ACE nimmt Elterntaxis ins Visier: Schulweg-Checks in Rosenheim und Bad Aibling

ACE nimmt Elterntaxis ins Visier: Schulweg-Checks in Rosenheim und Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Zum Jubiläumsjahr, der ACE, (Europas Mobilitätsbegleiter, feierte Mitte Juli 60. Geburtstag) engagiert sich das Team bundesweit für die Schulwegsicherheit. Auch der ACE-Kreisvorstand Chiemseer Land hat sich an der Aktion beteiligt und an zwei Schulen im Zuständigkeitsbereich das Thema „Elterntaxi“ beleuchtet und das Schulumfeld gecheckt. Und gerade bei den Elterntaxis gibt es immer wieder größere Probleme, die zu gefährlichen Situationen führen.

Unter dem Motto „Easy Going – Schulweg-Index 2025“ waren seit dem 1. April etwa 700 Ehrenamtliche unterwegs, um die Schulwegsicherheit genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei standen zwei zentrale Fragen im Fokus: Wie sicher ist die Verkehrsinfrastruktur rund um Schulen? Wie beeinflusst der Bringverkehr durch Elterntaxis die Sicherheit der Kinder? Die Ergebnisse der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) durchgeführten Clubinitiative fließen in den „ACE-Schulweg-Index“ ein, der im Herbst ein Lagebild zur Schulwegsicherheit in Deutschland liefern wird.
Der Vorsitzende des ACE-Kreises Chiemseer Land, Dr. Marc Herzog, war zusammen mit Ursula Hildebrand, Regionalbeauftragte Club und Ehrenamt beim ACE, an der Luitpold-Grundschule in Bad Aibling und an der Prinzregentenschule in Rosenheim vor Ort.

Bewertung der Luitpold-Grundschule in Bad Aibling

In Bad Aibling wurden insgesamt nur Elterntaxis notiert, eines hielt im Halteverbot. Bei 45 Elterntaxis wurde die sicherere Gehwegseite zum Aussteigen gewählt. Und auch bei der Abfahrt der Elterntaxis gab es keine Probleme – gefährliches Wenden oder unnötiges Rückwärtsfahren blieben aus. Aber: Es wurde deutlich, dass die Schule an einer Straße liegt, in der viel los ist. So kommt es zum Beispiel an der Ampel immer wieder zu Rückstauungen. Seitens der Kommune hat man alles getan, um den Schulweg sicher zu machen, elf von 14 möglichen Punkten konnten Herzog und Hildebrand notieren. Somit konnten sowohl die Elterntaxi-Situation als auch die Infrastruktur an sich mit „sicher“ bewertet werden. Durch die vielen Fahrzeuge, die teilweise auch noch viel zu schnell unterwegs sind, relativiert sich diese Bewertung aber.

Bewertung der Prinzregentenschule in Rosenheim 

In Rosenheim an der Prinzregentenschule wurden insgesamt 47 Elterntaxis gezählt, 22 hielten im Halteverbot, zwei auf dem Gehweg und zwei in einer Einfahrt. Nur 21 Fahrzeugführende (44,7 Prozent) standen da, wo es erlaubt ist. Bei der Frage, auf welcher Seite die Kinder aussteigen, musste neunmal ein Ausstieg auf der Fahrerseite notiert werden, 38-mal stiegen die Kinder zur Gehwegseite aus (80,9 Prozent), die sicherere Variante.
Bei der Abfahrt der Elterntaxis musste neunmal unnötiges Rückwärtsfahren oder gefährliches Wenden notiert werden. 38 Fahrzeugführende (80,9 Prozent) verhielten sich hier richtig. In der Gesamtschau gab es hier die Bewertung „in Ordnung“ für die Elterntaxi-Situation. Allerdings herrscht zu Stoßzeiten pures Chaos in der Hohenzollernstraße. Lkw, Bus, Pkw und Radfahrende treffen aufeinander – Kinder queren in diesem Durcheinander die Fahrbahn. Für die Infrastruktur konnten Dr. Marc Herzog und Ursula Hildebrand elf von 14 möglichen Punkten vergeben – die Infrastruktur wird somit als „sicher“ bewertet. Positiv bewertet wurde der Einsatz von Schulweghelfern, die die Sicherheit für die Kinder erhöhen.

