Alle Telekollegiaten an der FOS/BOS Rosenheim haben das Fachabi geschafft

Alle Telekollegiaten an der FOS/BOS Rosenheim haben das Fachabi geschafft

Rosenheim / Landkreis – Ein großer Schritt in eine breitgefächerte berufliche Zukunft: Alle Telekollegiaten an der FOS/BOS Rosenheim haben das Fachabi geschafft. Aber was ist eigentlich Telekolleg?

Das Telekolleg an der FOSBOS Rosenheim ermöglicht es seit mittlerweile Jahrzehnten jungen und auch älteren Erwachsenen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder jenen, die sich gerade mitten in einer solchen befinden, die Mittlere Reife bzw. das Fachabitur nachzuholen. Besonders für Kollegiaten, die nebenher im Beruf bleiben wollen und/oder Familie haben, bieten die Kollegtage, im Schnitt an gut jedem zweiten Samstag, eine ideale Möglichkeit der Kombination ihres Alltags mit der Ambition, innerhalb von zwei Jahren einen höheren Bildungsabschluss nachweisen zu können.

Fachhochschulreife wichtiges Kriterium für den beruflichen Aufstieg

So ist die Fachhochschulreife häufig ein wichtiges Kriterium für den beruflichen Aufstieg. Das Erreichen der Fachhochschulreife steigert aber auch das persönliche Selbstbewusstsein. Denn dies ist eine Leistung, auf die man zurecht stolz sein kann. Mit einem Abschluss wird nämlich die schulische Voraussetzung für den Zugang zu allen Fachhochschulstudiengängen in Deutschland erfüllt. Dieser kann dann durch den Besuch der 13. Klasse der Beruflichen Oberschule Rosenheim noch zusätzlich erweitert werden.
Zur Lehrgangsvorbereitung und Wissensauffrischung für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch wird im Vorfeld ein Vorkurs angeboten, der für den kommenden Turnus, mit Beginn im Hebst 2024, derzeit noch angehende Telekollegiaten aufnimmt.
Besonders erwähnenswert: Fragt man die frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten nach ihren Zukunftsplänen, ist vom Studium über eine Verbesserung der Aufstiegschancen in ihrem derzeitigen Tätigkeitsfeld bis hin zu einer nun möglichen beruflichen Veränderung alles dabei. Und darum geht es im Telekolleg: Um eine Erweiterung der Möglichkeiten im beruflichen Leben.

Mit einem Schnitt von 1,1 erlangte der beste Abiturient im Telekolleg der Beruflichen Oberschule Rosenheim in diesem Jahr seine Fachhochschulreife. Aber auch die restlichen Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen.
(Quelle: Pressemitteilung FOS/BOS / Beitragsbild: Sabine Ruetz, zeigt: Zurecht stolz: Die Abiturientinnen und Abiturienten des Telekollegs an der Beruflichen Oberschule Rosenheim, gewürdigt von Schulleiterin OStDin Vilma Sieß (hinten rechts), der Leiterin des Telekollegs Michaela Angerer (rechts Mitte) und Deutschlehrerin Tanja Rütz (rechts unten))

„Eine spannende Ausbildung“: 60 Floriansjünger übten am Spannungssimulator

„Eine spannende Ausbildung“: 60 Floriansjünger übten am Spannungssimulator

Traunstein – Der Spannungssimulator gibt Einsatzkräften die Möglichkeit, gefahrlos die Druck- und Zugkräfte von Baumstämmen zu erkennen und anschließend sichere Schnitte mit der Motorsäge durchzuführen. 60 heimischen Feuerwehrmänner wurden in den letzten Wochen geschult.

