Klosterkirche, Rosenheim, 1903

Klosterkirche, Rosenheim, 1903

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1903. Auf der historischen Foto sehen wir die Klosterkirche in Rosenheim.

Im Jahr 1854 wurde mit dem Bau des Kapuziner-Klosters in Rosenhiem begonnen. Im Jahr 1888 wurde die Sebastianikapelle zur Kapuzinerkirche erweitert. 1997 wurde die Kirche grundsaniert. Im Januar 2017 wurde der Konvent geschlossen.
Die Parkanlage vor der Kirche ist auch längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Klimaerwärmung stellt Almbauern vor neuen Herausforderungen

Klimaerwärmung stellt Almbauern vor neuen Herausforderungen

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Der fortschreitende Klimaerwärmung stellt auch die Rosenheimer Almbewirtschafter vor neue Herausforderungen. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF) setzt auf Spezialberatung für Almbauern.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Neben dem früheren Ende des Winters wirkt sich die steigende Durchschnittstemperatur deutlich auf die Vegetation aus. Die Jahresdurchschnittstemperatur ist seit 1940 um etwa 0,8 °C gestiegen. In den Bergen liegt der Effekt sogar bei ca. 1,6 °C. Dies ist darin begründet, dass die vielen Felsbereiche ähnlich wie in den Städten die Wärme über den Tag speichern und während der Nacht wieder abgeben. Betrachtet man die Niederschlagsmengen und vernachlässigt man jährlich wechselnde Wetterextreme wie z.B. Starkregenereignisse und Sommertrockenheit, fällt nahezu gleich viel Niederschlag wie im Jahr 1940.
Wasser und Wärme sind die Voraussetzung für Pflanzenwachstum. Dies führt dazu, dass bei gleichbleibend guter Wasserversorgung in Verbindung mit steigenden Durchschnittstemperaturen mehr wächst als früher. Die Folge ist, dass die traditionellen Auftriebstermine nicht mehr stimmen und mehr Weidevieh als früher benötigt wird, damit die Almflächen offengehalten werden können.

Wasser für die Viehtränken kann knapp werden

Aber nicht nur das erschwert die Almbewirtschaftung. Immer wieder vorkommenden Wetterextreme wie z.B. Sommertrockenheit führen dazu, dass das Wasser für die Viehtränken knapp wird. Versiegen die Quellen muss sehr aufwendig Wasser vom Tal auf die Almfläche transportiert werden. Wo das nicht möglich ist, muss das Vieh zurück ins Tal getrieben und eingestallt werden.

Almweiden sind „Hotspot der Biodiversität“

Die Almweiden sind ein „Hotspot der Biodiversität“. Durch ihren Strukturreichtum können auf sehr begrenzten Raum enorm viele verschiedene Lebensräume geschaffen werden. Almweiden sind Flächen, die von Menschenhand geschaffen wurden. Es ist eine Kulturlandschaft, die einen der höchsten Beiträge für die Artenvielfalt liefert.
Werden keinen Anpassungen vorgenommen wachsen diese wertvollen Almflächen zwangsläufig zu. Damit verbunden ist der Verlust von vielen Pflanzen- und Insektenarten, aber auch der Verlust von Lebensräumen wie z.B. für das Birkwild oder anderen Säugetieren und Vögeln.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim (AELF) setzt unter diesem Hintergrund auf Spezialberatung für Almbauern. Der Almfachberater Christian Tegethoff steht allen Rosenheimer Almbäuerinnen und Almbauern bei jeglichen Fragen zur Almwirtschaft zur Verfügung. Anpassung des Weide- und Wassermanagements an die Klimaveränderungen ist sein Spezialgebiet. Tegethoff steht dabei in engem Austausch mit der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), die sich mit Siegfried Steinberger schon lange mit diesen Veränderungen beschäftigen.

