Radsport: Remco Evenepoel gewinnt Zeitfahren bei der UAE Tour und übernimmt Gesamtführung

Radsport: Remco Evenepoel gewinnt Zeitfahren bei der UAE Tour und übernimmt Gesamtführung

Hudayriyat / Raubling – Der belgische Radprofi Remco Evenepoel zeigt auf der 2. Etappe der UAE Tour im Einzelzeitfahren eine beeindruckende Leistung und sichert sich sowohl den Tagessieg als auch das Rote Trikot der Gesamtwertung.

Remco Evenepoel setzte sich am zweiten Tag der UAE Tour 2026 im Radrennsport auf dem 12,2 Kilometer langen Rundkurs auf der Insel Hudayriyat souverän durch. Auf einer flachen und wenig technischen Strecke stoppte der Fahrer von Red Bull – Bora- hansgrohe die Uhr bei 13:03 Minuten und erreichte einen Durchschnitt von 56,1 km/h. Damit feierte er seinen zweiten Zeitfahrsieg des Jahres 2026 und bereits seinen siebten Saisonsieg.
„Es war ziemlich schnell. Der Kurs war komplett flach und nicht besonders technisch, also perfekt, um so schnell zu fahren“, sagte Evenepoel im Anschluss. „Ich bin sehr glücklich, dass es heute geklappt hat.“

Bestzeit von Anfang an – Evenepoel auf dem „Hot Seat“

Als fünfter Fahrer auf der Startrampe setzte Evenepoel sofort eine Bestzeit und verbrachte anschließend fast zwei Stunden auf dem „Hot Seat“, während seine Konkurrenten versuchten, seine Zeit zu unterbieten. Niemand konnte schneller fahren, sodass der Belgier nicht nur den Etappensieg, sondern auch das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm. Zusätzlich sicherte er sich nach zwei Etappen das Grüne Trikot.

„2023, als ich die UAE Tour in der Gesamtwertung gewonnen habe, habe ich keinen Etappensieg geholt – abgesehen vom Mannschaftszeitfahren. Deshalb ist es großartig, hier meinen ersten individuellen Etappensieg zu feiern“, so Evenepoel.
Mit Blick auf die kommenden Etappen zeigte sich der Belgier sachlich: „Der Kampf um die Gesamtwertung hat begonnen. Es ist immer besser, mit einem Vorsprung in diese Phase zu gehen, verteidigen zu können, statt angreifen zu müssen. Ich denke, das ist eine gute Situation für uns. Jetzt werden wir hart arbeiten, um die Führung bis zur letzten Etappe zu verteidigen.“
Evenepoels Erfolg macht ihn zum ersten Gesamtführenden der UAE Tour 2026 und setzt ein frühes Ausrufezeichen im internationalen Straßenradrennen.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora- hansgrohe, WorldTeam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

37. Eiskunstlauf-Wettbewerb in Bad Aibling: Heimvereine feiern zahlreiche Erfolge

37. Eiskunstlauf-Wettbewerb in Bad Aibling: Heimvereine feiern zahlreiche Erfolge

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – In der heimischen Eishalle veranstaltete der ERC Bad Aibling zum 37. Mal seinen traditionsreichen Eiskunstlauf-Wettbewerb. Rund 210 Läufer aus ganz Bayern gingen in 13 Kategorien an den Start. Die Athleten aus Bad Aibling, Rosenheim und Pang überzeugten mit starken Leistungen und zahlreichen Podestplätzen vor heimischem Publikum.

Vom ERC Bad Aibling starteten 18 Läuferinnen, 13 von ihnen konnten sich Plätze auf dem Podest erkämpfen. Vormittags gingen die Elemente Läufer an den Start. Amelie Siwcyk freute sich über ihren ersten Platz eins in Elemente 1a. Auch Valentina Schmidt, Alessia Weingärtner, Maxin Möckel und Hannah Teichert fuhren erfolgreich in ihren Elemente Kategorien aufs Podest. Bei den Freiläufern freuten sich Laura Pupp und Leni Kellermayer über Platz zwei und drei. Loni Sigl konnte auch dieses Mal überzeugen und eroberte sich den Platz ganz oben auf dem Treppchen. In der Kategorie Kunstläuferkür verpasste Sophia Schmidt den ersten Platz nur knapp. Bei den Nachwuchs A Läufern siegte Melanie Weber mit 2 Level 3 Pirouetten und einer geglückten Doppel Flip-Doppel Rittberger Kombi. Sonja Maslik zeigte ihre ausdrucksstarke Kür mit Doppel Salchow und freute sich über Platz 3.
Teamkollegin Anna Eisermann erreichte ebenfalls den dritten Platz in der Kategorie Neulinge B.
Emotional wurde es in der Gruppe Young Adult. Vanessa Micelli beendete nach einem erfolgreichen 3. Platz ihre Eislaufkarriere nach 12 Jahren im Verein.

