„Schall & Brauch“ geht in die nächste Runde

„Schall & Brauch“ geht in die nächste Runde

Rosenheim – Schall & Brauch – der Name ist Programm bei dieser dreitägigen Veranstaltung, die vom  kommenden Donnerstag, Vatertag, 18.Mai bis einschließlich 20. Mai im Rosenheimer Salingarten sowie der dort angrenzenden und für den Verkehr gesperrten Münchener Straße stattfinden wird. Veranstalter ist der Wirtschaftliche Verband Rosenheim.

2022 fand die Veranstaltung zum ersten Mal statt. Heuer erwartet die Besucher sogar ein noch breiteres Programm. Dabei sollen Jung und Alt gleichermaßen angesprochen werden. Auf der Bühne im Salingarten gibt es täglich verschiedene Bands, Kapellen, Trachtler und Aufführungen. Gespielt wird sowohl traditionell bairische wie auch modern interpretierte Mundart und andere Musikstile. Los geht es bereits ab 10:30 Uhr.

Auch gastronomisch wird es eine Auswahl an Imbiss-Schmankerln geben. Von der klassischen Bratwurst und coolen Burgern über Fischspezialitäten und vegetarischen Alternativen bis zu gebrannte Mandeln, Schokofrüchte, Bubble Waffeln und Kaffee – eben für jeden Geschmack das richtige! Egal ob Weinschmecker oder Bierliebhaber, Cocktail- oder Kracherlfreund, es kommt jeder Besucher auf seine Kosten. Das gilt insbesondere auch für Familien mit Kindern.

Umfangreiches Kinderprogramm

Ein umfangreiches Kinderprogramm mit Kasperltheater, Hüpfburg, Kinderschminken und Nostalgiekarussell macht Schall & Brauch zum optimalen Ausflugsziel. Wenn es abends anfängt zu dämmern und die Besucher gemütlich verweilen, gibt es auch Gelegenheit für aktive Geselligkeit und Lebensfreude. „Ein kleiner Ausblick auf die Bands und Kapellen verrät die Vielfältigkeit und Bandbreite des musikalischen Programms. Unter anderem spielen auf: Helga Brenninger Trio, Jan Wannemacher, die Stadtkapelle Rosenheim, auch mit Big Band und Jugendgruppe, Luegstoa C, Rosalie und Wanda, Juzztfriends, Hund und Hoibe sowie die Stadtkapelle und der Spielmannszug Rosenheim.
Öffnungszeit: Donnerstag 18.05. bis Samstag 20.05. von 10.30 Uhr bis 22 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Ab sofort PreCheckIn für Priener Gäste

Ab sofort PreCheckIn für Priener Gäste

Prien / Landkreis Rosenheim – Das Tourismusbüro Prien bietet seinen Vermieter und Gästen eine weitere technische Lösung, die allen Zeit spart. Der Check-in in der Ferienunterkunft ist für Urlauber und Gastgeber mit einem gewissen Aufwand verbunden. Dieser Prozess wird ab sofort vereinfacht – seit Anfang Mai 2023 besteht mit der Freischaltung des AVS-PreCheckIns die Möglichkeit, dass der Gast die für den Meldeschein relevanten Daten bereits von zu Hause in das elektronische Meldescheinsystem übermittelt. Somit entfällt die Gastdatenerfassung beim Check-in am Anreisetag.

Der Beherbergungsbetrieb muss lediglich einen Online-Link im AVS-Meldescheinsystem generieren und mit der Reservierungsbestätigung oder in der Zeit vor Anreise versenden. Nach der Dateneingabe durch den Gast wird automatisch ein Meldeschein angelegt. Die weitere Bearbeitung und der Ausdruck des Meldescheins mit den Gästekarten sind von da an jederzeit möglich. „Die neue Funktion ist im online Meldescheinsystem für alle Priener Vermieter:innen hinterlegt“, so der Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel. „Bei Fragen stehen mein Team und ich unseren Gastgeber:innen jederzeit gerne zur Verfügung.“
Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 / 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeigt Vermieter Robert Rosin vom Gästehaus Rosin hat den AVS-PreCheckIn bereits in der Testphase von dem Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel vorgestellt bekommen und wird diese Funktion zukünftig zum Einsatz bringen.)

