Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Die Bayerische Regiobahn (‚BRB)  informiert: Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 24. auf 25. Juli 2025 auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Donnerstag, 24., auf Freitag, 25. Juli 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

„Rosenheimer Kreuz“ bleibt in BRB-Hand

„Rosenheimer Kreuz“ bleibt in BRB-Hand

Holzkirchen /  Landkreis Miesbach – Das „Rosenheim Kreuz“ bleibt in BRB-Hand: Die Bayerische Regiobahn hat zum zweiten Mal die Ausschreibung für das Netz Chiemgau-Inntal gewonnen.

„Ein hartes Stück Arbeit liegt mit der Bewerbung für das Rosenheimer Kreuz hinter uns und jetzt haben wir endlich die Gewissheit, dass sich alle Mühen gelohnt und wir gewonnen haben.“ Die Freude war BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann deutlich anzumerken, als er von der BEG die Nachricht bekommen hatte, dass das Netz Chiemgau-Inntal in BRB-Hand bleibt.

Einige Fakten: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr plant, finanziert und kontrolliert, hatte das „Rosenheimer Kreuz“, kurz ROX, im vergangenen April ausgeschrieben und zum zweiten Mal heißt der Gewinner BRB. Das Netz Chiemgau-Inntal, wie es derzeit noch bei der BRB genannt wird, umfasst die Strecken München – Rosenheim – Salzburg (RE 5) / Kufstein (RB 54) und München – Holzkirchen – Rosenheim (RB 58). Betriebsaufnahme war im Dezember 2013. Beginn des neuen Vertrages ist Dezember 2029 und er läuft mindestens bis Dezember 2043. Einige Zahlen aus dem Netz: 17 Millionen Fahrgäste pro Jahr, 260 Kilometer Streckennetz, jährlich rund 4,9 Millionen Zugkilometer und damit das größte der fünf BRB-Netze.

Arnulf Schuchmann: „Wir können in diesem Netz mit unseren elektrischen Triebfahrzeugen klimafreundlich unterwegs sein und haben trotz vieler Widrigkeiten in den vergangenen Jahren, etwa durch kurzfristig anberaumte Baumaßnahmen in großer Zahl, erstens ein gutes Angebot abgegeben und mit Sicherheit auch durch unsere Leistung in der Vergangenheit gepunktet. Dafür danke ich allen Mitarbeitenden und der Transdev-Gruppe, zu der wir gehören, die sich alle eingebracht und mit großem Engagement zu diesem Erfolg beigetragen haben, ganz herzlich. Ohne unsere über 850 Kolleginnen und Kollegen im gesamten Unternehmen würden wir jetzt nicht diesen Erfolg feiern können. Wir alle können aufatmen, die Zukunft der BRB ist gesichert und wir werden alles dafür tun, weiterhin mit hohem Engagement, guter Qualität und neuen Ideen den Bahnverkehr von Morgen mitzugestalten.“

2027 soll die Generalsanierung der Strecken beginnen

Auf eine Unwägbarkeit weist der BRB-Geschäftsführer allerdings trotz Feierlaune hin: 2027 soll die Generalsanierung der Strecken beginnen. Also noch im laufenden Verkehrsvertrag, und 2028 soll es nach den derzeitigen Planungen der DB InfraGO AG weitergehen. „Da wartet auf uns und auf die Fahrgäste eine harte Zeit mit vielen Entbehrungen, um es vorsichtig zu formulieren“, sagt Arnulf Schuchmann. Doch eines betont er trotz aller Unsicherheiten für die Zukunft: „Wir bleiben weiterhin als starker Partner in der Region verankert, bieten Arbeitsplätze in einer absolut krisensicheren Branche und unsere vielen langjährigen Mitarbeitenden beweisen unseren Teamgeist und unseren Zusammenhalt.“
(Quelle: BRB / Beitragsbild: Copyright BRB)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 5. auf 6. und vom 13. bis 16. Juli auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg Fahrplanabweichungen, Teilausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik sowie Brückenarbeiten durch, die von Samstag, 5., auf Sonntag, 6., und von Sonntag, 13., bis Mittwoch, 16. Juli, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es frühmorgens und nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen zwischen Traunstein und Salzburg sowie zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Übersee und Traunstein. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 10. bis 13. Juni auf den Strecken München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein und München – Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Dienstag, 10., bis Freitag, 13. Juni, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.
Auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim kommt es von Dienstag, 10., bis Freitag, 13. Juni 2025, ganztags zu Fahrplanänderungen und dem Ausfall fast aller Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Holzkirchen.
Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein fährt am Mittwoch,11. Juni, der letzte BRB-Zug von Rosenheim nach Kufstein nachts eine Viertelstunde später ab.
Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts von Dienstag, 10., auf Mittwoch, 11. Juni, zu Fahrplanabweichungen und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Bruckmühl. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neuer Glanz für BRB-Fahrzeuge im Netz Chiemgau-Inntal

