Kunstausstellung „Mensch und Tier – Gleichheit im Sein“ in Bad Aibling

Kunstausstellung „Mensch und Tier – Gleichheit im Sein“ in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Kunstverein Bad Aibling zeigt in seiner Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus (Irlachstraße 5) aktuell eine Ausstellung mit Ölbildern von Hans Sagmeister aus dem Samerberg.

Kunstverein Bad Aibling zeigt Ölbilder von Hans Sagmeister. Fotos: Hendrik Heuser

Symbolik spielt in den Werken von Hans Sagmeister eine große Rolle. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Das historische Gebäude nutzt der Kunstverein seit 2003 für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Die aktuelle  Ausstellung – die erste 2026  trägt den Titel „Mensch und Tier – Gleichheit im Sein“. Sagmeister, ehemaliger Realschullehrer, arbeitet seit 2006 als freischaffender Künstler. Seine Werke waren bereits bei zahlreichen Ausstellungen in Oberbayern und Tirol zu sehen. Die großformatigen Ölbilder zeichnen sich durch eine gegenständliche Bildsprache aus und enthalten häufig symbolische, surrealistische und abstrakte Details.

Kunstverein Bad Aibling zeigt Ölbilder von Hans Sagmeister. Fotos: Hendrik Heuser

Für seine Arbeiten lässt sich der Künstler immer wieder von Musik und Literatur inspirieren. In der aktuellen Ausstellung können Besucher die Gemälde zudem mit den zugehörigen Musiktiteln über Smartphone oder Kopfhörer begleiten. So entsteht ein multisensorisches Galerieerlebnis, das neben dem Sehsinn auch den Hörsinn anspricht.

Die Ausstellung ist noch bis 22. Februar 2026 zu sehen. Öffnungszeiten: samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen zu Künstler und Werken finden Interessierte hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Kunstverein Bad Aibling / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

„Meet me in the Hallway“ – Studentische Ausstellung in der Alten Polizei Wasserburg

„Meet me in the Hallway“ – Studentische Ausstellung in der Alten Polizei Wasserburg

Wasserburg am Inn – Unter dem Titel „Meet me in the Hallway“ präsentieren Studierende der Klasse von Professor Thomas Zitzwitz der Münchener Akademie der Bildenden Künste ihre Arbeiten in den Räumen der ehemaligen Polizeiinspektion Wasserburg am Kaspar-Aiblinger-Platz 5. Die Ausstellung wurde von der Vorsitzenden Katrin Meindl gemeinsam mit Professor Dr. Zitzwitz eröffnet.

Noch bis zum Sonntag, 22. Februar, ist die Ausstellung zu sehen. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Ein ungewöhnliches Detail der Ausstellung: Zu den Exponaten zählt auch eine von außen eingeworfene Fensterscheibe, die Vandalismus als künstlerisches Motiv thematisiert und von einem der Studenten realisiert wurde.

Die Ausstellung nutzt die besondere Architektur des historischen Gebäudes, darunter die originalen Zellen, und bezieht sie in die Präsentation der Arbeiten ein. Verschiedene Räume werden individuell bespielt, während der zentrale Flur als Treffpunkt offen bleibt.

Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 22. Februar 2026, zu sehen. Geöffnet ist donnerstags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website der Akademie der Bildenden Künste München: www.adbk.de
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos: Hendrik Heuser-Münchner Akademie der Bildenden Künste / Beitragsbild, Fotos: Copyright Hendrik Heuser)
„Auf Sicht“ – Neue Ausstellung der Künstlerin Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim

„Auf Sicht“ – Neue Ausstellung der Künstlerin Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim

Rosenheim – Der Kunstverein Rosenheim hat am Freitagabend (23.1.2026) seine neue Ausstellung in der Kunstmühle Rosenheim in der Klepperstraße 19 eröffnet. Die Vernissage war sehr gut besucht. Den Abend eröffnete Bernhard Paul, Vorsitzender des Kunstvereins, anschließend führte Ulrike Götz in die Ausstellung ein.

Kunstausstellung "Auf Sicht" mit Werken von Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

Bei längerer Betrachtung der Werke von Elke Zauner öffnen sich neue Räume und Welten. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Gezeigt werden Werke der Künstlerin Elke Zauner, geboren 1972 in Altötting. Nach einer Ausbildung zur Kirchenmalerin studierte sie Malerei bei Professor Hans Baschang an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo sie 2002 ihr Diplom erhielt. Seitdem wurde sie mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem in Wien und durch ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Heute lebt und arbeitet sie in ihrem Heimatort Tacherting im Chiemgau.

Kunstausstellung "Auf Sicht" mit Werken von Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

Der Titel der Ausstellung „Auf Sicht“ verweist auf Zauners zentrale künstlerische Themen: Licht und Raum. Ihre Arbeiten eröffnen Einblicke in unterschiedlichste Situationen im Innen- und Außenraum. Die Wahrnehmung der Betrachter wird dabei durch den gezielten Einsatz von Farbe beeinflusst – nicht durch klar definierte Vorder- oder Hintergründe. Auf diese Weise entstehen Raumstrukturen und Perspektiven, die sich zunächst vage, bei längerer Betrachtung jedoch differenziert erschließen. Überlagerungen von Farbschichten, Lasuren oder Hell-Dunkel-Kontrasten und der großzügige Pinselstrich der Künstlerin schaffen komplexe Bildarchitekturen. Teilweise erweitert Zauner ihre Leinwandarbeiten direkt auf der Ausstellungswand, wodurch sich eine zusätzliche räumliche Ebene und eine direkte Verbindung zum Ausstellungsraum ergeben.