Tus Bad Aibling und EV Rosenheim mit straken Ergebnissen

Vom TuS Bad Aibling gingen zwei Läuferinnen mit Heimvorteil
an den Start und konnten beide mit Podestplätzen glänzen.
Nora Announ lief auf den 3. Rang in der Kategorie Freiläufer Kür D. Nela Rimac startete in Freiläufer Kür C und konnte sich über den 2. Platz freuen.
Die 15 Starterinnen des EV-Rosenheims genossen allesamt das bekannte Eis und die freundschaftliche Atmosphäre unter den heimischen Vereinen; sie konnten fünf Stockerlplätze erringen: Lina Gross fuhr in Anfänger C mit ihrer Kür auf den 2. Platz. In Neulinge C fuhr Amelie Cugnata ganz oben aufs Treppchen und siegte mit hohen B-Punkten. Maja Krug verzauberte in Neulinge B Preisrichter und Publikum. Technisch sauber und ausdrucksstark präsentierte sie ihre anspruchsvolle Kür. Sie siegte mit 9 Punkten Abstand zur Zweitplatzierten.
Die Läuferinnen des Nachwuchs A starteten mit ihrem Kurzprogramm. Isabell Meier zeigte eine Doppellutz-Doppelrittberger Sprungkombination. Sie lief elegant und sauber, mit hohem Tempo und erreichte den 2. Platz.
In der Kategorie Young Adult konnte Sarah Marek einen weiteren Sieg einfahren. Dazu trugen unter anderem die Punkte ihrer eingesprungenen Combipirouette auf Level 2 bei.

Sechs Podestplätze für den SV Pang

Der SV Pang war mit 15 Sportlerinnen vertreten und durfte sich über sechs Podestplätze freuen. Die fünfjährige Romy Klär erkämpfte sich dank präzise ausgeführter Elemente den Sieg in der Kategorie Elemente 1. Bei den Figurenläufern zeigte Anna Schumann eine nahezu fehlerfreie Kür und belegte nur knapp hinter der Siegerin den zweiten Rang. In der Klasse Anfänger C erreichte Azra Karaaslan durch gelungene Sprünge und ansprechende Pirouetten den dritten Platz. Ebenfalls auf Rang drei landete Carlotta Schätzle in der Kategorie Anfänger B mit einer ausdrucksstarken Darbietung.
Im Nachwuchs A sicherte sich Julia Jakob den dritten Platz und präsentierte dabei ein anspruchsvolles Kurzprogramm mit Doppel-Axel sowie einer Pirouette auf Level 3. Ihre Schwester Valeria Jakob kehrte nach einer verletzungsbedingten Pause zurück und gewann souverän im Nachwuchs B.

Ergebnisse im Überblick

ERC Bad Aibling:
Elemente 1 A: Amelie Siwczyk 1. Platz; Alessandra Schulz 8. Platz; B: Leni Zagler 4. Platz; Valentina Schmidt 2. Platz;
Elemente 2 A: Hannah Hennes 4. Platz; B: Alessia Weingärtner 3. Platz; C: Maxin Möckel 3. Platz; D: Hannah Teichert 1. Platz;
Freiläufer Kür A: Leah Popp 6. Platz; B: Laura Pupp 2. Platz; Leni Kellermayer 3. Platz;
Figurenläufer Kür A: Loni Sigl 1. Platz;
Kunstläufer Kür A: Sophia Schmidt 2. Platz; B: Valentina Micelli 6. Platz;
Nachwuchs A: Kurzprogramm Melanie Weber 1. Platz;
Neulinge C: Sonja Maslik 2. Platz;
Young Adult: Vanessa Micelli 3. Platz;
Neulinge B: Anna Eisermann 3. Platz;

Tus Bad Aibling:
Freiläufer Kür D: Nora Announ 3. Platz;
Freiläufer Kür C: Nela Rimac 2. Platz;

