Milchviehtag in Rosenheim

Milchviehtag in Rosenheim

Rosenheim – Für alle interessierten Landwirte findet am Donnerstag, 30. November, ab 9 Uhr der traditionell „Rosenheimer Milchviehtag“ im Gasthaus Höhensteiger statt. Thema ist die Zukunft der Milchwirtschaft in der Grünlandregion Rosenheim.

Dazu ist Dr. Hans-Jürgen Seufferlein vorort, der als Geschäftsführer vom Verband der bayrischen Milcherzeuger eine Prognose wagt. Es schließt sich der LKV- Fütterungsberater Georg Baumann mit dem Thema „Herausforderungen in der Milchkuhfütterung“ an.
Schließlich rundet der Praktiker August Spötzl mit seinem kürzlich fertig gestellten Stallbau- Vorhaben : „3 Tipps zum Stallbau vom Projekt zur Realisation“ den halbtägigen Fortbildungstag für Landwirte und Interessierte ab. Die Moderatorin übernimmt Monika Schaecke vom Landwirtschaftsamt in Rosenheim. Ende ca. 13.00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter ist das AELF Rosenheim mit dem VLF Rosenheimer Land.
(Quelle: Pressemitteilung AELF/VLF / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Waldbrand ist auch in der kalten Jahreszeit Thema

Waldbrand ist auch in der kalten Jahreszeit Thema

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim  – Waldbrandgefahr ist nicht nur im Sommer ein Thema.  Rosenheims Kreisbrandrat .Richard Schrank tauschte sich darum jetzt mit Vertretern des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim am Schwarzenberg in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) über Präventionsmaßnahmen aus.  

Blick in die Brandfläche am Schwarzenberg 2018 nach der Brandbekämpfung. Fotos: AELF

Blick auf die Brandfläche am Schwarzenberg 2018 nach der Brandbekämpfung. Fotos: AELF

Fünf Jahre ist es nun her, dass am Schwarzenberg im
Gemeindebereich von Kiefersfelden mit einem massiven und sehr
aufwendigen Feuerwehreinsatz der brennende Schutzwald oberhalb von
Ramsau gelöscht werden konnte. Damals kämpften rund 200 Einsatzkräfte
gegen die Flammen. Schon allein der Hubschraubereinsatz, der dringend
nötig war, kostete ca. 320.000 EUR. „Rund drei Hektar Schutzwald fielen
dem Brand zum Opfer“, erklärt Magdalena Bergmann, die zuständige
Forstrevierleiterin. Glücklicherweise kamen keine Menschen zu Schaden.
Welche Möglichkeiten es gibt, solche verheerenden Waldbrände verhindern
zu können, erörterten die Experten vor Ort.

Bayernweit durchschnittlich 77 Waldbrände pro Jahr

Bayernweit gibt es durchschnittlich 77 Waldbrände pro Jahr mit einer
Zerstörung von fast 60 ha Waldfläche, mit steigender Tendenz.
„Zunehmende Trockenheitsphasen mit teilweise extremen Temperaturen zu
jeder Jahreszeit sind sicher ein Grund dafür“, so Förster Michael Luckas,
Abteilungsleiter am AELF. Vor allem in südexponierten Hängen, die extreme Sonnenstrahlung erfahren, herrscht laut dem Forstexperten sehr schnell hohe Waldbrandgefahr. Dabei sorgt ein hoher Nadelholzanteil nochmal für eine Vergrößerung des Risikos, da es in Nadelwäldern besonders viel und leicht entzündliches Brennmaterial gibt.

Blick in die Brandfläche am Schwarzenberg 2018 nach der Brandbekämpfung. Foto: AELF

Noch ein aktuelles Bild von der Brandfläche am Schwarzenberg. 