Neuer Glanz für BRB-Fahrzeuge im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen /  Chiemgau – Die BRB-Züge im Netz Chiemgau-Inntal werden heuer 12 Jahre alt. Zeit für neuen Glanz: der Test zur Lackaufbereitung verlief erfolgreich. 

Ende 2013 gingen die BRG-Züge im Netz Chiemgau-Inntal in Betrieb. 17 Millionen Fahrgäste und 4,8 Millionen Kilometer Zugleistung pro Jahr verteilt auf 35 Züge – das sieht man den Fahrzeugen inzwischen an. Da unterscheiden sie sich nicht von gebrauchten Autos. Der Lack ist inzwischen stumpf, vom ehemaligen Glanz ist nicht viel übrig geblieben.

„Besonders Graffiti-Schmierereien setzen unseren Fahrzeugen zu“, ärgert sich BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann. „Heutzutage behandeln illegal arbeitende Sprayer die Oberflächen sogar mit Säure, damit die Graffitis besser halten. Das macht eine rückstandsfreie Entfernung schwer und greift den Lack extrem an.“ Bei einem der Fahrzeuge wurde der Lack inzwischen zum Test von einer darauf spezialisierten Firma aufbereitet. Mit dem Ergebnis ist der BRB-Geschäftsführer hochzufrieden: „Der Lack glänzt wieder und obendrein ist der Kostenunterschied zu einer Neulackierung enorm. Wir starten Anfang 2026, sofern wir den Anschlussvertrag für das Rosenheimer Kreuz gewinnen. Dann nehmen wir alle Fahrzeuge nacheinander aus dem Fahrgastbetrieb und zum Ende des kommenden Jahres werden die ersten aufgearbeiteten Fahrzeuge wieder im Netz Chiemgau-Inntal unterwegs sein.“ Unabhängig davon werden demnächst die Intervalle für die Außenwäsche der Fahrzeuge verkürzt.
(Quelle: BRB / Beitragsbild: Copyright BRB)

Regeln und gute Vorbereitung für entspanntes Bahnfahren mit Hund

Regeln und gute Vorbereitung für entspanntes Bahnfahren mit Hund

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Viele Menschen fahren gerne mit der Bahn. Soll ein Hund dabei mitreisen, entstehen plötzlich Fragen: Darf der Hund überall mitfahren? Braucht er ein Ticket? Was muss man beachten? Wenn Hund und Halter vorbereitet sind, wird aus dem Abenteuer Zugfahrt schnell eine entspannte Reise.

„Die Deutsche Bahn befördert pro Jahr etwa 100.000 Hunde“, bestätigt eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage. Ob es für das Tier ein Ticket braucht, hängt allerdings von der Größe des Hundes und gegebenenfalls vom jeweiligen Verkehrsverbund ab. Die Deutsche Bahn hat auf ihrer Website einige Regelungen zur Zugfahrt mit Hund zusammengestellt: www.bahn.de/angebot/zusatzticket/hund

Regularien bei der Deutschen Bahn

Ein Ticket ist Bahnangaben zufolge generell nur für größere Hunde notwendig. Kleine Hunde, die in einem geeigneten und verschließbaren Transportbehältnis mitgenommen werden, benötigen keine Fahrkarte. Für größere Hunde, die ohne Transportbox mitfahren sollen, werden dagegen Kosten in Höhe der Hälfte des Fahrpreises eines Erwachsenen fällig. Bei der Buchung kann dafür einfach online oder am Automaten die Kategorie „Hund“ für das zusätzliche Ticket ausgewählt werden. Auch Besitzer eines Deutschlandtickets müssen für ihren Hund in der Regel ein Extraticket erwerben. Abomodelle, beispielsweise ein spezielles Deutschlandticket für Hunde, gibt es nicht – auch ein reguläres Deutschlandticket kann nicht für den Hund abgeschlossen werden. In den jeweiligen Verkehrsverbünden können allerdings abweichende Vorgaben gelten: So ist etwa im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr die Mitnahme von allen Hunden unentgeltlich. Halter sollten sich also vor Fahrten im Nahverkehr informieren, ob der jeweilige Anbieter ein Hundeticket verlangt oder nicht.

