Sonnenuntergang auf dem Spitzstein

Sonnenuntergang auf dem Spitzstein

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Der Frühling kündigt sich aktuell auch in der heimischen Bergwelt an. Der Aufstieg lohnt für traumhafte Ausblicke, insbesondere in den Abendstunden, wie unsere Fotos vom Spitzstein zeigen.

Sonnenuntergang am Spitzstein im Chiemgau. Sonne fotografiert hinter einem Zweig mit Blick auf die Bergkulisse
Blick vom Spitzstein im Chiemgau bei untergehender Sonne

Der Spitzstein ist ein sehr beliebter Wanderberg im Chiemgau. Ein Aufstieg ist das ganze Jahr über möglich. Gut zweieinhalb Stunden muss man dafür einplanen. Die sportlichen Mühen lohnen sich, wie unsere aktuellen Bilder zeigen, die am gestrigen Samstagabend entstanden.
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Julia Dinner)

Baumwollbrot zum Josefitag

Baumwollbrot zum Josefitag

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Rund um den heutigen Josefitag gibt es Bayern eine ganze Reihe von Traditionen. Fast in Vergessenheit geraten ist das Josefibrot – auch genannt Baumwollbrot. Hier das Rezept.

Das Baumwollbrot erfreute sich einst größter Beliebtheit, vor allem im Landkreis Berchtsgadener Land. In den vergangenen Jahrzehnten geriet dieser Brauch aber zunehmend in Vergessenheit. Seit einigen Jahren lebt er aber wieder auf.
Wie das Gebäck zu seinem ungewöhnlichen Namen kam, lässt sich nicht mehr so genau erklären. Es könnte sein, dass es damit zu tun hat, dass der aufgehende, weiße Hefeteig an weiße, aufspringende Baumvollkapseln erinnert.

Auf alle Fälle schmeckt es lecker. Darum hier das Rezept für Euch:

Zutaten: 

  • 500 Gramm Weizenmehl Type 550
  • 30 Gramm Hefe
  • 200 Milliliter Vollmilch
  • 60 Gramm Zucker
  • 80 Gramm weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • wahlweise 100 Gramm Sultaninen in Rum oder Wasser eingelegt
  • Zitrone
  • etwas Zimt
  • Puderzucker

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben, kleine Mulde formen, Hefe hineinbröckeln und mit etwas lauwarmer Milch vermengen. Mit Mehl zudecken und ca. 15 Minuten vorgehen lassen.
Dann mit übrigen Zutaten – lauwarmer Milch, Zucker, Prise Salz, Ei, Prise Zimt, Butter – und wer will auch Sultaninen –  zügig zu einem Teig verkneten.
Den Hefeteig zudecken und etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig in vier gleich große Stücke teilen und zu Ballen kneten. Die Teiglinge dann als Gruppe auf das mit Backpapier belegte Backblech setzen und wieder gehen lassen.
Eine Variante ist auch das Abteilen des Teiges in sieben mal vier Gruppen. Dann erhält man am Schluss sieben kleinere Gebäckstücke. Auch sie werden auf dem Backblech zu Gruppen zusammengesetzt.
Wieder gut zehn Minuten gehen lassen, mit verquirltem Ei bestreichen und dann etwa 20 bis 45 Minuten bei 170 Grad backen – je nach Größe. Ist das Baumwollbrot schön goldgelb , dann raus damit aus dem Ofen.
Aus Puderzucker, Wasser und etwas Zitronensaft Glasur herstellen und das Gebäck damit bestreichen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Heute leben alle Josefs und Josefas hoch

Heute leben alle Josefs und Josefas hoch

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Am heutigen Sonntag, 19. März ist bei uns in Bayern der große Tag für alle Josefs und Josefas. Denn der Josefitag wird traditionell groß gefeiert – auch wenn er seit 1969 kein offizieller Feiertag mehr ist. 

Am Ehrentag des Heiligen Josef, laut Bibel Ziehvater von Jesus, gibt es am Josefitag viele Aktionen und sogar Vergünstigungen für alle Josefs und Josefas. Hier zwei Beispiele
Die Wendelsteinbahn gratuliert den Namensträgern mit einem besonderen Namenstagsgeschenk: Zu Ehren ihres Namenspatrons erhalten alle Josefs, Seppen und Beppis sowie natürlich die Josefas am heutigen Sonntag eine Freifahrt mit der Wendelstein-Zahnradbahn oder der- Seilbahn. An den Talstationen dazu Personalausweis vorlegen. Am Berg spielt zur Unterhaltung eine zünftige Musi. 

