Fest Feuerwehr Pang: Gibt noch viel zu tun

Fest Feuerwehr Pang: Gibt noch viel zu tun

Pang / Rosenheim – Daxenholen, Girlandenbinden, Altar aufbauen und Endspurt beim Kartenvorverkauf: Die Vorbereitungen für die Festwoche zum 150. Jubiläum der Feuerwehr Pang (Stadt Rosenheim) laufen gerade auf Hochtouren. Die Floriansjünger unter der Leitung von Vorstand Thomas Fischbacher und Kommandant Günter Scholz feiern von 27. bis 30. April 2023 im Festzelt am Volksfestplatz (83026 Rosenheim, Am Wasen).

Festwoche Feuerwehr Pang. Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck
Kleine "Stärkung" für die Frauen beim fleißigen Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck

Kleine „Stärkung“ für die Frauen beim fleißigen Girlandenbinden. Fotos: Martin Aerzbäck

Los geht es am Donnerstag, 27. April: Die Feuerwehr Pang startet in ihre Festwoche zum 150. Jubiläum. Um 18 Uhr beginnt der Kirchenzug vom Festgelände am Volksfestplatz über die Straße Am Wasen, die Dorfstraße und den nördlichen Grünthalweg zum Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Dort folgt mit Mathias Klein-Heßling, Pfarrvikar der Stadtteilkirche-Am Wasen, das Gedenken an die Verstorbenen und Gefallenen. Anschließend führt der Zug zurück zum Festzelt, wo Rosenheims Oberbürgermeister und Schirmherr Andreas März um 19 Uhr das erste Fass Bier anzapft. Beim Fest- und Ehrenabend stehen ab 19.30 Uhr verschiedene Auftritt der Trachtenvereinsgruppen, der Goalschnalzer sowie vom Kinderchor auf dem Programm. Zudem folgen die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für Musik sorgt die Wasner Musi unter Leitung von Hans Rutz. Am Abend öffnet die Bar.

„Die Dorfrocker und Band“
sorgen für Partystimmung im Festzelt

Für Partystimmung sorgen am Freitag, 28. April, „Die Dorfrocker und Band“ bei der großen „Rocknacht“. Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Die „Dorfrocker“ sind die Brüder Tobias, Markus und Philipp Thomann aus Unterfranken. Sie sind in über 120 Fernsehshows aufgetreten und haben in über 1200 Livekonzerten im In- und Ausland gespielt. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Volksbank-Raiffeisenbank, Filiale Rosenheim-Pang, Panger Straße 30, bei der Bäckerei Maier, Panger Straße 33, sowie bei Bäckerei Mooslechner, Nußbaumstraße 22, jeweils für 18 Euro. Auch an der Abendkasse sind Tickets erhältlich (19 Euro).

Plakat zum Auftritt vom Wolfgang Krebs im Festzelt Pang

Es gibt noch Karten für den Auftritt von Wolfgang Krebs im Festzelt.

„Ober-Hammer-Gau“ heißt das Programm von Wolfgang Krebs und „Die bayerischen Löwen“, das am Samstag, 29. April, beim „Kabarettabend“ zu sehen ist. Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der Kabarettist und Schriftsteller ist aus Funk und Fernsehen bekannt. Karten gibt es im Vorverkauf (26 Euro) oder an der Abendkasse (28 Euro).

