Kind im Zentrum Chiemgau: Malteser Fahrdienst verlängert

Kind im Zentrum Chiemgau: Malteser Fahrdienst verlängert

Rosenheim / Aschau – Der Malteser-Fahrdienst für das heilpädagogische Zentrum KIZ Chiemgau in Aschau wird für vier weitere Schuljahre fortgeführt. Rund 115 Kinder und Jugendliche werden weiterhin sicher mit Kleinbussen zur Schule und wieder nach Hause gebracht.

 Die Malteser übernehmen auch künftig den Fahrdienst für die Schülerinnen und Schüler des heilpädagogischen Zentrums KIZ Chiemgau in Aschau. An jedem Schultag holen rund 35 Malteser-Kleinbusse die Kinder und Jugendlichen morgens von zu Hause ab, bringen sie zur Schule und wieder zurück nach Schulschluss.
Das Team unter der Leitung von Stadt- und Kreisgeschäftsführer Ernst Schütz führt den Fahrdienst bereits seit dem Schuljahr 2014/15 durch. „Wir freuen uns sehr über den erneuten Zuschlag und das Vertrauen, das uns KIZ Chiemgau entgegenbringt“, sagt Schütz.
Die Beförderung und Betreuung der Kinder erfordere sorgfältige Planung und regelmäßige Anpassung der Touren. „Wir stimmen uns eng mit den Verantwortlichen der Einrichtung ab und tauschen fortlaufend alle notwendigen Informationen aus, damit der Fahrdienst reibungslos läuft und sich die Kinder wohlfühlen“, so Schütz.
Die Fahrten nach Aschau sind Teil eines erweiterten Auftrags, der die Zusammenarbeit der Malteser mit KIZ Chiemgau im Bezirk Ost-Oberbayern intensiviert. Auch knapp 100 Schülerinnen und Schüler in Ruhpolding sowie etwa 80 Kinder und Jugendliche in Piding werden künftig von den Maltesern befördert. Dafür kommen aus Traunstein und dem Berchtesgadener Land 17 beziehungsweise 12 Fahrzeuge zum Einsatz.
Peter Wichelmann, Geschäftsführer des KIZ Chiemgau, betont: „Die erneute und erweiterte Zusammenarbeit mit den Maltesern zeigt Verlässlichkeit und Partnerschaft. Dass die Busse künftig mit unserem KIZ-Logo unterwegs sind, macht dies auch für die Schülerinnen und Schüler sichtbar.“
Weitere Informationen zum Fahrdienst und zu offenen Stellen finden sich auf der Webseite www.malteser-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser / Beitragsbild; Copyright Michael Soldanski/Malteser)

Nachhaltiger Schulstart: Tipps der Verbraucherzentrale Bayern

Nachhaltiger Schulstart: Tipps der Verbraucherzentrale Bayern

Bayern – Zum Start ins neue Schuljahr in Bayern gibt die Verbraucherzentrale Bayern Hinweise, wie beim Einkauf von Heften, Stiften und Bastelmaterialien auf Umweltfreundlichkeit geachtet werden kann.

Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt für einen umweltfreundlichen Schulstart insbesondere Schulhefte und Blöcke mit dem Umweltzeichen Blauer Engel. Diese bestehen zu 100 Prozent aus Recyclingpapier. Bei der Herstellung wird weniger Energie und Wasser verbraucht als bei Frischfaserpapier, zudem sind Chlor und andere schädliche Chemikalien nicht zugelassen. Wer im Handel keine passenden Produkte findet, kann auf zertifizierte Anbieter zurückgreifen. Eine Übersicht bietet die Seite blauer-engel.de.

Auch bei Bastel- und Schreibmaterialien rät die Verbraucherzentrale Bayern zum genauen Blick auf die Produkte: Für den Kunstunterricht reichen in der Regel lösungsmittelfreie Klebestifte oder Flüssigkleber. Artikel mit dem Gefahrensymbol „Flamme“ enthalten Lösungsmittel und sollten besser vermieden werden. Bei Stiften seien unlackierte Holzstifte oder Druckbleistifte mit nachfüllbaren Minen eine gute Wahl. Textmarker in Holzstiftform gelten ebenfalls als umweltfreundlicher.

Um Plastikmüll zu reduzieren, empfiehlt die Verbraucherzentrale zudem farbige Buch- und Heftumschläge aus stabilem Recyclingpapier.
„Schon kleine Entscheidungen beim Kauf von Schulmaterialien können dazu beitragen, die Umwelt zu entlasten“, sagt Matthias Zeuner-Hanning, Umweltexperte bei der Verbraucherzentrale Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sicher zur Schule: Fünf Tipps zum Schulstart in Bayern

Sicher zur Schule: Fünf Tipps zum Schulstart in Bayern

Rosenheim / Bayern  – Am Dienstag, 16. September beginnt in Bayern nach den Sommerferien wieder die Schule – für viele Kinder heißt es dann: ab auf den Schulweg. Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) geben Tipps, wie Schüler möglichst sicher unterwegs sind.

