Das Ziel heißt Ausbildungsreife

Das Ziel heißt Ausbildungsreife

Rosenheim / Landkreis – Um Jugendliche oder junge Erwachsene fit zu machen für eine Berufsausbildung, soll es auch im kommenden Schuljahr in den Berufsschulen I und II in Rosenheim sowie in der Berufsschule in Bad Aibling eigene Angebote geben. Alle Maßnahmen werden durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Aufgrund des Auftragswertes von gut 180.000 Euro musste das Landratsamt Rosenheim eine nationale Ausschreibung durchführen. Wie im Kreisausschuss bekannt wurde, gab es keine Bewerbungen zu dieser Ausschreibung. Rosenheims Landrat Otto Lederer meinte dazu in der Sitzung: „Wir lassen uns nicht entmutigen und probieren es über einen Teilnehmerwettbewerb“. Die Behörde schrieb drei geeignete Unternehmen direkt an. Sie haben nun bis zum morgigen Freitag Zeit, sich zu melden. Der Kreisausschuss ermächtigte die Verwaltung, mit dem Bewerber mit dem wirtschaftlichsten Angebot entsprechende Kooperationsverträge abzuschließen.
Die Aussprache zeigte, dass Kreisräten eine umfassende sozialpädagogische Betreuung sehr wichtig ist. Mehrfach wurde auf den Mangel an Fachkräften hingewiesen. Landrat Lederer sagte, „wir müssen alle Talente bergen, keiner soll verloren gehen“.
In den Staatlichen Berufsschulen im Landkreis Rosenheim finden bereits seit dem Schuljahr 2009/2010 Maßnahmen zur Integration Jugendlicher ohne Ausbildungsplatz in Form von kooperativer Berufsintegrationsjahre statt. Zielgruppe sind vor allem berufsschulpflichtige Jugendliche und junge Erwachsenen, gegebenenfalls mit Migrationshintergrund und/oder erheblichen sprachlichen Defiziten, die noch nicht voll ausbildungsreif sind und deshalb keinen Ausbildungsplatz finden.
Zusätzlich soll erneut das Berufsvorbereitungsjahr „BVJ-Neustart“ in der Berufsschule in Bad Aibling angeboten werden. Hier können berufsschulpflichtige Jugendliche oder junge Erwachsene aufgenommen werden, die sich nicht freiwillig für ein schulisches Vollzeitangebot gemeldet hätten und beispielsweise bereits wegen Fehlzeiten in der Schule, Straffälligkeit oder Drogenkonsum aufgefallen sind.

Berufsreife von Jugendlichen
nachhaltig verbessern

Im Rahmen des kooperativen Berufsintegrationsjahres und des Berufsvorbereitungsjahres soll die Ausbildungs- und Berufsreife von diesen Jugendlichen nachhaltig verbessert werden. Gemeinsam mit einem externen Kooperationspartner sollen die Jugendlichen durch die Vermittlung berufsfeldbezogener, fachtheoretischer Kenntnisse, einer gezielten Sprachförderung, betrieblicher Praxis sowie einer umfassenden sozialpädagogischen Betreuung zur Ausbildungsreife geführt und anschließend in eine Berufsausbildung vermittelt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die Gemeinde voranbringen

Die Gemeinde voranbringen

Bruckmühl Landkreis Rosenheim  – Akten, Gesetze, Paragraphen – alles andere als spannend stellt sich so mancher die Arbeit eines Verwaltungsfachangestellten vor. Doch von wegen. Die Gemeinde entwickeln und voranbringen – das macht die Berufe im Rathaus aus. „Natürlich gehören die Arbeit im Büro, Akten, Bebauungspläne, Finanzen und Co. je nach Fachgebiet dazu, doch steckt viel mehr hinter dieser Ausbildung“, betont Christina Breier. Sie ist seit 1. Juli 2021 die Ausbildungsleitung des Markts Bruckmühl und hat eine entsprechende Zusatzprüfung abgelegt. Zusammen mit Bernadette Schmid, Katharina Stahuber, Personalchef Rainer Weidner und Bürgermeister Richard Richter ist sie gerade dabei, die Ausbildungsstruktur zu modernisieren und noch lebendiger zu gestalten.

