Wasserburger Einrichtung setzt auf gesündere Verpflegung

Wasserburger Einrichtung setzt auf gesündere Verpflegung

Wasserburg / Oberbayern – Das Betreuungszentrum Wasserburg verbessert seine Verpflegung: Im Rahmen eines einjährigen Coachings durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding wurden Essen und Angebote gesünder, nachhaltiger und alltagstauglicher gestaltet. Auch zwei weitere Einrichtungen in Oberbayern nahmen teil.

Das Betreuungszentrum Wasserburg gestaltet seine Verpflegung künftig gesünder und nachhaltiger. Unterstützt wurde die Einrichtung ein Jahr lang vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding. Begleitet wurden zwei weitere soziale Einrichtungen in Oberbayern: das Haus Hollern der Augustinum Wohnstätten in Unterschleißheim und das Salberghaus in Putzbrunn.

Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais, (stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg). Foto: AELF

Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais,
(stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg)

von links: Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais, (stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg), Dorothea Kitzeder (AELF Ebersberg-Erding, Coach), Christoph Imseder (Heilerziehungspfleger) und Julia Brandhuber (Fachdienst für Hauswirtschaft) beide von Augustinum Wohnstätten und Simon Bitzer (AELF Ebersberg-Erding, Coach). Floto: AELF

von links: Silvia Hilger (AELF Ebersberg-Erding, Leitung Gemeinschaftsverpflegung), Ulrike Jais, (stellv. Küchenleitung Betreuungszentrum Wasserburg), Dorothea Kitzeder (AELF Ebersberg-Erding, Coach), Christoph Imseder (Heilerziehungspfleger) und Julia Brandhuber (Fachdienst für Hauswirtschaft) beide von Augustinum Wohnstätten und Simon Bitzer (AELF Ebersberg-Erding, Coach). Fotos: Copyright AELF

Zum Abschluss des Coachings besuchten die Teams die Kunstmühle Hofbräuhaus, Münchens letzte aktive Getreidemühle. Dort überreichten die Organisatoren Urkunden im Namen der bayerischen Ernährungsministerin Michaela Kaniber und würdigten die Umsetzung der Bayerischen Leitlinien zur Gemeinschaftsverpflegung.

Austausch und neue Impulse für den Alltag

„Gutes Essen macht nicht nur satt, es trägt entscheidend zur Lebensqualität bei“, sagt Silvia Hilger, Leiterin der Gemeinschaftsverpflegung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding. „Mit unserem Coaching unterstützen wir die Teams, ihre eigenen Ideen umzusetzen und den Alltag spürbar zu verbessern.“

Zu Beginn des Coachings legte jede Einrichtung eigene Ziele fest. Für Julia Brandhube vom Fachdienst Hauswirtschaft der Augustinum Wohnstätten steht der Nutzen für die Bewohner im Mittelpunkt: „Das Coaching ist für uns erfolgreich, wenn unsere Bewohner einen echten Mehrwert erleben – beim Geschmack, bei der Auswahl und bei der Qualität der Lebensmittel.“

Im Betreuungszentrum Wasserburg wurden unter anderem ein Essensgremium gegründet und die Kommunikation zum Thema Verpflegung auf der Website verstärkt. „Der Austausch mit anderen Betrieben und neue Perspektiven auf die eigene Arbeit waren besonders wertvoll“, so Ulrike Jais, stellvertretende Küchenleitung.

Das Coaching ist Teil der kostenfreien Angebote des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding für Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. Weitere Informationen unter: www.aelf-ee.bayern.de/ernaehrung
.(Quelle: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding / Beitragsbild, Fotos: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding)

Eine Prise Salz und ein „schönes“ Bett für gutes Grundfutter

Eine Prise Salz und ein „schönes“ Bett für gutes Grundfutter

Rosenheim – Mit neuen Impulsen die Mais- und Grünlandernte zu optimieren, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Pflanzenbautags des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim gemeinsam mit dem Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Rosenheimer Land. Rund 200 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Lösungsansätze im Pflanzenbau zu informieren.

Die Veranstaltung wurde von Josef Grandl, Vorsitzender des vlf, eröffnet, der die Teilnehmer begrüßte und auf die Bedeutung des fachlichen Austauschs hinwies. In ihrem Grußwort betonte Anna Bruckmeier, Leiterin des AELF Rosenheim, die wichtige Rolle der pflanzenbaulichen Beratung für die Betriebe in der Region. Moderator Maximilian Satzl (AELF Rosenheim) führte durch das Programm und machte gleich zu Beginn deutlich, wie eng Grundfutterleistung und wirtschaftlicher Erfolg in der Milchviehhaltung miteinander verbunden sind.