Ein aktiver Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad fördert nicht nur Bewegung, sondern auch Konzentration und Selbstständigkeit. Gleichzeitig appellieren die Verbände an alle Verkehrsteilnehmenden, in der Nähe von Schulen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren.

Fünf Tipps für einen sicheren Schulweg:
  1. Rücksicht im Straßenverkehr: Andere Verkehrsteilnehmende sollten langsamer fahren, besonders an Schulen oder Kitas, und Halteverbote ernst nehmen.
  2. Schulweg üben: Eltern sollten mit jüngeren Kindern gemeinsam einen sicheren Weg festlegen und einüben – nicht unbedingt der kürzeste, sondern ein möglichst ungefährlicher.
  3. Laufgemeinschaften bilden: Kinder können gemeinsam mit Freundinnen, Freunden oder älteren Geschwistern zur Schule gehen, unterstützt ggf. von einem Erwachsenen.
  4. Mobilität in Schule und Kita thematisieren: Unterricht, Projektwochen oder Kita-Aktivitäten können spielerisch Verkehrssicherheit und Bewegung integrieren.
  5. Fahrgemeinschaften in ländlichen Gegenden: Wo lange Schulwege und fehlende Busse das Auto nötig machen, helfen gemeinsame Fahrten. Kinder können die letzten Meter zu Fuß zurücklegen.

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des DKHW, betont: „Elterntaxis möglichst vermeiden oder ein Stück entfernt parken, so dass Kinder den Schulweg aktiv zurücklegen – das reduziert das Verkehrschaos und schult ihre Selbstständigkeit.“ Die VCD-Vorsitzende Kerstin Haarmann empfiehlt Schulstraßen, die vor den Schultoren für Autos gesperrt werden – so ließe sich die Sicherheit der Kinder weiter erhöhen. VBE-Vorsitzender Gerhard Brand ergänzt: „Eltern sollten immer auf andere Kinder achten und das Schultor freihalten – kleine Fußwege tun den Kindern gut.“

Vom 15. bis 26. September 2025 laden die Verbände bundesweit Schulen und Kitas zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ ein. Infos, Aktionsideen und Materialien gibt es unter www.zu-fuss-zur-schule.de
(Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayerns Schulen starten ins Schuljahr 2025/2026

Bayerns Schulen starten ins Schuljahr 2025/2026

München / Bayern – Rund 1,76 Millionen Schüler starten ab Dienstag, 16. September, in Bayerns Klassenzimmer – darunter 132.000 Erstklässler. Kultusministerin Anna Stolz stellte am Freitag, 12. September 2025, die Neuerungen und Schwerpunkte für das Schuljahr vor – von mehr Bewegung über digitale Bildung bis zu Chancengleichheit.

Am Dienstag, 16. September, beginnt das Schuljahr 2025/2026 für rund 1,76 Millionen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte in Bayern. Die Gesamtzahl der Schüler steigt im Vergleich zum Vorjahr um etwa 46.000.

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz präsentierte am heutigen Freitag in der Münchner Grund- und Mittelschule an der Guardinistraße die Neuerungen des Schuljahres, das unter dem Motto „Fit für die Zukunft“ steht. Schwerpunkte sind mehr Bewegung, Medienkompetenz, Chancengleichheit, politische Bildung und weniger Bürokratie.

Digitalisierung mit Augenmaß

Für die Grundschulen gilt nach Angaben der Ministerin ein klarer Leitspruch: „Maximal 20 Minuten am Stück digital, mindestens 30 Minuten am Tag in Bewegung.“ Ziel sei es, die Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen in den ersten Schuljahren zu stärken. Gleichzeitig wächst die Zahl der Sport-Grundschulen um 200 auf insgesamt rund 460.
Zur Förderung der Medienkompetenz führt das Kultusministerium den „digitalkompass.schule“ ein. Zwei der drei Bausteine – „Tablet-Kompass“ und „KI-Kompass“ – stehen bereits im Schuljahr 2025/2026 zur Verfügung; der „Social Media-Kompass“ soll später folgen.

Chancengleichheit, Inklusion und Integration

Das Startchancen-Programm unterstützt künftig 580 Schulen bis 2034 zusätzlich auf Basis eines Sozialindex. Die Zahl der Profilschulen Inklusion steigt um 42 auf knapp 550. Stadt und Landkreis Coburg werden als inklusive Region ausgezeichnet. 100 weitere musikbegeisterte Grundschulen kommen ebenfalls hinzu.
Für Kinder und Jugendliche ohne Schulerfahrung in Deutschland startet an ausgewählten Standorten ein Modellprojekt schulartunabhängiger Deutschklassen mit Schwerpunkt Alphabetisierung.