Am Sonntag, 30. April erreichen
Feierlichkeiten ihren Höhepunkt

Am Sonntag, 30. April, wird der Rosenheimer Süden zur großen Festhochburg: Beginn ist um 8 Uhr mit der Begrüßung der Gäste im Festzelt und einem Weißwurstfrühstück. Ab 9 Uhr stellen sich alle Teilnehmer zum Kirchenzug auf, der über die Straße Am Wasen, die Dorfstraße, Grünthalweg und Panger Straße zur „Bachelwiese“ am Schulweg/Ecke Schwarzenbergstraße führt. Dort zelebriert Mathias Klein-Heßling, Pfarrvikar der Stadtteilkirche-Am Wasen, um 10 Uhr den feierlichen Festgottesdienst und spendet der restaurierten Vereinsfahne den kirchlichen Segen. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Festkapelle zusammen mit dem Kirchenchor der Stadtteilkirche-Am Wasen. Anschließend folgt ab circa 11.30 Uhr der Festzug über die Straße Am Wasen und die Panger Straße bis zum Kreisverkehr in Aising sowie zurück zum Festplatz, wo das gemeinsame Mittagessen serviert wird. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen sowie ab 14 Uhr Livemusik in der Bar. Ab 19 Uhr schließt sich ein großes Bier- und Weinfest mit der Showband „Fogelwuid“ an (Eintritt frei). Auch für die Kleinen ist einiges geboten. So holen die Panger eine der größten Feuerwehr-Hüpfburgen nach Rosenheim. Sie ist 13 Meter lang, fünf Meter hoch und vier Meter breit. Weil der Ortsbereich von Pang an diesem Tag für den Verkehr gesperrt ist, wird in Abstimmung von Stadt und Landkreis eine großräumige Umleitung eingerichtet.

Festwoche Feuerwehr Pang: Austragen der Festschriften. Foto: Aerzbäck

Zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr Pang wurde auch eine Festschrift erstellt. 

An allen Tagen ist die rund 100 Seiten umfassende Festschrift, an deren Finanzierung zahlreiche Unternehmen aus der Region Rosenheim mitgewirkt haben, erhältlich. Zudem gibt es an allen Tagen Barbetrieb sowie Kaffee und Kuchen. Sicher und bequem nach Hause kommen die Besucher zudem mit dem neuen Abendverkehr. Täglich, außer sonntags, drehen die Busse vom Stadtverkehr bis circa 1 Uhr ihre Runden. Damit steht einem sorgenfreien Besuch nichts mehr im Wege. Tagsüber verkehren dort die Linien 11 bis 14, ab 20 Uhr die Linien 21 und 22. Die Haltestelle Café Neu liegt direkt am Festplatz.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck, Beitragsbild, Fotos: Martin Aerzbäck)

Hier weitere Impressionen vom Girlandenbinden:

Festwoche Feuerwehr Pang. Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck
Festwoche Feuerwehr Pang. Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck
Festwoche Feuerwehr Pang. Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck
Festwoche Feuerwehr Pang. Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck
Festwoche Feuerwehr Pang. Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck
Festwoche Feuerwehr Pang. Girlandenbinden. Foto: Aerzbäck
Igel erwachen aus ihrem Winterschlaf

Igel erwachen aus ihrem Winterschlaf

Rosenheim / Landkreis Bayern – Die Igel erwachen jetzt wieder aus ihrem Winterschlaf. Das LBV bittet um Vorsicht, denn Gefahrenquellen für den bayerischen Stachelritter gibt es viele.

Es regt sich etwas im Laubhaufen: Die Igel erwachen aus ihrem Winterschlaf. Daher lädt der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) bereits zum 9. Mal alle Naturfreunde, ihre Igel-Beobachtungen online zu melden. Durch das Bürgerforscher-Projekt „Igel in Bayern“ möchte der LBV mehr über den heimischen Gartenbewohner und seine Gewohnheiten erfahren. „Jährlich erhalten wir über 10.000 Beobachtungen bayernweit. Viele stammen aus dem städtischen Siedlungsgebiet, wo sich der Igel in Gärten und Parks wohlfühlt. Doch dort ist er auch vermehrt Gefahren ausgesetzt. Auf der Suche nach Futter können Igel in gelbe Säcke kriechen, aus denen sie oft nicht mehr herausfinden“, sagt die LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson. Obwohl der Igel anpassungsfähig und ein wahrer Überlebenskünstler ist, steht er mittlerweile auf der Vorwarnliste bedrohter Säugetiere in Bayern. Der LBV möchte deshalb herausfinden, wo die Gefahrenquellen liegen und ob es Unterschiede zwischen dem ländlichen und städtischen Bereich gibt. „Nur eine langjährige Datensammlung kann uns zeigen, wie Igel mit all den Veränderungen in unserer modernen Landschaft zurechtkommen“, so die LBV-Biologin. Mitmachen ist ganz einfach: jeden lebendigen oder toten Igel melden unter: www.igel-in-bayern.de.