Meist sind es Unwetterereignisse, die Bäume unkontrolliert umfallen lassen und letztlich eine Gefahr darstellen. Für die heimischen Feuerwehren bedeuten die Unwetter meist den Griff zur Motorsäge, um abgebrochene Äste oder umgefallene Stämme bei widrigen Witterungsbedingungen zu beseitigen. Das Holz ist dabei verschiedensten Druck- und Zugkräften ausgesetzt, was zu gefährlichen Situationen während der Beseitigung führen kann.
Damit die heimischen Floriansjünger für die Arbeiten mit der Motorsäge unter diesen heiklen Umständen sensibilisiert werden und gleichzeitig in der Praxis gefahrlos trainieren können, bietet der der Kreisfeuerwehrverband Traunstein regelmäßig Aufbauseminare im Umgang mit der Motorsäge an. In den vergangenen Wochen haben 60 Einsatzkräfte in sechs Lehrgängen an drei Schulungstagen einen dieser Lehrgänge besucht.
Auf dem Gelände der Feuerwehr Traunstein wurden die Teilnehmer von einem Ausbilderteam des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Traunstein umfangreich eingewiesen und konnten das erlernte Wissen anschließend „gefahrlos“ anwenden.Mit dem Simulator können durch eine leistungsstarke Hydraulik Baumstämme in verschiedene Druck- und Zugrichtungen gebogen werden und die Teilnehmer haben so die Möglichkeit, in realitätsnahen Situationen kontrolliert zu trainieren. Im Vorfeld eines jeden Motorsägen Schnittes wird eine umfangreiche Bewertung der vorliegenden Verhältnisse durchgeführt.„Es ist jedes Mal wieder ein Gänsehautmoment, wenn der Stamm schlagartig in eine Richtung schnalzt und ich bin wirklich froh darüber, dass wir auch in diesem Jahr den Trainingsanhänger von der Kreisbrandinspektion in Rosenheim ausleihen durften“, so Fach-Kreisbrandmeister Florian Ettmayr.
Einen Dank ausdrücklichen Dank des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein richtete der Ausbildungsverantwortliche am Ende der Lehrgangswochen an das Ausbilderteam des AELF Traunstein rund um Josef Mörtl, an den Kreisfeuerwehrverband Rosenheim, die den Simulator kostenlos zur Verfügung gestellt haben und an die Feuerwehrgerätewarte der Stadt Traunstein, die bei den Vor- und Nachbereitungen tatkräftig mitgeholfen haben.
„Bedingt durch das große Gefahrenpotential hat diese Ausbildung im Verband einen hohen Stellenwert. Die durchwegs hohen Teilnehmerzahlen aus den Reihen unserer Feuerwehren sprechen außerdem eine deutliche Sprache und unterstreichen die Notwendigkeit deutlich“, betont Florian Ettmayr und ergänzt, „letztlich wollen ja alle am Ende, dass die Ehrenamtlichen gesund und wohlbehalten von den Einsätzen zurückkehren und es zu keinen Unfällen kommt“.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Netzwerktreffen von über 100 oberbayerischen IHK Ausbildungs-Scouts

Netzwerktreffen von über 100 oberbayerischen IHK Ausbildungs-Scouts

Rosenheim – Seit nunmehr 9 Jahren sind Azubis aus IHK-Ausbildungsbetrieben an Schulen in ganz Oberbayern als IHK Ausbildungs-Scouts aktiv. Nun fand ein Netzwerktreffen statt. Dabei standen Ehrungen auf dem Programm: 

Ausbildungs-Scouts informieren Schüler über ihre Erfahrungen in der Berufsausbildung, über die Berufe, die sie erlernen, ihren Ausbildungsalltag und welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sich ihnen nach dem Ausbildungsabschluss bieten.
Die IHK München hat auf ihrem diesjährigen Netzwerktreffen folgende Auszubildende aus dem Landkreis Rosenheim für ihren Einsatz als IHK Ausbildungs-Scouts geehrt:

  • Samuel Kellner, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bei Huber und Sohn GmbH & Co KG in Eiselfing
  • Johanna Töpp, Industriekauffrau bei ANITA Dr. Helbig GmbH in Brannenburg
  • Melena Schillhuber, Industriekauffrau bei Goerlich Pharma GmbH in Edling
  • Alexander Schäfer, Automobilkaufmann bei Auto Eder GmbH in der Zweigniederlassung Kolbermoor
  • Magdalena Messerer, Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement bei
    Richter und Frenzel Rosenheim GmbH in Kolbermoor
  • Elisabeth Kellerer, Industriekauffrau bei ANITA Dr. Helbig GmbH in
    Brannenburg
  • Anna-Lena Oswald, Industriekauffrau bei Huber und Sohn GmbH & Co. KG in
    Eiselfing
  • Lia Falk, Industriekauffrau bei Huber und Sohn GmbH & Co. KG in Eiselfing
  • Helena Würzinger, Industriekauffrau bei Huber und Sohn GmbH & Co. KG in
    Eiselfing