Eine große Josefischau gibt am heutigen Sonntag bei der Eder Unternehmensgruppe in Tuntenhausen. Auf dem Programm stehen dort von 9 bis 16 Uhr Maschinenschau, Demo-Park mit Livevorführungen von Traktoren um 11 und 14 Uhr, verkaufsoffener Sonntag im Baumarkt, Essensstandl mit bayerischen Spezialitäten und Kinderprogramm. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

2 Millionen Euro für Tierheime

2 Millionen Euro für Tierheime

Bayern – Mit 2 Millionen Euro werden Bayerns Tierheime zusätzlich in der Energiekrise unterstützt. Die Mittel aus dem Härtefallfonds können nun abgerufen werden.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die Unterstützung von Tierheimen ist ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz. Tierheime leisten wertvolle Arbeit: Mit großem Engagement kümmern sich die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer um ihre Schützlinge. Viele Tierheime sind aufgrund der hohen Energiepreise in ihrer Existenz bedroht. Bayern lässt die Tierheime in der akuten Energiekrise nicht im Stich. Wir unterstützen die Einrichtungen mit bis zu 2 Millionen Euro in dieser schwierigen Zeit.“ Dazu sei nun die Richtlinie „Härtefallfonds Tierheime“ in Kraft gesetzt worden.

Auch tierheimähnliche Einrichtungen
sind berechtigt, einen Antrag zu stellen

Antragsberechtigt sind Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen (insbesondere Gnadenhöfe, Tierasyle, Lebenshöfe) in Bayern. Antragstellung und Nachweis erfolgen anhand einheitlicher Formblätter. Voraussetzung für eine Förderung ist ein Antrag der jeweiligen Einrichtung mit Nachweis der Energiekostensteigerung und der damit verbundenen Existenzgefährdung.
Der Ministerrat hatte am 20. Dezember 2022 den Bayerischen Härtefallfonds für soziales Leben und Infrastruktur beschlossen. Damit können Einrichtungen unterstützt werden, die in der aktuellen Energiekrise vom Bund keine oder keine ausreichenden Hilfen erhalten.
Die Anträge werden einheitlich für ganz Bayern durch die Regierung von Oberfranken betreut. Anträge auf Unterstützungsleistungen müssen spätestens zum 30. September 2023 bei der Bewilligungsbehörde vorliegen. Der Nachweis über die tatsächlich erfolgten Ausgaben ist bis spätestens 30. Juni 2024 der Regierung von Oberfranken vorzulegen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Hotline zu Impffolgen angekündigt

Hotline zu Impffolgen angekündigt

Bayern / Berlin – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek kündigte am heutigen Freitag bei einem von ihm initiierten Expertentreffen zu Post- und Long-Covid in Berlin die Einrichtung einer Hotline zu Impffolgen an.

Bei der Veranstaltung setzte sich Holetschek für ein verstärktes Vorgehen gegen Corona-Langzeitfolgen ein. Gleichzeitig trieb er die Versorgung bei Beeinträchtigungen nach Corona-Impfungen voran. Neben den Corona-Langzeitfolgen dürfe man auch die Menschen nicht alleine lassen, die nach einer Corona-Impfung beeinträchtigt seien: „Mein Eindruck ist, dass viele Betroffene nicht wissen, an wen sie sich wenden können“.
Bayern richte deshalb in Kürze eine Hotline ein, an die sich Betroffene wenden können. Diese solle keine individuelle medizinische Beratung bieten, aber allgemeine Infos geben, Hinweise zu den Versorgungspfaden und Abklärungsmöglichkeiten der Beschwerden vermitteln und ein erster Ansprechpartner sein.

Internetseite zur sogenannten
Post-Vac-Thematik soll in Kürze starten

Außerdem wolle voraussichtlich bereits in der kommenden Woche eine Internetseite zur sogenannten Post-Vac-Thematik starten. „Die Hotline und die Internetseiten sollen wie Lotsen durchs Thema führen und hilfreiche Informationen bieten“, so Holetschek. Er wünscht sich, dass Lauterbach auch ein bundesweites Informationsangebot für die Bürger schafft. Der bayerische Minister ergänzte: „Außerdem fordere ich Lauterbach auf, die Einrichtung eines bundesweiten Impfregisters zu prüfen. Das wäre ein großer Schritt nach vorne. Eine bessere Datenlage zum Impfgeschehen wäre gerade auch im Umgang mit möglichen Impfschäden für die Versorgung und Forschung hilfreich.“
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Königstraße, Rosenheim, 1908

Königstraße, Rosenheim, 1908

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1908. Auf unserem historischen Foto zu sehen ist die Königstraße in Rosenheim.

Ein besonders interessantes Detail auf diesem Foto ist das kleine Rußwurmhaus am Ludwigsplatz. 1955 musste es einem Vierstockwerkbau weichen. Ein genauerer Blick lohnt sich auch bei der künstlerisch gestalteten Straßenlaterne davor. Und natürlich gibt es auch noch eine ganze Reihe anderer kleiner Dinge, für die es sich lohnt, dieses Foto genauer zu studieren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)