Bei Waldbränden ist Vorbeugung besser als heilen. Darüber sind sich
Kreisbrandrat Richard Schrank und die Forstleute einig. Deshalb macht es
nach Ansicht aller absolut Sinn, die Wälder zur Waldbrandprävention in
laubbaumreichere Mischwälder umzubauen. Darüber hinaus appellieren sie
an Waldbesucher und Waldbesitzer, alles zu vermeiden, was einen
Waldbrand auslösen könnte. „Durch Aufklärung und Sensibilisierung der
Bevölkerung kann arglosem Verhalten vorgebeugt werden“ erklärt
Kreisbrandrat Schrank und verweist dabei auf die Hinweise in der Richtlinie
zur Waldbrandabwehr des Landwirtschafts- und Innenministeriums. So ist
es verboten im Wald selbst und in einer Nähe von 100 m davon offenes
Feuer wie bei Lagerfeuern oder beim Grillen üblich zu entzünden. Häufig
sind leichtfertig weggeworfene Zigarettenkippen Auslöser von verheerenden Waldbränden. Es besteht sogar ein Rauchverbot im Wald, vom 1. März bis 31. Oktober, was viele gar nicht wissen. Eine Brandursache, die gerne unterschätzt wird, sind PKWs. Laut dem Kreisbrandrat kann sich trockenes Gras schnell durch den heiß gelaufenen Auspuff eines geparkten Autos entzünden. Kritsch sehen die Fachleute auch das leichtfertige Anzünden von Daxenfeuern. Diese dienen dem Abbrennen von Ast- und Gipfelmaterial gefällter Bäume. „Wegen der Waldbrandgefahr und den vielfach negativen ökologischen Auswirkungen ist es empfehlenswert, möglichst darauf zu verzichten und Beseitigungsalternativen zu wählen“, erläutert Abteilungsleiter Luckas. Meistens macht es mehr Sinn, das Material zur Humusbildung im Wald zu belassen.

Aber es sind nicht immer die menschenverursachten Gefahrenquellen die Waldbrände auslösen. Manchmal reicht auch ein einfacher Blitzschlag wie
vermutlich im Fall des Schwarzenberg Brandes. Kreisbrandrat Richard Schrank erklärte, dass es allen Einsatzkräften viel helfen würde, wüssten sie von vornherein, wo genehmigte Brauchtums- oder Daxenfeuer geplant sind. Durch eine rechtzeitige Anmeldung bei der Integrierten Leitstelle (ILS), https://daxenfeuer.de/, kann schnell und übersichtlich eine Zusammenstellung von Ort und Umfang der beabsichtigten Feuer erstellt werden. Eingehende Notrufe zu Rauchentwicklungen oder Feuer können so entsprechend zugeordnet und Fehlalarme reduziert werden. Die Zahl der Einsätze ist nämlich laut Schrank stark gestiegen. Weniger Fehlalarmierungen bedeuten weniger unnötige Belastung der Einsatzkräfte.
Für die Experten ist abschließend klar, dass in Zeiten steigender Waldbrandgefahr alle Möglichkeiten zur Waldbrandprävention und optimierten Waldbrandbekämpfung genutzt werden sollten. Am Ende des
konstruktiven Austauschs vereinbarten deshalb die Beteiligten eine
Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Kreisbrandinspektion und der Forstbehörde. Schließlich gilt es, Bilder wie zuletzt von den Waldbränden im Mittelmeerraum oder Kanada zu vermeiden, um unsere herrlichen Gebirgswälder mit ihren lebenswichtigen Aufgaben zu erhalten.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: AELF)

Hofbesichtigung auf vielseitigem Biobetrieb

Hofbesichtigung auf vielseitigem Biobetrieb

Feldkirchen-Westerham – Rund 250 Interessierte nahmen am der traditionellen Hofbesichtigung am Kirchweihmontag statt. Eingeladen hatte das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF). Vorgestellt wurde der „Daveichtenhof“ in Feldkirchen-Westernham.