An der Veranstaltung für die oberbayerischen Scouts in der Alm am See in Karlsfeld nahmen über 100 Azubis teil. Hubert Schöffmann, Bereichsleiter Berufliche Bildung bei der IHK für München und Oberbayern, dankte den jungen Erwachsenen für ihren Einsatz als Botschafterinnen und Botschafter der dualen Berufsausbildung: „Inzwi schen seid Ihr eine feste Größe an nahezu allen oberbayerischen Schulen, wenn es um die Berufsorientierung in den höheren Klassenstufen geht. Als IHK Ausbildungs -Scouts seid Ihr bei Schülerinnen und Schülern äußerst beliebt, denn nichts ist authentischer, als wenn sie sich mit nahezu Gleichaltrigen über wichtige Zukunfts themen austauschen können und Ihr sie mit Eurer Begeisterung für eine duale Berufsausbildung ansteckt. Allein in den vergangenen zwölf Monaten habt Ihr in
Oberbayern rund 600 Klassen mit etwa 13.000 Schülern besucht und ihnen aufgezeigt, warum eine Ausbildung Spaß macht und welche ausgezeichneten Chancen und beruflichen Perspektiven sie bietet.“

Schöffmann zufolge fehle es inzwischen in der Mehrheit der Betriebe an ausreichend Fachkräftenachwuchs. Er betonte daher: „Mit Eurem unermüdlichen Einsatz und der Überzeugungsarbeit, die Ihr für die duale Ausbildung leistet, seid Ihr aus der Berufsorientierung nicht mehr wegzudenken. Mit jedem Schüler, den Ihr  dazu motiviert, sich für eine Ausbildung zu bewerben, leistet Ihr einen wichtigen Beitrag dazu, den Fachkräftemangel in der Wirtschaft ein Stück weit abzumildern.“ Schöffmann dankte nicht nur den Scouts für ihre Teilnahme am Projekt, sondern ein großes Lob ging auch an die Ausbildungsbetriebe, die das Projekt  unterstützen.

Das Projekt gibt es seit Sommer 2015

Die bayernweite Kampagne „IHK AusbildungsScouts“ läuft seit Sommer 2015 und ist ein gemeinsames Projekt der bayerischen IHKs und des Bayerischen Wirtschafts ministeriums. In eintägigen Seminaren und Coachings bei den Schuleinsätzen bereitet die IHK interessierte Azubis auf ihre Rolle als Botschafter für die Berufsausbildung vor. Die Scouts lernen, interessant zu präsentieren, sicher vorzutragen und ihre Zuhörer aktiv einzubinden. Zudem werden Inhalte für die sozialen Medien wie zum Beispiel Posts für den Instagram-Kanal „ihkausbildungsscouts“ erstellt.
Seit dem Kampagnenstart haben in Oberbayern rund 1.600 IHK Ausbildungs-Scouts über 70.000 Schüler in mehr als 3.300 Schulklassen besucht und ihnen von der Automobilkauffrau bis zum Zerspanungsmechaniker über 90 verschiedene Berufe vorgestellt. Aktuell sind über 400 Scouts aus über 200 Unternehmen im
Projekt aktiv. Ansprechpartnerin für interessierte Azubis, Schulen und Ausbildungsbetriebe in Südostoberbayern ist Elisabeth Könninger (elisabeth.koenninger@muenchen.ihk.de). Es werden Scouts für alle IHK Ausbildungsberufe gesucht. Mehr Informationen unter www.ihk ausbildungsscouts.de.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Copyright IHK / Tobias Hase, zeigt: Bildunterschrift obere Reihe (v.l.n.r.): Samuel Kellner, Johanna Töpp, Melena Schillhuber, Alexander Schäfer und Magdalena Messerer
Bildunterschrift untere Reihe (v.l.n.r.): Elisabeth Könninger (IHK München), Elisabeth Kellerer, Anna-Lena Oswald, Lia Falk, Helena Würzinger und Hubert Schöffmann (IHK München))

Professionelle Hauswirtschaft: Den Laden am Laufen halten

Professionelle Hauswirtschaft: Den Laden am Laufen halten

Rosenheim / Landkreis / Bayern – In dieser Woche lenkt der Deutsche Hauswirtschaftsrat in ganz Deutschland den Blick auf die professionelle Hauswirtschaft. Unter dem Motto „Wir streiken nicht – wir halten den Laden am Laufen“ macht er auf Menschen aufmerksam, die 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Verantwortung übernehmen für andere Menschen. Sie organisieren eine vollwertige Verpflegung in Kitas und Schulen, versorgen und betreuen alte Menschen in Senioreneinrichtungen aber auch zu Hause, managen den Gästebereich in Tagungshäusern oder sind für die Reinigung und Wäscheversorgung zuständig. Hier ein Interview dazu: 

In rund 7000 Betrieben in Bayern – wie Seniorenheimen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendherbergen und Kliniken – sowie als selbständige hauswirtschaftliche Unternehmende leisten sie oft unbemerkt durch ihr alltägliches professionelles Handeln einen Beitrag zu einer funktionierenden sowie nachhaltigen Gesellschaft.

