Parteien müssen Wahlplakate selbst entsorgen

Parteien müssen Wahlplakate selbst entsorgen

Landkreis Rosenheim – Die Parteien und Wählergruppen müssen sich im Landtags-Wahlkampf im Landkreis Rosenheim selbst um die Entsorgung von Hohlkammer-Wahlplakaten aus Polypropylen kümmern. Einen Antrag der Gruppierung „Die Linke“, mindestens einen Wertstoffcontainer dazu aufzustellen, lehnte der Ausschuss für Umweltangelegenheiten, Landwirtschaft, räumliche Entwicklung, Natur- und Klimaschutz sowie Mobilität ab.

Rosenheims Landrat Otto Lederer hatte unter anderem argumentiert, dass es für den Landkreis Rosenheim als öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger hier keine Verwertungs- oder Beseitigungspflicht gibt. „Es handelt sich um gewerblichen Müll, der auch vom Verursacher zu beseitigen ist“. Auch sei die kostenlose Sammlung und Entsorgung aus Gründen der Gleichbehandlung nicht möglich.
Das Landratsamt widerspricht zudem einem Argument im Antrag der Linken. Kostendeckende Erlöse seien allein durch den Verkauf der gesammelten Hohlkammerplakate nicht zu erzielen, hieß es seitens der Behörde.
Alternativ wurden die Parteien und Wählergruppierungen auf die Möglichkeit hingewiesen, einen Wertstoffcontainer gegen eine Gebühr zu mieten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

In Happing wird ein Maibaum aufgestellt

In Happing wird ein Maibaum aufgestellt

Happing / Rosenheim – Im Rosenheimer Stadtteil Happing wird am 1. Mai wieder ein Maibaum aufgestellt. Mit Böllerschüssen und Blasmusikklängen erfolgt ab 11 Uhr der feierliche Einzug des Maibaums, der im Wirtsgarten des „Happinger Hofs“ (Happinger Straße 23 – 25) mit viel Muskelkraft durch die Rosenheimer Trachtler und Happinger Ortsvereine in die Höhe gebracht wird.

Es spielt die Blaskapelle „Am Wasn“. Die Trachtenvereine „Alt Rosenheim“ und „Innviertler“ zeigen Schuhplattler und Trachtentänze. Wenn der Maibaum steht, verkünden dies noch einmal lauthals die „Happinger Böllerschützen“. Für das leibliche Wohl sorgt die Familie Kupferschmied mit Grillspezialitäten und die Trachtler warten mit einer Kaffee- und Kuchenbar auf.
Veranstalter sind GTEV „D` Innviertler“, „Alt Rosenheim“ und der Happinger Hof
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein Innviertler / Beitragsbild: Trachtenverein Innviertler)

Von Kneippbecken zu Kneippbecken

Von Kneippbecken zu Kneippbecken

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Kneippbecken zu Kneippbecken: Am Donnerstag, 4. Mai, können Interessierte an der „Kneipp-Radführung“ in Prien am Chiemsee teilnehmen. Treffpunkt zu der dreistündigen Tour ist um 10 Uhr am Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11.

Von Prien aus geht es wellig auf Nebenstraßen und Forstwegen über die Dörfer nach Aschau, Bernau und zurück nach Prien. Die Teilnehmer werden fünf unterschiedliche Kneippbecken ausprobieren und in lockerer Atmosphäre die fünf Säulen der Kneippschen Lehre kennen lernen. Nebenbei hat die Gruppe wunderbare Ausblicke auf die Chiemgauer Berge und erradelt sich das unbekannte Hinterland von Prien. Während der 30 Kilometer langen Fahrt gibt es zusätzlich Informationen zu weniger bekannten aber sehr interessanten Bauwerken, die auf dem Weg liegen. Die mittelschwere Fahrradtour erfordert eine gewisse Grundkondition und ein sicheres Gefühl auf dem Fahrrad. Eigenes Fahrrad und Handtuch nicht vergessen! Durchgeführt vom ADFC, Anmeldung erforderlich bei Reinmund Hobmaier unter Telefon 08051 61917. Nächster Termin am Donnerstag, 31. August 2023.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild Prien Marketing GmbH)