Ergebnisse sind kein Grund die Hände in den Schoß zu Legen

„In Ordnung“ beziehungsweise sogar „sicher“ aber bedeute in beiden Fällen nicht, dass man nun die Hände in den Schoß legen kann, so das ACE-Duo. „Wir appellieren an alle Eltern, ihre Kinder zumindest die letzten 200 Meter zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Seitens der Kommunen könnte geprüft werden, ob die Ausweisung von Elternhaltestellen möglich ist“, so Dr. Herzog. Das Halteverbot rund um die Schule könnte dann verschärft werden – „dies müsste dann allerdings auch kontrolliert werden“, so der Kreisvorsitzende.
Alle weiteren Infos zur diesjährigen Clubinitiative finden sich im Internet unter www.ace-clubinitiative.de.
(Quelle: Pressemitteilung ACE Auto Club Europa e.V. Kreis Chiemseer Land / Beitragsbild: Auch an der Prinzregentenschule in Rosenheim herrscht morgendliches Elterntaxi-Chaos. Copyright Hildebrand/ACE)

Beste Absolventen der Rosenheimer Wirtschafts- und Realschulen geehrt

Beste Absolventen der Rosenheimer Wirtschafts- und Realschulen geehrt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Auf Schloss Hartmannsberg sind wenige Tage vor Ende des Schuljahres die besten Absolventen der Real- und Wirtschaftsschulen im Landkreis Rosenheim geehrt worden. Rosenheims Landrat Otto Lederer gratulierte 38 Frauen und 14 Männern persönlich. Die Absolventen haben die mittlere Reife jeweils mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser abgeschlossen.

Lederer appellierte an die jungen Menschen, sich keinesfalls auf diesen Lorbeeren auszuruhen, sondern die hart erarbeiteten Erfolge als Sprungbrett zu sehen für die Ziele, die sich die jungen Menschen selbst setzen. „Sie schaffen das. Die einzigen Grenzen, die es gibt, sind die Grenzen, die Sie sich selbst setzen. Alles andere können Sie erreichen. Mit einem so erfolgreichen Abschluss stehen einem wirklich alle Türen offen“, ermutigte der Landrat die Anwesenden und dankte allen Eltern, Lehrern und Unterstützern, die die Absolventinnen und Absolventen auf ihrem Weg begleitet hatten.

„Ihr seid die Gestaltenden von morgen. Ihr wachst in eine Welt hinein, die sich schneller verändert, als das jede Generation vorher erlebt hat“, betonte Markus Hösl-Liebig, der Ministerialbeauftragte für die Realschulen Oberbayern-Ost. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung sei es an den Schulen, Räume zur Reflexion und Diskussion zu schaffen. Für ihren engagierten Einsatz dankte er den Schulen, aber auch den Familien: „Eine verlässliche Erziehungspartnerschaft ist das Fundament dafür, dass Bildungsprozesse gelingen können.“ Als kleine Anerkennung übergab Landrat Otto Lederer jedem der Absolventen ein Kuvert mit jeweils 50 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Gegen Elterntaxis: Erste Schulstraße Münchens in Trudering-Riem

Gegen Elterntaxis: Erste Schulstraße Münchens in Trudering-Riem

München – Viele Eltern setzten ihre Kinder mittels Auto direkt vor der Schule ab. Das „Elterntaxi“ bringt Gefahren mit sich. Immer mehr Städte entwickeln deswegen Konzepte dagegen. In München soll jetzt ein Schulstraße eingerichtet werden.

Der Bezirksausschuss (BA) Trudering-Riem hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, dass er dem Konzept des Mobilitätsreferats folgen möchte und die erste Schulstraße Münchens an der Grundschule an der Forellenstraße eingerichtet werden soll.

Die sogenannten „Elterntaxis“ und das damit einhergehende hohe Verkehrsaufkommen vor Grundschulen sind ein Dauerthema. Auch im Umfeld der Grundschule an der Forellenstraße wurden in der Vergangenheit immer wieder unübersichtliche Situationen beobachtet. Der zuständige BA hat daraufhin einen Antrag auf Einrichtung einer Schulstraße gestellt. Nachdem der Stadtrat im März 2025 beschlossen hatte, grundsätzlich Schulstraßen in München einzuführen, hat das Mobilitätsreferat intensive Gespräche unter anderem mit der Polizei geführt und ein entsprechendes Konzept für die Grundschule an der Forellenstraße ausgearbeitet.

Im Vorfeld wurden die Anwohner per Infoschreiben über das Vorhaben informiert und auf die öffentliche Sitzung des Bezirksausschusses hingewiesen. Außerdem soll noch eine Bürgersprechstunde stattfinden, bei der offene Fragen und Anliegen geklärt werden können.