Nach einem fast sechsmonatigen Winterschlaf erwachen die Igel im Frühling mit großem Hunger. „Über den Winter hat der Stachelritter täglich etwa 1 bis 2 Gramm verloren. Das sind insgesamt 20 bis 40 Prozent seines Körpergewichts“, weiß die LBV-Biologin Angelika Nelson. Für die nahende Paarungszeit muss sich der Igel rasch wieder Reserven anfressen. Insekten, vor allem Käfer und deren Larven, sind die Leibspeise des Igels, jedoch um diese Jahreszeit noch rar. Deshalb frisst er auch oft Schnecken und Regenwürmer.

Igel kriechen auch gerne in offene Müllsäcke

Gerade im Stadtgebiet machen sich Igel gerne auch über den Hausmüll her. Vor allem der Gelbe Sack duftet verlockend. Auf der Suche nach Resten in Dosen oder Aluminium-Schälchen, wie zum Beispiel Katzenfutter, zerreißen Igel die Folie oder kriechen in offene Müllsäcke. Doch das wird schnell zur Gefahr: Die stacheligen Gartenbewohner können in Behältern klemmen bleiben und sich verletzen. Finden sie dann keinen Ausweg aus der Tüte, werden sie in den Säcken von der Müllabfuhr abtransportiert. „Um die Igel zu schützen, hängt man die Müllsäcke mit etwas Abstand zum Boden am Zaun auf oder stellt sie am besten erst am frühen Morgen vor die Tür, wenn die nachtaktiven Tiere nicht mehr unterwegs sind“, rät Angelika Nelson.
Artgerechte Nahrung findet der Igel idealerweise im naturnah gestalteten Garten. „Wer nur ein paar Quadratmeter seines Gartens der Natur überlässt – ohne zu mähen oder Pestizide einzusetzen – tut nicht nur dem Igel etwas Gutes, sondern auch Insekten, Vögeln und letztendlich sich selbst. Denn Naturbeobachtungen haben nachweislich positive Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit des Menschen“, so die LBV-Igelexpertin. In diesen wilden Ecken findet der Igel Nahrung und Unterschlupf. Igelweibchen können ein Nest für ihre Jungen bauen und im Herbst ziehen sich die kleinen Säuger im Äste- und Laubhaufen zum Winterschlaf zurück.

Um den Nahrungsbedarf einer ganzen Igelfamilie zu decken, reicht ein einziger naturnaher Garten aber nicht aus. „Kleine Durchgänge in Zäunen ermöglichen dem Igel den Zugang in Nachbars Garten. Es braucht außerdem mehr grüne Flächen in Städten und Gemeinden. Nur so kann der Igel ein ausreichend großes Areal durchstreifen, in dem er sowohl eine Partnerin als auch Nahrung findet“, sagt Angelika Nelson.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Prien, Landkreis Rosenheim, 1921

Prien, Landkreis Rosenheim, 1921

Prien / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1921. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Prien am Chiemsee.

Heute präsentieren wir Euch noch einmal einen Fotooldie aus dem Landkreis Rosenheim. Es geht nach Prien am Chiemsee. Tourismus gab es auch damals schon dort, aber natürlich nicht vergleichbar mit der heutigen Zeit.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Webcam-Impressionen von der Kampenwand

Webcam-Impressionen von der Kampenwand

Aschau / Landkreis Rosenheim – „So fängt der Tag doch perfekt an“, hat uns Herbert Reiter von der Tourist Info Aschau im Chiemgau zu diesen wunderschönen aktuellen Impressionen geschrieben – aufgenommen mit den Webcams auf der Kampenwand. 