Ratzinger Höhe wird Modellregion

Ratzinger Höhe wird Modellregion

Ratzinger Höhe / Landkreis Rosenheim  – Ob in der Freizeit oder im Urlaub – um sich zu erholen, drängen immer mehr Menschen in die Natur, beispielsweise auf die Ratzinger Höhe im idyllischen Alpenvorland im Landkreis Rosenheim. Wegen des herrlichen Panoramablicks in 694 Metern Höhe auf die Chiemgauer Alpenkette von Salzburg bis Tegernsee, ist die Ratzinger Höhe ein Publikumsmagnet. Das bringt jedoch Flora und Fauna in Bedrängnis; die traditionelle Landwirtschaft vor Ort ebenso. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Ratzinger Höhe gemeinsam mit Vertretern angrenzender Kommunen, mit Landwirten, mit Waldbesitzern und Jägern besucht und zur Modellregion der Initiative „Respektiere Deine Grenzen“ erklärt.

„Wenn wir Menschen einerseits Kraft in der Natur tanken, müssen wir andererseits auch dafür sorgen, dass die Natur sich regenerieren kann und ihren Bewohnern – egal ob Pflanze, Tier oder Mensch – sichere Rückzugsorte bietet“, so die Staatsministerin anlässlich des Besuches auf der Ratzinger Höhe.
Im Rahmen der Kampagne „Respektiere Deine Grenzen“ erinnern Hinweisschilder mit Verhaltenstipps Erholungssuchende wie Mountainbiker und Wanderer daran, sich rücksichtsvoll in der Natur zu bewegen, denn Wild-, Weide- und Almtiere sind störungsempfindlich. Vor mehr als 20 Jahren startete die Initiative im österreichischen Vorarlberg; neben dem Salzburger Land und Kärnten unterstützt auch die Schweiz das Projekt. Bayern zählt – als erstes deutsches Bundesland – ebenfalls zu den Bündnispartnern.

„Grenzübergreifender Ansatz der Initiative ist wichtig“

Im vergangenen Juli hat Staatsministerin Kaniber auf der Höllenbachalm im Landkreis Berchtesgadener Land den Startschuss für die Kampagne im Freistaat gegeben. „Der grenzübergreifende Ansatz der Initiative ist wichtig, um möglichst viele Menschen zu erreichen“, so die Landwirtschaftsministerin. „Auch die Zusammenarbeit mit Verbänden und Vereinen vor Ort und der Dialog mit den Naturnutzern – wie hier in der Modellregion Ratzinger Höhe – rückt unser gemeinsames Ziel noch stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung. Wir alle können dazu beitragen, die wunderbare unverwechselbare Landschaft Bayerns zu bewahren.“

Die grenzübergreifende Initiative zielt darauf ab, durch Informationen die Freizeitaktivitäten Erholungssuchender in Einklang mit der Natur und der Arbeit von Bäuerinnen und Bauern sowie der Forstwirtschaft zu bringen. „In der Regel entstehen die Konflikte aus Versehen und durch Unwissenheit“, so die Ministerin. „Wir wollen aufklären und so zu einem besseren Verständnis für die Lebensräume von Tieren und Pflanzen beitragen, aber auch für die Arbeit von Landwirten. Auf lange Sicht haben alle einen Nutzen davon.“
Mehr Informationen zum Thema finden sich auf der Webseite www.respektieredeinegrenzen.bayern.
(Quelle: Pressemitteilung StMELF / Beitragsbild: Sefanie Büchl-StMELF, zeigt von links:  Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mit Dr. Wolfgang Bachleiter (Initiator der Modellregion) und Christoph Burgstaller (Projektleiter „Respektiere deine Grenzen“ in Salzburg). 

Volksmusi mit Zuahäusl-Aufgeigern

Volksmusi mit Zuahäusl-Aufgeigern

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Zuahäusl Aufgeiger musizieren am Vatertag, Donnerstag, 18. Mai, von 19 bis 21.30 Uhr zünftig im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Paltz 1, 83043 Bad Aibling). Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Die Gruppe steht für fetzige Geigenmusik, ruhig und kräftig, wie es grade passt. Vier Männer und eine Frau, eine Mischung aus Tirol, Ober- und Niederbayern. Schon seit vielen Jahren treten die fünf Vollblutmusikanten bei der Volksmusikreihe im Brunnenhof, Kurpark Bad Aibling, auf und begeistern das Publikum mit ihrer Musik und Spielfreude.

Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter https://www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib Kur / Beitragsbild: Copyright: Walter Mies, Nussdorf)

Bootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen

Bootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen

Prien – Jetzt wieder möglich sind in Prien am Chiemsee die Erlebnisbootsfahrten an das Delta der Tiroler Achen mit ausgebildeten Naturführern und Biologen.

