Der Naturschutz ruft: jetzt für Bundesfreiwilligendienst bewerben

Der Naturschutz ruft: jetzt für Bundesfreiwilligendienst bewerben

Hilpoltstein / Bayern – Noch keinen Plan, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll? Der bayerische Naturschutzverband LBV bietet mit einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) die Möglichkeit, die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium zu nutzen.

„In den LBV-Umweltbildungseinrichtungen können Interessierte praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufen im ‚grünen Bereich‘ sammeln“, sagt Magdalena Buckreus, Referatsleitung Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Umweltstationen des LBV bieten bayernweit Stellen in den Arbeitsfeldern Umweltbildung, Jugendarbeit, Artenschutz oder Öffentlichkeitsarbeit an. Für einen BFD beim LBV kann sich jede und jeder bewerben, der die allgemeine Schulpflicht abgeschlossen hat, also auch Studierende und Senioren.
Egal ob eine Pause nach der Schule, eine Orientierungsphase, um den passenden Job oder Studiengang zu finden, oder einfach etwas Gutes für die Natur tun: Der Freiwilligendienst beim LBV kann dafür das Richtige sein. In den verschiedenen Einsatzfeldern des LBV können Bundesfreiwillige berufliche Erfahrungen sammeln, neue Interessen finden und einen Beitrag zum Naturschutz leisten. „Ich habe mich nach meinem Lehramtsstudium für einen Bundesfreiwilligendienst im LBV entschieden“, sagt Bundesfreiwillige Sarah Bernhard von der LBV-Umweltstation Straubing. „Es ist ein sehr spannendes und bereicherndes Jahr, in dem ich viel über Natur und deren Schutz vor der eigenen Haustüre lernen konnte. In der Umweltbildung konnte ich gemeinsam mit Kindern die Natur neu entdecken und meine Begeisterung weitergeben. Diese Erfahrungen werden mich sicher auch beruflich begleiten“, betont Bernhard.
Besonders im Sommer gibt es in den Umweltstationen des LBV einiges zu tun. „Die Arbeit als Bundesfreiwillige in der LBV Umweltbildung bietet in erster Linie die Möglichkeit, sich selbst kennen zu lernen. Die Aufgaben sind so unterschiedlich, dass jeder sich mit seinen persönlichen Stärken einbringen und weiterentwickeln kann“, so Magdalena Buckreus. Die Bundesfreiwilligen unterstützen das Team bei der Durchführung von pädagogischen Bildungs- und Naturerlebnisveranstaltungen zu verschiedenen Themen. Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung von Social Media und Besucherlenkung gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Mitarbeit bei Ausstellungen und Messen, Landschaftspflegemaßnahmen und Bürodienst. „Fachliche Vorkenntnisse braucht es nicht. Jeder und jede sollte ein gewisses Interesse für die Natur mitbringen und offen gegenüber anderen Menschen sein“, so die Pädagogin.
Mehr Informationen: www.lbv.de/bundesfreiwilligendienst.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Ausbildungsmesse in der Gabor-Halle

Rosenheimer Ausbildungsmesse in der Gabor-Halle

Rosenheim – Die Ausbildungsmesse „Future Fit“ findet am Samstag, 4. Mai, in der Rosenheimer Gaborhalle (Ebersberger Straße 32A) statt – ergänzend zur IHK-Jobfit, die am gleichen Tag stattfindet (wir berichteten).

Veranstalter ist die FutureFit Sportconsulting GmbH In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Rosenheim, dem Arbeitskreis Schulewirtschaft Rosenheim und der Kreishandwerkerschaft. Insgesamt präsentieren sich von 9 bis 16 Uhr rund 60 Unternehmen.
Schüler aus Stadt und Landkreis Rosenheim können sich vor Ort über duale Ausbildungsmöglichkeiten in der Region und über die Unternehmen selbst informieren.