Im Januar 2026 soll Schulstraße realisiert werden

Gemäß dem BA-Beschluss sollen ab Januar 2026 die Brachsenstraße und der nördliche Teil der Forellenstraße im Bereich der Grundschule bis zur Einmündung zum Böcklerweg zur Schulstraße werden. Die Straßenabschnitte werden dafür von Montag bis Freitag (werktags) zwischen 7.30 und 8 Uhr für alle Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Regelung wird durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet, eine bauliche Veränderung der Straßen ist nicht vorgesehen.

Auf Antrag können Ausnahmegenehmigungen für die Zufahrt und das Parken erteilt werden, zum Beispiel für Anwohnende. Schulbusse, Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, die Straßenreinigung sowie die Müllabfuhr sind von der Regelung ausgenommen und dürfen den gesperrten Bereich jederzeit befahren. Für Eltern, die ihre Kinder weiterhin mit dem Auto bringen müssen, sollen sogenannte Bringzonen in der Damaschkestraße zwischen Brachsenstraße und Böcklerweg eingerichtet.
Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Es freut mich sehr, dass wir in Trudering an der Grundschule an der Forellenstraße dem Wunsch des Bezirksausschusses und der Schulfamilie nun nachkommen und Münchens erste Schulstraße umsetzen können. Unser Ziel ist es, damit das hohe Verkehrsaufkommen direkt vor der Schule zu reduzieren, das in der Vergangenheit immer wieder zu unübersichtlichen Situationen geführt hat. So möchten wir es den Kindern ermöglichen, sicher und selbstständig zur Schule zu kommen.“

„Vorbild für andere Schulen“

Stefan Ziegler, Vorsitzender des Bezirksausschusses 15 Trudering-Riem: „Die Situation vor Unterrichtsbeginn, insbesondere vor den Grundschulen im Stadtbezirk, ist regelmäßig Thema in den Bezirksausschüssen. Viele Schulfamilien sind verzweifelt und ratlos, wie sie das übliche Chaos vermeiden und den Schulweg sicherer gestalten können. Der BA 15 sieht in diesem Pilotprojekt eine große Chance für viele Schulen in München. Die Eltern verabschieden sich von ihren Kindern an geeigneten Stellen, von denen die Kinder schnell und gefahrlos zu Fuß zur Schule kommen und die Kinder, die ganz selbstständig zur Schule kommen, sind auf den letzten Metern nicht dem sonst üblichen Verkehrschaos ausgesetzt. Die Einschränkungen, die das Projekt für die Anwohner mit sich bringt, sind aus unserer Sicht überschaubar und unbillige Härten können mit Ausnahmegenehmigungen aufgefangen werden. Wir sind überzeugt, dass dieses Pilotprojekt als Vorbild für viele andere Schulen mit ähnlichen Voraussetzungen dienen kann.“
Weitere Infos zu den Schulstraßen gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ehrung der Jahrgangsbesten auf Schloss Hartmannsberg

Ehrung der Jahrgangsbesten auf Schloss Hartmannsberg

Eggstätt-Hemhof / Landkreis Rosenheim – Mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser gehören sie zu den besten ihres Jahrgangs. Rosenheims Landrat Otto Lederer und Schulamtsdirektor Markus Kinzelmann ehrten erneut die besten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen des Landkreises auf Schloss Hartmannsberg.

Das historische Schloss im Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer Seenplatte wurde 1993 vom Landkreis erworben und blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück. Landrat Otto Lederer betonte: „Es ist eine besondere Auszeichnung für die Absolventinnen und Absolventen, denn diesen Schulabschluss in dieser Qualität zu machen, das ist aller Ehren wert.“ Lederer ermutigte die jungen Menschen: „Wir haben momentan einen Arbeitnehmermarkt. Ihr habt alle Chancen dieser Welt. Ihr müsst sie nur ergreifen. Es gibt keine Grenzen, bis auf die Grenzen, die ihr euch selbst setzt. Alles andere ist für euch erreichbar, ihr müsst nur an euch glauben!“

