Ferngesteuertes Spielzeugauto löst Zimmerbrand in Heiligkreuz aus

Ferngesteuertes Spielzeugauto löst Zimmerbrand in Heiligkreuz aus

Heiligkreuz / Trostberg – Am Dienstagabend (15.4.2025) wurden um 20.11 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Heiligkreuz, Trostberg und Feichten an der Alz zu einem „B3-Zimmerbrand“ in den Heiligkreuzer Ortsteil Weiding alarmiert. In einem Hauswirtschaftsraum geriet beim Laden eines ferngesteuerten Spielzeugautos der Akku in Brand.

Als die Bewohner den dichten, schwarzen Rauch bemerkten, haben sie sofort die Feuerwehr verständigt. Innerhalb weniger Minuten waren die Floriansjünger vor Ort und haben umgehend mit einem Löschangriff unter Atemschutz gestartet. Geleitet wurde der Einsatz vom Heiligkreuzer Kommandanten Stefan Kellner. Der eingesetzte Atemschutztrupp konnte die Flammen rasch löschen und eine Ausbreitung auf weitere Räume unterbinden.
Um alle Glutnester ausfindig zu machen, wurde das gesamte Zimmer von den Feuerwehrkräften ausgeräumt und das Inventar ins Freie gebracht. Dort konnten gründliche Nachlöscharbeiten erfolgen. Eine Kontrolle auf weitere Glutnester mittels Wärmebildkamera blieb ergebnislos. Im Anschluss an eine gründliche Belüftung des Wohnhauses mittels Überdrucklüfters konnte das Gebäude den Eigentümern übergeben werden.

Es waren etwa 60 Feuerwehrkräfte und mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandmeister Alexander Heide von der Kreisbrandinspektion Traunstein. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Daher musste der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst nicht tätig werden.

Schadenshöhe wird auf rund 30.000 Euro geschätzt

Beamte der Polizei aus Trostberg haben den Vorfall aufgenommen. Eine erste Schätzung der Schadenshöhe geht von rund 30.000 Euro aus. Als Brandursache wird derzeit von einem technischen Defekt eines Akkus ausgegangen. Nach rund eineinhalb Stunden waren alle Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und der Einsatz konnte beendet werden
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Foto: Feuerwehr Heiligkreuz)

Gemeinsamer Übungstag bei der Feuerwehr

Gemeinsamer Übungstag bei der Feuerwehr

Trostber / Kammer / Landkreis Traunstein – Im Landkreis Traunstein gibt es zwei spezialisierte Einheiten der Feuerwehr, die sich mit der Messtechnik befassen. Stationiert bei den Feuerwehren Traunstein und Trostberg, kommen diese Teams dann zum Einsatz, wenn es darum geht, die Ausbreitung von Gefahren zu beurteilen oder das Vorhandensein von Schadstoffen zu überprüfen. Diese beiden Einheiten haben vor kurzem für den Ernstfall geübt.

Zum gemeinsamen Übungstag lud die Feuerwehr Trostberg ein. 30 Fachkräfte aus den Feuerwehren Trostberg, Kammer und Traunstein nahmen an der Veranstaltung teil und vertieften ihre Kenntnisse.
Der Tag begann mit einer theoretischen Schulung. In den Vormittagsstunden erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Grundlagen der Messtechnik sowie in neue Führungsmittel und die Anwendungen der Messgeräte. Dabei wurde auch die Ausbreitungsabschätzung thematisiert, ein wichtiger Bestandteil, um im Ernstfall schnelle und präzise Entscheidungen treffen zu können. Unterstützt wurde der Theorieblock von Fachleuten wie dem Hauptorganisator Ralph Rudholzner von der Feuerwehr Trostberg und dem Fach-Kreisbrandmeister für Gefahrgut, Jonas Buchreiter.
Nach dem Mittagessen ging es dann in die Praxis. Ein Szenario wurde simuliert: Der Austritt einer unbekannten Flüssigkeit. Innerhalb kürzester Zeit errichteten die Einsatzkräfte die notwendige Infrastruktur für den Einsatzabschnitt „Messen“ und legten eine Messroute fest. Ausgestattet mit einer Vielzahl von Messgeräten machten sich die Trupps auf den Weg, um an verschiedenen Punkten Probemessungen durchzuführen und die Ergebnisse an die zentrale Messleitung zu übermitteln.
An den Führungsfahrzeugen liefen die Fäden zusammen. Hier wertete die Einsatzleitung die eingehenden Rückmeldungen aus und verschaffte sich einen Überblick über die Gesamtsituation. Diese Einschätzung dient im realen Einsatz als Grundlage, um gegebenenfalls Evakuierungen oder Warnungen für die Bevölkerung zu veranlassen. Jeder der beiden Messzüge besteht aus drei Fahrzeugen: einem Führungsfahrzeug, einem Gerätewagen für Atem- und Strahlenschutz sowie einem Fahrzeug für die Durchführung von Messfahrten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Kloster Seeon zeigt „Die Elixiere des Teufels“

Kloster Seeon zeigt „Die Elixiere des Teufels“

Trostberg / Landkreis Traunstein – In Kooperation mit dem Stadtkino Trostberg und den 6. Trostberger Filmtagen (17. – 20.10.2024) zeigt das Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern den Film „Die Elixiere des Teufels“ von Manfred Purzer. Am Freitag, 18. Oktober ist um 20 Uhr Filmbeginn im Kino 2 des Stadtkinos (Heinrich-Braun-Str. 1, 83308 Trostberg) Vorab findet um 19:30 Uhr ein Empfang statt. In dieser lockeren Atmosphäre berichten Zeitzeugen von damals, die als Statisten bei den Dreharbeiten mit dabei waren, von ihren Erlebnissen.

