Volksfest in Pang startet morgen

Volksfest in Pang startet morgen

Pang / Rosenheim – Das Panger Volksfest (Stadt Rosenheim) startet am morgigen Freitag, 14. April, mit Standkonzert und Bieranstich. Die Wirtsleute Yvonne und Anian Kurz haben für die zehn Tage wieder ein buntes Programm zusammengestellt.

Blick in das vollbesetzte Festzelt beim Panger Volksfest. Foto: Archiv Innpuls.me

Gute Stimmung beim Volksfest in Pang im vergangenen Jahr. Foto: Archiv Innpuls.me

Neben Festzelt, bayerischen Schmankerln, süffigen Bier und musikalischer Unterhaltung gibt es auf dem Festplatz auch eine Reihe von Schaustellern. Vor Ort sind. Kindereisenbahn. Schiffschaukel, Enten angeln, Boxautomaten, Kettenkarussell, Babyflug und Trampolin.

Das Panger Volksfest startet am morgigen Freitag, 14. April, um 17.30 Uhr mit einem Standkonzert beim „Kirchenwirt“ in Pang (Panger Straße 25, 83026 Rosenheim) mit Freibierausschank der Flötzinger Brauerei mit anschließendem Festzug zum Festplatz mit Salutschießen. Den Bieranstich im Festzelt übernimmt dann um ca. 18 Uhr Rosenheims Bürgermeister Andreas März. Für die musikalische Umrahmung sorgt die „Wasner Musi“.

Am Samstag, 15. April, findet ab 11 Uhr der Oldtimerfrühschoppen statt. Erwartet werden dazu Oldtimerfans aus der gesamten Region. Wer von 10 bis 14 Uhr mit seinem Oldtimer kommt, erhält von der Familie Kurz einen Gutschein für ein halbes Hendl.
Für alle Traktoren, egal ob alt oder neu, gibt es einen Zapfwellenprüfstand vor Ort, an dem Traktorfreunde die Leistung ihrer Traktoren prüfen lassen können. Vergeben werden Preise für die beste Leistung: 1. Preis Volksfesttisch 2023 in Pang inklusive 8 Maß Bier und 8 halbe Hendl. 2.Preis: 2 Kästen Flötzinger Hell, 3. Peis: 1 Kasten Flötzinger Hell. Ausgezeichnet wird auch der älteste Bulldog. Auch dessen Besitzer bekommt einen Volksfesttisch 2023 in Pang inklusive 8 Maß Bier und 8 halbe Hendl.
Beim Mittagstisch ab 11 Uhr sorgen „D`GrossStoana“ für musikalische Unterhaltung. Am Abend rockt „Nirwana“ den Abend.

Am Sonntag, 16. April steht ab 11 Uhr der Mittagstisch auf dem Programm mit gegrilltem Spanferkel am Spieß, Knödel und hausgemachten Krautsalat – solange der Vorrat reicht. Die „Wasner Musi“ spielt dabei wieder zünftig auf. Ab 16 Uhr übernehmen die „Raffemoser Musikanten“ auf der Bühne.

Der Festzeltbetrieb am Montag, 17. April startet ab 14 Uhr. Um 18 Uhr gibt es das traditionelle Kesselfleischessen. Musikalisch werden die Gäste dabei von der „Auer Musi“ unterhalten.
Außerdem gibt es am diesem Tag zu jeder Maß Bier ein Los. Hauptpreis ist ein Wiesntisch für 8 Personen im Flötzingerzelt auf dem Herbstfest 2023 inklusive 8 Maß Bier und 8 halbe Hendl.

Am Dienstag, 18. April geht der Festzeltbetrieb um 14 Uhr weiter. Ab 18 Uhr steht der Altbayerische Abend auf dem Programm. Gestaltet wird dieser vom GTEV D`Kaltentaler Pang. Die Besucher erwarten Auftritte der Kinder- und Jugendgruppe und der Aktiven. Die „Wasner Musi“ spielt auf.

