundschule ist stolz auf ihre engagierten Schüler, die mit ihrem Einsatz zeigen, dass auch kleine Taten große Wirkung haben können.
(Quelle: Pressemitteilung Förderverein der Kinderklinik Rosenheim eV /
Beitragsbild: von links nach rechts: letzte Reihe: Klassenleitung 2b Melanie Schnell, Sanja Cvetko (Schatzmeisterin Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V.), Jasmin Harre-Göhsl (stellv. Vorsitzende des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim e.V.) vorne: die Schüler der 2b der Franziska-Hager-Schule in Prien Copyright Förderverein der Kinderklinik Rosenheim eV)

Ehrung der besten Absolventen auf Schloss Hartmannsberg

Ehrung der besten Absolventen auf Schloss Hartmannsberg

Landkreis Rosenheim – Auf Schloss Hartmannsberg (Landkreis Rosenheim) wurden kurz vor Start der Sommerferien die besten Absolventen der Real- und Wirtschaftsschulen im Landkreis Rosenheim geehrt.  Landrat Otto Lederer gratulierte insgesamt 54 jungen Frauen und Männern persönlich und überreichte als kleine Anerkennung ihrer Leistungen ein kleines Präsent. Die Absolventinnen und Absolventen haben ihren Abschluss jeweils mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser absolviert.

Wie eng es bei der finalen Berechnung des Notendurchschnitts zugeht, zeigte ein kurzes Rechenbeispiel von Landrat Lederer, als er einer Absolventin mit der Traumnote 1,08 gratulierte: „Ein Notendurchschnitt von 1,08 bedeutet, dass nur ein einziges Mal die Note 2 im Zeugnis steht. Alle anderen Noten sind Einser.“

Lederer appellierte an die jungen Menschen, sich bei Entscheidungen für den weiteren Lebenswegen von Niemanden reinreden zu lassen. „Holen Sie sich natürlich Rat ein bei Eltern, Freunden, Lehrern oder anderen Personen, denen sie vertrauen – aber treffen sie am Ende die Entscheidung für sich. Wichtig ist, dass Sie sich für einen Weg entscheiden, der Ihnen auch Freude bereitet. Und scheuen Sie sich nicht davor, auch einmal in eine Sackgasse zu geraten. Die wenigsten Lebenswege verlaufen ausschließlich gradlinig.“

Als Zeichen der besonderen Wertschätzung werden die besten Absolventinnen und Absolventen der weiterführenden Schulen im Landkreis alljährlich auf Schloss Hartmannsberg in der Gemeinde Bad Endorf geehrt. Das Schloss befindet sich seit 1993 in Besitz des Landkreises und bietet einen besonderen Rahmen für Konzerte, Ausstellungen und ausgewählte Ehrungen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

75 Jahre Wirtschaftsschule Alpenland mit buntem Abend gefeiert

75 Jahre Wirtschaftsschule Alpenland mit buntem Abend gefeiert

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – 75 Jahre Wirtschaftsschule Alpenland in Bad Aibling. Gefeiert wurde mit einem bunten Abend und vielen prominenten Gästen. 

Feier 75 Jahre Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling. Fotos: re

Marlies Scheidl vom Schulradio WSalp interviewt Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier und Kolbermoor Bürgermeister Peter Kloo (rechts) auf der Bühne. Fotos: re

Unter den zahlreichen Ehrengästen waren unter anderem Rosenheims Landrat Otto Lederer, der ehemalige Rosenheimer Landrat Josef Neiderhell, Landtagsabgeordnete, Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo, Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier sowie viele Lehrer, Schüler und Förderer der Schule.

Feier 75 Jahre Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling. Fotos: re

Schulleiter Randolf John blickt optimistisch in die Zukunft.

Mit einem unterhaltsamen Programm wurde der Werdegang der Schule vorgestellt: Im Jahr 1949 auf eine private Initiative hin in Kolbermoor gegründet, war es das Ziel der Schule, Fachkräfte für Wirtschaft und Handel auszubilden.
Die Stadt Kolbermoor stellte dann bis 1974 die Räumlichkeiten zur Verfügung bis die Wirtschaftsschule Alpenland in ihre jetzigen Räumlichkeiten in der Max-Mannheimer-Straße in Bad Aibling umzog.

Feier 75 Jahre Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling. Fotos: re

Viele Ehrengäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter auch Rosenheims Landrat Otto Lederer.

Das Modell der Wirtschaftsschule gibt es übrigens nur in Bayern. Es ist die einzige Schulart, bei der bereits im Kindesalter eine berufliche Ausbildung angeboten wird. Im Gegensatz zu den allgemeinbildenden Schulen, wie Realschule oder Mittelschule wird hier der Schwerpunkt neben einer soliden Allgemeinbildung auf eine praktische Ausbildung im Bereich der Wirtschaft gelegt. So werden im Rahmen eines Übungsunternehmens wirtschaftliche und unternehmerische Prozesse gelehrt und in der Praxis erlebt.