Pfoten vom Sitz 

Für Hunde heißt es bei der Deutschen Bahn außerdem: Pfoten vom Sitz. Hier dürfen sie nicht Platz nehmen, sondern müssen immer vor, unter oder neben dem Sitzplatz des Fahrgastes sitzen oder liegen. Eine Sitzplatzreservierung für Vierbeiner gibt es daher nicht. Aus Hygienegründen sind Haustiere zudem nicht im Bordrestaurant erlaubt.
„Hunde, die nicht in einer Transportbox reisen, müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen“, so die Bahnsprecherin. Grundsätzlich sind Leine und Maulkorb hier also immer vorgeschrieben und können vom Zugpersonal verlangt werden.

Ausnahme für Blindenführ- und Assistenzhunde

Besondere Regelungen gelten für anerkannte Blindenführ- und Assistenzhunde. Diese müssen keinen Maulkorb tragen und fahren immer kostenfrei. Dafür ist ein entsprechender Schwerbehindertenausweis oder alternativ etwa ein Ausweis mit der Bezeichnung Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft mitzuführen und auf Nachfrage vorzuzeigen. Voraussetzung für die kostenfreie Mitnahme eines Blindenführ- oder Assistenzhundes ist zudem dessen sichtbare Kennzeichnung mit einem entsprechenden Abzeichen, etwa auf Kenndecke, Hundegeschirr oder Halsband.

Den Hund auf die Zugfahrt vorbereiten

Zusätzlich zur Information zu Tickets und Co. sollten Hundehalter sich und ihren Begleiter aber auch auf die Fahrt selbst vorbereiten. Anton Fichtlmeier, Hundetrainer und Ratgeberautor, empfiehlt dazu: „Vor der Fahrt ist es immer sinnvoll, den Hund ordentlich auszupowern. Dann kann er sich zum einen erleichtern, wird zum anderen aber auch einen Teil der Zugfahrt in Ruhe schlafen können. Drei Stunden sind meist unproblematisch, vor allem wenn der Hund ruhig liegen kann. Bei längeren Strecken sollte man dann noch weitere Pausen einplanen – idealerweise, wenn man ohnehin umsteigen muss. 20 bis 30 Minuten reichen meist schon, um kurz im Bahnhofsumfeld eine Runde zu drehen und dann wieder rechtzeitig am Gleis zu sein. Wie oft ein Hund Pausen braucht, unterscheidet sich aber ganz individuell.“
Wichtig ist außerdem, dass man den Hund schon im Vorfeld daran gewöhnt, mit angelegtem Maulkorb, Halsband und Leine auf einer kleinen Decke zu liegen. „Das üben Halter am besten zu Hause: Nach einer ausgiebigen Gassirunde setzen sie sich auf einen Stuhl, motivieren ihren jetzt müden Hund, der immer noch angeleint ist und seinen Maulkorb trägt, sich anfangs nur für wenige Minuten auf seiner Decke abzulegen. Daran gewöhnt er sich recht schnell. Und das gibt ihm dann auch später im Zug das Signal: Das ist mein Platz. Ich soll mich ruhig verhalten und kann ausruhen“, so der Hundetrainer.

Sitzplatzwahl und andere Fahrgäste

Man kann auch bei der Wahl des Sitzplatzes ein paar Dinge berücksichtigen. Am Wagenende oder an Sitzplätzen mit Tischen gibt es meist mehr Beinfreiheit und Platz für den Hund. In Ruhebereichen sind Hunde dagegen zwar erlaubt, aber auch durch einen stillen Hund können sich andere Fahrgäste dort schneller gestört fühlen. Zudem kann es vorkommen, dass Mitfahrende, auch Kinder, den Hund gerne streicheln möchten. „In solchen Fällen sollten Halter immer aufmerksam sein und sowohl ihren Hund als auch die Situation einschätzen“, so Fichtlmeier. „Ist mein Hund ruhig und entspannt und ich weiß, dass ihm die Zugfahrt nichts ausmacht, ist es auch kein Problem ihn unter Aufsicht streicheln zu lassen. Aber nicht jeder Hund mag das Bahnfahren und dann kann der Kontakt zu Fremden schnell Stress auslösen. Das sollte man klar kommunizieren und dem Vierbeiner lieber seine Ruhe gönnen.“ Je öfter ein Hund im Zug mitfährt und diese ungewohnte Situation kennenlernt, desto ruhiger wird er dabei auch.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)