Eisige Wunderwelt am Sudelfeld

Eisige Wunderwelt am Sudelfeld

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – In den Tälern in Stadt und Landkreis Rosenheim ist es an diesem Wochenende zwar schon ganz schön kalt, aber nach vor von Schnee keine Spur. Sehr weit hinauf muss man aber nicht, um die Schönheit des Winters erleben zu können, wie diese aktuellen Aufnahme vom Sudelfeld zeigen.

Das Sudelfeld ist eines der größten und beliebtesten Skigebiete Bayerns und liegt idyllisch im Bayerischen Alpenvorland zwischen Bayrischzell und Oberaudorf. Die derzeit niedrigen Temperaturen und leichter Schneefall in den vergangenen Tagen haben die Landschaft in eine teils bizarre Märchenwelt verwandelt, in der auf alle Fälle schon mal weihnachtliche Stimmung aufkommt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Hier aktuelle Bilder vom Sudelfeld:

Verschneites Gipfelkreuz und Blick in das verschneite Tal
Die Sonne in schneebedeckter, nebeliger Landschaft und Wanderer davor
Eisbedeckte Sträucher und Schnee
Schneebedeckte Gipfel ragen aus Nebelmeer
Hütte hinter Schnee und Eislandschaft
Blick von oben auf Hütte und Bäume in Schnee
Blick auf Schnee und Nebelmeer
Blick auf Berg hinauf mit Sonne hinter Nebel
Blick auf Berggipfel mit Schnee
Blick auf Sonne hinter Nebel, rechts Bäume, Schnee
Schneebedeckter Strauch
Einsame Pflanze ragt aus Schnee
Blick auf Gipfel, Schnee und Nebel
Mit Lkw gegen Wohnhaus gefahren

Mit Lkw gegen Wohnhaus gefahren

Edling / Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Unsanft geweckt wurden die Bewohner eines Wohnhauses in Edling in der Nacht auf den heutigen Sonntag. Grund: Ein Rumäne fuhr beim Ausrangieren mit seinem Sattelschlepper mehrfach gegen ihr Haus.

Zu dem Vorfall kam es, nach den Angaben der Polizei, gegen 1 Uhr am Morgen. Die Bewohner versuchten den 54-jährigen Rumänen von der Weiterfahr abzuhalten, aber der Mann setzte ohne auszusteigen seine Fahrt in Richtung Pfaffing fort.
Durch die umgehend informierte Polizeistreife konnte der Lkw noch im Gemeindebereich Edling angehalten werden. Schnell war der Grund für das seltsame Fahrverhalten klar: der Mann hatte über 2 Promille.
Der Führerschein des Rumänen wurde sichergestellt. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernen vom Unfallort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Orientierungslos „on Tour“

Orientierungslos „on Tour“

Rosenheim – Betrunkene beschäftigten die Rosenheimer Polizei in den vergangenen Tagen mehrfach – mit einer Wodka-Flasche in der Hand in einem fremden Garten, liegend mitten auf der Straße und orientierungslos und nur leicht bekleidet mitten in der Nacht auf Tour.

Im Rosenheimer Ortsteil Fürstätt traf die Polizei am heutigen frühen Sonntagmorgen auf einen 22-jährigen Aiblinger, der sich, nach den Angaben der Polizei, nur noch unter erheblichen Anstrengungen und eine Vielzahl von Kurveneinschlägen fortbewegen konnte. Seine Kleidung war der kalten Jahreszeit überhaupt nicht angepasst und wo er am Abend eigentlich unterwegs war, wusste er auch nicht mehr. Die Polizei nahm in Gewahrsam. Er verbrachte die restliche Nacht in einer Zelle bei der Rosenheimer Polizei.

Atemalkoholtest zeigte einen
Wert von fast vier Promille

Am gestrigen Samstag zeigte am Vormittag um 10.30 Uhr der Atemalkoholtest bei einem 61-jährigen Polen einen Wert von annähernd vier Promille. Der Mann lag mitten auf der Stollstraße. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung wurde er mit dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gefahren.