„Lernen fürs Leben“

„Lernen fürs Leben“ – dieses Motto liegt Schulleiter Randolf John besonders am Herzen, wie er in seiner Begrüßung betonte. Das macht die Wirtschaftsschule an sich so wertvoll, erklärte auch Dr. Alfons Frey, Direktor des Staats-Instituts für Schulqualität und Bildungsforschung, der den Zuhörern in der Sporthalle die Bildungsschwerpunkte der Wirtschaftsschule erläuterte.

Feier 75 Jahre Wirtschaftsschule Alpenland Bad Aibling. Fotos: re

Auch für die musikalische Unterhaltung war gut gesorgt.

In launigen Interviews sowohl mit Rosenheims Landrat Otto Lederer als auch mit den Bürgermeistern Stephan Schlier (Bad Aibling) und Peter Kloo (Kolbermoor) wurde durch die Reporterin Marlies Scheidl vom Schulradio WSAlp die Bedeutung der WSAlp für die Region dargestellt.

Mit einer historischen Zeitreise von der Gründung der Schule bis zum heutigen Tag mit zeitgenössischen, textlich an die jeweilige Situation angepassten Liedern führte Maris Huber, Personalrätin a. D. und Personalrat Mathias Wolf die Entwicklung im Schulwesen vor Augen und auch wie innovativ die Wirtschaftsschule Alpenland aufgestellt ist.
Rund um die informativen Beiträge spann sich ein buntes Rahmenprogramm vom Zauberer bis zur Trachtentanzgruppe.
Im zeitgleich stattfindenden Sommerfest konnten sich alle Beteiligten dann noch mit kulinarischen Schmankerln verwöhnen lassen und zusammen mit der übrigen Schulfamilie feiern.
(Quelle: Artikel: re / Beitragsbild; Fotos: re)

Schwieriger Start in die Ferien: ADAC erwartet hohes Stauaufkommen

Schwieriger Start in die Ferien: ADAC erwartet hohes Stauaufkommen

Rosenheim / München / Bayern – Am kommenden Freitag (26.7. 2024) starten Bayern und Baden-Württemberg als letzte in die Sommerferien. Der ADAC erwartet hohes Stauaufkommen. 

Mit dem Start der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg erreicht das Verkehrsaufkommen im Freistaat seinen Höhepunkt. Foto: Copyright ADAC Südbayern

Mit dem Start der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg erreicht das Verkehrsaufkommen im Freistaat seinen Höhepunkt. Foto: Copyright ADAC Südbayern

Vor allem auf den Straßen in Südbayern rechnet der ADAC mit einer schwierigen Verkehrslage, da der Weg in die beliebten Reiseziele Italien, Österreich und Schweiz die Urlauber fast immer durch Bayern führt. Besonders starke Nerven brauchen Reisende in Bayern am ersten Ferienwochenende ab Freitag, 26. Juli, wie der Verkehrsexperte des ADAC Südbayern, Alexander Kreipl, weiß: „Die erste Reisewelle startet erfahrungsgemäß direkt am Freitagnachmittag. Doch auch am Samstag werden viele Familien den Weg in den Süden antreten.“

Zweite Sommerreisewelle für 15. August erwartet

Den zweiten Höhepunkt der Sommerreisewelle erwartet der ADAC zwei Wochen später, rund um Mariä Himmelfahrt. Der Feiertag am Donnerstag, den 15. August, wird dafür sorgen, dass bereits am Mittwoch davor das Verkehrsaufkommen deutlich anwächst. Auch die letzten beiden Ferienwochen bis zum zweiten Septemberwochenende sind nochmal ein äußerst beliebter Reisezeitraum. „Gegen Ende der Sommerferien ist in vielen Regionen die Hochsaison vorbei und gerade die bayerischen Urlauber nutzen dann die etwas niedrigeren Preise“, erklärt Alexander Kreipl. Die letzten beiden Ferienwochen zählten in den vergangenen Jahren am Brenner zu den verkehrsreichsten Zeiträumen des Jahres.

Engstellen auf dem Weg nach Süden

Im Fokus dürften bei den Sommerreisewellen wieder die bayerischen Metropolregionen und Grenzübergänge stehen. Gerade auf der Autobahnumfahrung A99 rund um München müssen Urlauber mit hohen Zeitverlusten rechnen. Erschwerend kommen zahlreiche Baustellen hinzu, die bei höherem Verkehrsaufkommen zu größeren Staus führen können. „Ein besonders stark betroffenes Nadelöhr ist beinahe die gesamte A8 von München Richtung Salzburg“, erläutert Alexander Kreipl. „In den Hauptreisezeiten rollt der Verkehr hier nur äußert langsam.“ An den Grenzübergängen, wie dem Autobahnende der A7 vor dem Grenztunnel Füssen/Reutte, verschärfen Blockabfertigungen die Situation zusätzlich. Bei der Rückreise müssen Urlauber an den Grenzübergängen mit Kontrollen und den damit verbundenen Verzögerungen rechnen.

