Ratzinger Höhe wird Modellregion

Ratzinger Höhe wird Modellregion

Ratzinger Höhe / Landkreis Rosenheim  – Ob in der Freizeit oder im Urlaub – um sich zu erholen, drängen immer mehr Menschen in die Natur, beispielsweise auf die Ratzinger Höhe im idyllischen Alpenvorland im Landkreis Rosenheim. Wegen des herrlichen Panoramablicks in 694 Metern Höhe auf die Chiemgauer Alpenkette von Salzburg bis Tegernsee, ist die Ratzinger Höhe ein Publikumsmagnet. Das bringt jedoch Flora und Fauna in Bedrängnis; die traditionelle Landwirtschaft vor Ort ebenso. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Ratzinger Höhe gemeinsam mit Vertretern angrenzender Kommunen, mit Landwirten, mit Waldbesitzern und Jägern besucht und zur Modellregion der Initiative „Respektiere Deine Grenzen“ erklärt.

„Wenn wir Menschen einerseits Kraft in der Natur tanken, müssen wir andererseits auch dafür sorgen, dass die Natur sich regenerieren kann und ihren Bewohnern – egal ob Pflanze, Tier oder Mensch – sichere Rückzugsorte bietet“, so die Staatsministerin anlässlich des Besuches auf der Ratzinger Höhe.
Im Rahmen der Kampagne „Respektiere Deine Grenzen“ erinnern Hinweisschilder mit Verhaltenstipps Erholungssuchende wie Mountainbiker und Wanderer daran, sich rücksichtsvoll in der Natur zu bewegen, denn Wild-, Weide- und Almtiere sind störungsempfindlich. Vor mehr als 20 Jahren startete die Initiative im österreichischen Vorarlberg; neben dem Salzburger Land und Kärnten unterstützt auch die Schweiz das Projekt. Bayern zählt – als erstes deutsches Bundesland – ebenfalls zu den Bündnispartnern.

„Grenzübergreifender Ansatz der Initiative ist wichtig“

Im vergangenen Juli hat Staatsministerin Kaniber auf der Höllenbachalm im Landkreis Berchtesgadener Land den Startschuss für die Kampagne im Freistaat gegeben. „Der grenzübergreifende Ansatz der Initiative ist wichtig, um möglichst viele Menschen zu erreichen“, so die Landwirtschaftsministerin. „Auch die Zusammenarbeit mit Verbänden und Vereinen vor Ort und der Dialog mit den Naturnutzern – wie hier in der Modellregion Ratzinger Höhe – rückt unser gemeinsames Ziel noch stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung. Wir alle können dazu beitragen, die wunderbare unverwechselbare Landschaft Bayerns zu bewahren.“

Die grenzübergreifende Initiative zielt darauf ab, durch Informationen die Freizeitaktivitäten Erholungssuchender in Einklang mit der Natur und der Arbeit von Bäuerinnen und Bauern sowie der Forstwirtschaft zu bringen. „In der Regel entstehen die Konflikte aus Versehen und durch Unwissenheit“, so die Ministerin. „Wir wollen aufklären und so zu einem besseren Verständnis für die Lebensräume von Tieren und Pflanzen beitragen, aber auch für die Arbeit von Landwirten. Auf lange Sicht haben alle einen Nutzen davon.“
Mehr Informationen zum Thema finden sich auf der Webseite www.respektieredeinegrenzen.bayern.
(Quelle: Pressemitteilung StMELF / Beitragsbild: Sefanie Büchl-StMELF, zeigt von links:  Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mit Dr. Wolfgang Bachleiter (Initiator der Modellregion) und Christoph Burgstaller (Projektleiter „Respektiere deine Grenzen“ in Salzburg). 