„In Bruckmühl lassen sich die vier Säulen Wohnen, Arbeiten, Leben und Lernen gut vereinen und bilden seit Jahrzehnten das Fundament unserer Gemeinschaft“, betont Bürgermeister Richter.
Die Ersten, die in den Genuss der neuen Ausrichtung kommen, sind die beiden Auszubildenden, die im September ihren dualen Unterricht mit Berufschule und bayerischer Verwaltungsschule sowie praktischer Arbeit in den verschiedenen Fachbereichen im Rathaus antreten. Coronabedingt hat die Ausbildung ein Jahr pausiert. 2021 wurde kein Azubi aufgenommen. Dafür geht es heuer mit einem Doppelpack „in die Vollen“ und zugleich gegen den Fachkräftemangel. Denn dieser macht den Verwaltungen aktuell sehr zu schaffen.

„Azubis sollen sich al Teil
des Teams fühlen“

Die Suche und die Stellenausschreibungen sind oftmals schwierig. „Umso mehr setzen wir jetzt auf die eigene Ausbildung unserer künftigen Kollegen“, erklärt Weidner. Und genau hier setzt auch der neue Ansatz der Ausbildungsoffensive an: „Die Azubis sollen sich noch mehr als Teil des Teams fühlen und nicht nur mitlaufen, sondern selbst aktiv Projekte betreuen und erarbeiten. Natürlich bedarf es dabei immer der Unterstützung der jeweiligen Fachbereiche, aber hier sind wir gut aufgestellt und haben ein engagiertes Kollegenteam“, so Breier. Sie ist selbst ein „Eigengewächs der Bruckmühler Rathaus Ausbildung.
Doch nicht nur in der Verwaltung selbst, vielfältig sind die Ausbildungsmöglichkeiten beim Markt Bruckmühl. Im Kindergarten würden Azubis ebenso aufgenommen wie als Landschaftsgärtner, Fachkraft für Abwassertechnik oder als Straßenwärter und als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Gerade diese Berufe hätten großen Bedarf und seien krisenfest. Zugleich heißt das aber auch für manche Abteilungen, dass sie die Betreuung und Aufgaben um- oder neustrukturieren müssen. „Das mag am Anfang etwas aufwendiger sein, aber erleichtert im zweiten Schritt das selbstständige arbeiten der Azubis enorm“, betont Breier. Das klassische Kopieren ist längst passé. Aber ein vielleicht leicht angestaubte Image einer Verwaltung noch vorhanden in einigen Köpfen. Dabei ist dem nicht so. „Bei den Ausbildungsmessen ist der Ansturm bei uns immer groß. Wir haben dabei auch ein Glücksrad und Spiele dabei. Was aber auffällt, dass die Jugendlichen oftmals gar nicht wissen, dass hinter den Rathausmauern eine Verwaltung sitzt und was diese alles betreut und überhaupt macht“, so“ Bernadette Schmid und Christina Breier unisono.

