Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Juni.

Namenstag haben: Dietger, Friso,  Frisius, Johannes, Hans, Jan, Jens, Hanno, John Reingard

3 bekannte Geburtstagskinder:

Christine Neubauer (1962 – ist eine deutsche Schauspielerin, Hörspielsprecherin und Autorin.)

Joan Clark (1917 – war eine britische Kryptoanalytikerin, die sich während des Zweiten Weltkriegs erfolgreich mit er Entzifferung des deutschen Nachrichtenverkehrs befasste. Dabei trug sie wesentlich zum Bruch der deutschen Rotor-Schlüsselmaschine Enigma bei.)

Grete Escher (1915 – war eine deutsche Illustratorin, Journalistin und Autorin. Bekannt wurde sie als Pionierin der deutschen Comic-Szene mit dem Hörzu-Maskottchen Mecki – einem Igel.)
(Quelle: wikipedia)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1717: Die Erste Großloge von England wird durch den Zusammenschluss von vier Freimaurerlogen gegründet.
  • 1947: Der US-amerikanische Pilot Kenneth Arnold sichtet nach eigenen Angaben neun seltsam rasende Flugobjekte, für die erstmals der Begriff „Fliegende Untertasse“ benutzt wird.
  • 2010: Mit einer Länge von insgesamt 11 Stunden und 5 Minuten endet das längste Tennismatch der Geschichte mit einem Fünfsatz-Sieg des US-Amerikaners John Isner über den Franzosen Nicolas Mahut.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 23. Juni.

Namenstag haben: Edeltraud, Ethel, Marion, Ortrud

3 bekannte Geburtstagskinder:

– August Borsig (1804 – war ein deutscher Industrieller und Gründer der Borsigwerke. In diesen konstruierte er mit der „Beuth“ im Jahr 1844 die erste in Deutschland entwickelte Lokomotive. Borsig war zu seiner Zeit der größte Dampflokomotiven-Hersteller Europas – was ihm Reichtum brachte. Er galt auch als Mäzen vieler Künstler.)

– Alan Turing (1912 – war ein britischer Mathematiker, Logiker und Kryptoanalytiker. Er ist ein Pionier der Informatik. Von Ihm stammt das Konzept der „Turingmaschine“ – ein mathematisches Modell der theoretischen Informatik, das eine abstrakte Maschine definiert.)

– Hermann Gmeiner (1919 – war der Gründer der Hilfsorganisation „SOS-Kinderdorf“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1802: Der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt besteigt zusammen mit dem französischen Botaniker Aimè Bonpland in Südamerika den 6267 Meter hohen Chimborazo bis zu einer Höhe von 5749 Meter. Danach beschreibt Humboldt zum ersten Mal Symptome der Höhenkrankheit.
  • 1920: Mit der Abschaffung der Adelsprivilegien in Preußen sind Adelstitel in Deutschland fortan nur noch Namensbestandteile..
  • 2006: Im Australia Zoo in Queensland stirbt die Galàpagos-Riesenschildkröte Harriet (Geburt ca. 1830), die als eines der ältesten bekannten Tiere der Welt gilt. 
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Vinyl-Schallplatte feiert 75. Geburtstag

Vinyl-Schallplatte feiert 75. Geburtstag

Rosenheim / Bayern / Welt – Die Vinyl-Schallplatte feiert derer Tage ihren 75. Geburtstag. In den vergangenen Jahren erlebte sie eine kleine Renaissance. Nun ist neue Hype aber wieder vorbei. In vielen Haushalten ist sie aber dennoch immer noch zu finden. Darum hier 10 Fakten zur Vinyl-Schallplatte:

  • 1. Die Schallplatten haben es sogar ins Weltall geschafft. Die „Voyager Golden Records“ sind Datenplatten mit Bild- und Audio-Informationen, die an Bord der beiden 1977 gestarteten interstellaren Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 angebracht sind. Die Datenplatten wurden als Botschaften an Außerirdische in der Hoffnung hergestellt, etwaige intelligente, außerirdische Lebensformen könnten dadurch von der Menschheit erfahren. Mit einer geschätzten Lebensdauer von 500 Millionen Jahren sollten die Platten aber zumindest Zeugnis darüber ablegen, dass es Menschen gegeben hat. (Quelle: wikipedia)