„In meinem Garten steht
ein fremder Mann“

Tags zuvor bekam die Polizei gegen 18.30 Uhr von einer Anwohnerin der Hoppenbichlerstraße die Mitteilung: „In meinem Garten steht ein fremder Mann“. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte einen erkennbar alkoholisierten Mann mit einer leeren Wodka-Flasche in den Händen. Der 39-jährige Rosenheimer wollte den Beamten seinen Namen nicht nennen. Seine Personalien konnten dann erst auf der Dienststelle erhoben werden. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung wurde er nach richterlicher Weisung in Gewahrsam genommen und schlief seinen Rausch in einer Zelle aus. Ein Atemalkoholtest war dem Mann nicht möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mittelalter-Feeling in Maxlrain

Mittelalter-Feeling in Maxlrain

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Wer edle Ritter, finstere Wikinger, liebliche Burgfräulein und sogar edle Könige treffen will, der ist an diesem Wochenende in Maxlrain genau an der richtigen Stelle. Dort findet heuer der Historische Weihnachtsmarkt statt mit vielen „Gewandeten“ und außergewöhnlichen Geschenkideen.

Ein Ehepaar im Kostüm von Heinrich VIII. und seiner ersten Ehefrau

Auch Heinrich VIII. und seine erste Ehefrau gaben sich die Ehre. Fotos: Karin Wunsam

Viele der Besucher kamen gestern in passender Kleidung. Zusammen mit den liebevoll dekorierten Ständen war die Mittelalter-Atmosphäre damit perfekt. Am späten Nachmittag schauten dann auch die Perchten vorbei. Aber die wilden Gesellen gaben sich gar nicht so wild, sondern posten lieber hier und da für Erinnerungsfotos. 
Mit der einsetzenden Dunkelheit verbreitete sich eine ganz besondere Stimmung. Denn elektrische Beleuchtung ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen, tabu. Überall flackerten Kerzen und brannten Feuerschalen und Lagerfeuer, an denen sich die Besucher bei den doch sehr niedrigen Temperaturen gestern bei Met und anderen mittelalterlichen Köstlichkeiten aufwärmten.

Am heutigen Sonntag kann der Markt noch von 11 bis 19 Uhr besucht werden. Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro pro Person. Kinder bis Schwertgröße (ca. 120 cm) sind frei. Kinder ab 120 cm und Ermäßigte zahlen 4 Euro).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier Impressionen vom gestrigen historischen Weihnachtsmarkt in Maxlrain:

Falknerin mit sehr kleinem Falken
Falknerin mit großem Falken
Besucher mittelalterlich gekleidet lacht nach hinten in die Kamera
Blick auf Dach von einem Stand mit schwarzer Dekokatze und schwarzem Raben
Eine Perchte auf Tour über den Weihnachtsmarkt in Maxlrain im Landkreis Rosenheim
Mittelalterliche Lagerszene
zwei mittelalterlich gekleidete Besucher lauschen einem mittelalterlichem Harfenspieler
Falknerin im Gespräch mit Besuchern
Stand mit Bogen und Messern
Schmiedestand
Besucher, teils mittelalterlich gekleidet, sitzen auf Heuballen um ein Lagerfeuer
Blick in ein Kästchen mit Münzen
Mittelaltelterlich gekleidete Frau verkauft edle Steine
Zwei Gaukler auf der Bühne
Ein mittelaltelterlich verkleideter Verkäufer neben einem Stand mit Glasperlen
Perchte von hinten auf Kuschelkurs mit zwei Besuchern
zwei mittelalterlich gewandete Frauen  von hinten bei einem Verkaufsttand
Blick auf einem Verkaufsstand mit Schmuck
An der Schiffschaukel für Kinder
Zwei Wikinger verkaufen ihre Waren
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Dezember – 2. Advent

Namenstag haben: Barbara, Christian, Johannes, Osmond

3 bekannte Geburtstagskinder:

Wassily Kandinsky (1866 – war ein bedeutender Maler und Grafiker des Expressionismus und der abstrakten Kunst. Zusammen mit Franz Marc gründete er die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“.)

Rainer Maria Rilke (1875  –   war einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Sein bürgerlicher Name: Renè Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke.)