Start der Abiprüfungen in Bayern

Start der Abiprüfungen in Bayern

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Am heutigen Mittwoch, 26. April, starten in Bayern für rund 35.000 Schüler die Abiturprüfungen.  Innpuls.me drückt die Daumen und wünscht gute Nerven und viel Erfolg. Ihr schafft das!

„Sie stehen jetzt vor den letzten Prüfungen ihres Schullebens. Da schießt natürlich der Puls in die Höhe. Jetzt heißt es einen kühlen Kopf zu bewahren, Vorwissen aktivieren und Kreativität bei der Anwendung vom Gelerntem zeigen. Ich bin sicher, dass Sie das schaffen. Sie haben sich ja gut vorbereitet“, schreibt Bayerns Kultusminister Michael Piazolo zum Start der Abiprüfungen und auch Staatssekretärin Anna Stolz ist in Gedanken bei den Prüflingen: „Liebe Abiturienten, ich wünsche Ihnen für die anstehenden Prüfungen alles Gute! Sie haben in den vergangenen zwölf Jahren so viel geschafft und können stolz auf sich sein! ich bin sicher, Sie meistern auch noch die letzte Hürde mit Bravour!“

Zum Start steht Deutsch auf dem Plan

Zum Start der Abiturprüfungen steht am heutigen Mittwoch das Fach Deutsch auf dem Plan. am 28 April findet die Prüfung in einem weiteren von den Schülern wählbaren Fach statt, beispielsweise Fremdsprache, in einem gesellschafts- oder einem naturwissenschaftlichen Fach.
Das Fach Mathematik am 3. Mai bildet für die meisten Schüler den Abschluss der schriftlichen Prüfungen. Abiturienten, die sich für Französisch entschieden haben, legen diese Prüfung am 5. Mai ab. Zwischen dem 15. Mai und 26. Mai finden die mündlichen Kolloquiumsprüfungen in zwei weiteren Fächern statt.
Weil laut dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus auch der Abiturjahrgang 2021-2023 von pandemiebedingten Beeinträchtigungen betroffen war, bekommen die Abiturienten einen Zeitzuschlag von 30 Minuten bei den zentral gestellten schriftlichen Abschlussprüfungen.
Überreicht werden die Abizeugnisse dann am 30. Juni.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vogelfreundlichkeit wird wieder ausgezeichnet

Vogelfreundlichkeit wird wieder ausgezeichnet

Augsburg / Hilpoltstein / Bayern – Die Aktion „Vogelfreundlicher Garten“ geht in die nächste Runde: Gemeinsam zeichnen das Bayerische Artenschutzzentrum im Landesamt für Umwelt (LfU) und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) auch dieses Jahr wieder private Gärten in ganz Bayern aus, die Vögeln und Insekten einen wertvollen Lebensraum bieten.

Die Aktion findet im Rahmen der Kampagne „gArtenvielfalt“ des LfU statt, deren Schirmherr Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber ist. Bis Mitte Oktober sind die Jury-Teams ab sofort unterwegs und bewerten die angemeldeten Gärten. Um die begehrte Plakette „Vogelfreundlicher Garten“ zu erhalten müssen Gartenbesitzerinnen und -besitzer zeigen, dass sich Vögel und Insekten bei ihnen wohlfühlen: Neben Futter- und Nistmöglichkeiten spielt beispielsweise ein naturnahes Gartenmanagement eine große Rolle. Bewerbungen sind möglich unter: www.vogelfreundlichergarten.de.