Die Rosenheimer Ausbildungsmesse findet ergänzend am gleichen Tag zur IHK Jobfit! statt. Beide Messen gemeinsam präsentieren mit mehr als 200 Ausstellern einen großartigen Arbeitsmarkt in der Region Rosenheim und bieten dem Berufsnachwuchs ein umfangreiches Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten übergreifend über alle Berufsfelder und Branchen.
„Es freut mich sehr, dass wir dieses Jahr die Ausbildungsmesse in der Gabor-Halle durchführen. Hier bieten wir ergänzend zur IHK Jobfit! den Unternehmen der Region eine optimale Plattform zur Präsentation für den Berufsnachwuchs und den angehenden Auszubilden und Berufsanfängern eine umfangreiche Möglichkeit zum Kennenlernen vielfältiger Berufsfelder und Branchen“, so der Geschäftsführer des Veranstalters FutureFit Sportconsulting GmbH, Daniel Bucheli.
(Quelle: Pressemitteilung Future FIt Sport Consulting / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erwerbstätige arbeiteten in Bayern 2023 im Schnitt rund 1340 Stunden

Erwerbstätige arbeiteten in Bayern 2023 im Schnitt rund 1340 Stunden

Fürth / Bayern – Erwerbstätige arbeiten in Bayern im Jahr 2023 im Schnitt rund 1340 Stunden. Der Trend der rückläufigen Jahresarbeitszeit pro Person setzt sich damit laut Bayerischem Landesamt für Statistik fort.

Das Arbeitsvolumen, also die von allen Erwerbstätigen geleisteten Arbeitsstunden, nimmt im Jahr 2023 in Bayern im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent zu. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik ist die Anzahl der realisierten Arbeitsstunden damit etwas stärker gewachsen als im bundesweiten Durchschnitt, für den sich ein Anstieg von 0,4 Prozent ergibt. Insgesamt haben bayerische Erwerbstätige 10,6 Mrd. Stunden geleistet, womit der Stand aus dem Jahr 2019 in Höhe von 10,7 Mrd. Stunden immer noch nicht wieder ganz erreicht wird.

Im Baugewerbe wurde erstmals wieder mehr gearbeitet als im Vorjahr

Am stärksten erhöht sich das Arbeitsvolumen mit einem Plus von 2,5 Prozent im Bereich „Information und Kommunikation“. Nimmt man auch alle anderen Dienstleistungsbereiche hinzu, ergibt sich ein Anstieg um 0,7 Prozent. Das Produzierende Gewerbe bleibt demgegenüber mit einem Zuwachs von nur 0,2 Prozent hinter den Dienstleistungen zurück. Zum Produzierenden Gewerbe zählt auch das Baugewerbe, wo im Jahr 2023 mit plus 0,2 Prozent erstmals wieder mehr gearbeitet wird als im Vorjahr. Im Jahr 2022 schrumpfte hingegen das Arbeitsvolumen in der Bauwirtschaft gegenüber dem Vorjahr noch deutlich um 0,9 Prozent. Auch im Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ ist der Abwärtstrend zunächst gebrochen. Dort ist die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden mit einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erstmals seit 2000 wieder angestiegen.
Durchschnittlich arbeitet 2023 jeder Erwerbstätige in Bayern 1 340 Stunden und damit 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit setzt sich der Trend der rückläufigen Jahresarbeitszeit pro Person fort. Grund hierfür ist vor allem die zunehmende Bedeutung von Teilzeitarbeit. Damit geht die Zunahme des Arbeitsvolumens in Bayern allein auf die steigende Anzahl der Erwerbstätigen zurück, welche die rückläufige Anzahl der Arbeitsstunden pro Kopf mehr als ausgeglichen hat.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bildungsberatung beim Landratsamt Rosenheim

Bildungsberatung beim Landratsamt Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Die Weiterbildungsinitiatorinnen für Stadt und Landkreis Rosenheim beraten Interessierte kostenlos zu Anliegen bezüglich ihrer beruflichen Zukunft. Der nächste Termin findet am Donnerstag, 21. März 2024 im Landratsamt Rosenheim statt.