Am Mittwoch, 19. April startet der Festzeltbetrieb ebenfalls um 14 Uhr. Ab 18 sorgen dann die „Stürzlhammer“ für musikalische Unterhaltung.

Am Donnerstag, 20. April (Start des Festzeltbetriebs 14 Uhr) gibt es ab 18 Uhr Musik mit der Band „Bast scho“.

Am Freitag, 21. April gibt es von 11 bis 14 Uhr einen Mittagstisch mit Feierabendmaß und halbes Hendl für je 13 Euro. Ab 18 Uhr sorgt dann die Band „FlashLight“ für gute Stimmung.

Der Samstag, 22. April ist den Kindern gewidmet. Von 11 bis 15 Uhr findet der Kindernachmittag mit Hüpfburg und Kinderschminken statt. Es gibt ermäßigte Preise im Park. Um 14 und 15 Uhr gibt es ein Kasperltheater. Ab 18 Uhr sorgt dann „Woidrandecho“ für die musikalische Unterhaltung.

Zum Festausklang am Sonntag, 23. April spielt von 11 bis 21 Uhr die Band „SchodseitBlech“.

Öffnungszeiten:
Freitag, 14. April: 17.30 bis 23 Uhr
Montag bis Donnerstag: 14 bis 23 Uhr
Freitag, 21. April: 11 bis 23 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 bis 23 Uhr
Sonntag, 23. April: 11 bis 21 Uhr
Weitere Infos unter www.festbewirtung.kurz.de. Tischreservierung unter 01758220467
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Archiv: Innpuls.me)

Knapp 74 Millionen Euro: Lotterie-Gewinner gefunden

Knapp 74 Millionen Euro: Lotterie-Gewinner gefunden

Bayern – Eine Eurojackpot-Spielgemeinschaft aus Oberbayern gewinnt knapp 74 Millionen Euro. Zwei Tage dauerte es, bis eine 75-jährige Rentnerin glaubte, dass ihre in der Kommode liegende Spielquittung tatsächlichen diesen Wert hat.

Zwei Tage dauerte es, bis eine 75-jährige Rentnerin glaubte, dass ihre in der Kommode liegende Spielquittung tatsächlich einen Wert von genau 73.860.867,70 Euro hat. Erst dann griff sie zum Telefon, um ihren Sohn anzurufen. „Du musst sofort kommen. Wir haben den Eurojackpot geknackt“, berichtete sie ihm. Dass sie mit ihren zufällig gewählten Zahlen für den zweithöchsten jemals in Bayern ausbezahlten Lotteriegewinn gesorgt hatte, erfuhr die Seniorin aus dem „glücksblatt“. Im kostenlosen Kundenmagazin der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung, das in allen LOTTO-Annahmestellen in Bayern erhältlich ist, hatte sie zunächst das Sudoku gelöst, ehe sie sich die Eurojackpot-Gewinnzahlen ansah und mit den Tipps auf der Spielquittung verglich.

Rentnerin spielt schon seit
über 50 Jahre Lotto.