Interesse an der kostenlosen Auszeichnung ist groß

Das Interesse an der kostenlosen Auszeichnung „Vogelfreundlicher Garten“ ist groß: Knapp 1.400 Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die sich bereits im Vorjahr angemeldet haben, freuen sich noch auf den Besuch der ehrenamtlichen Jury. Und die Zahl der Anmeldungen steigt kontinuierlich weiter: Bereits über 500 Gärten haben sich seit vergangenem Oktober neu für eine Bewertung in diesem Jahr angemeldet.
Im Vorjahr erhielten über 1.250 Gärten die Plakette „Vogelfreundlicher Garten“. „Die große Zahl an bereits ausgezeichneten Gärten zeigt uns, dass immer mehr Menschen ein Verständnis dafür entwickeln, wie viel Freude es macht, der Natur im eigenen Garten Raum zu geben. Wir hoffen die Plakette inspiriert noch viele mehr zur kleinen Wildnis vor der Haustür“, so der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer.

Mehr als 300 ehrenamtliche Gartenjury-Mitglieder engagierten sich in der vergangenen Saison mit unzähligen Stunden für die Aktion. Über 250 neue Helfer haben sich für 2023 als weitere Gartenjurymitglieder angemeldet. „Wir als Bayerisches Artenschutzzentrum freuen uns über die Unterstützung der vielen neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der Aktion. Dass sich so viele Gartenbesitzende auch dieses Jahr wieder für eine Auszeichnung angemeldet haben, zeigt uns deutlich, mit wie viel Begeisterung sich viele Menschen für den Artenschutz im eigenen Grün einsetzen“, sagt Ines Langensiepen, Leiterin des Bayerischen Artenschutzzentrums am Landesamt für Umwelt.

Im Vorfeld gab es Schulungen und Infoabende

An zwei März-Wochenenden fanden in allen sieben bayerischen Bezirken verbindliche Präsenzschulungen für die Gartenjury-Mitglieder statt. Wegen der hohen Nachfrage und der Bezirksgröße wurden in Oberbayern sogar zwei Schulungen durchgeführt. Im Vorfeld gab es zwei Infoabende für Interessierte sowie zwei Theorieschulungen jeweils online.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alle Infos zur Aktion hier:

Knapp 5000 illegale Grenzübertritte im ersten Quartal

Knapp 5000 illegale Grenzübertritte im ersten Quartal

München / Bayern – Seit dem Jahr 2022 stellt die Bundespolizeidirektion München einen kontinuierlich ansteigenden Trend in Bezug auf unerlaubte Einreisen in Bayern fest. Mit insgesamt 4.975 illegalen Grenzübertritten hat sich diese Tendenz auch im ersten Quartal des Jahres 2023 fortgesetzt. Die Steigerung betrug im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 23 Prozent.

Die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München hatte im Jahr 2022 insgesamt 29.229 unerlaubte Einreisen registriert – knapp ein Drittel der bundesweiten Feststellungen. Im Vergleich zu den 15.699 Fällen im Vorjahr waren es rund 86 Prozent mehr. Dies war der höchste Wert seit dem Jahr 2016.

Monatlich stellten die Beamten im Zeitraum Januar 2021 bis März 2023 folgende Anzahl unerlaubt eingereister Personen in Bayern fest:

Januar 2021 / 2022 / 2023: 881 / 1.380 / 1.936
Februar 2021 / 2022 / 2023: 998 / 1.243 / 1.288
März 2021 / 2022 / 2023: 1.042 / 1.438 / 1.751
April 2021 / 2022: 1.011 / 1.778
Mai 2021 / 2022: 928 / 1.781
Juni 2021 / 2022: 1.238 / 2.685
Juli 2021 / 2022: 1.355 / 2.286
August 2021 / 2022: 1.401 / 2.778
September 2021 / 2022: 1.511 / 3.685
Oktober 2021 / 2022: 2.050 / 4.157
November 2021 / 2022: 1.742 / 3.510
Dezember 2021 / 2022: 1.542 / 2.508
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Symbolfoto Bundespolizei)