EV Rosenheim:
Elemente 1 B : Mathilda Gottwald 8. Platz;
Elemente 2 A : Viktoria Mayer 6. Platz; Lilly Hanisch 7. Platz; (c) Lia Waltinger 5. Platz;
Elemente 3 A: Simona van der Linden 6. Platz; Leonie Harlander 8. Platz;
Figruenläufer Kür A: Lea Rothhammer 6. Platz; Ottilia van der Linden 7. Platz;
Anfänger C A: Lina Gross 2. Platz; Neulinge C: Amelie Cugnata 1. Platz;
Neulinge B: Maja Krug 1. Platz; Stella Plitzner 6. Platz;
Nachwuchs A: Kurzprogramm Isabell Meier 2. Platz; Lena Lechner 4. Platz;
Young Adult: Sarah Marek 1. Platz;

SV Pang:
Elemente 1 B: Romy Klär 1. Platz; Selena Tiritelnicu 7. Platz; Sarah Hausmann 9. Platz;
Freiläufer Kür A: Riona Popaj 5. Platz; Anna Fischinger 9. Platz;
Figurenläufer Kür A: Anna Schumann 2. Platz; Fiona Michael 5. Platz;
Figurenläufer Kür B: Sophia Linordner 8. Platz;
Kunstläufer Kür B: Lina Bomback 7. Platz;
Anfänger C Kür B: Azra Karaaslan 3. Platz;
Anfänger B: Carlotta Schätzle 3. Platz; Emilia Kamradek 6. Platz; Emilia Moneti 9. Platz;
Nachwuchs A: Julia Jakob 3. Platz;
Nachwuchs B: Valeria Jakob 1. Platz;
(Quelle: Pressemitteilung ERC Bad Aibling / Beitragsbild, Fotos:  Vanessa Micelli (ERC Bad Aibling) beendete Ihre Eislaufkarriere mit Platz drei Copyright mk-Sportphoto; Nela Rimac (Tus Bad Aibling) fuhr mit ihrer schönen Kür auf Rang 2 Copyright mk-Sportphoto; Lina Gross (EV-Rosenheim) fuhr in Anfänger C mit ihrer ausdrucksstarken Kür zu Musik aus den Twilight Filmen auf den 2. Platz. Copyright mk-sportphoto; Sophia Linordner (SV Pang) präsentierte ihre Kür in der Kategorie Figurenläufer Copyright mk-sportphoto)

Spannende Wettkämpfe bei der Rosenheimer Stadtmeisterschaft im Eiskunstlauf

Spannende Wettkämpfe bei der Rosenheimer Stadtmeisterschaft im Eiskunstlauf

Rosenheim – Beim diesjährigen Rosenpokal im ROFA-Stadion in Rosenheim wurden gleich mehrere Stadtmeistertitel vergeben. Die Athleten der Vereine SV Pang und EV Rosenheim begeisterten in Haupt- und Jugendklassen mit vielseitigen Küren und lieferten sich spannende Wettkämpfe um die begehrten Titel.

Isabell Meier vom EV Rosenheim sicherte sich bereits zum zweiten Mal in Folge den Titel der Rosenheimer Stadtmeisterin. In der Kategorie Nachwuchs A überzeugte sie mit einer fehlerfreien Kür, eleganten Sprüngen und sicherer Technik – sie bestätigte damit ihre Spitzenposition aus dem Vorjahr.
Lena Lechner, ebenfalls für den EV Rosenheim am Start, belegte Rang zwei. Ihre anspruchsvolle Darbietung mit sauberen Kombinationen fand großen Zuspruch bei den Wertungsrichtern.
Den dritten Platz erreichte Alina Farenbruch vom SV Pang. Mit kraftvollen Doppelsprüngen und präzisen Pirouetten zeigte sie eine starke Leistung.
Bei den jüngeren Läufern ging der Titel „Jugendbeste 2025“ an Emma Zuhr vom SV Pang. Die Gewinnerin mehrerer regionaler Wettbewerbe und Trägerin eines Bayerischen Meistertitels überzeugte in der Kategorie Anfänger B mit Ausdrucksstärke und sicherer Ausführung ihrer Kür-Elemente.
Leah Fuchs, ebenfalls SV Pang, zeigte in Anfänger A eine elegante Kür. Mit flüssigen Bewegungen und anmutigen Pirouetten präsentierte sie ein gelungenes Programm und sicherte sich den zweiten Platz.
Den dritten Platz holte sich Carlotta Schätzle (SV Pang), die in Anfänger B mit einer sauber ausgeführten Kür und souveränen Doppelsprüngen glänzte.
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Links, Isabell Meier vom EV Rosenheim ist Stadtmeisterin 2025 im Eiskunstlauf Copyright  mk-sportphoto; Rechts, Emma Zuhr vom SV Pang ist Rosenheims Jugendbeste 2025 Copyright Silvio Quattrin)