Die Bio-Gänse fühlen sich auf der Weidefläche neben dem neugebauten Milchviehaufstall sichtlich wohl. Fotos: AELF

Die Bio-Gänse fühlen sich auf der Weidefläche neben dem neugebauten Milchviehaufstall sichtlich wohl. Fotos: AELF

Die Gemüsefelder der solidarischen Landwirtschaft auf dem Hof der Familie Gebhardt. Foto: AELF

Die Gemüsefelder der solidarischen Landwirtschaft auf dem Hof der Familie Gebhardt.

Im Jahr 2014 musste Familie Gebhardt nach einem verehrenden Brand ihren Betrieb neu aufstellen. Im Rahmen des Wiederaufbaues wurde das Ziel gesetzt, besonders das Tierwohl in den Focus des seit 1989 nach den Biorichtlinien wirtschaftenden Betriebes zu rücken. Mit einem neu errichteten Milchvieh-Laufstall haben die Rinder im Sommer immer freien Zugang zur Weide. Über dem Stall befindet sich eine Bergehalle mit einer Heutrocknungsanlage. Die Bio-Heumilch bilden die Kühe fast ausschließlich aus betriebseigenem Heu und Gras, für eine ausgewogene Futterration gibt es lediglich eine kleine Menge Getreideschrot und benötigte Mineralien dazu.

Familie Gebhardt produziert Bio-Heumilch, die von einer Bio-Molkerei weiter verarbeitet wird. Foto: AELF

Familie Gebhardt produziert Bio-Heumilch, die von einer Bio-Molkerei weiter verarbeitet wird.

Zusätzlich zur Milchproduktion halten die Gebhardts Legehennen sowie in kleinerem Umfang Schweine, Pfauen, Enten und Gänse. Dabei legen sie ein besonderes Augenmerk auf eine tiergerechte Aufzucht verknüpft mit Weidehaltung sowie Freilandauslaufmöglichkeiten. Eine weitere Besonderheit des Betriebes liegt in der Zusammenarbeit mit einer sogenannten „Solidarischen Landwirtschaft“ (SoLaWi). Dazu ist eine hofnahe Fläche an die als Verein organisierte SoLaWi verpachtet. Die Ernte des hier angebauten Gemüses teilen die beteiligten Vereinsmitglieder unter sich auf. Die gesamten Betriebskosten der SoLaWi – einschließlich der Löhne für die angestellten Gärtner – werden von den Mitgliedern getragen und vorfinanziert.

Rund 250 Interessierte nahmen an der Hofbesichtigung teil. Foto: AELF

Rund 250 Interessierte nahmen an der Hofbesichtigung teil.

Im Anschluss an die Hofbesichtigung konnten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen stärken und untereinander austauschen. Schönes Wetter und die Musikgruppe der letztjährigen Schüler der Landwirtschaftsschule umrahmten die Kirchweihmontags-Hofbesichtigung.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild, Fotos: AELF)

Hofbesichtigung am Kirchweihmontag

Hofbesichtigung am Kirchweihmontag

Feldkirchen-Westerham / Landkreis Rosenheim – Der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Rosenheimer Land lädt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim zur traditionellen Betriebsbesichtigung am Kirchweihmontag, 16. Oktober, ein.

Ziel ist heuer der Hof von Familie Gebhardt in Krügling, die 25 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und sieben Hektar Wald bewirtschaftet. Eine Führung erläutert unter anderem die kuhgebundene Kälberaufzucht, die Direktvermarktung eigener Produkte und den Gemüseanbau in Zusammenarbeit mit dem „SoLaWi fair und teilen e.V.“. Treffpunkt ist um 13 Uhr in Krügling 6, 83620 Feldkirchen-Westerham.
Zur Hofbesichtigung sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

150 Tage Initiative Zukunftswald

150 Tage Initiative Zukunftswald

Landkreis Rosenheim – Seit über 150 Tagen ist Niklas Schels (rechts auf unserem Beitragsbild) in der praktischen Beratung von Privatwaldbesitzenden als Forstwirt am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim tätig. Sein Einsatzgebiet umfasst den Landkreis Rosenheim, der sich in sechs Forstrevieren aufteilt. Seine Projektstelle ist auf zwei Jahre (bis Ende Dezember 2024) befristet und wurde im Landkreis Rosenheim bayernweit erstmalig geschaffen. Im Interview mit Innpuls.me erzählte er über die Initiative Zukunftswald.