Die Kinoproduktion entstand 1976 mit dem Bayerischen Rundfunk und beruht auf dem gleichnamigen Roman von E. T. A. Hoffmann. Der Film wurde damals unter Mitwirkung vieler einheimischer Statisten unter anderem in Kloster Seeon und der näheren Umgebung gedreht. Eine einzigartige Gelegenheit, denn dieser fast vergessene „Klassiker“ der regionalen Filmkultur wird nicht mehr im deutschen Fernsehen gezeigt.

Zur Handlung: Der Kapuzinermönch Medardus wird zum Kurator der Reliquienkammer im Bamberger Kloster ernannt. Dort entdeckt er eine Hinterlassenschaft des heiligen Antonius: eine geheimnisvolle Flasche mit einer Flüssigkeit, angeblich das „Elixier des Teufels“. Medardus erliegt der Versuchung, davon zu kosten – worauf die dunklen Seiten seiner Seele von ihm Besitz ergreifen. Als sich die junge Baronesse Aurelie in ihn verliebt und der Prior davon erfährt, schickt er den Mönch auf eine Reise nach Rom, die zu einer Höllenfahrt wird, denn sein Doppelgänger folgt Medardus wie ein Schatten, und bald werden ihm schreckliche Verbrechen zur Last gelegt… (FSK 12 Jahre, Dauer 113 Minuten..
Tickets für den Film sind erhältlich unter www.stadtkino-trostberg.de oder Tel. 08621/5084632.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright DIF/Kineos Sammlung)

Trostberg 3 Autos vorsätzlich in Brand gesetzt – Polizei sucht Zeugen

Trostberg 3 Autos vorsätzlich in Brand gesetzt – Polizei sucht Zeugen

Trostberg / Landkreis Traunstein – Mehrere Autos in Trostberg (Landkreis Trausntein) fingen am vergangenen Wochenende (8. und 8. Juni) Feuer. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein Tatverdächtiger wurde bereits festgenommen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstag (8. Juni 2024) ging gegen 23.50 Uhr bei der Integrierten Leitstelle die Mitteilung über einen Brand an einem Pkw in der Wilhelm-Kellermann-Straße in Trostberg ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der brennende Pkw in Bewegung gesetzt und war gegen eine Hauswand gerollt. Der Brand konnte rasch durch die Feuerwehr abgelöscht und das Fahrzeug vom Gebäude entfernt werden, ohne dass es zu einem Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus kam.

Nur wenig später, am Sonntag (9. Juni 2024), gegen 03.00 Uhr, wurden zwei weitere brennende Pkw in der Franz-Mayer-Straße in Trostberg gemeldet. Auch hier konnte die Feuerwehr durch das schnelle Eingreifen größeren Schaden verhindern.

Der insgesamt entstandene Sachschaden wird, nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, auf einen mittleren vierstelligen Euro-Betrag geschätzt. Bei den Bränden kamen keine Personen zu Schaden.

Noch in der Tatnacht gelang es, einen dringend tatverdächtigen 30-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis Traunstein festzunehmen. Dieser wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erließ. Der Beschuldigte wurde unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, wo er nun in Untersuchungshaft sitzt.

Die ersten Ermittlungen vor Ort führten Beamte der Polizeiinspektion Trostberg. Noch in der Nacht übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizei-inspektion Traunstein die weiteren Ermittlungen. Zwischenzeitlich hat das zuständige Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, die Untersuchungen in dieser Sache übernommen.

Zur Klärung des Sachverhalts bittet die Kriminalpolizei Traunstein unter der Telefonnummer 0861/9873-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle um Hinweise aus der Bevölkerung:
Zeugen, deren Personalien bereits erhoben und die von der Polizei bereits zur Sache angehört wurden, sind dabei nicht angesprochen.

  • Wem sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag (8. auf 9. Juni 2024) verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Brandörtlichkeiten in Trostberg aufgefallen?
  • Sind jemandem bereits vor der fraglichen Tatzeit Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Brandörtlichkeiten aufgefallen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Trostberg: Stundenlanger Feuerwehreinsatz in einem Entsorgungsfachbetrieb

Trostberg: Stundenlanger Feuerwehreinsatz in einem Entsorgungsfachbetrieb

Trostberg / Landkreis Traunstein –  Brand in einem Entsorgungsbetrieb am heutigen Samstagmorgen (18.5.2024) im Gewerbegebiet Hagenau in Trostberg (Landkreis Traunstein): Aufgrund starker Rauchentwicklung gab es eine Bevölkerungswarnung. Außerdem wurde ein Schadstoffmessung in der Umgebung durchgeführt. 