Einblicke in Düngerproduktion

Dr. Ludwig Lichtenegger von der K+S gab in seinem Vortrag zunächst Einblicke in die Düngerproduktion seines Unternehmens, eines der letzten Salzbergwerke Deutschlands, und ging dabei auf aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze ein. Er zeigte auf, welche Bedeutung eine ausgewogene Nährstoffversorgung sowohl im Mais als auch im Grünland hat und wo in der Praxis häufig noch Optimierungspotenzial besteht. Anschließend erläuterte Johannes Holzhauser von der Saaten-Union, wie entscheidend die richtige Saat für hohe Maiserträge ist. Ein gleichmäßiger Feldaufgang, die sorgfältige Bodenbearbeitung, Witterungseinflüsse und eine optimal vorbereitete Aussaattechnik seien maßgeblich für den Erfolg – ein „schönes Bett“ für die Saat sei dabei die Grundlage.

Im weiteren Verlauf präsentierten Johannes Überacker (AELF Rosenheim) und Landwirt Josef Linner, Demobetrieb des AELF, Ergebnisse eines Praxisversuchs im Grünland. Verschiedene Techniken zum Grünlandumbruch mit anschließender Nachsaat wurden erprobt, um Problemgräser wie Gemeine Rispe und Bastardweidelgras zu bekämpfen. Zudem informierte Überacker über die neuen Regelungen zur Gülleverdünnung, die für viele Betriebe relevant sind.

Der gut gefüllte Saal und die rege Beteiligung mit zahlreichen Fragen unterstrichen das große Interesse der Landwirte aus der Region. Der Pflanzenbautag machte deutlich, wie wichtig praxisnahe Beratung und fachlicher Austausch für eine zukunftsfähige Landwirtschaft sind.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Rosenheimer Land / Beitragsbild: AELF)

Landwirtschaftsschule Rosenheim testet Roboter gegen Problemunkraut Ampfer

Landwirtschaftsschule Rosenheim testet Roboter gegen Problemunkraut Ampfer

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Ampfer bereitet  Landwirten Kopfzerbrechen: Er verdrängt wertvolle Futterpflanzen, ist für Rinder ungenießbar und schwer zu bekämpfen. Studierende der Landwirtschaftsschule Rosenheim setzten sich in einem Workshop mit diesem Problem auseinander – und mit einem innovativen Lösungsansatz: einem Roboter zur automatisierten Ampferbekämpfung.

Das Allgäuer Start-up Paltech entwickelt seit vier Jahren einen Unkrautbekämpfungsroboter, der gezielt Ampferpflanzen im Grünland erkennt und effektiv entfernt. Mithilfe von Kameras und künstlicher Intelligenz identifiziert der 350 Kilogramm schwere Roboter die Pflanzen, stoppt bei Erkennung und zerstört sie samt Erneuerungsknospe. Anschließend wird der entstandene Bodenfleck direkt nachgesät – ein Verfahren, das in Versuchen bei Einzelpflanzen eine Erfolgsquote von über 90 Prozent erreichte.

Die Studierenden der LWS Rosenheim konnten sich bei einer Vorführung auf einer Grünlandfläche selbst ein Bild machen. Sie zeigten sich beeindruckt vom technischen Fortschritt und dem praktischen Nutzen des Roboters – vor allem als Dienstleistung für Betriebe, die Arbeitskräfte einsparen und körperliche Belastung reduzieren möchten.

Warum der Ampfer ein ernstes Problem ist

Der Stumpfblättrige Ampfer gilt als hartnäckiges Unkraut im Grünland. Seine tiefreichenden Wurzeln machen ihn äußerst widerstandsfähig – selbst nach dem Mähen treibt er rasch wieder aus. Eine Pflanze kann bis zu 7.000 Samen produzieren, die jahrzehntelang keimfähig bleiben. Zudem verdrängt der Ampfer durch seine Größe und Dichte wertvolle Gräser und Kräuter – und mindert durch seinen hohen Oxalsäuregehalt die Futterqualität für Rinder.
Der Workshop wurde von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs), der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAK) sowie dem bayerischen Landwirtschaftsministerium organisiert. Die technische Entwicklung des Roboters wird durch EU- und Landesmittel im Rahmen der EIP-agri gefördert.