„Ich spiele doch schon seit über 50 Jahren und habe noch nie was Größeres gewonnen“, nannte sie den Grund für ihre entspannte Herangehensweise beim Gewinnzahlencheck. „Dieses Mal habe ich in meiner LOTTO-Annahmestelle zusätzlich zu dem LOTTO Tipp auch noch Eurojackpot gespielt, weil der Jackpot so hoch war.“ Sie investierte entschlossen 4,50 Euro in zwei Tippfelder bei der internationalen Lotterie für die Spielgemeinschaft. Auf „ein eigenes Haus mit Garten und viele Urlaube mit der Familie“, freut sie sich jetzt am meisten.
Der Filius blieb zunächst gelassen, auch er konnte es nicht glauben. Erst als der Sohn die Spielquittung mit den am 28. März ermittelten Gewinnzahlen verglichen hatte, bekam er langsam Gewissheit, dass sie einen ganz großen Gewinn erzielt hatten. Daraufhin hatte er einiges zu tun, um die beiden übrigen Mitglieder der Spielgemeinschaft davon zu überzeugen, dass sich alle ab sofort Multimillionäre nennen dürfen. Erst nachdem diese selbst die Gewinnzahlen nochmals gecheckt hatten, glaubten sie an das große Glück. Pläne, wie es weitergeht, wollen sie sich in Ruhe machen, wenn das Geld auf dem Konto ist. „Sicher dürfte jedoch sein, dass jeder einzelne seinen Weg findet, um die Komfortzone in Zukunft Schritt für Schritt zu erweitern“, ist einer der frisch gebackenen Multimillionäre überzeugt.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung / Beitragsbild: Copyright Veikkaus)

CSU-Listenkandidaten für Bezirkstag

CSU-Listenkandidaten für Bezirkstag

Rosenheim / Germering – Bei der Aufstellung der oberbayerischen Wahlkreislisten zu den Landtags- und Bezirkstagswahlen in Germering wurden der Rosenheimer Landrat Otto Lederer (rechts) auf unserem Beitragsbild) und Elmar Stegmeier (links) als Bezirkstagslistenkandidaten für Rosenheim von den Delegierten der CSU-Oberbayern gewählt.

Otto Lederer steht mit Listenplatz neun als kommunaler Vertreter mit an der Spitze der Liste und möchte mit seiner Kandidatur die Vernetzung zwischen Landkreisen und Bezirk verbessern. „Der Bezirk Oberbayern wird als dritte kommunale Ebene leider oft unterschätzt. Der Haushalt des Bezirks umfasst in diesem Jahr etwa 2,4 Milliarden Euro. Damit wird deutlich, wie wichtig der Bezirk mit seinen sozial-, gesundheits-, bildungs- und kulturpolitischen Aufgaben ist. Mit meiner Kandidatur auf der Liste für den Bezirkstag möchte ich die Stimme der Landkreise, die den Bezirk mit der Bezirksumlage im Wesentlichen finanzieren, stärken“, so der Rosenheimer Landrat, der neben dem Direktkandidaten Matthias Eggerl aus Rott am Inn den Stimmkreis Rosenheim-West auf der Liste vertritt.

Elmar Stegmeier ist in der
Gesundheits- und Sozialpolitik aktiv

Elmar Stegmeier ist als Kreisvorsitzender des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU Rosenheim in der Gesundheits- und Sozialpolitik aktiv. Stegmeier ist dreifacher Familienvater und Inhaber eines unabhängigen, wissenschaftlichen Instituts für Soziale Wirkungsanalyse im Gesundheitswesen. In seinem Heimatort Aschau im Chiemgau ist der 49-Jährige erster Vorsitzender des Ökumenischen Sozialdienstes, einem Verein mit ambulantem Pflegedienst und einer Tagespflege.
Ziel seiner Bezirkstagslistenkandidatur ist es, die Gesundheits- und Sozialpolitik, die sich auf Bundes- und Landesebene abspielt, mit der Kommunalpolitik zusammenzubringen. Das Thema heißt „Regionalisierung“: Für Stegmeier ist hier der Bezirk das Bindeglied und der Hebel dafür. „Die Menschen wollen dort Behandlung, Therapie, Pflege und Unterstützung erhalten, wo diese leben. Ökonomisierung und Zentralisierungen der letzten Jahrzehnte, sowie die älter werdende Gesellschaft mit all den dazugehörigen Folgen wirken dem entgegen. Die Kommunen, wo die Menschen leben, sollen die Situation lösen, haben aber nicht die nötigen Ressourcen und Kompetenzen. Die Bayerischen Bezirke haben für die psychiatrische Versorgung gezeigt, dass sie Regionalisierung können und die dafür nötigen Erfahrungen und Strukturen haben“, so der Listenkandidat Stegmeier.
(Quelle: Pressemitteilung CSU / Beitragsbild: CSU, zeigt Otto Lederer rechts und Elmar Stegmeier links im Bild)