Seit 2022 steht nun auch
Baurecht auf dem Lehrplan

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Mehrere Wochen am Block heißt es Schulbankdrücken und dann wieder ab an den Schreibtisch, um das Erlernte anzuwenden. Gleichgesinnte treffen dann im Wohnheim an der Schule am Ammersee beispielsweise aufeinander oder in den Berufschulen in München und Traunstein. Ab 2022 steht nun auch Baurecht im Lehrplan. „Auch hier wird modernisiert und noch mehr auf Praxisorientierung gesetzt“, betonen Weidner und Breier. Doch es werde auch einiges abverlangt, Rechtsanwendung gehöre auch zum Wissen. „Aber keine Sorge, wir helfen, wo wir können auch bei der Prüfungsvorbereitung“, beruhigt Breier. Das man neben dem Schulbankdrücken auch noch Geld verdient, ist dabei für viele ein besonderer Anreiz. 1068,26 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr, 1118,20 Euro brutto im zweiten sowie 1164,02 Euro brutto im letzten Ausbildungsjahr mit Prüfungen. Hinzukommen: Vergütung nach Tarif, sicheres Einkommen, Altersvorsorge des öffentlichen Diensts et cetera. „Das hat sich bei den Jugendlichen doch als wichtiger Bestandteil herauskristallisiert. Die setzen auf Sicherheit und Stabilität. Außerdem: Bei uns fällt keiner durch. Wir bereiten die Azubis gut auf die Prüfungen vor“, sagt Breier. Zudem: Jeder gute Lehrling würde übernommen.
Zudem muss auch dann noch nicht Schluss sein. Man kann beispielsweise seinen Fachwirt draufsatteln. „Die Arbeit in der Verwaltung langweilig? Nein, das ist sie nicht“, betont Auszubildende Juliana Mayroth. Ihr gefällt, dass man in der Verwaltung die Gemeinde gestaltet. „Ich arbeite vor der Haustüre quasi und kann mich in meiner Gemeinde einbringen“, so Mayroth. Auch lerne man dabei viel über die Heimat. Sie selbst kommt aus Kirchdorf, setzte sich aber nun ganz anders mit den Ortsteilen, Straßen, und Anträgen/Verfahren ganz anders auseinander. So habe Bruckmühl mit seinen 46 Ortsteilen halb so viele wie Berlin. „Kein Tag ist gleich. Es ist ein lebendiges Arbeitsumfeld, umfangreich und rührig zugleich“, unterstreichen Breier und Mayroth. Der sichere Arbeitsplatz war mit ein Faktor für ihre Ausbildung. Auch hatte sie in der neunten Klasse schon ein Praktikum im Rathaus absolviert. Auch Bürger und deren Fragen und Belange gehören zum Alltag und „es ist schön, helfen zu können“. „Schließlich ist Bruckmühl die schönste Gemeinde im Landkreis Rosenheim, fortschrittlich und mit 65 Mitarbeitern im Rathaus auch groß“, so Breier.

Bewerbungsphase für Ausbildung
beim Markt Bruckmühl läuft

Ab sofort läuft bereits bis 31. Juli 2022 die Bewerbungsphase für eine Ausbildung beim Markt Bruckmühl ab September 2023. Ein Schulabschluss ist Voraussetzung, dann gibt es einen Eignungstest und dann wird man im Idealfall zum Gespräch geladen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Mischi, zeigt Ausbildungsleiterin Christina Breier (sitzend) erklärt Auszubildender Juliane Mayroth digital und mit Detailskizzen auf Papier einen Bebauungsplan)

Abschlussprüfung der Azubis hat begonnen

Abschlussprüfung der Azubis hat begonnen

Rosenheim / Landkreis – Für mehr als 800 Azubis in Stadt und Landkreis Rosenheim haben am heutigen Dienstag die Abschlussprüfungen in ihren
IHK-Berufen begonnen. Den künftigen Fachkräften wünscht Andreas Bensegger,
Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, viel Erfolg bei der
Prüfung. Natürlich drückt auch Innpuls.me fest die Daumen. 

„Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist gerade in
diesen schwierigen Zeiten ein großer Meilenstein. Unsere Wirtschaft
setzt auf den top ausgebildeten Fachkräftenachwuchs, um die aktuell
immer größer werdenden Herausforderungen der Zukunft zu meistern und
wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Andreas Bensegger.
Zuerst stehen heute und morgen die schriftlichen Abschlussprüfungen für 630 Prüflinge in den kaufmännischen und verwandten Berufen auf dem Programm, darunter Industrie- und Einzelhandelskaufleute sowie Kaufleute im Groß- und Außenhandel.
Ab dem 10. Mai folgen die Prüfungen für 210 angehende Absolventinnen und Absolventen in den technischen Berufen. Die schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen werden bundesweit gleichzeitig organisiert.

Prüfungen finden im 
Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim statt

Für die Azubis aus der Region finden die Prüfungen im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim statt. Um den IHK-Berufsabschluss zu erreichen, müssen die Azubis neben dem schriftlichen Teil noch mündliche oder praktische Prüfungen meistern. Rund 8.000 ehrenamtliche Prüfer aus oberbayerischen Unternehmen sowie Lehrkräfte aus den Berufsschulen sichern den Qualitätsanspruch und unterstützen die IHK bei den Prüfungen. Die IHK steht für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse. In der Stadt Rosenheim gibt es mehr als 250 Ausbildungsbetriebe, im Landkreis sind es knapp 530.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hoch die Hüte!