Almbeweidung ist auch gelebter Naturschutz

Zu einem standortangepassten Weidemanagement gehört neben dem rechtzeitigen Auftrieb der Tiere auch die Anpassung der Tierzahl auf das größere Futterangebot und die Unterteilung der Almweidefläche in einzelne Koppeln, um gleichmäßig die Almflächen abweiden zu können. Gleichzeitig werden dadurch auch Weideruhezeiten geschaffen, in denen die Tiere in einzelnen Koppeln nicht fressen. Dies führt dazu, dass die blühenden Arten auch ihre Blütenbracht über das ganze Jahr zeigen und entwickeln können. Almbeweidung ist auch gelebter Naturschutz.
(Quelle: Aelf-ro-bayern / Beitragsbild: Aelf-ro-bayern, zeigt: Almfachberater Christian Tegethoff (rechts) erläutert interessierten Zuhörern auf der Mühlbergalm am Sudelfeld in Oberaudorf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Almwirtschaft. Unter den Zuhörern ist auch LfL-Präsident Stephan Sedlmayer (Mitte))

Rosenheim sicherste Region in Bayern

Rosenheim sicherste Region in Bayern

Söllhuben  / Landkreis Rosenheim – Über 120 Gäste aus Polizei Feuerwehren und Rettungsdiensten folgten der Einladung der CSU-Kreisverbände Rosenheim Stadt und Rosenheim Land zum Gasthaus Hirzinger nach Söllhuben (Landkreis Rosenheim). „Stadt und Landkreis Rosenheim gehören zur sichersten Region in Bayern“, so das Fazit des Hauptredners, des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann.

„Die Polizei ist das Rückgrat unserer Sicherheit. Die Feuerwehrleute sind unsere Helden in Flammen. Die Rettungskräfte sind diejenigen, die Leben retten und Hoffnung spenden. Für Ihren unermüdlichen Einsatz danke ich Ihnen von ganzen Herzen“, mit diesen Worten begrüßte Rosenheims Zweiter  Bürgermeister und Landtagskandidat für Rosenheim-Ost, Daniel Artmann, zusammen mit Landrat Otto Lederer die Vertreter von Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten wie unter anderem BRK, Bergwacht, Wasserwacht und DLRG. „Als Politiker haben wir die Verantwortung, Ihre Arbeit bestmöglich zu
unterstützen“, so Daniel Artmann.

Stadt und Landkreis Rosenheim gehören zur sichersten Region Bayerns

Auch Innenminister Joachim Herrmann zollte den Einsatzkräften für Ihre unermüdliche Arbeit und die gute Zusammenarbeit in und zwischen den Organisationen großen Respekt. „Innere und äußere Sicherheit sind enorm wichtig: Sicherheit ist die Kernaufgabe des Freistaats. Bayern trägt eine besondere Verantwortung für die Sicherheit seiner Bürger“, stellte Joachim Herrmann in seiner Rede fest. „Bayern ist seit Jahren das Bundesland mit der niedrigsten Kriminalitätsrate“, so der CSU-Innenminister, „das ist nicht selbstverständlich, das fällt nicht vom Himmel. Das haben wir Euch allen,
die Ihr im Einsatz seid und der Justiz zu verdanken.“
Joachim Herrmann ergänzte, dass die Kriminalitätsrate in der Polizeidirektion Oberbayern-Süd sogar noch niedriger sei. Damit gehören Stadt und Landkreis Rosenheim zur sichersten Region Bayerns. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre dies nicht möglich: Hierzu erläuterte Joachim Herrmann –beispielhaft für alle Rettungsdienstformen – dass es in Bayern in acht Großstädten Berufsfeuerwehren gebe und dass im Rest des Freistaates über 300.000 Frauen und Männer ehrenamtlichen Feuerwehrdienst leisteten.
„Diesen Dienst der Feuerwehren, aber auch der Wasser- und Bergwachten, des Roten Kreuzes, des THW und weiterer Dienste und Gruppierungen müssen wir ständig bei Ausbildung und Ausstattung auf der Höhe der Zeit halten und auch über unsere Landesgrenzen solidarisch mit Not geratenen Nachbarn zur Verfügung halten.“