Interview mit Ausbilderin und Auszubildender

Bei dieser Gelegenheit hat Theresia Huber, Beraterin für Bildungsfragen am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim mit Kathrin Ebersberger vom Caritasheim St. Josef in Prien und ihrer ersten Auszubildenden Mirijam Rappel gesprochen.

Fragen an die Ausbilderin:

Was hat Sie dazu bewogen auszubilden?

Kathrin Ebersberger: „Als ich vor fast drei Jahren im Betrieb angefangen habe, war für mich schnell klar, dass ich hier im Haus ausbilden will. Nachwuchskräfte, die ich selbst ausgebildet habe, erhöhen den Anteil an Fachpersonal. Somit kann ich den steigenden Anforderungen und Bedürfnissen gerecht werden.“

Wie wichtig ist der Beruf Hauswirtschafter/in für ihren Betrieb

Kathrin Ebersberger: „Der Beruf des Hauswirtschafters/der Hauswirtschafterin ist interessant, vielseitig und anspruchsvoll. Wir versorgen und betreuen hier im Haus täglich bis zu 55 Personen. Mit Kreativität schaffen wir eine angenehme Atmosphäre und beziehen die Bedürfnisse der Bewohner mit ein. Wir sorgen für Sauberkeit und Hygiene und sind gleichzeitig Ansprechpartner für die Bewohnerinnen und Bewohner.“

Was bringt die Ausbildung dem Betrieb?

Kathrin Ebersberger: „Mittlerweile ist der Fachkräftemangel in fast jeder Branche angekommen. Junge Auszubildende sind auf dem neuesten Stand und bringen frischen Wind, neue Ideen und Impulse in unseren Betrieb. Stärken werden herausgearbeitet und in den laufenden Ausbildungsalltag eingebaut. Dadurch hat man eigene, gut ausgebildete Fachkräfte im Betrieb. Auch wenn es manchmal anstrengend sein kann, lohnt es sich auf jeden Fall, junge Menschen auszubilden.“

Fragen an die Auszubildende:

Warum haben Sie sich für den Beruf Hauswirtschafter/in entschieden?

Mirijam Rappel: „Ich habe mich dafür entschieden, weil der Beruf sehr vielseitig und abwechslungsreich ist. Außerdem macht mir die Arbeit mit den Bewohnern sehr viel Freude.“

Wie sieht Ihr Ausbildungsalltag aus?

Mirijam Rappel: „Ich bin in alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten eingebunden: Zubereiten und Austeilen der Mahlzeiten, Kuchen backen, Versorgen der Wäsche, Reinigen der Wohnbereiche und Funktionsräume und Blumenpflege. Besonders gefällt mir die Arbeit in der Cafeteria. Der persönliche Kontakt mit den Bewohnern ist mir sehr wichtig.“

Was haben Sie nach Abschluss Ihrer Ausbildung vor?

Mirijam Rappel: „So ganz steht das noch nicht fest. Vielleicht mache ich danach noch eine Ausbildung zur Landwirtin, da wir zu Hause einen landwirtschaftlichen Betrieb haben oder vielleicht kann ich aber auch hier im Haus als Hauswirtschafterin bleiben.“

Viele Fortbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung bieten sich auch verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten z.B. als Meister/in der Hauswirtschaft, Betriebswirt/in für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, Techniker/in für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, Dorfhelferin oder auch eine Fachlehrerausbildung an. Dies ist eine Möglichkeit, auch ohne Abitur und Studium Führungskraft in einem gleichermaßen vielseitigen als auch für die Gesellschaft unentbehrlichen Beruf zu werden.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, zeigt: Mirijam Rappel mit Ausbilderin Kathrin Ebersberger (v. l.) beim Legen der Wäsche im Caritasheim St. Josef in Prien)

Riesenandrang bei der IHK-Ausbildungsmesse „JobFit“ in Rosenheim

Riesenandrang bei der IHK-Ausbildungsmesse „JobFit“ in Rosenheim

Rosenheim – Riesenandrang bei  der IHK-Ausbildungsmesse“ JobFit“ in der Auerbräu Festhalle in Rosenheim am gestrigen Samstag (4.5.2024). Über 140 heimische Ausbildungsbetriebe – und damit so viele wie nie zuvor – präsentierten den Besuchern ihre Lehrstellen und Ausbildungsberufe. 