Frage: Herr Schels, wer kann eine Ihrer praktischen Beratung in Anspruch nehmen?
Antwort: Alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die im Landkreis Rosenheim ihren Wald haben.

Frage: Welches Ziel verfolgen Ihre praktischen Beratungen?
Antwort: Die Bewirtschafter sollten mit ein paar Tipps und Tricks von mir in der Lage sein, Ihren Wald selbstständig zu pflegen. Dazu gehören das Erkennen und Fördern seltener Baumarten und der Umbau ihrer Bestände hin zu einem stabilen und klimatoleranten Mischwald. Mein Ziel der praktischen Beratungen ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und die Wertschätzung und das Interesse der Waldbesitzenden an ihrem eigenen Stück Wald zu stärken.

Frage: Was ist der Schwerpunkt der praktischen Beratung?
Antwort: Der Schwerpunkt meiner praktischen Beratungen ist die sogenannte Jungbestandspflege (JP). Das sind Wälder von ca. 1,5 – 15 Metern Höhe. In der praktischen Beratung geht es um Grundlagen des Waldbaus wie z. B. Lichtbedürfnisse und Wurzelentwicklung, Kriterien, die einen zukunftssicheren Baum auszeichnen, Abstände, bedrängende Bäume, Eingriffsstärke. Außerdem werden die Themen Auszeichnen von Beständen, Ergonomie, Schnitttechniken und Arbeitssicherheit behandelt.

Frage: Auszeichnen von Beständen hört sich komisch an, was muss man sich darunter vorstellen?
Antwort: Auszeichnen ist die Arbeit, die vor dem Pflegeeingriff erfolgen soll. Dabei nimmt man sich Zeit und geht den Bestand ab. Pflegepfade oder Rückegassen werden mithilfe eines Kompasses eingelegt und mit Markierungsband oder Sprühfarbe markiert. Ebenso werden die schönsten, vitalsten und vorwüchsigsten Bäume (Zukunftsbäume) und ihre Bedränger mit zwei unterschiedlichen Farben markiert. Dies ist notwendig, damit der Pflegeeingriff punktuell und zielgerichtet ist und seltene Baumarten bei der Bearbeitung nicht übersehen werden.

Frage: Wie läuft die Beratung ab?
Antwort: Eine Beratung läuft in aller der Regel so ab, dass ich mit der Waldbesitzerin oder dem Waldbesitzer einen Termin vereinbare. Familienangehörige, Auszubildende, Beschäftigte oder Verwandte, die sich für den Wald und die Bewirtschaftung interessieren, dürfen selbstverständlich auch an der Beratung teilnehmen. Der Treffpunkt für die Beratung ist meist am Hof, wo wir dann gemeinsam in den Wald fahren. Dort angekommen wird erst einmal zusammen der Bestand oder die Pflegefläche besichtigt, damit ich mir einen Überblick verschaffen kann. Nun besprechen wir die Pflegenotwendigkeit, die Pflegedringlichkeit und die Pflegeziele. Wenn dies feststeht, wird gemeinsam eine Teilfläche ausgezeichnet.

Frage: Wie sieht der praktische Teil der Beratung aus?
Antwort: Hier geht es aktiv zur Sache. Wir greifen zur Motorsäge und fällen die sogenannten Entnahmebäume der Probefläche fachgerecht. Dickere Entnahmebäume entasten wir auch und schneiden sie auf die richtige Länge für die Weiterverwendung ab. Dabei arbeite abwechselnd ich und der oder die Waldbesitzerin. So kann man Schnitttechniken, Ergonomie und Arbeitssicherheit optimal vorführen. Bei Unsicherheiten während des Arbeitens werde ich sofort darauf eingehen.

