Kaufhalle, Rosenheim, 1977

Kaufhalle, Rosenheim, 1977

Rosenheim – Wer kann sich daran noch erinnern? Unsere heutigen historischen Fotos zeigen das ehemalige Kaufhaus Kaufhalle in der Kufsteiner Straße in Rosenheim. Entstanden sind die Aufnahmen im Jahr 1977.

Kaufhalle Rosenheim im Jahr 1977 - Blick in die Kleidungsabteilung
Kaufhalle Rosenheim im Jahr 1977 - Blick in die Elektroabteilung

Die Kaufhalle AG wurde 1925 mit Sitz in Köln geründet und hatte viele Jahre Filialen in ganz Deutschland, darunter auch in Rosenheim. Zu kaufen gab es dort alles – von den Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Spielzeug und Elektrogeräten. 2000 löste sich das Unternehmen auf. Wo einst die Kaufhalle war, ist heute der Modepark Röther.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Archiv Herbert Borrmann)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 29. September.

Namenstag haben: Gabriel, Gabriela, Michael, Miguel, Mischa, Michaela, Raphael, Raphaela

3 bekannte Geburtstagskinder:

Lech Walesa (1943 – ist ein polnischer Politiker und Gewerkschafter, der als Vorsitzender der freien Gewerkschaft „Solidarnosc“ verhaftet wurde. Für sein Engagement für Frieden und Freiheit in seinem Land wurde er 1983 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Von 1990 bis 1995 war er Staatspräsident Polens.)

Anita Ekberg (1931 –  war eine schwedische Schauspielerin, die mit ihrer Hauptrolle in „La Dolce Vita“ zum internationalen Filmstar wurde.)

Karl-Heinz Köpcke (1922 – war ein deutscher Nachrichtensprecher, der als erstes Gesicht der Nachrichtensendung „Tagesschau“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1954: In Genf wird von zwölf europäischen Staaten die „Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) gegründet.
  • 1995: Die PlayStation kommt in Europa auf den Markt.
  • 2007: Die vier Kühltürme des ersten britischen Kernkraftwerks „Calder Hall“ werden kontrolliert gesprengt. Die atomare Anlage zur kommerziellen Stromerzeugung selbst war seit 2003 außer Betrieb genommen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re, zeigt Schwarzenberg)
Ludwigsplatz, Rosenheim, um ca. 1900

Ludwigsplatz, Rosenheim, um ca. 1900

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1900. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz in Rosenheim mit idyllischer Bergkulisse. 

Leider lässt sich die genaue Jahreszahl bei diesem Foto nicht mehr in Erfahrung bringen. Auf alle Fälle auch wieder ein sehr interessantes Motiv. An der Gebäudesituation hat sich bis heue gar nicht so viel verändert. Aber interessant ist der Blick auf die gepflasterten Wege durch den Platz und die Marktstände weiter hinten, dort wo heute der Verkehrskreisel ist. Den brauchte man damals aber auch noch nicht.
Die Bergkulisse im Hintergrund erscheint nicht real, wurde also wohl nachträglich eingefügt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Podcast mit Sven Feilitsch

Podcast mit Sven Feilitsch

Rosenheim – Es gibt einen neuen Podcast-Beitrag auf „Hallo Welt – Hier Rosenheim“. Hagen Dessau hat diesmal mit Sven Feilitsch. Er kocht gerne und hat nun den Food-Kanal @kiss.cook.smile ins Leben gerufen.

Sven Feilitsch ist ein kreativer Mensch. Im ersten Lockdown konnte er seine Kreativität aber nicht mehr so ausleben, wie er sich das gewünscht hat. Deswegen kam er gemeinsam mit seiner Frau auf die Idee, die abendlichen Gerichte zu fotografieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das war die Geburt seines Food-Kanals kiss.cook.smile.
Im Podcast erzählt er, wie er sein Hobby in den Alltag integriert und wie seine Familie auf seine Kochleidenschaft reagiert.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Cosplay: Eintritt in eine andere Welt

Cosplay: Eintritt in eine andere Welt

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – In Japan ist „Cosplay“ längst Selbstverständlichkeit. Für westliche Augen mutet es aber häufig noch seltsam an, wenn Menschen auch außerhalb von Fasching und Halloween in phantasievollen Kostümen in der Öffentlichkeit herumlaufen und dabei völlig in ihren Rollen aufgehen. Samantha Preuß kennt die „schiefen“ Blicke. 2014 stieg die junge Bruckmühlerin in die japanische Popkultur ein und ist nach wie vor großer Fan.