Auch Schulamtdirektor Kinzelmann gratulierte

Ebenso gratulierte Schulamtsdirektor Markus Kinzelmann vom Staatlichen Schulamt in der Stadt und im Landkreis Rosenheim den ehemaligen Schülerinnen und Schülern zu ihren Traumnoten. Ein Meilensteil, aber auch eine Herausforderung, ist die Projektprüfung im Rahmen des Abschlusses. Kinzelmann weiß: „Diese ist schon etwas Besonderes, denn wir verlangen hier ein hohes Maß an Kompetenzen, die über das angelernte Wissen hinausgehen. Dazu gehören planvolles Vorgehen, Kalkulation, Zeitmanagement, eine Präsentation der Arbeiten und das muss man lernen und dann umsetzen. Es gehört also viel Selbstständigkeit dazu. Über diese Kompetenzen verfügt ihr jetzt.“
Insgesamt wurden 47 Schülerinnen und Schüler mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser geehrt. Davon haben 17 Schülerinnen und Schüler den Mittleren Bildungsabschluss und 30 den Qualifizierten Mittelschulabschluss erreicht. Als kleine Anerkennung erhielten die Absolventinnen und Absolventen vom Landkreis Rosenheim jeweils 50 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Festakt der FOS/BOS Traunstein 126 Absolventen erreichen „Persönliche Meilensteine“

Festakt der FOS/BOS Traunstein 126 Absolventen erreichen „Persönliche Meilensteine“

Traunstein –  Einen ebenso würdige wie festliche Zeugnisverleihung gab es  für 57 Absolventen aus den 12. Klassen der Berufsoberschule sowie 69 Absolventen der 13. Klassen von Fach- und Berufsoberschule in Traunstein. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse zur Fachhochschulreife (12. Klasse) oder zur fachgebundenen beziehungsweise allgemeinen Hochschulreife (13. Klasse). In den Festreden wurde deutlich, dass sich die „harte Arbeit“ gelohnt hat und die frischgebackenen Abiturienten nun vor einer Vielzahl an Möglichkeiten stehen. Im Vorfeld der Veranstaltung wurde eine Gruppenaufnahme mit allen 250 Absolventen der FOS/BOS Traunstein angefertigt.

„Jeder darf wirklich stolz auf sich sein“, betonte der Schulleiter Dr. Bernd Seuling in seinem Grußwort und brachte seine Freude zum Ausdruck, „dass 98 Prozent des Jahrgangs bestanden haben“. Insgesamt 126 junge Frauen und Männer erhielten in der Aula der Berufsschule an der Wasserburger Straße ihre Zeugnisse. Den jeweiligen Klassenleitungen war die Freude über die Erfolge „ihrer Schützlinge“ sichtlich anzusehen, als sie die Zeugnisse überreichten.
Aufgelockert wurde der Zeugnisreigen durch verschiedene Musikstücke eines „gemischten Schüler/Lehrerchores“ unter der Leitung von Constanze Weinmann, der von einigen Musikern begleitet wurde. Das Moderatorenduo bestehend aus Franziska Klaus und Jonathan Anthuber führte durch das Rahmenprogramm. Als Ehrengast richtete Professor Dr. Fritz Pörnbacher von der Hochschule Landshut ein Grußwort an die Gäste in der vollbesetzten Aula. „Studieren sie das, was ihnen Spaß macht“ betonte er und appellierte gleichzeitig daran, weiter hart zu arbeiten und die persönlichen Ziele zu fokussieren.
In seiner Festrede reflektierte Bernd Seuling das vergangene Schuljahr und hob einige Höhepunkte wie die satirische Theaterinszenierung „2084 – heile neue Welt“, das neu gegründete Literatur-Café, den Musiktag unter dem Motto „Rock ’n‘ Read“, den Wintersporttag oder die „Kletter AG“. Als „ein kulturelles und zugleich gesellschaftlich bedeutsames Projekt“ würdigte der Schulleiter die Ausstellung zum jüdischen Leben in Traunstein. Als weiteres Highlight bezeichnete Bernd Seuling das Planspiel „Der Landtag sind wir“, in dem Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Landtagsabgeordneten schlüpften.

„Ein Kapitel wird beendet, ein neues wird aufgesdhlagen“

„Ein Kapitel wird beendet, ein neues wird aufgeschlagen“ freute sich der Vorsitzende des Elternbeirates Randy Ruhl und ergänzte, „dieser Tag ist für euch die Einladung, die Welt ein Stück besser zu machen – also gilt Kopf einschalten, Herz mitnehmen und los“. Ein
Wort des Dankes richteten die Schülersprecher Jonathan Anthuber und Emanuel Köll in Richtung der Lehrerschaft. „Hinter uns liegt viel Stress und harte Arbeit“, sagte Jonathan Anthuber und betonte „aber es hat sich gelohnt“.