Eiskunstlauf: Erfolgreicher Saisonauftakt für SV Pang beim Zwingerpokal in Dresden

Eiskunstlauf: Erfolgreicher Saisonauftakt für SV Pang beim Zwingerpokal in Dresden

Dresden / Rosenheim – Fünf Eiskunstläufer des SV Pang starteten beim Zwingerpokal in Dresden erfolgreich in die neue Saison. In einem starken Teilnehmerfeld überzeugten die Athleten mit neuen Programmen, starken Leistungen und Podestplätzen, allen voran Emma Zuhr, die Gold gewann, und Carlotta Schätzle mit Bronze.

Rund 150 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern sowie aus Tschechien gingen bei der 33. Auflage des traditionsreichen Wettbewerbs an den Start. Von der Anfängerklasse bis zur Meisterklasse zeigten Athleten aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Sachsen und Thüringen ihr Können.
Noch bevor die Wettkämpfe in Bayern beginnen, nutzten fünf Läuferinnen des SV Pang die Gelegenheit, sich beim nationalen Vergleich in Dresden zu präsentieren.

Starke Auftritte und neue Programme

Für Holly Popaj, Carlotta Schätzle und Alina Farenbruch war der Zwingerpokal die Premiere ihrer neuen Programme. Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb für Emma Zuhr, die sich bei den Intermediate Novice Mädchen mit einem insgesamt überzeugenden Auftritt Gold sicherte. Carlotta Schätzle freute sich über Bronze in derselben Kategorie.
Auch Holly Popaj überzeugte bei den Pre Novice Mädchen mit einem ausdrucksstarken Programm und starken Pirouetten, was ihr den vierten Platz einbrachte.
Die zehnjährige Leah Fuchs zeigte eine solide Kür und stand erstmals einen Doppel-Rittberger. Mit Platz zehn in der Kategorie U10 Mädchen sammelte sie wichtige Punkte für die Saison.
In der Kategorie Advanced Novice trat Alina Farenbruch mit Kurzprogramm und Kür an. Nach einem gelungenen Auftakt wagte sie sich in der Kür erstmals an einen Doppel-Axel und erreichte in einem stark besetzten Feld den 18. Platz.

Ergebnisse im Überblick:

Advanced Novice: Alina Farenbruch 18. Platz;
Pre Novice: Holly Popaj 4. Platz
Intermediate Novice: Emma Zuhr 1. Platz; Carlotta Schätzle 3. Platz;
U10: Leah Fuchs 10. Platz
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild, Foto: Leah Fuchs zeigt eine Biellmann-Pirouette Copyright von mk-sportphoto)

Leah Fuchs zeigt eine Biellmann-Pirouette Copyright von mk-sportphoto
Rennradfahrer Davide Donati feiert Etappensieg bei der Tour de Wallonie

Rennradfahrer Davide Donati feiert Etappensieg bei der Tour de Wallonie

Belgien / Raubling – Rennradfahrer Davide Donati hat die 3. Etappe der Tour de Wallonie (2.Pro) im Massensprint für sich entschieden und damit seinen ersten Sieg bei den Profis gefeiert. Der 20 Jahre alte Italiener ist eigentlich Bestandteil des U23-Teams Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies, zeigte sich in Belgien aber als alter Hase.

Wie schon so oft in der Saison integrierten sich die Rookies auch in Wallonien in die WorldTour-Mannschaft, dieses Mal sogar mit besonderem Erfolg. Davide setzte sich nach 165 Kilometern von Estinnes nach Antoing vor den Profis Milan Fretin und Anders Foldager durch. Dass der Rookie überhaupt die Chance bekam, seine Power im Sprint unter Beweis zu stellen, verdankte er seinen Teamkollegen, die mitgeholfen hatten, eine Ausreißergruppe noch wenige Meter vor der Ziellinie wieder einzufangen.
Davide Donati sagt zu seinem Erfolg  „Unser Ziel war es in erster Linie, Roger Adria zu beschützen. Das Team hat mir dann aber die Möglichkeit gegeben, meinen Sprint zu fahren. Und diese Gelegenheit wollte ich nicht verstreichen lassen. Ich hab dann im Finale die richtigen Hinterräder gefunden und bin jetzt sehr stolz auf das, was ich erreicht habe: meinen ersten Sieg als Profi. Ich werde jetzt so gut es geht versuchen, den Moment zu genießen.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Florian Lipowitz schreibt Geschichte für Red Bull – Bora- hansgrohe bei der Tour de France