Horst Buchholz (1933– war ein deutscher Schauspieler mit einer über 50-jährigen Filmkarriere.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1871: Im Deutschen Reich wird die Goldmark mit 100 Pfennig als einheitliche Währung eingeführt.
  • 1954: Das erste Schnellrestaurant der Fastfood-Kette Burger King bedient in Miami im US-Bundesstaat Florida seine Kunden.
  • 1964: Der Deutsche Bundestag stimmt der Gründung der „Stiftung Warentest“ zu, die als unabhängige Institution hergestellte Waren und angebotene Dienstleistungen überprüfen soll.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Auszeichnung für Cornelia von Kerssenbrock

Auszeichnung für Cornelia von Kerssenbrock

Bad Endorf / Halfing / Landkreis Rosenheim – Hohe Auszeichnung für die musikalische Leiterin des Immling Festival: Cornelia von Kerssenbrock wurde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Cornelia von Kerssenbrock gilt als unermüdliche Förderin der klassischen Musikkultur. Als eine herausragende Verdi-, Verismo- und Barockmusik-Kennerin bringt sie ihre meisterliche Expertise Jahr für Jahr beim Immling Festival ein: ein Festspielort im Chiemgau, der zwischen Bauerngärten und Tierschutzhof Oper und Klassik auf höchstem Niveau darbietet und Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zusammenführt.

Genau dafür wurde der Dirigentin die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen und im Halfinger Rathaus von Landrat Otto Lederer feierlich übergeben. „Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen heute diese Auszeichnung überreichen zu dürfen“, so Otto Lederer, der des Weiteren betont: „Es zeigt, dass Ihre Leistung und Ihr Einsatz gesehen und gewürdigt werden. Ihr Engagement über so viele Jahre für das kulturelle Leben in unserer Region ist herausragend. Es ist Ihnen eine Herzensangelegenheit.“

Das Leben aktiv und passiv
mit Klang, Freude und Kultur erfüllen

In der Tat ist dies Cornelia von Kerssenbrock seit Anbeginn ihres beruflichen Werdegangs ein Anliegen. Während sie durch die vielen Opernhäuser und Konzertsäle von Europa bis nach Asien tourte, war ihr Ziel immer deutlich formuliert. „Mein Wunsch war immer, Menschen mittels Musik zusammenzuführen“, so die gebürtige Münchnerin.
Ihr Einsatz als Dirigentin trägt einen wichtigen Teil zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei, eröffnet vielen Menschen den Zugang zur musikalischen Entfaltung und auch zu musikalischem Genuss und erfüllt somit das Leben aktiv und passiv mit Klang, Freude und Kultur. Letzteres gilt als eine tragende Säule unseres gesellschaftlichen Miteinanders, wie auch der Landrat herausstellt: „Mit Ihrem Wirken fördern Sie das Miteinander – das Miteinander der Kulturen und das Miteinander über Ländergrenzen hinweg.“

Cornelia von Kerssenbrock und Landrat Otto Lederer mit der Urkunde und dem Orden

Rosenheims Landrat Otto Lederer übereichte Urkunde und Verdienstmedaille. Fotos: @Landratsamt Rosenheim

7 Personen bei der Auszeichung

Auch Georg Hermansdorfer (Bildmitte) wurde für sein Engagement als Vermittler von Kultur und Musik ausgezeichnet.

Neben Cornelia von Kerssenbrock wurde Georg Hermansdorfer für sein Engagement als Vermittler von Kultur und Musik ausgezeichnet. Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wird seit über 70 Jahren an Menschen verliehen, die sich politisch, wirtschaftlich-sozial oder geistig engagieren. Teil dessen zu sein erfreut von Cornelia von Kerssenbrock besonders: „Herausragend an dieser Verleihung ist, dass verschiedenste Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen des Lebens geehrt werden: So entsteht ein umfassender Eindruck und Querschnitt davon, wie und in welch vielseitiger Form gesellschaftliches Engagement möglich ist!“
(Quelle: Pressemitteilung Immling Festival / Beitragsbild, Fotos: @Landratsamt Rosenheim)