IHK-Ausbildungsmesse Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Bei der IHK freute man sich über die sehr gute Resonanz. Fotos: Innpuls.me

Der 15-jährige Jonas weiß noch nicht so genau, welchen Weg er nach der Schule einschlagen will. „Industriemechaniker könnte ich mir ganz gut vorstellen“, meint der junge Schechener. Auf der IHK-Ausbildungsmesse wollte er sich nun ein Bild machen, ob dieser Berufswunsch tatsächlich das Richtige für ihn ist oder ob es noch eine bessere Alternative gibt.  „Da ist diese Messe schon toll. An einem Platz kann man mit so vielen verschiedenen Unternehmen ins Gespräch kommen“, lautete sein Fazit.

IHK-Ausbildungsmesse Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Viele Schüler kamen zusammen mit ihren Eltern. 

Als er am frühen Vormittag in der Auerbräu Festhalle ankam, war dort schon enorm viel los. Stellenweise war ein Durchkommen durch die Gänge nur noch schwer möglich.

IHK-Ausbildungsmesse Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Bereits am frühen Vormittag war viel los bei der Ausbildungsmesse. 

Bis zur Mittagszeit wurden schon über 700 Besucher auf der Ausbildungsmesse gezählt. Bis zum Ende der Veranstaltung am Nachmittag waren es über 1400, die dieses Angebot nutzten, um unkompliziert mit Vertretern der verschiedensten Unternehmen, darunter viele Auszubildende, ins Gespräch zu kommen.

IHK-Ausbildungsmesse Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Beim Gabor-Stand.

Über diese sehr gute Resonanz freute sich neben den teilnehmenden Betrieben auch Dr. Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Überhaupt sieht er die Ausbildungsstellen-Situation in der Region wieder im Aufwind. „In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden über 5,2 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr“, berichtet er. Immer mehr  junge Menschen würden wieder eine Ausbildung als gutes Sprungbrett für eine erfolgreiches Berufsleben erkennen.
Viele der Unternehmen, die sich bei der Messe präsentieren, hatten dann tatsächlich schon für dieses Jahr ihre Auszubildenden gefunden. „Aber man muss natürlich auch für die kommenden Jahre bereits seine Fühler nach dem Nachwuchs ausstrecken und für sich werben“, meinte ein Geschäftsführer eine regionalen Betriebes dazu.

IHK-Ausbildungsmesse Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Beim Stand der Fahrschule Habenstein und Breu. 

Neben den Ständen der Ausbildungsbetriebe gab es für die Besucher auch noch die Möglichkeit, sich am „Frag den Azubi“- Stand bei Auszubildenden über deren Ausbildung und Ausbildungsalltag zu informieren. Außerdem gab es am Eingang den sogenannten digitalen „Job-Navi“, der mittels Fragenkatalog half, den Wunschberuf zu finden und somit gezielt die passenden Unternehmen auf der Jobfit anzusprechen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Innpuls.me)

Rosenheimer Ausbildungsmesse in der Gabor-Halle

Rosenheimer Ausbildungsmesse in der Gabor-Halle

Rosenheim – Die Ausbildungsmesse „Future Fit“ findet am Samstag, 4. Mai, in der Rosenheimer Gaborhalle (Ebersberger Straße 32A) statt – ergänzend zur IHK-Jobfit, die am gleichen Tag stattfindet (wir berichteten).

Veranstalter ist die FutureFit Sportconsulting GmbH In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Rosenheim, dem Arbeitskreis Schulewirtschaft Rosenheim und der Kreishandwerkerschaft. Insgesamt präsentieren sich von 9 bis 16 Uhr rund 60 Unternehmen.
Schüler aus Stadt und Landkreis Rosenheim können sich vor Ort über duale Ausbildungsmöglichkeiten in der Region und über die Unternehmen selbst informieren.

Die Rosenheimer Ausbildungsmesse findet ergänzend am gleichen Tag zur IHK Jobfit! statt. Beide Messen gemeinsam präsentieren mit mehr als 200 Ausstellern einen großartigen Arbeitsmarkt in der Region Rosenheim und bieten dem Berufsnachwuchs ein umfangreiches Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten übergreifend über alle Berufsfelder und Branchen.
„Es freut mich sehr, dass wir dieses Jahr die Ausbildungsmesse in der Gabor-Halle durchführen. Hier bieten wir ergänzend zur IHK Jobfit! den Unternehmen der Region eine optimale Plattform zur Präsentation für den Berufsnachwuchs und den angehenden Auszubilden und Berufsanfängern eine umfangreiche Möglichkeit zum Kennenlernen vielfältiger Berufsfelder und Branchen“, so der Geschäftsführer des Veranstalters FutureFit Sportconsulting GmbH, Daniel Bucheli.
(Quelle: Pressemitteilung Future FIt Sport Consulting / Beitragsbild: Symbolfoto re)