„Ehrenamt ist von zentraler Bedeutung“

„Man sieht deutlich: Ohne das Ehrenamt, ohne die Tatkraft und die Ausdauer bei Übungen, Lehrgängen und vor allem Einsätzen wäre Bayern hier heute nicht so gut aufgestellt. Das Ehrenamt ist auch hier von zentraler Bedeutung“, stellte der CSU-Bezirksrat und Landtagskandidat für Rosenheim-West, Sebastian Friesinger fest, der die anschließende Diskussionsrunde leitete. Bürokratische Hürden, Wahnsinns-Situationen für Rettungskräfte bei Blockabfertigungen, der Mangel an Fachkräften für Rettungs- und Notfälle, die vielen und oft überflüssigen Fehlalarmierungen bei der Notarzt-Nummer 112 waren ernste Themen, denen sich der bayerische Innenminister stellte.
Auch die durch Corona bedingten Wartelisten bei den Feuerwehrschulen sowie Wünsche, dass Feuerwehrhausbauten im Außenbereich privilegiert behandelt werden sollen, wurden vorgetragen.

Dazu der Innenminister: „Bei Schulungen und Lehrgängen erhöhen wir gerade die Kapazitäten unter anderem mit Baumaßnahmen in Geretsried und Würzburg, die Ausbildungsplätze wurden zuletzt von 250 auf 700 erhöht. Wir tun, was wir können“. Abschließend bedankte sich der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner zusammen mit Sebastian Friesinger und Daniel Artmann bei allen Beteiligten und insbesondere beim Bayerischen Innenminister. Klaus Stöttner bedankte sich zudem bei den vielen Blaulicht-Organisatoren für das gute Miteinander in seinen 20 Landtagsjahren und beim Innenminister Hermann, der stets ein offenes Ohr für die Belange von Rettungsdiensten und Feuerwehren habe.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Freistaat testet vernetztes Fahren in München

Freistaat testet vernetztes Fahren in München

München – Auf einem Teil des Tempus-Testfeldes im nördlichen Landkreis München erprobt der Freistaat Bayern gemeinsam mit verschiedenen Partnern die Zukunft: Dort wurde unter anderem die Verkehrsinfrastruktur so ausgerüstet, dass Ampeln mit Fahrzeugen kommunizieren können. Christian Bernreiter machte sich davon am heutigen Montag vor Ort ein Bild (unser Beitragsbild).

Autofahrer können dadurch ihre Fahrweise so anpassen, dass sie an möglichst wenig Ampeln anhalten müssen. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter machte sich am heutigen Montag in Oberschleißheim ein Bild von dieser Technologie: „Das automatisierte und vernetzte Fahren hat ein riesiges Potenzial“, machte der Minister nach einer Probefahrt deutlich. „Dank der modernen Technologien fließt der Verkehr viel flüssiger und sicherer. Wir können damit Staus verhindern und den Schadstoffausstoß verringern. Das spart Zeit, Geld und Nerven und ist gut für den Klimaschutz. Auf unserem Teil des Testfeldes TEMPUS fördern und erproben wir diese innovative Form der Mobilität und gestalten damit die Mobilität der Zukunft.“

22 Ampelkreuzungen wurden insgesamt ausgerüstet

Insgesamt wurden 22 Ampelkreuzungen an den Bundestraßen B 13 und B 471 in Unterschleißheim, Oberschleißheim, Garching-Hochbrück und Lohhof mit Modulen zur Datenübertragung ausgerüstet. Diese geben Informationen zur Ampelschaltung an Fahrzeuge bzw. mobile Endgeräte weiter. Der Auto- oder auch Fahrradfahrer kann dadurch seine Geschwindigkeit so anpassen, dass er die Ampel innerhalb der Grünphase erreicht. Brems- und Beschleunigungsvorgänge können vermieden werden. Im Projekt TEMPUS testet der Freistaat Bayern mit BMW, Yunex Traffic und der Technischen Universität München unterschiedliche Übertragungsmöglichkeiten. Sie kann entweder per Mobilfunk über Hintergrundsysteme an die Automobilindustrie oder über Nahfeld-Kommunikation erfolgen.
Große Bedeutung hat die Technologie auch für Rettungskräfte. Deren Einsatzfahrzeuge können dank der Kommunikation mit Ampeln sofortige Grünzeiten anfordern und kommen so schneller und sicherer voran. „Diese Technologie kann Leben retten“, so Bernreiter. „Im Notfall können Polizei, Feuerwehr oder Rettungswagen den Verkehr anhalten und Kreuzungen sicher überqueren. Nicht nur deshalb werden wir die Erkenntnisse, die wir auf dem Testfeld gewinnen, nutzen, um eine Strategie für einen bayernweiten Einsatz der Technologie zu entwickeln.“