Cosplay- Samantha verkleidet als General

Mit der Verkleidung schlüpft Samantha in eine ganz andere Welt. Foto: re

Das Wort „Cosplay“ ist eine Wortschöpfung und setzt sich aus den englischen Begriffen „costume“ und „play“ zusammen – kann also mit „Kostümspiel“ übersetzt werden.
Diese Übersetzung wird aber dem, was Cosplay eigentlich ausmacht, überhaupt nicht gerecht. „Cosplay“ ist für seine Anhänger weit mehr als Verkleidung. Die phantasievollen Kostüme sind quasi ein Ticket in eine ganz eigene Welt mit eigenen Regeln und eigenen Lebensgefühl.
„Für mich ist Cosplay eine Auszeit von der Realität, mit der ich vor allem meiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Der Spaß dabei ist mir auch sehr wichtig“, erzählt Samantha Preuß.

Trend begann in Japan
in den 80er Jahren

Begonnen hat der Trend in Japan in den 80er Jahren. Nobuyuki Takahashi, Gründer des japanischen Verlagshauses Studio Hard, soll den Begriff „Cosplay“ erstmals verwendet haben.
Bei ihrer Verkleidung lassen sich die „Cosplayer“ vor allem von Mangas, Animes, Filmen und Videospielen inspirieren. Das ist auch bei Samantha so. „Ich habe Animes immer schon gut gefunden. Irgendwann habe ich dann im Internet Fotos von Cosplayer gesehen und fand diese sofort cool“.

Cosplay - Samantha aus Bruckmuehl im Landkreis Rosenheim als mystische Gestalt mit langen Hoernern

In jedem Kostüm stecken unglaublich viel Herzblut, Kreativität und viele Stunden Arbeit. Foto: re

Die junge Bruckmühlerin fing an, sich intensiver mit der Szene zu beschäftigen. Schnell stand für sie fest, dass sie sich auch selbst ein Kostüm zulegen will. Die Herausforderung war dabei groß, denn Cosplay-Kostüme zeichnen sich durch hohe Qualität aus. Möglichst nah sollen sie dem Original kommen.

Samantha holt sich kreative Inspiration bei einem Plastikskelett

Mit der Ideensuche fängt es an.

Samantha wählt aus einem Karton die Materialien fuer ihr Kostuem aus

Dann werden die Materialien für das Kostüm ausgewählt.

Samantha schneidet eine Schablone zu

Für den Zuschnitt der einzelnen Teile fertigt Samantha Schablonen an.

Samantha schneidet ein Teil aus einem speziellen Kunststoffplatte aus

Verschneiden ist keine gute Option, denn die Materialien sind nicht gerade billig.

„Ich habe mir alles selbst beigebracht“, erzählt die 22-jährige stolz. Aus Stoff und speziellen Schaumstoffen fertigt sie ihre Kostüme in monatelanger, mühevoller Handarbeit an. Schon die Arbeitsmaterialien für dieses Hobby sind alles andere als billig. Über 500 Euro sind da schnell beisammen.

Wettbewerbe sind der
Höhepunkt für Cosplay-Spieler

Höhepunkt für die meisten Cosplay-Spieler sind die Wettbewerbe, die mittlerweile auch hierzulande schon regelmäßig in größeren Städten stattfinden. „Dort lebt man dann für eine bestimmte Zeit in einer ganz anderen, eigenen Welt. Das ist immer wieder ein tolles Erlebnis“, so Samantha.

Mit der Heißluftpistole wird ein schwarzes Teil des Kostuems erwärmt

Wenn man die einzelnen Teile mit Heißluft erwärmt, lassen sie sich perfekt in Form biegen.

Samantha arbeitet an einem kleinen schwarzen Teil ihres neuen Kostuems

Bis aus den vielen aufwendigen Einzelteilen ein ganzes Kostüm wird, vergehen meist viele Wochen und Monate. 

Eine blonde Peruecke

Auch die Frisur muss genau zum Kostüm passen. 