Volksmusi mit Zuahäusl-Aufgeigern

Volksmusi mit Zuahäusl-Aufgeigern

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Zuahäusl Aufgeiger musizieren am Vatertag, Donnerstag, 18. Mai, von 19 bis 21.30 Uhr zünftig im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Paltz 1, 83043 Bad Aibling). Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Die Gruppe steht für fetzige Geigenmusik, ruhig und kräftig, wie es grade passt. Vier Männer und eine Frau, eine Mischung aus Tirol, Ober- und Niederbayern. Schon seit vielen Jahren treten die fünf Vollblutmusikanten bei der Volksmusikreihe im Brunnenhof, Kurpark Bad Aibling, auf und begeistern das Publikum mit ihrer Musik und Spielfreude.

Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib Kur / Beitragsbild: Copyright: Walter Mies, Nussdorf)

Bootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen

Bootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen

Prien – Jetzt wieder möglich sind in Prien am Chiemsee die Erlebnisbootsfahrten an das Delta der Tiroler Achen mit ausgebildeten Naturführern und Biologen.

Die ökologische Bedeutung des Chiemsees sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung für Natur und Umwelt rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ kann man an das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas gelangen und bedrohte Wasser- und Wattvogelarten bestaunen. Die Teilnehmer erfahren einiges über die Entstehungsgeschichte des drittgrößten Sees Deutschlands und sein langsames Vergehen. Termine sind freitags, bis 11. August, um 16.30 Uhr – ab 18. August bis 29. September um 15 Uhr und samstags, von 13. Mai bis 30. September, um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist am Dampfersteg Übersee/Feldwies, neben der Seewirtschaft.
Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 15 Personen, die maximale Gruppengröße sind 22 Gäste. Sonderführungen auf Anfrage.
Anmeldung und weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie unter www.tourismus.prien.de
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Claus Linke, zeigt: Der Priener Heinz-Jürgen Pohl engagiert sich bereits seit über 20 Jahren ehrenamtlich für den Schutz der Region. Gemeinsam mit weiteren Naturführer:innen macht er den Teilnehmer:innen der Erlebnisbootsfahrten die Natur am Chiemsee auf anschauliche Art und Weise begreiflich)

Neue Innfähre nahm ihren Betrieb auf

Neue Innfähre nahm ihren Betrieb auf

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim / Ebbs /Tirol –  Am gestrigen Freitagvormittag nahm die neue Innfähre ihren Betrieb auf. Sie transportiert ab sofort Fußgänger, Radfahrer über den Fluss zwischen den Gemeinden Ebbs in Tirol und Kiefersfelden in Bayern.

Zehn Meter lang und knapp drei Meter breit ist die neue Innfähre Ebbs-Kiefersfelden, die nach alter Handwerkskunst aus Lärchenholz hergestellt ist. Ihren Ursprung hat sie im 19. Jahrhundert. Die Fähre transportiert ab sofort bis zu zwölf Fußgänger und Radfahrer auf schnellem Weg über den rund 120 Meter breiten Fluss zwischen der Tiroler Gemeinde Ebbs und der Gemeinde Kiefersfelden in Bayern.

Finanziert wurde die neue Innfähre von der Euregio Inntal-Chiemsee-Kaisergebirge-Mangfalltal im Rahmen des INTERREG-Förderprogramms Bayern-Österreich. Heute, Freitag, wurde die Fähre im Beisein von LH Anton Mattle, dem Bezirkshauptmann von Kufstein Christoph Platzgummer, dem Bürgermeister von Kiefersfelden Hajo Gruber, dem Landrat des Landkreises Rosenheim Otto Lederer, dem Vizebürgermeister von Ebbs Sebastian Kolland und dem Präsidenten der Euregio Inntal Christoph Schneider eröffnet. Die Eröffnung war Teil eines zweitätigen Netzwerkstreffens der Euregio Inntal, der EVTZ Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sowie weiteren Zusammenschlüssen in den Grenzgebieten Tirol-Bayern und Tirol-Südtirol.