Florian Lipowitz schreibt Geschichte für Red Bull – Bora- hansgrohe bei der Tour de France

Frankreich / Raubling – Die Tour de France 2025 markiert einen Meilenstein in der Geschichte von Red Bull – Bora – hansgrohe. Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung durch den Rennradfahrer Florian Lipowitz sicherte sich das Team erstmals ein Podium bei der Tour de France. Eine Premiere ist ebenfalls der Gewinn des Weißen Trikots des besten Jungprofis

Der 24-jährige Deutsche, der in Frankreich seine erste Tour de France bestritt, stand nach drei fordernden Wochen voller Hochgebirgsetappen und Rennstress in Paris auf dem Podium. Bei der Bergankunft der 14. Etappe in Luchon-Superbagnères übernahm Florian sowohl das Weiße Trikot als auch Rang drei. Beides verteidigte er mit Ruhe und Konstanz bis nach Paris.
Das Podium bei der Tour krönt ein bereits außergewöhnliches Jahr für Florian. Nach Rang zwei in der Gesamtwertung von Paris-Nizza zu Saisonbeginn, Platz drei beim beim Critérium du Dauphiné in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Tour und dem Abschluss der Baskenland-Rundfahrt als Vierter zwischendurch zementierte er in Frankreich seinen Status als eine der größten Nachwuchshoffnungen im internationalen Radsport.

Florian Lipowitz sagt zu seinem Erfolg:

„Es waren harte drei Wochen. Ich wollte nur noch sicher ins Ziel kommen. Insgesamt gab es viele Hochs und Tiefs, der Start war nicht ganz so optimal. Aber wir haben uns reingefuchst und sind auch als Team immer mehr zusammengewachsen. Denn am Ende ist so ein Ergebnis nicht nur meine Sache, sondern auch eine Mannschaftsleistung. Deswegen möchte ich nochmal an alle Danke sagen. Letztlich fahren wir hier drei Wochen durch Frankreich, aber da gehört viel mehr dazu an Vorbereitung. Deswegen bin ich einfach happy, dass alles so aufgegangen ist und wir den dritten Platz feiern können.“

In einer Reihe mit den größten Erfolgen des Teams

Der ehemalige Biathlet wurde vom Team früh entdeckt und gezielt aufgebaut. Sein Weg nach oben war rasant, aber stet. Im Fahrerfeld gilt er als bescheiden und bodenständig, zugleich aber ehrgeizig und fokussiert – Eigenschaften, die ihm bei dieser Tour nicht nur den Respekt seiner Kollegen, sondern auch die Sympathien vieler Fans einbrachten. In der letzten Woche tauchte sein Name immer häufiger auf den Straßen und Transparenten am Streckenrand auf, was als Zeichen der wachsenden Unterstützung für den jungen Deutschen zu verstehen ist.
Florians Leistung reiht sich in die größten Erfolge der Teamgeschichte ein: Jai Hindleys Sieg beim Giro d’Italia, der Triumph von Primož Roglič bei der Vuelta a España, ikonische Tour-Momente wie der Gewinn des Grünen Trikots durch Peter Sagans oder der Etappensieg von Jordi Meeus auf den Champs-Élysées. Ein Platz auf dem Podium der Tour de France samt dem Gewinn der Nachwuchswertung durch einen deutschen Fahrer im Trikot eines deutschen Teams hat dennoch eine ganz besondere Bedeutung. Es ist Ausdruck jahrelanger, gezielter Nachwuchsförderung und gelebten Teamgeists.
Ralph Denk, CEO Red Bull – BORA – hansgrohe: „Mit diesem Resultat hier und jetzt in Paris zu stehen, ist ein großer Moment für Red Bull – Bora – hansgrohe, aber auch für mich selbst. Florian hat für uns die beste Platzierung der Teamgeschichte bei der Tour de France eingefahren, erstmals das Weiße Trikot geholt. Es macht mich stolz, wie wir uns und unsere Partner hier präsentiert haben. Von denen sind wir nun eingeladen, sie bereiten uns einen riesigen Empfang. Das erste Tour-Podium ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, irgendwann auch das Gelbe Trikot zu gewinnen.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)