In diesem Zusammenhang weisen die Weiterbildungsinitiatorinnen, Christine Gerbaulet und Hildegard Koller, auch auf das neue nationale Onlineportal für berufliche Weiterbildung „mein NOW“ der Agentur für Arbeit hin. Das Online-Angebot ist unter der Internetadresse www.mein-now.de erreichbar.
„Durch das Portal sollen die Angebote in den einzelnen Regionen sichtbarer und damit für Interessierte übersichtlicher werden“, erklärt Hildegard Koller, die die Beratung am 21. März übernehmen wird. „Zudem kann man über ‚mein NOW‘ in Berufsbilder hineinschnuppern, eine erste Selbsterkundung über Online-Tests vornehmen und sich über Fördermöglichkeiten informieren.“ Koller und ihre Kollegin Gerbaulet arbeiten bei der Beratung mit der Bildungskoordination für den Landkreis Rosenheim zusammen, um das Thema der Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie auch Frauen, die den beruflichen Wiedereinstieg finden wollen, nach vorne zu bringen.

„Auch unsere Region ist wie ganz Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung vom Fachkräftemangel betroffen. Es ist deshalb wichtig, dass wir die Fachkräfte, die wir bereits hier haben, halten und Zukunftsperspektiven aufzeigen können“, erklärt Bildungskoordinatorin Katrin Röber. „Dies gelingt uns nur über eine individuelle Beratung, die wir mithilfe der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales kostenlos anbieten können“, ergänzt Gerbaulet.

Weiter sagt sie: „Wir sind hauptamtlich Bildungsberaterinnen beim Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und bringen das nötige Know-how mit, um Bildungswege nachvollziehen und weiter mit begleiten zu können.“ Die Beratung erfolgt jedoch trägerneutral und immer passend für den Einzelfall. Die Termine für die Weiterbildungsberatung, die alle zwei Monate stattfindet, können selbstständig online gebucht werden unter www.bildungsregion-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Diakonie Rosenheim bildet zum ersten Mal Quereinsteiger aus

Diakonie Rosenheim bildet zum ersten Mal Quereinsteiger aus

Rosenheim – Nach einer einjährigen Weiterbildung bei der Diakonie Rosenheim können sich 15 Frauen ihren Berufswunsch als Quereinsteigerin im Kindergarten erfüllen. Der Kurs findet jedes Jahr statt und soll auch Menschen ohne entsprechende berufliche Vorerfahrung eine qualifizierte Tätigkeit in einer Kindertageseinrichtung ermöglichen.

„Die Weiterbildung zur Ergänzungskraft im Bayerischen Kindertageseinrichtungen bietet eine tolle Alternative zur klassischen Ausbildung in den Berufsschulen“, sagt Dominik Altmann von der Diakonie Rosenheim, der gemeinsam mit seiner Kollegin Silke Piontek, die Weiterbildung für Quereinsteiger aus ganz Oberbayern leitet.
Die Bewerber brauchen keine pädagogische Berufsausbildung, Voraussetzung ist jedoch Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, zum Beispiel in einem Kindergarten, einem Hort oder in der Mittagsbetreuung. Wer dort beispielsweise ein freiwilliges soziales Jahr absolviert oder als Hilfskraft tätig ist, kann dann über die Weiterbildung einen qualifizierten Einstieg in den Beruf bekommen.