„Wunderbares Beispiel für länderübergreifende Zusammenarbeit“

„Die Innfähre Ebbs-Kiefersfelden ist ein wunderbares Beispiel für die länderübergreifende Zusammenarbeit im Modell ‚Europaregion‘. Die Verbundenheit zwischen Tirol und Bayern reicht mindestens ebenso weit zurück, wie die Geschichte der Innüberschreitung zwischen den beiden Gemeinden. Das Projekt Innfähre verfügt über große Symbolkraft und verbindet Tirol und Bayern“, betont LH Mattle.
„Die gute Zusammenarbeit und der Zusammenhalt in unserer Grenzregion zeigen sich im Alltag in verschiedensten Facetten – bei gemeinsamen Feuerwehrsätzen, der engen Abstimmung der Behörde, touristischen Kooperationen und vielem mehr. Diese Innfähre wird eine weitere Verbindung zwischen Bayern und Tirol sein“, so BH Platzgummer.

Tradition mit Leben erfüllen – Zeichen der Freundschaft

Die Innfähre Ebbs-Kiefersfelden wird mit Wasserkraft angetrieben und an einem Hochseil von Innufer zu Innufer geführt. Der Fährmann stellt das Boot dazu in einen passenden Winkel zur Strömung des Flusses. Bei zu niedriger Fließgeschwindigkeit unterstützt ihn ein umweltfreundlicher Elektroantrieb. Die Innfähre Ebbs-Kiefersfelden verkehrt von Mai bis Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr. „Die neue Innfähre fußt auf einer uralten Tradition und ist als ein Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Grenzgemeinden Kiefersfelden und Ebbs auch in Zukunft mit Leben zu erfüllen“, sagt Bürgermeister Gruber (Kiefersfelden).
„Die Innfähre ist mehr als ein umweltfreundliches Verkehrsmittel. Sie verbindet nicht nur zwei Gemeinden, sondern auch zwei Länder und ist so einmal mehr ein Zeichen der Nähe, der starken Zusammenarbeit und der Freundschaft zwischen Bayern und Tirol. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft dank der Offenheit aller Beteiligten weitere Projekte auf den Weg bringen können, um die gute Nachbarschaft noch weiter auszubauen“, ergänzt Landrat Lederer.

Ausbau der Zusammenarbeit und Aufwertung des Radweges im Inntal

„Ebbs ist seit Jahrhunderten durch die Innschifffahrt und den Fährbetrieb eng mit unseren bayerischen Nachbarn verbunden. Mit der Einweihung der neuen Innfähre zwischen Ebbs und Kiefersfelden wird die grenzüberschreitende Tirolerisch-Bayerische Zusammenarbeit weiter gestärkt und ausgebaut“, führt Vizebürgermeister Kolland (Ebbs) aus. RadfahrerInnen können die Überfahrt für eine Radtour auf dem beidseitigen Inndamm nutzen. Damit wird durch die Innfähre Ebbs-Kiefersfelden auch der Radweg rund um das Inntal aufgewertet.

Gefördert wurde das Projekt im Rahmen von INTERREG, einer Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. „Als grenzüberschreitende Institution freuen wir uns besonders, dass wir mit dem INTERREG-Förderprogramm Bayern-Österreich solche Projekte unterstützen und damit auch einen Beitrag zum Ausbau des autofreien Tourismus in unserer Region leisten können“, sagt Euregio Inntal-Präsident Schneider.
(Quelle: Pressemitteilung Land Tirol / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Neues Kneipp-Armbecken im Kleinen Kurpark

Neues Kneipp-Armbecken im Kleinen Kurpark

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Kleinen Kurpark an der Alten Rathausstraße befindet sich bereits seit Jahrzehnten eine vielbesuchte Kneipp-Anlage. Anlässlich des touristischen Jahresmottos „Wasser – tauch mal ein… in Prien am Chiemsee“ wurde nun das alte Armbecken durch ein neues aus hochwertigem Cortenstahl ersetzt.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und Wiederverwertung haben die Gärtner der Prien Marketing GmbH (PriMa) nach den Plänen von Gärtnereileiter Gerd Schmidbauer aus alten Pflanzgefäßen, das zweiteilige Becken in der Schlosserei von ihrem Kollegen Benedikt Lederer angefertigt. „Die warmen und natürlichen Farbnuancen des Rostes bilden einen fantastischen Kontrast zum Grün“, freut sich die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner über das langlebige Kneipp-Armbecken.

