Rosenheim im Zeichen der Ausbildung

Rosenheim im Zeichen der Ausbildung

Rosenheim – Rosenheim stand am gestrigen Samstag (10.5.2025) im Zeichen der Ausbildung. In der Auerbräu-Festhalle auf der Loretowiese fand die „Job Fit“ statt und nicht weit davon entfernt , in der Gaborhalle, lautete das Motto „Fit für Deine Zukunft“:

Über 140 Firmen präsentierten sich bei der „Job Fit“ in der Auerbräu-Festhalle. Fotos: Innpuls.me

Der Andrang bei der IHK-Ausbildungsmesse „Job Fit“ war wieder groß. Start war um 9.30 Uhr am Morgen. Um die Mittagszeit wurde die Marke von 1000 Besuchern bereits geknackt. Über 140 heimische Ausbildungsbetriebe präsentierten den Besuchern ihre Lehrstellen und Ausbildungsberufe. „In den vergangenen Jahren ging die Initiative zum Besuch der Messe spürbar von den Eltern aus. Diesmal kommt das Interesse an den einzelnen Berufen wieder von den Schülern selbst. Das finde ich super“, freute sich eine Ausbildungsleiterin eines Rosenheimer Unternehmens. 

Ergänzend zur „Job Fit“ fand heuer zum zweiten Mal in der Gaborhalle „Fit für Deine Zukunft“ mit weiteren gut 70 Unternehmen aus der Region statt. Veranstalter war die „FutureFit Sportconsulting GmbH“ in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Rosenheim, dem Arbeitskreis „Schulewirtschaft Rosenheim“ und der Kreishandwerkerschaft.
Auffallend war auch dort, dass sich die einzelnen Unternehmen viel einfallen ließen, um den Nachwuchs für sich zu begeistern. An vielen Ständen kamen VR-Brillen zum Einsatz, mit denen Interessierte in einer virtuellen Realität in die Betriebe hineinschnuppern konnten. Aber auch analog wurde mit kreativen Werbegeschenken und Mitmachaktionen viel geboten. „Auf Bewerber warten reicht heute nicht mehr, die Unternehmen müssen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern aktiv werden und dabei können Ausbildungsmessen sehr hilfreich sein“, so Daniel Bucheli von der „Future Fit Sportconsulting GmbH“.

Überzeugt von diesem Konzept ist auch Rosenheims Landrat Otto Lederer, der bei beiden Messen vorbeischaute. „Natürlich läuft bei der Suche nach neuen Mitarbeitern heutzutage viel über Social-Media. Aber die persönliche Begegnung ist nach wie vor auf den letzten Metern zum Erfolg gut und wichtig“, meinte er.
Daniel Bucheli könnte sich deshalb gut vorstellen, dass aus den beiden Messen zukünftig ein Rosenheimer Tag der Ausbildung entsteht, bei dem es dann auch zwischen Auerbräu-Festhalle und Gaborhalle im Außenbereich für die Besucher rund um das Berufsleben viel zu entdecken gibt.
(Quelle Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Mehr Personal für Kitas: Diakonie Rosenheim qualifiziert erstmals Assistenzkräfte

Mehr Personal für Kitas: Diakonie Rosenheim qualifiziert erstmals Assistenzkräfte

Rosenheim – 9 Frauen haben erfolgreich die neue Weiterbildung zur Assistenzkraft in bayerischen Kindertageseinrichtungen bei der Diakonie Rosenheim abgeschlossen. Es ist der erste Kurs dieser Art, der praxisnah und kompetenzorientiert auf eine Tätigkeit in der Kita vorbereitet.

„Viele der Teilnehmerinnen bringen bereits Erfahrung mit Kindern mit – wir stärken in der Weiterbildung gezielt ihre Kompetenzen für den pädagogischen Alltag und die Arbeit im Team“, erklärt Jennifa Buljan, Multiplikatorin und Kursleiterin. „Eine Assistenzkraft unterstützt die Fachkräfte in den Gruppen und hilft bei vielen Aufgaben, zum Beispiel beim Wickeln, Anziehen oder bei den Mahlzeiten. Gleichzeitig ist sie auch eine wichtige Bezugsperson für die Kinder – zum Spielen, Trösten und Kuscheln“, so Buljan weiter.