Die Studierenden zogen ein klares Fazit: Technik wie dieser Roboter kann nicht nur Arbeitsprozesse erleichtern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft stärken – vorausgesetzt, man bleibt offen für Neues.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Isabella Hohenester)

Vorbildlich verpflegt: Kitas und Schulen geehrt

Vorbildlich verpflegt: Kitas und Schulen geehrt

Babensham / Landkreis Rosenheim –  Acht Kitas und Schulen aus dem östlichen Oberbayern wurden jetzt für ihr besonderes Engagement bei der Verpflegung ihrer Kinder ausgezeichnet – darunter auch die Kindertagesstätte Zauberwald-Zwerge aus Babensham (Landkreis Rosenheim).

Alle teilnehmenden Einrichtungen mit Coaches, zweite Reihe Irmgard Reischl (Leiterin Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost) und Reinhard Menzel (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding). Foto: Copyright AELF Ebersberg-Erding

Alle teilnehmenden Einrichtungen mit Coaches, zweite Reihe Irmgard Reischl (Leiterin Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost) und Reinhard Menzel (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding). Fotos: Copyright AELF Ebersberg-Erding

Der feierliche Abschluss des Coachings fand im Walderlebniszentrum Grünwald statt. Organisiert wurde das Programm von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding (AELF).
Bei der Feier gab es nicht nur Urkunden und eine Torte, sondern auch spannende Einblicke in die Welt der Kräuter.

Zur Feier gab es eine Torte. Foto: AELF Ebersberg-Erding

Zur Feier gab es eine Torte.

„Ich bin sehr stolz auf mein junges und engagiertes Team, das mit Motivation und Spaß die Veränderungen angegangen ist“, sagte Svetlana Drubel, vom Schu-Mi e.V., Träger und Caterer der Kindertagesstätte Zauberwald-Zwerge aus Babensham. „Wenn es Spaß macht, geht vieles leichter“, ergänzte Irmgard Reischl, Leiterin der Vernetzungsstelle.

Coaching ist kostenfrei

Das kostenfreie Coaching unterstützt Einrichtungen und Schulen dabei, ihre Verpflegung zu verbessern – nicht durch starre Vorgaben, sondern durch individuelle Begleitung. Im Mittelpunkt stehen ausgewogene Mahlzeiten, die aktive Beteiligung der Kinder an der Essensgestaltung sowie eine nachhaltige Küchenpraxis. Die Einrichtungen arbeiten dabei eng mit Ernährungsexpertinnen und -experten des AELF zusammen, die den Prozess professionell begleiten und wertvolle Impulse geben.
Zum Abschluss des einjährigen Coachings kamen alle Beteiligten im Walderlebniszentrum Grünwald zusammen. Neben dem Austausch von Erfahrungen und der Übergabe von Urkunden wartete noch eine besondere Geste der Anerkennung: eine Torte mit dem Schriftzug „Danke fürs Essen“.
„Diese Torte ist ein Symbol unserer großen Wertschätzung“, betonte Reischl bei der Übergabe. „Sie alle setzen sich mit großem Engagement dafür ein, dass Kinder in Ihrer Einrichtung gut und gesund essen können – Tag für Tag.“
Passend zum Veranstaltungsort gab es zum Ausklang eine Führung „Baum- und Kräuterwelt im Wald“, bei der essbare Wildkräuter und ihre Verwendung vorgestellt wurden.

Alle teilnehmenden Einrichtungen:
Landkreis Rosenheim: Kindertagesstätte Zauberwald-Zwerge, Babensham
Stadt München: Gymnasium München Feldmoching, Grundschule Karl-Marx-Ring, Grundschule Klenzestr. 48, Caritas Kinderhaus St. Nikolaus, Caritas Kinderkrippe St. Barbara
Landkreis Waldkraiburg: Grundschule Waldkraiburg an der Graslitzer Straße, Kindertageszentrum KiTZ Waldkraiburg

Das Fazit aller Teilnehmenden: Die Mühe hat sich gelohnt. Auch wenn nicht jedes Ziel sofort erreicht wurde, ist der Weg in Richtung gesunder, kindgerechter und nachhaltiger Verpflegung klar eingeschlagen.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild, Fotos: Copyright AELF Ebersberg-Erding)

Bildungsprogramm Wald 2025 des AELF Rosenheim

Bildungsprogramm Wald 2025 des AELF Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Der Bereich Forsten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim bietet auch im Jahr 2025 wieder eine Seminarreihe des „Bildungsprogramms Wald“ (BiWa) an. Dieser Grundkurs richtet sich in erster Linie an Waldbesitzer, die mehr über ihren Wald und seine Bewirtschaftung erfahren wollen.