Hoch die Hüte!

Rosenheim / Landkreis – Die RoMed – Kliniken feierten die erfolgreichen Absolventen für den Fachbereich OP:  Nach drei Jahren praktischer und theoretischer Ausbildung durften jetzt zwölf Absolventen zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) sowie vier Absolventen zum Anästhesie-Technischen Assistenten (ATA) mit Stolz und Freude ihre hervorragenden Abschlusszeugnisse durch den stellvertretenden Pflegedirektor der RoMed Kliniken, Hans Albert entgegennehmen.

In seiner Rede betonte Hans Albert die Wichtigkeit und die Wertschätzung des gewählten Berufes im sensiblen Operationsbereich, wo es gilt, den hohen Sicherheits- und Hygieneanforderungen Gewährleistung zu tragen.„Sie haben nun einen weiteren Meilenstein in Ihrem Leben erreicht. Für die täglichen Herausforderungen, denen Sie sich künftig in Ihrer neuen Rolle stellen müssen – selbstständig Verantwortung übernehmen, als zuverlässiges Teammitglied agieren und den neuen Auszubildenden Ihr Wissen weiterzugeben – wünsche ich Ihnen gutes Gelingen!“, gab der Schulleiter Lutz Krüger den frisch gebackenen Fachkräften mit auf den Weg. Als Gesamtschulleiter betonte Gunnar Leroy, dass, obwohl die Ausbildung sehr speziell und technisch geprägt ist, auch hier der Mensch im Mittelpunkt steht und somit ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Empathie gefragt ist. Fast alle Absolventinnen und Absolventen verbleiben in den RoMed Kliniken sowie bei den Kooperationspartnern der Schule für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten.
(Quelle: Pressemitteilung der RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken, zeigt: Die glücklichen Absolventen feiern mit der kursverantwortlichen Pädagogin Barbara Stocker (vorne, 3. von links) ihren Erfolg. )

Heimatnah zum Traumberuf

Heimatnah zum Traumberuf

Bad Aibling / München – Es gibt nicht viele Schulstandorte, die ein eigenes Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrkräften vorweisen können. Seit knapp drei Monaten zählt auch das oberbayerische Bad Aibling zu diesem exklusiven Kreis. Der neue Standort kommt gut an, schon im ersten Jahr nutzen 15 Studentinnen die Chance, das pädagogische Einmaleins in der Ausbildungsrichtung „Ernährung und Gestaltung“ zu erlernen.

Die jungen Menschen profitieren dabei von den modernen Räumlichkeiten, die dem hohen Stellenwert des praktischen Anteils einer solchen Ausbildung vollauf gerecht werden. Kultusminister Michael Piazolo, der sich bei Institutsrektor Fabian Müller-Klug in einem persönlichen Gespräch über den Start des neuen Standortes informiert hatte, betont: „Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer erfüllen an den bayerischen Schulen sehr wichtige Aufgaben. Sie stehen in besonderer Weise für den Praxisbezug in der schulischen Bildung und für die Vermittlung von Alltagskompetenzen und sind an den Schulen sehr gefragt. Der Standort Bad Aibling bietet jungen Menschen eine hervorragende Ausbildung in ihrer Heimat vor Ort an.“

Dies soll laut Michael Piazolo jedoch nur der Anfang sein: „Wir werden am Standort Bad Aibling das Angebot für angehende Fachlehrkräfte weiter ausbauen und die Kapazitäten noch weiter erhöhen. Ich kann allen Interessierten nur empfehlen: Schauen Sie sich das Staatsinstitut in Bad Aibling an und informieren Siesich über die vielfältigen Möglichkeiten dieses Berufsfeldes Ein Besuch lohnt sich.“
Landrat Otto Lederer, der sich sehr stark für die Errichtung des Instituts eingesetzt hatte, betonte zudem: „Diese Einrichtung bietet die großartige Möglichkeit, sich vor Ort weiterzubilden und auch ohne Abitur den Beruf der Fachlehrerin oder des Fachlehrers zu ergreifen. Mit dem neuen Standort in Bad Aibling haben die Absolventinnen und Absolventen der Berufs- und Hauswirtschaftsschulen in Rosenheim und der Nachbarlandkreise die einmalige Chance, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Und das Beste ist: Viele der zukünftigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer können in der Region bleiben, denn der Bedarf an unseren Schulen ist groß.“

Ein wichtiger Partner für das Staatsinstitut ist auch der Dietrich-Bonhoeffer-Bildungs-Campus (DBCC), auf dem, wie Institutsleiter Fabian Müller-Klug betont, in kurzer Zeit und in einer sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit Schulleitung und Geschäftsführung der neue Standort aufgebaut werden konnte.