Tiere ganzheitlich behandeln

Tiere ganzheitlich behandeln

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur – was Tierfreunde sich selbst gönnen, das möchten viele ihrem vierbeinigen Familienmitglied ebenfalls zukommen lassen. Auf diesen Trend reagieren auch die ausgebildeten Tierärzte: Fort- und Weiterbildungen im Bereich der naturheilkundlichen Therapieverfahren sind zunehmend nachgefragt.

Viele Entwicklungen aus dem Gesundheitsbereich kommen irgendwann auch in der Heimtierhaltung an: In der Humanmedizin findet zum Beispiel seit der Jahrtausendwende die Naturheilkunde wieder mehr Beachtung. „Die medizinische Fachwelt erkennt zunehmend den Nutzen der Naturheilkunde“, stellt der Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten auf seiner Internetseite fest.

Mehr integrative Verfahren in der Tiermedizin.

Obwohl die Wirksamkeit einzelner Behandlungsmethoden noch erforscht werden muss, ist die Nachfrage auch in der Tiermedizin merklich gestiegen. „Tierärzte sind seit einigen Jahren deutlich interessierter an Fort- und Weiterbildungen im Bereich der naturheilkundlichen Therapieverfahren“, sagt Dr. Heidi Kübler, erste Vorsitzende der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e. V. (GGTM) und selbst praktizierende Tierärztin. „Dabei geht es mir um die sogenannte integrative Medizin, also eine wissenschaftlich fundierte Kombination aus Heilmethoden der klassischen Schulmedizin und naturheilkundlichen Verfahren.“

Zusatzqualifikationen nach dem Studium

Im tiermedizinischen Studium spielt die Naturheilkunde hingegen nach wie vor keine Rolle. „Vereinzelt werden an manchen tiermedizinischen Fakultäten Einführungskurse in komplementäre, also die Schulmedizin ergänzende Verfahren gegeben. Teil des festen Lehrplans sind sie allerdings nicht“, sagt Dr. Kübler. Anders sieht es bei Fortbildungen nach dem Studium aus, an denen approbierte Tierärzte teilnehmen können, um Zusatzqualifikationen zu erlangen: „In Zusammenarbeit mit der Akademie für tierärztliche Fortbildung der Bundestierärztekammer werden mittlerweile zahlreiche Seminare aus dem Bereich der Naturheilkunde angeboten“, berichtet die Vorsitzende der GGTM. Über einen Zeitraum von meist zwei Jahren werden dafür nach einem Lehrplan festgelegte Kurse an tierärztlichen Instituten, Kliniken oder Praxen aus dem jeweiligen Fachbereich belegt. Nach einer Prüfung bei der Tierärztekammer dürfen die Absolventen dann eine Zusatzbezeichnung führen. Diese entspricht zwar nicht der fachlichen Tiefe einer Fachtierarztausbildung, ist im Gegensatz zu selbsternannten „Arbeitsschwerpunkten“ oder ähnlichen Begriffen aber Ergebnis einer Überprüfung des erworbenen Wissens. Auf Fortbildungen werden Tierärzte mit Zusatzbezeichnung zudem regelmäßig auf den aktuellen Wissensstand gebracht.
Das Angebot ist in der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundestierärztekammer geregelt. Aus dem Feld der Naturheilkunde können Tierärzte folgende Zusatzbezeichnungen erwerben:
• Akupunktur: Bei dieser uralten Methode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Störungen im Organismus durch Nadeln behandelt
• Biologische Tiermedizin: Zur Anwendung kommen speziell zubereitete Pflanzen und Kräuter, Laser-, Magnetfeld- und Sauerstofftherapien
• Homöopathie: Globuli und andere Einsatzformen unterstützen die körpereigene Selbstregulation bei Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten
• Manuelle, Physikalische Therapien: Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie lösen Verspannungen, damit der Organismus wieder normal funktionieren kann
Vor allem physikalische oder manuelle Therapieverfahren wie Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie seien stark nachgefragt bei den niedergelassenen Tierärzten: „Zum einen sind durch Fortschritte in der orthopädischen Chirurgie immer häufiger Nachbehandlungen nach Operationen notwendig, bei denen sich manuelle Methoden anbieten, so wie beim Menschen“, erklärt Dr. Kübler den Trend. Zum anderen spielt der wachsende Hundesportbereich eine Rolle: „Beispielsweise hat Agility in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen. Teilweise handelt es sich bei den Hunden um richtige Athleten, die zusätzlich zum intensiven Training Physiotherapie benötigen.“