Automatisierter Straßenverkehr

TEMPUS steht für „Testfeld München – Pilotversuch Urbaner automatisierter Straßenverkehr“. Es ist das größte Testfeld in Bayern. Das Pilotprojekt befindet sich im Norden Münchens vom Stadtgebiet bis nach Unterschleißheim. Unter der Konsortialführung des Mobilitätsreferats der Landeshauptstadt München sind 13 Partner aus Industrie, Forschung und Verwaltung am Projekt beteiligt. Gefördert wird der Aufbau und Betrieb des Testfelds durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: StMB, zeigt: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter auf dem Tempus-Testfeld)

Hier noch ein Video zum Thema auf YouTube: 

 

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Weitere Informationen
O`zapft is bei de D`Broatenstoana Fischbachau

O`zapft is bei de D`Broatenstoana Fischbachau

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Die Broatnstoana Fischbachau feiern heuer ihr 140-jähriges Jubiläum. Auftakt der Feierlichkeiten im Festzelt auf der Wiese an der Badstraße war am gestrigen Donnerstagabend der Bieranstich und Spanferkelessen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Blaskapelle ProMill.

Spanferkelessen beim D`Broatenstoana Fischbach. Foto: Hendrik Heuser

Für jeden Trachtler-Festtisch gab es ein halbes Spanferkel mit Kartoffelknödeln und Soße. Fotos: Hendrik Heuser

Mit dabei beim Anstich war Marisa Steegmüller vom Flötzinger Bräu. Festwirt Anian Kurz aus Weyarn, den Rosenheimern bestens bekannt vom Panger Volksfest, servierte für jeden Trachtler-Festtisch ein halbes Spanferkel.

Hier wird ausgeschenkt. Foto. Hendrik Heuser

Achtung! Fahrzeug schenkt aus. 

Auf dem Weg zum Trachtlerfest. Foto: Hendrik Heuser

Auf dem Weg zum Trachtlerfest.

Am heutigen Freitag, 16. Juni, findet ab 19 Uhr das Preisplatteln statt und am morgigen Samstag, 17. Juni gibt es den Heimatabend mit Auftritten von Musikanten, Sängern, Plattlern und Goaßlschnalzern – nicht nur von den Broatnstoanan selbst, sondern auch von anderen Orts- und Patenvereinen.
Seinen Höhepunkt erreicht das Trachtlerfest dann am Festsonntag, 18. Juni. Die Feldmesse startet um 19 Uhr im Kurpark. Danach gibt es einen Festzug zum Festzelt und dort steht dann gemütliches Beisammensein auf dem Programm.
Ausklang der Feierlichkeiten ist das Kesselfleischessen am kommenden Montag, 19. Juni.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos, Info: Hendrik Heuser)

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 29. Juni, von 19 Uhr bis 21.30 Uhr sind die beliebten 4 Hinterberger Musikanten aus dem Inntal wieder mal zu Gast im Brunnenhof des Bad Aiblinger Kurhauses (Wilhelm-Leibl-Platz 1,  83043 Bad Aibling). Eintritt frei, Spenden erbeten.

Volks- und Blasmusik in angenehmer Lautstärke: Hans Obermeyer und seine Musikerkollegen leben nicht nur musikalisch Tradition, sondern repräsentieren bei ihren unzähligen Auftritten im In- und Ausland die bayerische Lebensart.

Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Copyright Die 4 Hinterberger Musikanten)