Besten Absolventen des Jahrgangs ausgezeichnet

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die besten Absolventen des Jahrgangs ausgezeichnet. Dies sind Marisa Pletschacher (12 B S, Durchschnitt 1,52), Lena Baumgartner, (12 B T, Durchschnitt 1,47), Katja Mayer (12 B S, Durschnitt 1,41 und Schulbeste BOS 12), Julia Lebacher (13 B W, Durchschnitt 1,46), Nadine Krieg (13 F W, Durchschnitt 1,35 und Schulbeste FOS 13) sowie Lucia Öllinger (13 F S2, Durchschnitt 1,35) und Christian Baumgartner (13 B T Durchschnitt 1,15 und Schulbester BOS 13). Sie erhielten aus den Händen von Nicole Noske-Knöbl jeweils eine kleine Anerkennung für ihre Leistungen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Foto: Hubert Hobmaier) 

Abschlussfeier der Berufsfachschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein

Abschlussfeier der Berufsfachschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein

Traunstein –  Am Donnerstagabend (17.7.2025)  fand die Abschlussfeier der Berufsfachschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein statt. Im festlich geschmückten Leonrod (Traunstein) traf sich alles, was in den letzten drei Jahren gewachsen war: Freundschaften, Geschichten, und Erinnerungen.

Abschlussfeier der Berufsfachschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein. Foto: Privatschulen Dr. Kalcheuer

In feierlichem Rahmen wurden die Abschlusszeugnisse überreicht. Fotos: Privatschulen Dr. Kalscheuer

Schon beim Betreten des Vorhofes spürte man die Vorfreude. Die Deko? Ein Traum – detailverliebt, elegant, stimmungsvoll, stolz in den Farben der Schule. Die Stimmung? Ausgelassen, erwartungsvoll, voller leiser Rührung. Und das Essen? Einfach großartig. Ich träume ehrlich gesagt immer noch von diesen Maiskolben – perfekt gegrillt, buttrig, süß, ein Gedicht. Das Nachtischbuffet, mit viel Liebe von den Lehrern und den Auszubildenden selbst bestückt, war nicht nur ein kulinarischer Abschluss, sondern ein süßer Beweis für die gegenseitige Wertschätzung.

Nach dem Begrüßungssekt begann der offizielle Teil des Abends. Die Klassenleiterin der 13 HoT, Frau Bock, eröffnete mit einer sehr persönlichen Rede, in der sie „ihren kleinen Entchen“ alles Gute mit auf den Weg gab. Es folgte der Klassenleiter der 13 KA, Herr Jochum, der sich großzügig anbot, alle zukünftigen Businesspläne persönlich durchzusehen – eine Einladung, die bei vielen sicher schon Ideen zum Leben erweckt hat. Dann trat Johannes Berghoff ans Mikrofon – Schülersprecher und inzwischen fast schon eine feste Institution an unserer Schule. Seine Worte waren bewegend, klug und voller Leidenschaft für das, was unsere Schülerschaft ausmacht.

Abschlussfeier der Berufsfachschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein. Foto: Privatschulen Dr. Kalcheuer

Besonders nah ging es allen, als die Schüler ihren Lehrern Blumen und liebevoll gepackte Geschenkkörbe überreichten. Ein stilles Danke – für Geduld, Begleitung, Motivation und vielleicht auch das ein oder andere Augenzwinkern in stressigen Zeiten.
Den Höhepunkt des offiziellen Teils bildete die Rede von Frau Strasser, unserer Direktorin und Geschäftsführerin. Mit klaren, ehrlichen und zugleich sehr bewegenden Worten sprach sie davon, was es heißt, seinen eigenen Weg zu gehen, mutig zu sein – und dabei sich selbst treu zu bleiben. Viele nickten, einige hatten Tränen in den Augen.
Dann kam der große Moment: Zeugnisübergabe. Jeder Schüler erhielt nicht nur das lang ersehnte Abschlusszeugnis, sondern auch eine rote Rose und eine Powerbank – als Symbol für Energie, Hoffnung und den ganz eigenen Start in die Zukunft.

Doch der Abend war damit noch lange nicht zu Ende. Nach dem Essen, im Garten versammelten sich Schüler und Lehrer ein letztes Mal. Auf kleine Zettel schrieben alle ihre Wünsche und Hoffnungen für die kommende Zeit. Dann wurden sie verbrannt – still, symbolisch, schön. Ein Moment, der leise blieb und gerade deshalb so eindrucksvoll war.
Umarmungen, Lachen, Fotos mit Familie und Freunden – der Abend ging weiter. Und selbst als es längst dunkel war, war da dieses Gefühl: Wir waren Teil von etwas Besonderem. Und das bleibt.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer / Beitragsbild, Fotos: Privatschulen Dr. Kalsheuer)