Den richtigen Therapeuten finden

Problematisch ist, dass es bisher keine verbindlichen Regelungen gibt, wer zum Beispiel als Tierphysiotherapeut oder Tierakupunkteur arbeiten darf. Da es sich nicht um geschützte Begriffe handelt, darf jeder, der das möchte, sich so nennen. Bei weitem nicht alle Akteure in diesem Bereich sind approbierte Tierärzte mit Überprüfung durch die Tierärztekammern. „Nur bei Tierärzten wird nach der Weiterbildung die Fachkunde vor einem Gremium der Tierärztekammer überprüft, gesetzlich ist das für Anbieter naturheilkundlicher Therapieverfahren bisher nicht vorgeschrieben. Wer also Akupunktur, Biologische Tiermedizin, Homöopathie oder Physikalische Therapien für sein Tier in Anspruch nehmen möchte, sollte sich am besten einen langjährig ausgebildeten und geprüften Tierarzt mit einer entsprechenden Zusatzbezeichnung suchen“, empfiehlt Dr. Kübler. Häufig arbeiten Tierarztpraxen mit qualifizierten Experten in Kooperation und können Empfehlungen aussprechen. Eine Auswahl an Tierärzten, die eine oder mehrere der vier Zusatzbezeichnungen führen, kann zudem auf der Website der GGTM eingesehen werden. 
(Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Willkommen zurück, Vogel des Jahres!

Willkommen zurück, Vogel des Jahres!

Hilpoltstein / Bayern – Nicht nur der Osterhase war in den vergangenen Tagen auf den Felder und Wiesen unterwegs: Wer beim Feiertagsspaziergang aufmerksam war, konnte mit etwas Glück auch in Bayern den Vogel des Jahres 2023 entdecken. Beobachtungen der ersten Braunkehlchen auf dem Heimzug aus ihren Winterquartieren in Afrika sind dem bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) bereits aus den südlichen Nachbarländern gemeldet worden.

Auch im Freistaat werden die Verwandten des Rotkehlchens nun erwartet. Das nur etwa zwölf bis vierzehn Zentimeter große Braunkehlchen hält sich am liebsten in offenen Landschaften, auf feuchten Wiesen oder an Feldrändern auf. „Auf ihrem Zug in die Brutgebiete sind Braunkehlchen jetzt im April und Mai in ganz Deutschland zu beobachten. Während der Nahrungssuche nutzen sie gerne hohe Stauden, Pfähle oder Schilfhalme als Ansitzwarte, um von dort ihre Jagdflüge auf kleine Insekten zu starten“, erklärt die LBV-Ornithologin Dr. Angelika Nelson. Gut zu erkennen ist das in Bayern vom Aussterben bedrohte Braunkehlchen an seinem markanten hellen Streifen über dem Auge.