Verkehrslage in den Nachbarländern

Ein Blick in die benachbarten Alpenregionen zeigt, dass gerade am ersten Ferienwochenende auch hier mit langen Staus zu rechnen ist. Zu den klassischen Problem-Strecken zählen unter anderem die Tauern-, Fernpass-, Inntal-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie natürlich der Weg über den Brenner. Hier bereitet vor allem die notorisch überlastete Luegbrücke Sorgen. „Ab Januar 2025 ist die Brücke aus statischen Gründen nur noch einspurig befahrbar, der geplante und notwendige Neubau wird den Verkehr auf Jahre ausbremsen“, so Alexander Kreipl. Auch diesen Sommer kann es hier immer wieder zu Einschränkungen des Verkehrsflusses kommen.

Auch in der Schweiz könnte eine beschädigte Fahrbahn zu größeren Zeitverlusten führen. Nach einem Erdrutsch war die San-Bernadino-Autobahn A13 einige Wochen komplett gesperrt, seit 5. Juli ist die Strecke zumindest wieder befahrbar, allerdings mit starken Einschränkungen. In beiden Richtungen kann nur eine Fahrspur benutzt werden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 60 bis 80 km/h reduziert.

Alle Stau-Schwerpunkte im Sommer 2024

26. bis 28. Juli
Ferienbeginn: Bayern und Baden-Württemberg, Ferienende Thüringen, alle Bundesländer in Sommerferien
Starker Reiseverkehr in Richtung Österreich, Schweiz, Italien und Slowenien/Kroatien

2. bis 4. August
2. Reisewelle: Bayern und Baden-Württemberg, Ferienende: Niedersachsen, Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt Starker Reiseverkehr in Richtung Österreich, Schweiz, Italien und Slowenien/Kroatien;
Rückreiseverkehr in Richtung Norden

14. bis 18. August
Feiertag in Bayern: Mariä Himmelfahrt, Ferienende: Nordrhein-Westfalen und Niederlande (Süd)
Rückreiseverkehr in Richtung Nordrhein-Westfalen aus dem Süden

23. bis 25. August
Ferienende: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Niederlande (Mitte)
Rückreiseverkehr aus Österreich, der Schweiz, Italien und Slowenien/Kroatien sowie von Nord- und Ostsee

30. August bis 1. September
Ferienende: Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, vorletztes Ferienwochenende: Bayern, Baden-Württemberg
Starker Rückreiseverkehr von den Nord- und Ostseeküsten sowie aus Österreich, der Schweiz, Italien und Slowenien/Kroatien

6. bis 8. September
Ferienende: Bayern und Baden-Württemberg sowie in weiten Teilen Österreichs
Starker Rückreiseverkehr aus Österreich, Schweiz, Italien und Slowenien/Kroatien

Gut vorbereitet in den Urlaub

Um den größten Staus und Behinderungen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt der ADAC Südbayern, die Reisestoßzeiten möglichst zu vermeiden. Gerade wer noch nicht fest gebucht hat, kann sich mit einer Anreise nach dem ersten Ferienwochenende viele Nerven sparen. Unabhängig davon rät Alexander Kreipl: „Planen Sie in den Sommerferien für Reisen aller Art deutlich mehr Zeit ein und bewahren Sie auch bei größeren Staus die Nerven. Ein Umfahren bringt meist keinen Zeitgewinn, da die Ausweichrouten ebenfalls schnell überlastet sind.“ Autoreisende sollten zudem wissen, dass in Salzburg und Tirol an den Wochenenden und Feiertagen zwischen 7 und 19 Uhr Abfahrtsverbote gelten, um bei Staus einem massiven Ausweichverkehr auf den Hauptverbindungen entgegenzuwirken.

Gerade im Sommer ist es zudem wichtig, ausreichend Proviant im Fahrzeug zu haben und auf dem Weg in den Urlaubsort genug Pausen einzuplanen. Um weitere Zeitverluste zu minimieren, kann es sich lohnen, sich im Vorfeld über Mautstrecken zu informieren, etwa über die ADAC Trips App. Notwendige Vignetten können bereits vorab zum Beispiel in einer ADAC Geschäftsstelle oder digital über das ADAC Mautportal auf www.adac.de besorgt werden, um Wartezeiten an den Mautstationen zu vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: Copyright ADAC Südbayern)

Freie Fahrt für Einser-Schüler

Freie Fahrt für Einser-Schüler

Rosenheim / Holzkirchen / Augsburg – Wer einen „Einser“ oder ein „Sehr gut“ in seinem Zeugnis stehen hat, kann am ersten Tag der Sommerferien, 29. Juli 2024, in den Zügen der BRB, wie in allen bayerischen Nahverkehrszügen, kostenfrei mitfahren.