  • 2. Warum die Mehrheit der Vinylplatten  schwarz ist, hat einen einfachen Grund: Die Herstellung ist so am finanziell am günstigsten.
  • 3. Es gibt Schallplattenfans, insbesondere Klassikfans, die beträufeln ihre Platten mit einer speziellen Flüssigkeit, um so das von Staub erzeugte Knacken zu unterdrücken.
  • 4. Platten in 180-Gramm-Qualität gelten unter Kennern als besonders wohlklingend.
  • 5 Die aus Sicht der Band und des Verlegers besten Stücke finden sich meist am Anfang einer Platte, weil zur Innenseite die sogenannte Bahngeschwindigkeit abnimmt, mit der der Tonabnehmer die Rillen abtastet.
  • 6. Die mit Abstand teuerste jemals verkaufte Platte ist die  Doppel-LP „Wu-Tang Clan – Once Upon A Time in Shaolin“. 2 Millionen Dollar brachte sie im Jahr 2015 ihrem Verkäufer.
  • 7. Das bis heute meist verkaufte Schallplatten- Album kommt von Michael Jackson mit dem Album „Thriller“, erschienen 1982. Mittlerweile wurden mehr als 66 Millionen Schallplatten-Alben verkauft.
  • 8. Das Wort Vinyl ist die Kurzform für Polyvinylchlorid (PVC). Aus diesem Material wird die Schallplatte seit 1948 hergestellt. Ihre Vorläufer waren aus Schellack.
  • 9. Das Schallplatten-Format hat keinen direkten Einfluss auf die Qualität des Tons. Aber unter Kennern gilt: Je kürzer die Spieldauer, desto höher die Qualität
  • 10. Es muss ja nicht immer Vinyl sein, dachte sich die schwedische Popband „Shout out Louds“ und brachte im Jahr 2012 eine Schallplatte aus Eis auf dem Markt. Titel: „Blue Ice“ – diese musste man sich aber erst einmal selbst mittels Gummi-Eisform herstellen – und das ist gar nicht so einfach und das musikalische Ergebnis dann auch nicht so überzeugend wie Vinyl.
    So sieht das dann aus – Video auf YouTube:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: re / Video: Link auf YouTube)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 22. Juni.

Namenstag haben: Achatius, Eberhard, John, Johannes, Paulin, Rotraud, Thomas

3 bekannte Geburtstagskinder:

– John Dillinger (1903 – war ein US-amerikanischer Bankräuber in der Zeit der großen Weltwirtschaftskrise und der erste vom FBI als „Staatsfeind Nr. 1“ bezeichnete Gangster, auf den das damalige Rekord-Kopfgeld in Höhe von 15.000 US-Dollar ausgesetzt war.)

– Billy Wilder (1906 – war ein einflussreicher US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent. Filme von ihm u. a. „Sunset Boulevard“, „Das verflixte 7. Jahr“ oder „Manche mögen`s heiß“.)

– Cyndi Lauper (1953 – ist eine amerikanische Sängerin, die vor allem in den 1980er Jahren große Erfolge feierte mit Hits wie „Girls Just Want a Have Fun“ oder „Time After Time“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1865: Die erste Pferdestraßenbahn in Deutschland nimmt in Berlin zwischen dem Brandenburger Tor und Charlottenburg über das Knie den betrieb auf.
  • 1936: Mit dem „Bockstensmann“ wird im Südwesten Schwedens eine aus dem 14. Jahrhundert stammende Moorleiche mit nahezu vollständig erhaltener Kleidung gefunden.
  • 2005: Ein Spannungsabfall legt für mehrere Stunden das kompletten Eisenbahnverkehr in der Schweiz lahm.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer, entstanden auf dem Simssee im Landkreis Rosenheim)
Klosterkirche, Rosenheim, 1903

Klosterkirche, Rosenheim, 1903

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1903. Auf der historischen Foto sehen wir die Klosterkirche in Rosenheim.

Im Jahr 1854 wurde mit dem Bau des Kapuziner-Klosters in Rosenhiem begonnen. Im Jahr 1888 wurde die Sebastianikapelle zur Kapuzinerkirche erweitert. 1997 wurde die Kirche grundsaniert. Im Januar 2017 wurde der Konvent geschlossen.
Die Parkanlage vor der Kirche ist auch längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Wechsel an der Spitze des Theaters Rosenheim

Wechsel an der Spitze des Theaters Rosenheim

Rosenheim – 24 Jahre lang war Horst Rankl Vorstand des Theaters Rosenheim. Nun will der 83-jährige kürzer treten und hat den Vorsitz an Frank Kefer (links auf unserem Beitragsbild) übergeben (wir berichteten). Im Interview mit Innpuls.me erzählt der 59-jährige, was er beim Theater Rosenheim verändern will und welche Projekte er für die Zukunft plant.