Braunkehlchen findet immer
weniger geeignete Lebensräume

Als Langstreckenzieher hat das Braunkehlchen den Winter mehr als 5.000 Kilometer von Deutschland entfernt in der südlichen Sahara verbracht. Zur Brut und Aufzucht seiner Jungen kehrt der Vogel des Jahres nun zurück nach Mitteleuropa. In Bayern gibt es für den kleinen Wiesenbrüter allerdings immer weniger geeignete Lebensräume. „Das Braunkehlchen braucht Blühstreifen und artenreiche Wiesen, die aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft aber immer seltener zu finden sind“, erklärt die LBV-Biologin Angelika Nelson. Um das Braunkehlchen langfristig zu schützen sind deshalb umfassende Aufwertungsmaßnahmen in der Agrarlandschaft dringend notwendig.
Bei einer Lebenserwartung von nur 1,5 Jahren ist es für den Fortbestand des Braunkehlchens von großer Bedeutung, dass die jährliche Brut erfolgreich ist. Eine frühe und häufige Mahd, die Nester zerstört und Jungvögel tötet, ist eine große Bedrohung für den Vogel des Jahres. Um die Chancen auf eine erfolgreiche Brut zu erhöhen, kann auch jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten: „Damit wir Braunkehlchen und andere Wiesenbrüter in dieser aktuell sensiblen Phase der Paarung und des Nestbaus nicht stören, sollten Naturfreund*innen beim Osterspaziergang unbedingt darauf achten, auf den Wegen zu bleiben und Hunde an der Leine zu führen“, betont die LBV-Vogelexpertin.

In Moorgebieten kann man
Braunkehlchen treffen

Die besten Chancen, den Vogel des Jahres im Freistaat auch außerhalb der Zugzeiten zu erspähen, gibt es in den Moorgebieten des Alpenvorlands, in der Agrarlandschaft Oberfrankens und im Mittelgebirge der Rhön. „Mein Beobachtungstipp zum Vogel des Jahres: Mit dem Fernglas Zaunpfähle, einzelne Büsche oder hochstehende Stauden auf extensiv bewirtschafteten Wiesen oder Brachen absuchen – sein sanfter „djü“ Ruf verrät das Braunkehlchen außerdem“, so Angelika Nelson.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gesundheitstag in Prien

Gesundheitstag in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 28. April 2023, findet von 14 bis zirka 18 Uhr, der Priener Gesundheitstag unter dem Titel „Für Körper, Geist und Seele“ im Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, statt. Der Themennachmittag behandelt aktuelle und häufig anzutreffende Gesundheitsthemen.

Aus der Region stammende Ärzte mit langjähriger Expertise sprechen über Ursachen, Vorbeugung und Behandlungsmöglichkeiten von Erkrankungen in ihrem Fachgebiet. Die Vermittlung von Wissen über Erkrankungen soll die Selbstfürsorge steigern und Grenzen zeigen, wann ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden sollte, um Schaden zu vermeiden.
Vorträge zu den Themen: Schlaf und Gesundheit (Prof. U. Voderholzer, Ärztlicher Direktor Schön Klinik Roseneck) um 14.15 Uhr; Umgang mit Gelenkerkrankungen (Dr. Christina Valle, Oberärztin Medical Park Klinik Kronprinz, Prien) um 14.45; Vorbeugung und Behandlung von Gefäßerkrankungen (Dr. F. Härtl, Chefarzt Gefäßchirurgie Ro med Wasserburg) um 15.15 Uhr; Gutes Sehen ein Leben lang (Prof. Dr. Ines Lanzl, Chiemsee Augen Tagesklinik Prien) um 16.15 Uhr; Diabetes-vorbeugen-erkennen -behandeln (Dr. U. Thomas-Cuntz, Diabeteszentrum Chiemgau) um 16.45 Uhr. Zwischen den Vorträgen bleibt Zeit für Fragen an die Experten. Moderation des Tages: Frau Prof. Dr. Lanzl und Frau Dr. Thomas-Cuntz.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Symbolfoto Prien Marketing GmbH)