Schüler von Schulen und in Klassenstufen, in denen keine Noten vergeben werden, sondern Punkte oder Verbalgutachten, können ebenfalls kostenlos fahren, wenn sie eine sehr gute schriftliche Beurteilung vorzeigen können. Statt einer Fahrkarte muss nur das Zeugnis, und zwar das aktuelle, oder das Verbalgutachten vorgezeigt werden. Es genügt auch eine Kopie. Auch ein Personal-, Kinder- oder Schülerausweis muss den Kundenbetreuern gezeigt werden. Und dann kann es einen Tag lang kreuz und quer im Nahverkehr durch ganz Bayern gehen. Ausflugsziele als Anregung für den Tag sind auf der Webseite der BRB zu finden: www.brb.de/de/freizeit.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis Rosenheim aufgestockt

Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis Rosenheim aufgestockt

Landkreis RosenheimDer Jugendhilfeausschuss des Landkreises Rosenheim sprach sich  einstimmig für eine Aufstockung der Jugendsozialarbeit (JaS) an der Maria-Caspar-Filser Grundschule sowie den vier Sonderpädagogischen Förderzentren im Landkreis Rosenheim aus.

Sowohl an der Grundschule in Brannenburg als auch an den vier Sonderpädagogischen Förderzentren im Landkreis Rosenheim (der Schule im Englischen Institut in Wasserburg, der Rupert-Egenberger-Schule in Bad Aibling, der Inntalschule in Brannenburg sowie der Kampenwandschule in Prien) gibt es bereits eine etablierte Jugendsozialarbeit. Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Jugendsozialarbeit an der Maria-Caspar-Filser-Grundschule sowie den vier Förderzentren empfiehlt der Jugendhilfeausschuss, die jeweiligen Aufstockungsanträge pro Schule für das Staatliche Förderprogramm Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) zu stellen.
Entsprechend sollen die Wochenstunden an der Grundschule Brannenburg von 10 auf 30 Wochenstunden angehoben werden. An den Förderzentren Wasserburg, Brannenburg und Prien soll die Jugendsozialarbeit um jeweils 20 Wochenstunden und am Förderzentrum Bad Aibling um 10 Wochenstunden aufgestockt werden. „Wir glauben, dass diese Gelder hier richtig und sinnvoll investiert sind“, so Landrat Otto Lederer.

Gründe für den erhöhten Bedarf an der Maria-Caspar-Filser-Grundschule sind die stetig wachsende Schülerzahl, sowie die Zunahme von sozial-emotionalen Belastungen und innerfamiliären Problemlagen. Dies wirkt sich ungünstig auf die Lernleistung und das Lernverhalten aus. Erhöhter Förderbedarf, der an der Regelschule inkludiert werden muss, führt zum Anstieg der Kinder mit individuellen Beeinträchtigungen in der Grundschule. Auch die Förderzentren sehen insbesondere im Grundschulbereich einen erhöhten Bedarf aufgrund von sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung bei knapp zwei Drittel der Schülerschaft im Grundschulbereich der Sonderpädagogischen Förderzentren. Hintergrund sind steigende Risikofaktoren bzw. sinkende Ressourcen für die Entwicklung der Kinder.

An der Grundschule in Brannenburg ist Jugendsozialarbeit im Rahmen kommunaler Förderung seit 2016 mit 10 Stunden eingeführt. Ab dem Haushaltsjahr 2024 werden diese 10 Stunden Jugendsozialarbeit an der Grundschule in Brannenburg in das Förderprogramm des Landkreises übernommen. Mit der Aufstockung von JaS um 20 Stunden an der Grundschule Brannenburg erhöhen sich die Haushaltsmittel des Landkreises von 5.000 Euro um maximal 2.726,67 Euro in 2024 und um 8.180 Euro ab 2025.

An den vier Sonderpädagogischen Förderzentren war JaS im Rahmen staatlicher Förderung seit 2009 mit jeweils 20 Stunden eingeführt. An der Rupert-Egenberger-Schule wurde im Jahr 2017 JaS auf 30 Wochenstunden aufgestockt. Hintergrund waren zwei Schulhäuser, die räumlich getrennt sind. Mit der Aufstockung von JaS an drei Sonderpädagogischen Förderzentren um jeweils 20 Stunden und am Sonderpädagogischen Förderzentrum Bad Aibling um 10 Wochenstunden erhöhen sich die Haushaltsmittel des Landkreises von bisher ca. 136.000 Euro ab 2025 um ca. 100.000 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)