Kunstausstellung "Auf Sicht" mit Werken von Elke Zauner in der Kunstmühle Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. März 2026 zu sehen. Begleitend findet am Mittwoch, 11. Februar, um 19 Uhr ein Filmabend statt. Gezeigt wird der Film „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski in Kooperation mit dem Kulturklub Rosenheim. Der Eintritt beträgt 8 Euro, für Mitglieder 5 Euro.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

  • Donnerstag bis Samstag: 14 bis 17:30 Uhr
  • Sonntag: 11 bis 17:30 Uhr
  • Nach Vereinbarung unter Tel. 08031 / 12166

Weitere Informationen zur Ausstellung: hier
Weitere Informationen zur Künstlerin: elkezauner.de
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos: Hendrik Heuser und Kunstverein Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `25“ endet bald

Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `25“ endet bald

Prien / Landkreis Rosenheim – Noch bis Sonntag, 25. Januar 2026 ist in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee ´25“ zu sehen. Über 60 Künstler präsentieren unter dem Motto „Kontinuität und die Vielfalt der Gegenwart“ Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulpturen aus der regionalen Kunstszene.

Die Studioausstellung ist in diesem Jahr der Gruppe „Pinkparadise“ gewidmet. Die 2020 gegründete Künstlergruppe mit den Bildhauern Hannes Stellner, Peter Pohl, Christian Hess, Rudi Finsterwalder und Martl Fritzsche zeigt Werke, die Realität humorvoll hinterfragen, neue Perspektiven eröffnen und von menschlichen Formen, Naturstrukturen bis zu raumbezogenen Installationen reichen.

Workshop für Erwachsene am 20. Januar 2026

Am Montag, 20. Januar 2026, 14.30 Uhr, findet der Workshop „Zeichnen mit allen Sinnen“ statt. Unter Anleitung der Künstlerin Siglinde Berndt und der Kuratorin Ingrid Fricke lernen die Teilnehmenden, intuitiv zu zeichnen und dabei alle Sinne einzubeziehen.

  • Teilnahmegebühr: 20 Euro (Material inklusive)
  • Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
  • Anmeldung: Martina Lehmann, mlehmann@tourismus.prien.de, Telefon +49 8051 690517
  • Hinweis: Bequeme Kleidung empfohlen, keine Vorkenntnisse erforderlich
Öffnungszeiten und Eintritt

Die Galerie im Alten Rathaus ist mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Flyer zur Ausstellung ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online erhältlich.
(Quelle: Markt Prien a. Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Siglinde Berndt)

„Outside-Inside“: Streetart zieht in die Städtische Galerie Rosenheim

„Outside-Inside“: Streetart zieht in die Städtische Galerie Rosenheim

Rosenheim – Am Samstag (13.12.2025) wurde in der Städtischen Galerie Rosenheim die Ausstellung „Outside-Inside“ eröffnet. Die Vernissage war sehr gut besucht, darunter auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, und präsentierte zahlreiche Künstler mit ihren Arbeiten.
Von der Straße in den Ausstellungsraum: Werke von Street-Art-Künstlern stehen im Fokus der aktuellen Ausstellung „Outside-Inside“ in der Städtischen Galerie Rosenheim. Fotos: Copyright Hendrik Heuser
Seit 2020 prägt das Streetart-Festival transit art den öffentlichen Raum in Rosenheim mit großformatigen Wand-Kunstwerken. Mit „Outside-Inside“ wird der Dialog zwischen Straße und musealem Raum nun fortgesetzt: Die Arbeiten der  Künstler sind von Malerei auf Leinwand und Papier über Illustrationen bis hin zu Installationen vielfältig und emotional. Sie übertragen die Energie der Murals in die Galerie und entfalten dabei eine andere Wirkung auf die Betrachtenden. „Die Ausstellung erlaubt es, die Kunstwerke aus einer neuen Perspektive zu erleben“, sagt ein Sprecher der Städtischen Galerie. „Was auf der Straße großflächig wirkt, entfaltet in den Galerieräumen eine intensive, fast intime Wirkung.“

Zu sehen sind unter anderem Werke von Ate, Julia Benz, El Bocho, Elias Brader, Stella Brandlhuber, Johannes Brechter, Helen Bur, Lidia Cao, Elisa Capdevila, Ciclope, Luogo Comune, Sabrina Cultrona, Emily Eldridge, Gera1, Hera, Georgia Hill, Stephan Hohenthanner, Innerfields, Jeroo, Kera, Agnes Lindner, Loomit, Case Maclaim, Mobar, Nean, Guido Palmadessa, Alba Fabre Sacristán, Duo Sourati, Julian Strohmeier, Tomislav Topić, Toshsux und Mr. Woodland.

Begleitend zur Ausstellung bietet die Galerie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen, Filmabenden und Führungen. „Outside-Inside“ ist noch bis zum 12. April 2026 zu sehen. Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.galerie.rosenheim.de
.(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Sonderführung im Holztechnischen Museum Rosenheim

Sonderführung im Holztechnischen Museum Rosenheim

Rosenheim – Im Rahmen der Sonderausstellung „Holzverbindungen“ im Holztechnischen Museum Rosenheim wird Samstag, 20. Dezember 2025 wieder eine Führung mit Kurator Silvester Obermayer angeboten, die letzte in diesem Jahr.

Die Ausstellung widmet sich unter anderem den Holzverbindungstechniken in Japan, die mit ihrer Stabilität sogar Erdbeben standhalten können. Die Sonderführung beginnt um 15 Uhr und ist kostenfrei, lediglich der Eintritt fürs Museum ist zu entrichten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist Anmeldung im Museum erforderlich unter Telefon: 080 31 / 16 900 oder per Mail an holztechnischesmuseum@rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)