Das Kostüm nimmt immer mehr Formen an

Das Kostüm nimmt schön langsam Formen an.

Ihr großes Traum ist es, auch einmal bei einem dieser Wettbewerbe einen Platz ganz vorne zu ergattern. Aber zum Zug kommt nur, wer auf der Bühne ein perfektes Kostüm und eine perfekte Show abliefern kann. Dafür gibt Samantha alles. Aktuell schneidert und klebt sie schon wieder an einer neuen Kreation. Sie will Ziggs von „League of Legends“ zum Leben erwecken. Das Fabelwesen ähnelt ein bisschen der Grinsekatze aus „Alice im Wunderland“. Es trägt Fell und hat große grüne Augen. „Bei meiner Maske sollen die Augen dann auch richtig leuchten“, verrät die Bruckmühlerin. Damit will sie dann im kommenden Jahr beim nächsten Wettbewerb unter ihrem Instagram-Namen „Thunderdragon.cos“ unbedingt punkten. Innpuls.me drückt fest den Daumen, dass es klappt. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam, Beitragsbild: re, Fotos: re / Josefa Staudhammer)

10 interessante Fakten über Pilze

10 interessante Fakten über Pilze

Rosenheim / Bayern – Die Pilzsaison 2022 ist in weiten Teilen von Bayern sehr zufriedenstellend. Pilzsammeln entwickelt sich dabei immer mehr zum Volkssport. Dabei sollte man sich aber schon gut auskennen, um beim Verzehr dann keine Probleme zu bekommen. Unser Beitragsbild zeigt den dreijährigen Luggi mit Reherl – die dürfen auf alle Fälle gegessen werden.  Pilz des Jahres 2022 ist übrigens der Fliegenpilz. Er zählt zu den häufigsten Pilzarten Deutschlands. 

Fliegenpilz
Viele Pilze auf dem Tisch
Und hier jetzt 10 interessante Fakten zu den Pilzen: 
  • 1. Der Pilz ist der größte lebende Organismus der Welt. Sein unterirdische Myzel kann enorme Ausmaße annehmen, sich über zehn Quadratkilometer erstrecken und damit ein errechnetes Gesamtgewicht von über zehn Tonnen aufweisen.

  • 2. Pilze dienen den Bäumen quasi als Internet. Über das Pilzgeflecht kommunizieren sie miteinander. Das haben Pilzexperten jüngst herausgefunden.
  • 3. Ein Pilz kann sogar Plastik verdauen – der Fungus Pestalotiopsis micraspora. Er findet sich im ecuadorianischen Dschungel. Forscher untersuchen aktuell, ob er die Plastikmüllflut auf unserer Welt eindämmen kann.
  • 4. Über 30 Pilzarten besitzen die Fähigkeit, im Dunkeln zu leuchten. Das gelingt ihnen durch chemische Reaktion, bekannt als Biolumineszenz.
  • 5. Selbst gesammelte Pilze sind nur für den Eigenbedarf bestimmt. Man darf sie als Privatperson nicht verkaufen.
  • 6. Über 1.000.000 Pilzarten wurden bereits auf der Erde entdeckt. Forscher vermuten aber, dass es mehr als 4.000.000 gibt.
  • 7. Einige Pilze können Tausende von Jahren alt werden.
  • 8. Pilzsporen haben viele Farben – gelb, rosa, schwarz. Aber fast nie rot, blau oder grün.
  • 9. Einige Pilze machen aus Insekten fremdgesteuerte „Roboter“. Es gibt bspw. eine Art, die die Kontrolle über tropische Ameisen erlangt. Diese zeigen dann ein komplett anderes Verhalten. Der Pilz bringt sie dazu, an Bäumen und Sträuchern nach oben zu klettern und sich dort festzubeißen. Der Fruchtkörper des Pilzes bahnt sich dann einen Weg aus dem Kopf der Ameise. Die Sporen können so optimal verbreitet werden.
  • 10. Mit Pilzen kann man auch bauen. Auf alle Fälle wird daran geforscht, mittels Pilzgewebe nachhaltiges Baumaterial herzustellen, dass dann eines Tages sogar Beton ersetzen könnte.
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger / Fotos: Marion Protzek)