Der Kurs umfasste rund 200 Unterrichtseinheiten und fand von September 2024 bis April 2025 an den Standorten Bad Aibling und München statt. Die Inhalte reichten vom Tagesablauf in der Kita über die Entwicklung der Kinder- und Elternarbeit bis hin zur Rolle der Assistenzkraft im Sinne des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans.

Beruflicher Einstieg mit Perspektive

Bereits nach dem ersten Modul konnten die Teilnehmenden als Assistenzkräfte in Kitas tätig werden. Drei von ihnen setzen ihre Qualifizierung nun direkt mit dem Kurs zur pädagogischen Ergänzungskraft fort – auch die anderen planen, sich zeitnah weiterzubilden.
„Unsere Kurse stehen nicht nur Mitarbeitenden der Diakonie Rosenheim offen, sondern können auch von externen Interessierten gebucht werden“, betont Jennifa Buljan. Der nächste Kurs zur Assistenzkraft startet am 8. Mai 2025 – einige Plätze sind noch frei. Weitere Informationen und Anmeldung hier
Einen Bericht über die Weiterbildung findet sich aktuell auch bei der BR-Abendschau
(Quelle. Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Susanne Neumann)

„Tag der Ausbildung“ beim Hauptzollamt Rosenheim

„Tag der Ausbildung“ beim Hauptzollamt Rosenheim

Rosenheim – Ein „Tag der Ausbildung“ findet beim Hauptzollamt Rosenheim am Samstag, 5. April, von 10 bis 13 Uhr statt. Neben Informationen zur Ausbildung gibt es auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit außergewöhnlichen Asservaten, Live-Interviews, Kinos und Vorführungen.

Wie sieht der Alltag der Zöllner aus? Das erfahren Interessierte beim „Tag der Ausbildung“ im Hauptzollamt Rosenheim (Münchner Straße 51). Der Eintritt ist frei. Auf dem Programm stehen Interviews, Informationen zu Ausbildung und Dualem Studium, und Hunde- und Eigensicherungsvorführungen. Außerdem werden außergewöhnliche Asservate vom Flughafen München  und das Gepäckröntgenmobil gezeigt.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me) 

Berufseinsteiger beim Hauptzollamt Rosenheim frisch vereidigt

Berufseinsteiger beim Hauptzollamt Rosenheim frisch vereidigt

Rosenheim / Landkreis / Region – Mehr als 400 junge Menschen, davon sechs beim Hauptzollamt Rosenheim, haben mit Wirkung zum 1. März 2025 ihr Studium im gehobenen Dienst beim Zoll begonnen. Sie kommen aus verschiedenen Bundesländern und haben sich für eine Karrierestart beim Hauptzollamt Rosenheim entschieden. Für Ihren Eintritt in die Beamtenlaufbahn wurden sie jüngst einer feierlichen Stunde vereidigt.

„Ich freue mich, dass wir wieder sechs junge sympathische Neustarter für das Duale Studium zum Bachelor of Laws gewinnen konnten. Ab heute befinden sich diese unter den Fittichen unserer Ausbildungsbetreuung und ich hoffe sehr, sie in drei Jahren als Zollinspektoren und – Zollinspektorinnen im gehobenen Dienst beim Hauptzollamt Rosenheim einsetzen zu dürfen.“, so Reinhard Mayr, Leiter des Hauptzollamts Rosenheim bei der Begrüßung.
Die Berufseinsteiger absolvieren ein dreijähriges Studium, bei welchem sich Theorie und Praxis abwechseln und aufeinander aufbauen. Die fachtheoretischen Teile absolvieren die Nachwuchskräfte an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Münster. Die Praxisphasen in den verschiedenen Bereichen des Ausbildungshauptzollamts Rosenheim verbringen sie bei nahe gelegenen Zollämtern und Zollfahndungsämtern sowie geeigneten Bereichen der Generalzolldirektion.