Im Zeitraum von Mitte September bis Mitte November wird – immer am Freitagnachmittag – zunächst in zwei Fachvorträgen am AELF in Rosenheim forstliches Grundwissen vermittelt. Anschließend an die Vorträge folgen acht Praxisveranstaltungen, darunter Waldbegänge zu den Themen Naturschutz, Jagd, Holzverkauf, Pflanzung, Jungbestandspflege, Gesundheitsvorsorge sowie die Besichtigung eines Sägewerks. Diese Praxisveranstaltungen finden verteilt über den ganzen Landkreis statt.

Die Seminarreihe ist kostenlos. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 30 Personen begrenzt. Soweit noch Plätze zur Verfügung stehen, sind auch interessierte Nicht-Waldbesitzer herzlich willkommen. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Die Teilnahme nur an einzelnen Veranstaltungen ist nicht möglich. Um eine Teilnahmebestätigung zu erhalten, müssen möglichst alle Veranstaltungen besucht werden.
Auf der Homepage des AELF Rosenheim unter www.aelf-ro.bayern.de. finden Interessierte weitere Programmdetails sowie die Möglichkeit zur verbindlichen Anmeldung.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild: AELF Rosenheim)

Bayerische Ernährungstage: Ernährung erleben, verstehen und gestalten

Bayerische Ernährungstage: Ernährung erleben, verstehen und gestalten

Rosenheim – Was bedeutet gutes Essen heute und wie kann es gesund und nachhaltig sein? Darum geht es bei den Bayerischen Ernährungstagen. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim (AELF) beteiligte sich mit einer Praxisveranstaltung zur Kleinkindernährung.

Unter dem Titel „Kinder an die Töpfe“ bot das AELF Rosenheim eine Aktion zur Kleinkindernährung für Eltern-Kind-Gruppen des Familienstützpunkt Finsterwalderstraße Rosenheim an. Nach einem kurzen allgemeinen Input von Frau Handwerker zu den Ernährungstagen, durften die Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern gleich aktiv werden. Unter Anleitung von Hauswirtschaftsmeisterin Bernadette Obermaier wurden einfache, alltagstaugliche Gerichte zubereitet. „Bereits Kleinkinder im Alter ab zirka 2 Jahren können schon in der Küche mithelfen. Dadurch können die Kinder viel lernen. Dies stärkt nicht nur den Bezug zu Lebensmitteln, sondern fördert auch gleichzeitig die Feinmotorik und Eltern-Kind-Bindung“, so Obermaier.
Die Kinder konnten selbstständig Vollkornteig zu „Märchensemmeln“ wie Igel, Mäuse, Kronen oder Schnecken formen und gemeinsam mit Ihren Eltern Radieschen und Schnittlauch für einen dazu passenden Quark klein schneiden. Auch das Zubereiten eines „Paprikaschiffens“ mit einem „Kapitän“ aus Käse und einem „Segel“ aus Salat sowie einer „Radieschen-Maus“ begeisterte die Kinder. Schließlich wurde noch ein Himbeer-Kefir-Shake gemixt, bei dem insbesondere die rosa Farbe die Kinder besonders faszinierte.

Zum Ende gab es Informationen rund um die Kinderernährung

Während des Zubereitens der Gerichte ging Frau Obermaier auf Fragen der Eltern ein und erläuterte anschließend mit Hilfe der Ernährungspyramide der DGE die Grundlagen der Kinderernährung. Mit dem abschließenden Aufräumen ging schließlich ein gemeinschaftlicher sowie informativer Nachmittag zu Ende.
Im Zentrum der Bayerischen Ernährungstage steht die im August 2024 veröffentlichte Ernährungsstrategie für Bayern. Mit sechs konkreten Leitsätzen greift sie ak-tuelle Ernährungsthemen auf. Dazu gehören ein gesunder Lebensstil, die Wertschätzung von Lebensmitteln sowie eine klimaverträgliche Ernährung.

Abschluss der Ernährungstage in München

Zum Abschluss der bayerischen Ernährungstage findet beim ZAMANAND-Festival am 26. Und 27. Juli in München im Innenhof des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus ein Programm mit Kinder-Uni-Kongress statt. Weitere Aktionen sind ein Marktplatz der Ernährung, Mitmachaktionen und Verkostungen. Auf der Ludwigstraße – also direkt vor dem Ministerium – finden auf einer Aktionsbühne Show-Cooking und vieles mehr statt.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild: Zubereitete „Märchensemmeln“ (links) und „Paprikaschiffchen“ (rechts). Copyright  AELF Rosenheim)