 

Webcam-Aufnahme von der Kampenwand. Aufgehende Sonne und Blick auf Schnee, Wolken und Berge
Aufnahme mit Kampenwand-Webcam am Morgen. Blick auf Himmel, Bergwelt, Schnee und Hütte

Endlich lässt sich nach vielen Regentagen schon am frühen Morgen wieder die Sonne blicken – und das in der gesamten Region Rosenheim. Wer kann, sollte das schöne Wetter unbedingt ausnutzen, denn leider wird es mit Start der kommenden Woche dann schon wieder regnerischer und kühler. Die aktuelle Wetterlage in Aschau im Chiemgau mit weiteren tollen Fotos der Kampenwand-Webcam gibt es auf www.aschau.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau / Beitragsbild, Foto: Webcams Kampenwand)

Prutting, Landkreis Rosenheim, 1963

Prutting, Landkreis Rosenheim, 1963

Prutting / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1963. Auf der historischen Aufnehme sehen wird die Gemeinde Prutting im Landkreis Rosenheim aus der Vogelperspektive.

Die Gemeinde Prutting ist ein uraltes Siedlungsgebiet, wie Funde aus der Römerzeit belegen. Knapp 3000 Einwohner zählt die Gemeinde aktuell und seit dem Jahr 1963 hat sich auch da so einiges verändert. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Gruselkabinett der Verbotspolitik“

„Gruselkabinett der Verbotspolitik“

Rosenheim – Als „Gruselkabinett der Verbotspolitik“ bezeichnet der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern (BDS) den Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz (GEG). Stefan Julinek, politischer Sprecher der BDS  zeigt sich über Details verärgert und entsetzt.

Bundesklimaminister Robert Habeck (Grüne) legte den Referentenentwurf zum Gebäudeenergiegesetz dem Bundeskabinett vor. Diskussionspunkt Nummer Eins war dabei der Vorstoß, bereits ab 2024 den Einbau von Gas- und Ölheizungen zu verbieten. Stefan Julinek sieht in dem Entwurf eine einseitige Bevorzugung von Wärmepumpen, die für die restliche Legislaturperiode nichts Gutes erahnen lasse.

„Einseitiger Lobbyismus für Technologien“

„In der öffentlichen Debatte lag der Schwerpunkt auf dem Verbot von Gas -und Ölheizungen. Dass aber nun auch noch ein faktisches Verbot von Biomasseheizungen im Neubau beinhaltet ist, zeigt den ideologischen Ansatz des Klimaministers. Es ist nicht Aufgabe der Politik einseitigen Lobbyismus für Technologien zu betreiben, sondern Rahmenbedingungen zu setzen, wie wir auch im Beriech der Wärme unsere Klimaziele erreichen“, so der politische Sprecher der BDS.

Wer für den ländlichen Raum die nachhaltige Holzverbrennung verbieten möchte und stattdessen Wärmepumpen mit Kohleverstromung bevorzuge, zeige, dass er lieber auf Planwirtschaft setze, anstatt die richtigen Weichen für eine machbare, marktwirtschaftliche Wärmewende zu stellen: „Klimapolitik braucht die breite Unterstützung der Bevölkerung. Planwirtschaft und Verbote schaffen es nicht, die Menschen hinter dieser gesellschaftlichen Aufgabe zu vereinen, sondern bringen sie zusätzlich noch dagegen auf.“

„Politik der Überreglementierungen“

BDS-Präsidentin Gabriele Sehorz spricht von einer „übergriffigen Art der Politik der Überreglementierungen unserer wirtschaftlich sinnvollen Entscheidungen“, die die Unternehmer schon seit Jahren erleben würden. Nun mache die Regierung vor niemanden mehr halt und setze „ihre ideologiegetriebenen Vorstellungen mit aller Gewalt durch“. Von Minister Habeck fordert Sehorz: „Er muss sich endlich auch den Mantel des Wirtschaftsministers anziehen und nicht nur versuchen, Klimapolitiker zu sein.“
(Quelle: Pressemitteilung BDS Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)