Eine Art Sperrschicht aus festhaftenden Sulfaten und Phosphaten schützt den Edelstahl vor dem Durchrosten und sorgt somit für eine Unempfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen. Dank der barrierefreien Gestaltung kann hier nahezu jeder ein kaltes Armbad nach Sebastian Kneipp genießen. Eine kurze Abkühlung der Handgelenke und des Unterarmes wirkt sehr belebend auf den ganzen Kreislauf und stärkt bei regelmäßiger Anwendung das Immunsystem.

Offiziell wird das Armbecken am Mittwoch, 17. Mai 2023, um 17 Uhr (dem Geburtstag des Pfarrers und Hydrotherapeuten Kneipp, der vor 202 Jahren in Stephansried bei Ottobeuren geboren wurde) durch die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner und den Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich eingeweiht. Anschließend lädt der Priener Kneipp-Verein zu einem kurzweiligen Vortrag über die kneippsche Gesundheitslehre und zum gemeinsamen „Ankneippen“. Während der Saison werden die drei Kneipp-Anlagen der Marktgemeinde einmal wöchentlich von den Gärtnern der PriMa gereinigt und instandgehalten.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeigt von links: Die Mitarbeiter der PriMa Benedikt Lederer und Johannes Scheck tätigen letzte Arbeiten an dem neuen Kneipp-Armbecken aus dem Trendmaterial Cortenstahl, welches mit der charakteristischen Patina von hellerem Rost-Orange bis zu warmen Brauntönen für einen Farbakzent im Kleinen Kurpark sorgt)

Rosenheim blüht auf

Rosenheim blüht auf

Rosenheim – Seit dem heutigen Dienstag verbreitet der Max-Josefs-Platz in Rosenheim endlich wieder mediterranes Flair. Verantwortlich dafür ist das Team um Stadtgartenmeister Markus Sterzl, die heute Vormittag mit schwerem Gerät auf dem Max-Josefs-Platz anrollten, um Olivenbäume, Schwarzäugige Susanne, Sternjasmin, Dipladenien, Palmen aller Art oder Bougainvilleen aufzustellen.

Max-Josefs-Platz in Rosenheim mit Palme. Foto: Stadt Rosenheim

Bei diesem Anblick wird die Stadt Rosenheim ihren Ruf als nördlichste Stadt Italiens gerecht. Fotos: Stadt Rosenheim

Bedenken vor der „kalten Sophie“ am 15. Mai hat Sterzl nicht: „Bis zu den Eisheiligen und darüber hinaus bleibt es feucht-warm und frostfrei“, ist er überzeugt. Dass einzige was dem Blumenschmuck für die Sommersaison gefährlich werden kann, seien Hagelschauer, so Sterzl. Er hofft, dass Rosenheim davon heuer verschont bleibt.

 

Sommerpflanzen in Rosenheim. Foto: Stadt Rosenheim
Sommerpflanzen in der Stadt Rosenheim. Foto: Stadt Rosenheim

Bei sonnig-warmem Wetter werden die Pflanzen alle zwei Tage gegossen. Einmal in der Woche gibt’s Flüssigdünger dazu. Bei regnerischer Witterung wird nur ein- bis zweimal gegossen.

Sommerpflanzen in der Stadt Rosenheim. Foto: Stadt Rosenheim

Insgesamt stellt die Stadtgärtnerei bis zu 170 Blumenkübel in der Innenstadt auf. In den nächsten Tagen werden der Salinplatz, der Salzstadel, die Heilig-Geist- und die Hafnerstraße geschmückt. Der Sommerflor bleibt bis Oktober stehen, dann geht’s für die mediterranen Gewächse zurück ins Winterquartier.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Stadt Rosenheim