Die ökologische Bedeutung des Chiemsees sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung für Natur und Umwelt rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ kann man an das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas gelangen und bedrohte Wasser- und Wattvogelarten bestaunen. Die Teilnehmer erfahren einiges über die Entstehungsgeschichte des drittgrößten Sees Deutschlands und sein langsames Vergehen. Termine sind freitags, bis 11. August, um 16.30 Uhr – ab 18. August bis 29. September um 15 Uhr und samstags, von 13. Mai bis 30. September, um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist am Dampfersteg Übersee/Feldwies, neben der Seewirtschaft.
Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 15 Personen, die maximale Gruppengröße sind 22 Gäste. Sonderführungen auf Anfrage.
Anmeldung und weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie unter www.tourismus.prien.de
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Claus Linke, zeigt: Der Priener Heinz-Jürgen Pohl engagiert sich bereits seit über 20 Jahren ehrenamtlich für den Schutz der Region. Gemeinsam mit weiteren Naturführer:innen macht er den Teilnehmer:innen der Erlebnisbootsfahrten die Natur am Chiemsee auf anschauliche Art und Weise begreiflich)

Wiesenvogel-Knigge: Vorsicht beim Spaziergang

Wiesenvogel-Knigge: Vorsicht beim Spaziergang

Hilpoltstein / Bayern – Der blühende Frühling ist ideal für einen ausgedehnten Spaziergang in der Natur. Dort lässt sich aktuell viel Spannendes beobachten: Viele Vögel bescheren Bayern jetzt täglich ein kostenloses Live-Konzert und viele haben bereits mit dem Brüten begonnen. Gerade jetzt ist von den Menschen auch besondere Rücksicht gefragt. Hier ein Wiesenvogel-Knigge vom LBV.

„Wir freuen uns sehr, dass viele die Natur bei uns in Bayern genießen wollen. Doch unser Outdoor ist das Zuhause von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, in das der Mensch bei seinen Urlaubs- und Freizeitaktivitäten eindringt. Gerade in der startenden Brutsaison sind viele unserer bayerischen Vögel besonders empfindlich gegenüber Störungen“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Damit der tierische Nachwuchs möglichst sicher durch die erste Zeit kommt, appelliert der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) an Spaziergänger, Freizeitsportler und Hundehalter, von April bis Ende Juni für Brutvögel und andere Wildtiere auf Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.

Unbedingt auf den Wegen bleiben

Viele Naturbegeisterte zieht es jetzt raus ins Grüne. An schönen Tagen sind Wiesen und Felder in naher Umgebung gut besucht. „Ein Ausflug entspannt, bietet Abwechslung und hilft, die Natur besser kennenzulernen“, sagt Angelika Nelson. Amsel, Star und Rotkehlchen sitzen schon auf ihren Vogeleiern oder versorgen die ersten Jungvögel. „Um die Vögel während der Brut nicht unnötig zu stören, rufen wir alle Spaziergänger dazu auf, auf den Wegen zu bleiben und Hunde stets an der Leine zu behalten. So ersparen sie Wildtieren viel Stress und schützen den tierischen Nachwuchs.“

Besondere Rücksicht ist bei Feldvögeln geboten, die ihre Eier auf Wiesen ausbrüten. „Kiebitz, Uferschnepfe und Brachvogel ziehen im hohen Gras der Felder ihre Jungen groß. Freilaufende Hunde mit ihren feinen Spürnasen sind für Vogeleltern bereits stressig, wenn sie nur zufällig nahe am oder übers Nest laufen. Wenn Gefahr droht, verlassen die verschreckten Elternvögel oft die Nester und ihre Küken können verhungern“, sagt die LBV-Biologin. In Naturschutzgebieten ist es in den meisten Fällen verboten, querfeldein zu spazieren oder Hunde frei umher laufen zu lassen. Zu einem respektvollen Umgang mit der Natur zählt auch, keinen Abfall zu hinterlassen und nicht zu zündeln. Rauchen, Grillen und offenes Feuer können sonst schnell zu einer großen Gefahr werden.
„Sollten Sie in der Brutsaison jemanden mit freilaufendem Hund begegnen, weisen Sie ihn freundlich auf die brütenden Vögel in den umliegenden Wiesen und Feldern hin. Viele Hundehalter*innen wissen davon gar nichts und ihnen ist deshalb die Gefahr nicht bewusst“, sagt die LBV-Biologin. Der LBV empfiehlt, freundlich aufzuklären und beim Ansprechen von unbedarften Verhaltensweisen in der Natur, Person von Sache stets zu trennen. „Unterstellungen lösen oft nur Widerstand und Ärger aus und bewirken zumeist das Gegenteil. Ein wertschätzender Umgang mit der Natur geht mit einem wertschätzenden Umgang mit den Menschen einher“, betont Nelson.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re- zeigt Uferschnepfe)