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Feuerwehr Traunstein wurde bei Arbeiten an einer Weißblech-Presse das Material heiß und entzündete in der Nähe lagerndes Altpapier. Die Mitarbeiter versuchten noch den Brand selbst zu löschen, aber das Feuer breitete sich rasch aus.
„Als wir eintrafen stieg eine mächtige Rauchsäule in den Himmel und in der Halle waren die Flammen zu erkennen“, erzählt Trostbergs Kommandant und Einsatzleiter Hans-Peter Heimbach und ergänzt: „dies hat uns veranlasst, dass wir sofort mit mehreren Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung in die Halle vorgegangen sind“.
Nach rund einer Stunde hatten die Feuerwehren den Brand soweit unter Kontrolle, dass sie zu den Nachlöscharbeiten übergehen konnten. Dazu wurde der in der Halle gelagerte Müll mittels Stapler und Lader ins Freie gebracht und auf dem Vorplatz abgelöscht. Die Arbeiten dauerten bis etwa 14 Uhr. Das Brandgut wurde anschließend auf Lastwagen beladen und unter Begleitung der Feuerwehr Trostberg zur Müllverbrennungsanlage nach Burgkirchen gebracht.

Gefahrenmeldung über Warnapps und Rundfunkdurchsagen

Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurde eine Gefahrenmeldung über die bekannten Warnapps sowie Rundfunkdurchsagen veranlasst. In einem Radius von eineinhalb Kilometer um den Brandort wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen sicherheitshalber zu schließen. Durch die Feuerwehren Tacherting und Kirchweidach wurde in der angrenzenden Siedlung Wäschhausen zusätzlich die Bevölkerung mittels mobiler Lautsprecheranlagen vor der Gefahr gewarnt.
Darüber hinaus wurde der Messzug Süd an die Einsatzstelle beordert. Die Spezialkräfte der Feuerwehren Kammer und Traunstein haben in den angrenzenden Orten und Wohngebieten Schadstoffmessungen in der Luft durchgeführt. „Die sensible Messtechnik hat glücklicherweise keine auffälligen Werte geliefert, so dass die Kameraden lediglich eine leichte geruchliche Wahrnehmung im näheren Umfeld des Brandobjekts dokumentiert haben“, informiert Kreisbrandrat Christof Grundner, der zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort war.

Mehr als 30 Fahrzeuge sowie 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren Trostberg, Heiligkreuz, Feichten (Altötting), Altenmarkt, Lindach, Palling, Oberfeldkirchen, Kammer, Traunstein, Tacherting und Kirchweihdach (Altötting) waren im Einsatz.
Zwei Personen mussten vor Ort medizinische behandelt werden. Eine erste polizeiliche Schätzung geht von einer Schadenshöhe von etwa 50.000 Euro aus. die Polizei hat die genaue Ursachenermittlung aufgenommen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Symbolfoto re)

SEK-Einsatz in Trostberg: Im Streit mit Messer bedroht

SEK-Einsatz in Trostberg: Im Streit mit Messer bedroht

Trostberg / Landkreis Traunstein –  SEK-Einsatz in einer Asylunterrkunft in Trostberg am  heutigen Mittwochvormittag (8.4.2024): Ein Bewohner der Unterkunft geriet mit einer weiteren Person in Streit, wobei er diese mit einem Messer bedroht haben soll. Verletzt wurde dabei niemand. Der Bewohner konnte einige Zeit später in der Unterkunft festgenommen werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Mittwoch (8. Mai 2024), gegen 9.00 Uhr, wurde über den Polizeinotruf eine Streitigkeit zwischen zwei Personen in einer Unterkunft für Asylsuchende in Trostberg mitgeteilt. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung habe ein 19-Jähriger mit sierraleonischer Staatsangehörigkeit einen 26-jährigen Mitarbeiter der Unterkunft mit einem Messer bedroht.
Die beiden Männer konnten noch vor Eintreffen der Polizeistreife ihre Auseinandersetzung beenden, ohne Verletzungen davon zu tragen. Der 19-Jährige war jedoch augenscheinlich nach wie vor mit dem Messer bewaffnet und weigerte sich gegenüber den Beamten dieses herauszugeben.
Da konkrete Anhaltspunkte vorlagen, dass von dem Mann eine Fremd- bzw. Eigengefährlichkeit ausgehen könnte, wurden unter der Einsatzleitung der Polizeiinspektion Trostberg zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert und Beamte des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sowie der Verhandlungsgruppe angefordert.

Da eine Gefährdung für die eingesetzten Polizeibeamten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Unterkunft, in welcher sich der 19-Jährige aufhielt, zunächst umstellt und ein möglicher Zugriff durch Kräfte des SEK vorbereitet. Die Festnahme durch die Spezialkräfte erfolgte kurze Zeit darauf widerstandslos und der Mann konnte für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Polizeiinspekton Trostberg verbracht werden. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)