Kitas brauchen dringend Fachpersonal

„In einem Berufsfeld, in dem dringend Fachpersonal gesucht wird, sind die Ergänzungskräfte eine ganz wichtige Unterstützung”, findet auch Dr. Andreas Dexheimer, Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim. Als sozialer Arbeitgeber gebe die Diakonie Rosenheim hier Menschen aus den verschiedensten Bereichen eine berufliche Perspektive.
Gleichzeitig stärken die frisch ausgebildeten Ergänzungskräfte die bereits bestehenden pädagogischen Teams in den Kindertageseinrichtungen – und dass schon während ihrer Ausbildung. Dadurch können Engpässe wie Krankheitsausfälle bei den Mitarbeitenden viel flexibler ausgeglichen werden.
Je mehr Personal für die Kinder zur Verfügung steht, desto besser könne beispielsweise auf unterschiedliche Sprachniveaus oder andere individuelle Bedarfe der Kinder eingegangen werden. In kleineren Lerngruppen erwerben die Kinder ihre Kompetenzen effektiver und sind anschließend optimal auf die Herausforderungen des nächsten Bildungsabschnittes vorbereitet. Dann gelingt den betreuten Kindern der Übergang aus der Krippe in den Kindergarten, aus dem Kindergarten in die Schule oder von der Grundschule in die weiterführende Schule besser.

Intensive Beschäftigung mit pädagogischen Themen

“Schon als Hilfskraft wurde ich bei der Diakonie Rosenheim sehr geschätzt. Doch als Ergänzungskraft kann ich nun auch professionell pädagogisch arbeiten und darauf freue ich mich sehr”, erzählt eine Teilnehmerin des diesjährigen Kurses, Angelika Rötzsch, die im Haus für Kinder in der Höltystaße in München arbeitet. Während der Kurseinheiten wurden die Teilnehmerinnen von ihrer Arbeit freigestellt und lernten in mehr als 200 Unterrichtseinheiten berufsbegleitend die Theorie zur täglichen Praxis.
„Anders als in der Berufsschule müssen die Kursteilnehmer bei uns keine klassischen Fächer wie Mathematik oder Deutsch besuchen. Stattdessen werden die pädagogischen Themen intensiv behandelt”, beschreibt Kursleiter Altmann die Schulungsinhalte. Die Teilnehmenden seien deshalb auch auf dem aktuellen Stand des Fachwissens und würden dadurch viel zur Qualitätsentwicklung der Kitas beitragen.
Der aktuelle Kurs startete Ende Februar. „Die Nachfrage war sehr hoch – wir hatten sogar eine Warteliste”, sagt Dominik Altmann. Doch auch Interessierte, die noch keine Tätigkeit als Hilfskraft in einer Kindertagespflegeeinrichtung haben, können sich bei der Diakonie Rosenheim melden. Sie könnten zunächst eine Anstellung als Hilfskraft bekommen und noch im gleichen oder im darauffolgenden Jahr an der Weiterbildung teilnehmen. Mehr Informationen dazu auch unter: dwro.de/fortbildung.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Die Teilnehmerinnen der Weiterbildung zur Ergänzungskraft bei der Diakonie Rosenheim mit Kursleiter Dominik Altmann (stehend hinten rechts) und Kursleiterin Silke Piontek (vorne sitzend Mitte) Copyright Diakonie Rosenheim).

Job- und Karrieremesse in der Auerbräu-Festhalle

Job- und Karrieremesse in der Auerbräu-Festhalle

Rosenheim – Die Job- und Karrieremesse „meineZukunft!“ findet am Samstag, 18. November in der Auerbräu-Festhalle in Rosenheim statt. Sie bietet von 10 bis 16 Uhr eine Plattform für Unternehmen, um sich potenziellen neuen Mitarbeitern und Auszubildenden vorzustellen. Der Eintritt ist frei. 

Die Job- und Karrieremesse richtet sich sowohl an Berufseinsteiger als auch an erfahrene Fachkräfte, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind. Unternehmen präsentieren ihre aktuellen Stellenangebote und die Messebesucher haben die Möglichkeit, direkt mit Personalverantwortlichen und Vertretern der Unternehmen zu sprechen und sich über Einstellungskriterien zu informieren.
Außerdem stehen zahlreiche Vorträge und Karriereberatungen auf dem Programm. Veranstalter ist Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG. Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)