Bad Endorf / Halfing / Landkreis Rosenheim – Hohe Auszeichnung für die musikalische Leiterin des Immling Festival: Cornelia von Kerssenbrock wurde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Cornelia von Kerssenbrock gilt als unermüdliche Förderin der klassischen Musikkultur. Als eine herausragende Verdi-, Verismo- und Barockmusik-Kennerin bringt sie ihre meisterliche Expertise Jahr für Jahr beim Immling Festival ein: ein Festspielort im Chiemgau, der zwischen Bauerngärten und Tierschutzhof Oper und Klassik auf höchstem Niveau darbietet und Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zusammenführt.
Genau dafür wurde der Dirigentin die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen und im Halfinger Rathaus von Landrat Otto Lederer feierlich übergeben. „Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen heute diese Auszeichnung überreichen zu dürfen“, so Otto Lederer, der des Weiteren betont: „Es zeigt, dass Ihre Leistung und Ihr Einsatz gesehen und gewürdigt werden. Ihr Engagement über so viele Jahre für das kulturelle Leben in unserer Region ist herausragend. Es ist Ihnen eine Herzensangelegenheit.“
Das Leben aktiv und passiv
mit Klang, Freude und Kultur erfüllen
In der Tat ist dies Cornelia von Kerssenbrock seit Anbeginn ihres beruflichen Werdegangs ein Anliegen. Während sie durch die vielen Opernhäuser und Konzertsäle von Europa bis nach Asien tourte, war ihr Ziel immer deutlich formuliert. „Mein Wunsch war immer, Menschen mittels Musik zusammenzuführen“, so die gebürtige Münchnerin.
Ihr Einsatz als Dirigentin trägt einen wichtigen Teil zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei, eröffnet vielen Menschen den Zugang zur musikalischen Entfaltung und auch zu musikalischem Genuss und erfüllt somit das Leben aktiv und passiv mit Klang, Freude und Kultur. Letzteres gilt als eine tragende Säule unseres gesellschaftlichen Miteinanders, wie auch der Landrat herausstellt: „Mit Ihrem Wirken fördern Sie das Miteinander – das Miteinander der Kulturen und das Miteinander über Ländergrenzen hinweg.“