Personal für Unterricht und Betreuung

Für das Schuljahr 2025/2026 stellt Bayern rund 4.200 neue Lehrkräfte ein, darunter 1.300 zusätzlich geschaffene Stellen. Hinzu kommen 600 Stellen für multiprofessionelle Kräfte wie pädagogische Unterstützungskräfte oder Verwaltungspersonal. Rund 4.200 Referendare sowie etwa 570 Quereinsteiger beginnen ebenfalls ihre Ausbildung. Am Gymnasium steigt die Schülerzahl durch die zusätzliche 13. Jahrgangsstufe um knapp 30.000.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sicher zur Schule: Kontrollen der Polizei zum Schulbeginn

Sicher zur Schule: Kontrollen der Polizei zum Schulbeginn

Bayern / Rosenheim – Wenn in Bayern am 16. September die Schule beginnt, werden auch Tausende von Erstklässlern ihren ersten Schultag antreten. Die Polizei im südlichen Oberbayern wird dann die Schulwege verstärkt überwachen und in den ersten Wochen Schwerpunktkontrollen zur Sicherheit durchführen.

Alle Verkehrsteilnehmer sind zu Schulbeginn gefordert, die Verkehrsregeln einzuhalten, besonders vorsichtig zu fahren und Kindern gegenüber besondere Rücksichtnahme zu zeigen.
Bei der Zahl der Schulwegunfälle konnte im letzten Jahr zwar eine positive Tendenz festgestellt werden – 2024: 58 Schulwegunfälle, Rückgang um 7 Unfälle beziehungsweise 10,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 – die Anzahl der dabei verletzten Kinder verharrt mit 64 aber auf dem Niveau der Vorjahre. Die meisten Unfallopfer wurden nur leicht verletzt und seit Jahren kam kein Kind mehr bei einem Schulwegunfall ums Leben.

Kontrollen um Schulwegunfälle zu reduzieren

Die Polizei im südlichen Oberbayern wird auch heuer, insbesondere zu Beginn des neuen Schuljahres und in den Wochen danach, intensiv Kontrollen auf den Schulwegen und rund um die Schulen selbst durchführen, damit die Zahl der Schulwegunfälle weiter sinkt. Das ist eine Aufgabe Vieler. Neben der Polizei sind alle Verkehrsteilnehmer, Eltern, Schulen und auch Sicherheitsbehörden gefordert, gerade die Kleinsten zu unterstützen, sicher zur Schule und sicher nach Hause zu gelangen.
Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd werden dabei vor allem im Bereich von Schulen, Kindergärten und stark frequentierten Schulwegen kontrollieren. Neben der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird dabei ein besonderes Augenmerk auf die Sicherung der Kinder in Fahrzeugen, also die Kindersitz- und Gurtanlegepflicht gerichtet.

Das sollte man beachten

Die Polizei appelliert gerade zu Beginn des Schuljahres besondere Rücksicht zu nehmen und jederzeit mit einem unerwarteten Verhalten der Kinder zu rechnen.

  • Nie zu schnell fahren und besonders an Schulwegen, in Wohngebieten und an Haltestellen rund um. Schulen und Kindergärten besonders wachsam sein
  • Beachten der speziellen Regelungen für Autofahrer an Schulbushaltestellen. Bei eingeschaltetem Warnblinklicht darf der Bus nur mit. Schrittgeschwindigkeit überholt werden. Das gilt auch für den Gegenverkehr.
  • Auf die freiwilligen Schulweghelfer achten, die den Kindern ein sicheres Überqueren der Straßen ermöglichen.
  • Als Eltern ein gutes Vorbild sein, den Sicherheitsgurt verwenden, wenn notwendig einen Kindersitz, und für eine geeignete Sicherung der Kinder sorgen.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Umweltfreundlich und günstig in das neue Schuljahr starten

Umweltfreundlich und günstig in das neue Schuljahr starten

München / Bayern – Der VerbraucherService Bayern (VSB) warnt: Die Kosten fürs Schulmaterial sind zum Schulstart hoch. Aber mit durchdachten Entscheidungen lassen sich Geld sparen und gleichzeitig Umwelt und Klima schonen.

Laut VSB-Umweltteamleiterin Maria Leidemann zählt vor allem eines beim Schultascheneinkauf: gute Qualität und Robustheit. Materialien, die lange halten, sind nicht nur nachhaltiger, sondern amortisieren sich auch gegenüber preiswertem Einweg-Zubehör.

Wiederverwenden zahlt sich aus

Leidemann empfiehlt, ausgemusterte, aber noch funktionsfähige Artikel weiterzugeben – so verlängere sich ihr Lebenszyklus und die Ressourcen schonen mit. Wer sein Mäppchen selbst befüllt, hat dazu noch die Wahl für umweltfreundliche Produkte.
verbraucherservice-bayern.de

Papierwahl mit Bedacht

Wichtig beim Kauf von Papieren und Heften: VSB rät zu Produkten aus recyceltem Altpapier – statt vermeintlich nachhaltigem, aber holzfreiem Papier. Denn „holzfrei“ bedeutet oft nur: ohne Substanzen aus Frischholz, aber nicht automatisch umweltfreundlich hergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung VerbraucherService Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)