Breites Spektrum an Aufgaben

Nach Abschluss des dualen Studiums erwartet die jungen Zöllnerinnen und Zöllner eine Verwendung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen des Zolls. Das Spektrum reicht von Sachbearbeitung bis Spezialeinheit sowie von Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis Zollfahndung. Grundsätzlich übernimmt der ZOLL alle seine geeigneten Nachwuchskräfte.
Mit der Einstellung beim ZOLL erhalten die Studierenden nicht nur ein fachlich hochwertiges Studium, sondern auch einen sicheren Arbeitsplatz mit vielen spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeiten, mit denen sie unter anderem für Steuereinnahmen, Verbraucherschutz, die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland sorgen.

Zudem ging es ebenfalls zum 1. März 2025 für den IT-Nachwuchs des gehobenen Dienstes mit dem dualen Studium Verwaltungsinformatik los. Die Verwaltungsinformatikerinnen und Verwaltungsinformatiker kommen vorzugsweise im Bereich der Digitalen Forensik, im Bereich der Digitalisierung der Zollverwaltung und diverser Projektarbeiten oder bei der Betreuung von Datenbanken zum Einsatz.
Auch in den kommenden Jahren wird der ZOLL verstärkt Ausbildungs- und Studienplätze für eine sichere Zukunft in einer großen Bundesverwaltung anbieten.

Für eine Einstellung zum 1. März 2026 können sich Interessierte noch bis zum 15. April 2025 beim Hauptzollamt Rosenheim (gehobener Zolldienst) oder bei der Generalzolldirektion (Verwaltungsinformatik) bewerben.
Für eine Einstellung zum 1. September 2026 können sich Interessierte sowohl für den mittleren als auch für den gehobenen Dienst noch bis zum 15. Oktober 2025 beim Hauptzollamt Rosenheim bewerben.

Ausführliche Informationen zu Bewerbung, Einstellung, Ausbildung und Studium beim Zoll finden sich unter www.zoll-karriere.de oder www.zoll.de („Karriere“).
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: HZA Rosenheim)

Tourist Info Aschau im Chiemgau: Ausbildungsprojekt auf vier Beinen

Tourist Info Aschau im Chiemgau: Ausbildungsprojekt auf vier Beinen

Aschau im Chiemgau: Ausbildungsprojekt auf vier Beinen in Aschau im Chiemgau:  Anna Lampersberger, Auszubildende bei der Tourist Info Aschau im Chiemgau erarbeitete mit drei weiteren Auszubildenden im Ausbildungsberuf „Kauffrau für Tourismus und Freizeit“ eine umfassende Produktübersicht zum Thema „Hund“ im Priental.

Mit viel Engagement und Detailtreue haben die Auszubildenden das Thema „Hundeurlaub im Priental“ aufgearbeitet. Ein zentraler Bestandteil war eine Online-Befragung, deren Ergebnisse in die Projektarbeit eingeflossen sind. Der Fokus lag dabei auf der Sensibilisierung und Aufklärung von Einheimischen und Gästen über die Vorteile des hundefreundlichen Tourismus sowie das richtige Verhalten im Umgang mit Hunden.

Das Ergebnis dieses Projekts ist ein Faltblatt, das nicht nur Hinweise zu Begegnungen im Almgebiet oder mit anderen Gästen enthält, sondern auch auf das richtige Verhalten von Halter und Hunden hinweist. Es informiert über alle wichtigen Regelungen für den Aufenthalt mit Hund im Priental. Das Faltblatt bietet zudem praktische Informationen wie Wandervorschläge, die Lage von Hundetoiletten im Ortsgebiet, sowie Reise- und Verhaltens-Tipps. Gestaltung übernahm die Aschauer Grafikerin Cristina Repper.