„Berufsfeld spannend
und anspruchsvoll“

Zur Ausbildungssituation vor Ort stellt Herr Müller-Klug fest: „Das Berufsfeld einer Fachlehrkraft ist unglaublich spannend, vielfältig, aber auch anspruchsvoll. Die engagierten und kompetenten Kolleginnen und Kollegen am neuen Standort tragen wesentlich dazu bei, dass die zukünftigen Fachlehrkräfte lernen, nachhaltige und motivierende Lernarrangements für ihre Schülerinnen und Schüler zu gestalten. Dank der wöchentlichen Schulpraxis in den umliegenden Schulen können rasch erste Unterrichtserfahrungen gemacht und die Entwicklung hin zu einer professionell handelnden Lehrkraft zeitnah gefördert werden.“

 

Fachlehrkräfte werden im allgemeinbildenden Bereich insbesondere an Grund- und Mittelschulen, Förderschulen und Realschulen eingesetzt. Sie unterrichten in erster Linie in praktischen Fächern, z. B. in Englisch, Ernährung (Schulfach: Ernährung und Soziales) und Gestaltung (Schulfach: Werken und Gestalten), Kommunikationstechnik (Schulfach: Wirtschaft & Kommunikation), Werken (Schulfach: Technik), Kunst, Musik und Sport. Die staatliche Ausbildung zur Fachlehrkraft schließt mit einer Abschlussprüfung ab, die zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst berechtigt. Nach erfolgreich bestandener Staatsprüfung winkt eine Übernahme in das Beamtenverhältnis. Aktuell befinden sich rund 70 % aller Fachlehrkräfte in der Besoldungsgruppe A 11.

Mit Bad Aibling im Landkreis Rosenheim ist im laufenden Schuljahr neben Ansbach, Augsburg, Bayreuth und München ein fünfter Ausbildungsstandort für Fachlehrkräfte im Freistaat entstanden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim)

 

 

 

Industrie-Unternehmen bildet Köche aus

Industrie-Unternehmen bildet Köche aus

Amerang / Landkreis Rosenheim – Die Ausbildung von eigenen Mitarbeitern wird bei dem Ameranger Industrieunternehmen Auer Packaging seit jeher groß geschrieben. Zu den klassischen Ausbildungsberufen Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement und Industriekaufmann /-frau sowie Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff und Kautschuk kam September 2021 erstmals auch der Ausbildungsberuf Koch/Köchin hinzu. Hört sich ungewöhnlich an, erklärt sich aber schnell.

Ausbilder Pierre Rath und Kochlehrling Martin Rademacher kochen für 160 Auer- Mitarbeiter in Amerang. Foto / Beitragsfoto: Auer Packaging

Auer Packaging mit Firmensitz in Amerang (Oberbayern) hat sich auf die Produktion und den Vertrieb von Transport- und Lagerbehälter aus Kunststoff spezialisiert. Das Unternehmen produziert pro Jahr rund 42 Millionen Kunststoffbehälter.
Für die über 160 Mitarbeiter gibt es ein firmeneigenes Restaurant. Die Mahlzeiten, aus regionalen Zutaten hergestellt, sind für die Mitarbeiter kostenlos. Mit der Genehmigung durch die IHK konnte heuer erstmals die Suche nach einem Auszubildenden begonnen werden und zum Start des neuen Ausbildungsjahres durften Koch Pierre Rath und sein Team jetzt den Auszubildenden Martin Rademacher im Firmenrestaurant begrüßen, wo ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld mit kreativen Herausforderungen wartet.
(Quelle: Pressemitteilung Auer Packaging)