Frage: Wie sind Sie denn zum Theater Rosenheim gekommen?
Antwort: Ich muss gestehen, lange Zeit hatte ich mit Theater gar nichts am Hut. Die ersten Kontakte zum Theater Rosenheim entstanden über meine Frau, die im Stadtspiel 1999 mitwirkte. Weil eine Rolle neu besetzt werden musste, hat meine Frau mich vorgeschlagen. Da bin ich zum ersten Mal auf der Bühne gestanden. Nach kurzer Zeit war dann die ganze Familie mit großem Eifer dabei.

Frage:  Und Sie haben Ihre Leidenschaft für das Theaterspielen entdeckt?
Antwort: Horst Rankl hat mir in die Gänge geholfen und ich lernte durch ihn schnell, wie man auf der Bühne richtig agiert, um das Publikum zu unterhalten. Ein großer Schauspieler bin ich jetzt trotzdem nicht geworden, aber in meinen Rollen konnte ich bisher, glaube ich, schon überzeugen. Insbesondere das Stadtspiel hat mich sofort begeistert.

Frage: Warum?
Antwort: Ich finde es super, wenn Stadtgeschichte auf diese Art und Weise spielerisch und mit Leichtigkeit erzählt und vermittelt wird. Ich finde, da hat die Stadt Rosenheim etwas, was einzigartig ist.

Frage: Es gibt aber schon auch noch andere Städte, die regelmäßig Geschichte auf die Bühne bringen, man denke beispielsweise an die Landshuter-Hochzeit?
Antwort: Aber das ist immer das gleiche Stück. Bei uns im Rosenheim wird immer ein neuer Teil der Stadtgeschichte beleuchtet. Das ist was ganz Besonderes.

Frage: Und diese Tradition wollen Sie nun als neuer Vorstand weiter am Leben erhalten?
Antwort: Auf alle Fälle. Das ist mir sogar sehr wichtig.

Frage: Das Rosenheimer Stadtspiel fand bisher alle zwei Jahre statt. 2024 ist es also wieder an der Zeit. Schwebt Ihnen dafür schon eine Geschichte vor?
Antwort: Nun ja, konkret ist noch nichts. Aber mir würde mal gut ein Ausflug in die jüngere Geschichte der Stadt gefallen.

Frage: Und wer schreibt dann dafür das Drehbuch? In den vergangenen Jahren übernahm das mit Horst Rankl ja auch der Vorstand des Theater Rosenheims?
Antwort: Das Theater besteht aus vielen Talenten. Wir haben schon verschiedene Projekte im Visier und dank Horst Rankl werden uns die Theaterstücke auch nicht so schnell ausgehen.

Frage: Wo sehen Sie dann Ihre Aufgaben als Vorstand des Rosenheimer Theaters?
Antwort: Ich sehe mich als Intendant, dessen Aufgabe es ist, das Theater am Leben zu erhalten und in eine gute Zukunft zu lenken. Dafür will ich das Miteinander innerhalb des Vereins und auch außerhalb stärken.

Frage: Was bedeutet das konkret?
Antwort: Bis jetzt war alles in einer Hand. Ich will das Vereinsleben breiter aufstellen. Außerdem finde ich es wichtig, stärker mit den anderen Theatervereinen zu kooperieren. Ich sehe da keine Konkurrenz, sondern viel mehr die Möglichkeit, dass alle voneinander profitieren und sich unterstützten können.

Frage: Wie geht es mit dem Kinder- und Jugendtheater des Theater Rosenheims weiter?
Antwort: Auch diese Sparten wird es weiter geben. Für das Kindertheater wünsche ich mir , dass da auch tatsächlich Kinder mitspielen können und gerade für das Jugendtheater wünsche ich mir weitere Aufführungsstätten. Hier stehen beim Theater einige junge Leute mit viel Engagement in den Startlöchern, die hier neue Wege beschreien wollen.

Frage: Was ist hier vorgesehen?
Antwort. Das Jugendtheater spielt nicht vor einem Riesenpublikum. Dafür ist das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim viel zu groß und zu teuer. Darum brauchen wir andere Möglichkeiten und auch dabei können wir dann vielleicht durch die Kooperation mit anderen Vereinen neue Wege finden.

Frage: Hauptberuflich sind Sie Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und haben eine eigene Praxis. Haben also sicher schon eine sehr ausgefüllte Woche. Findet sich da überhaupt noch Zeit für dieses Ehrenamt?
Antwort: Arzt ist mein Beruf und das Theater ist mein Hobby und damit mein Ausgleich zum Berufsleben. Natürlich fordert auch das Zeit, aber das ist ja mit jedem anderen Hobby auch so. Wichtig ist, dass es Spaß macht und das ist beim Theater Rosenheim auf alle Fälle so. Zudem engagieren sich viele Mitglieder im Verein und unterstützen sich tatkräftig.
(Das Interview führte Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)