„Hundeparkplatz“ als innovative Idee gewürdigt

Die Auszubildenden präsentierten ihre Projektergebnisse vor einer Jury aus Ausbildern, der Schulleitung und Lehrkräften in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Berchtesgadener Land in Freilassing. Herbert Reiter, Aschaus Tourismus Chef und Ausbilder (links im Bild), zeigte sich erfreut von den Ergebnissen der Nachwuchskräfte: „Es ist beeindruckend, was die Auszubildenden zum Thema „Hundurlaub im Priental“ erarbeitet haben. Besonders hervorzuhebe nsei die innovative Idee eines Hundeparkplatzes.“ Künftig wird ein ansprechender Holzdackel, ein kreativer Bestandteil des Projekts, direkt vor der Tourist Info Aschau seinen Platz finden und den Hundehaltern einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen, während sie sich in der Tourist Info informieren und ihre Vierbeiner dabei einen perfekten Platz vorfinden.

Erweiterung des touristischen Angebots

Thomas Öllinger (rechts im Bild), Abteilungsleiter des Beruflichen Schulzentrums BGL, würdigte das Engagement der Auszubildenden ebenfalls: „Das Projekt stellt eine wertvolle und nachhaltige Erweiterung des touristischen Angebots im Priental dar. In enger Zusammenarbeit mit der Tourist Info Aschau i.Chiemgau wurden wichtige Informationen und Verhaltens-Tipps für Hundebesitzer geschaffen.“

Das Projekt „Hundeurlaub im Priental“ ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Verzahnung von schulischer Ausbildung und praktischer Arbeit, das sowohl den Auszubildenden als auch den Gästen und Bürgern zugutekommt.
Die Auszubildenden Anna Lampersberger (Tourist Info Aschau i. Chiemgau), Sissy Zirlik (Tourist Information Bad Tölz), Josephine Benoist (ADAC) und Christian Wauer (Achental Tourismus) stellten ihre Arbeit zum Thema „Hundeurlaub“ in Aschau i. Chiemgau und im Bergsteigerdorf Sachrang vor. Das kostenlose Faltblatt ist ab sofort in den Tourist Infos Aschau i.Chiemgau und Sachrang erhältlich, Tel. 08052/90490, www.aschau.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Praxisnahe Berufsorientierung für Schüler in Wasserburg

Praxisnahe Berufsorientierung für Schüler in Wasserburg

Wasserburg / Amerang – Bei der Vorbereitung auf das Berufs- und Arbeitsleben profitieren die Schüler am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg von einer jüngst geschlossenen IHK Bildungspartnerschaft. Ihre Schule ist mit dem Ameranger Standort der Advantest Europe GmbH die Kooperation für eine praxisnahe Berufsorientierung eingegangen. Die IHK Bildungspartnerschaft sieht unter anderem gemeinsame Informationsveranstaltungen, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstrainings und Praktika vor.

Aus Sicht von Schulleiterin Tanja Oberhofer ist es wichtig, dass sich die Schüler frühzeitig über mögliche Wege in das Berufsleben informieren. „Unser Unterricht ist dabei nur ein Baustein. Die IHK Bildungspartnerschaft vervollständigt unser Angebot bei der Berufsorientierung. Dank der Zusammenarbeit mit Advantest erfahren die Jugendlichen aus erster Hand, wie eine Ausbildung abläuft, worauf sie bei einer guten Bewerbung achten müssen und welche Karrierechancen es in der Region gibt.“
Für Matthias Pfeilstetter aus der Academy-Abteilung der Advantest Europe GmbH steht fest: „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Auszubildenden sowie dual Studierenden der Zukunft und damit die Fachkräfte von morgen. Top qualifizierte Fachkräfte sind unsere wichtigste Ressource als Unternehmen. Daher ist die IHK Bildungspartnerschaft die ideale Gelegenheit, unsere Ausbildungsmöglichkeiten den Jugendlichen vorzustellen und Einblicke in unseren Alltag zu geben. Gerne wollen wir junge Menschen frühzeitig bei ihrer Berufsorientierung unterstützen und das Thema Ausbildung und duales Studium in den Schulen erlebbar machen.“
´(Quelle: Pressemitteilung IHK München / Beitragsbild: IHK München)