Frage: Und wie geht’s weiter, wenn Sie mit den Fällungen fertig sind?
Antwort: Nach Beendigung der Arbeiten wird das Ergebnis angeschaut und nachbesprochen und ein ausführliches Nachschlagwerk für alle relevanten Themen in Sachen Wald ausgegeben.

Frage: Was kostet mich die Beratung?
Antwort: Die Teilnahme an einer praktischen Beratung ist ein kostenfreies Angebot des AELF Rosenheim.

Frage: Welche Erfahrungen haben Sie mit den Teilnehmenden der letzten 150 Tage gemacht?
Antwort: Nach nun über fünf Monaten, die ich am AELF Rosenheim bin, kann ich sagen, dass mir die Arbeit mit den Waldbesitzenden große Freude bereitet vor allem der gemeinsame praktische Austausch und die Aufmerksamkeit und Dankbarkeit der Teilnehmenden hat mich sehr gefreut. Ich bin auch zuversichtlich, dass unsere gemeinsame Arbeit nachhaltig motiviert und zu stabilen, klimatoleranten und vielfältigen Mischwäldern führt.

 Niklas Schels ist am AELF Rosenheim telefonisch unter 08031 3004-2029 oder per E-Mail niklas.schels@aelf-ro.bayern.de für Rückfragen und Terminvereinbarungen zur praktischen Waldpflegeberatung zu erreichen.
(Quelle: Interview: Wolfgang Gar, Sachbearbeiter Presse und Kommunikation AELF Rosenheim / Beitragsbild: AELF, zeigt: Moritz Feuchtmeir in seinem Wald in Rimsting mit Forstwirt Niklas Schels (rechts) bei der praktischen Waldpflege)

Fermentierung ist im Trend

Fermentierung ist im Trend

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Das Amt für Ernährung, Landwirtschat und Forsten Rosenheim hat in Kooperation mit der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein und Direktvermarktern ein Projekt gegen Lebensmittelverschwendung initiiert.

Die Teilnehmer mir ihrem Fermentier-Gläsern. Foto: AELF

Die Teilnehmer mit ihren Fermentier-Gläsern. Fotos: AELF

Ein Teil des Projektes ist ein Workshop zur Fermentation von Gemüse. Dieser fand auf dem Biohof Schlarb statt. Das Fermentieren von Gemüse ist eine geeignete Methode, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, weil dabei Gemüse verarbeitet wird, das nicht sofort verzehrt werden kann. Die Veranstalterin Sibylle Hunger zeigte den elf Teilnehmern, wie sie Gemüse im Handumdrehen haltbar machen können. 

Brotzeit mit fermentierten Lebensmittel. Foto: AELF

Brotzeit mit fermentierten Lebensmittel.

Im kurzen Theorie-Teil zur Milchsäuregärung konnten sämtliche Fragen zur Fermentation geklärt werden. Danach gab es verschiedene Kostproben aus Sibylle Hungers Manufaktur GmiasHunger. Dazu wurde Brot gereicht und noch kurzerhand ein Brotaufstrich aus fermentiertem Gemüse und Hülsenfrüchten hergestellt. Anschließend wurde das Gelernte in die Praxis umgesetzt: Jeder Teilnehmer konnte sich sein Lieblings-Gemüse vom Biohof Schlarb aussuchen und ein Glas Gemüse zum Fermentieren ansetzen. Nach drei Wochen Lagerung bei ca. 20 Grad ist das schmackhafte und vitaminreiche Fermentgemüse als Salat, Beilage oder Aufstrich fertig zum Genuss.

QR-Code zur Homepage des AELF.

QR-Code zur Homepage des AELF.

Für alle Interessierten läuft das Projekt gegen Lebensmittelverschwendung noch weiter bis zum 19. August. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldung unter: https://www.aelf-ro.bayern.de/, oder bei Ansprechpartnerin Dr. Juliana v. Berlepsch, juliana.berlepsch@aelf-ro.bayern.de, 08031 / 3004-1203.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild, Fotos: AELF)