80-Jährige kommt bei Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus ums Leben

80-Jährige kommt bei Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus ums Leben

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Am frühen Montagmorgen (23.2.2026) kam eine 80-jährige Frau bei einem Wohnungsbrand in Freilassing ums Leben. Die weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses blieben unverletzt. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizei Traunstein führt nun die Ermittlungen zur Brandursache.

Kurz nach 02.50 Uhr, ging über die Integrierte Leitstelle Traunstein die Mitteilung einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Weildorfer Straße in Freilassing ein. Die umgehend alarmierten Feuerwehren stellten bei ihrem Eintreffen einen Brand in einer Wohnung im ersten Obergeschoss fest. Die Einsatzkräfte konnten den Brand rasch löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Wohneinheiten verhindern.
Die 80-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung erlag nach ihrer Bergung noch vor Ort ihren schweren Brandverletzungen. Mehr als ein Dutzend Hausbewohner verließen das Gebäude vorsorglich und blieben unverletzt. Nach den Löscharbeiten konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen wurden durch die Polizeiinspektion Freilassing durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein. Die Untersuchungen werden nun durch das zuständige Fachkommissariat 1 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein fortgeführt.
Die Ermittlungen hierzu dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

TH Rosenheim unterzeichnet Nutzungsvereinbarung für Technologietransferzentrum Baubiologie und Wohngesundheit

TH Rosenheim unterzeichnet Nutzungsvereinbarung für Technologietransferzentrum Baubiologie und Wohngesundheit

Freilassing / Rosenheim – Ein weiterer Meilenstein beim Aufbau des neuen Technologietransferzentrums (TTZ) Baubiologie und Wohngesundheit der Technischen Hochschule Rosenheim ist erreicht: TH-Präsident Professor Heinrich Köster und Landrat Bernhard Kern unterzeichneten kürzlich die Nutzungsvereinbarung für die Räumlichkeiten am Gesundheitscampus Freilassing. Dort wird die Hochschule künftig ihre Forschungsaktivitäten im Bereich nachhaltiges und gesundes Bauen intensivieren.

Bereits seit 2023 arbeitet die TH Rosenheim gemeinsam mit dem Landkreis und regionalen Partnern am Aufbau des TTZ, das als Kompetenzzentrum für Baubiologie, Wohngesundheit und Baustoffrecycling etabliert werden soll. Aktuell befindet sich das TTZ noch auf dem Campus Rosenheim; der Umzug nach Freilassing ist nach Abschluss der Umbaumaßnahmen für Anfang 2027 geplant.

Unter Leitung von Professor Dr. Ulrich Zißler werden derzeit die erforderlichen Strukturen aufgebaut. Bis zu 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen später am Standort Freilassing tätig sein. „Erste Studien sind aber bereits angelaufen und es wurden auch schon Publikationen veröffentlicht“, so Zißler zur bisherigen Arbeit am TTZ.

TTZ als Impulsgeber für regionale Wirtschaft

„Das TTZ wird als wichtiger Impulsgeber das umfassende Know-how der Hochschule im Bereich gesundes und nachhaltiges Bauen in die regionale Wirtschaft bringen. Es bietet den Unternehmen einen bedarfsorientierten Zugang zu anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung“, betont Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim.

Heimische Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Planungsbüros sind eingeladen, gemeinsam mit der TH Rosenheim Projekte zu starten – von Material- und Recyclinglösungen bis zur Wohngesundheit im Neubau und Bestand. Landrat Bernhard Kern ergänzt: „Das TTZ bringt starke Impulse für technologische Entwicklungen und nachhaltiges Wachstum in unsere Region. Damit entsteht in Freilassing ein Wissenschaftsstandort mit hoher Strahlkraft.“

Finanzierung durch Staat, Stiftung und Landkreis

Die Finanzierung des Zentrums erfolgt durch mehrere Partner: Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst stellt rund 5,9 Millionen Euro für Ausstattung und Personal zur Verfügung. Zusätzlich finanziert die Max-Aicher-Förderstiftung eine Stiftungsprofessur über mindestens fünf Jahre. Der Kreis Berchtesgadener Land investiert etwa 1,2 Millionen Euro, um Spitzenforschung in Kooperation mit der Pneumologie der Schön Klinik Berchtesgadener Land zu ermöglichen.
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Julia Hinterseer)

Bundespolizeiinspektion Freilassing über die Feiertage stark gefordert

Bundespolizeiinspektion Freilassing über die Feiertage stark gefordert

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Über die Weihnachtstage und das vergangene Wochenende (23.–28.12.2025) war die Bundespolizeiinspektion Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land) erneut stark im Einsatz. Die Beamten stellten 69 unerlaubte Einreisen, mehrere Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie insgesamt 96 Fahndungstreffer, darunter acht Haftbefehle, fest.

Am Dienstagabend (23. Dezember) kontrollierten Einsatzkräfte einen Reisebus auf der A8. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung eines 44-jährigen Kroaten stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Ausschreibungsbescheid des Bundeskriminalamts vorlag. Der Mann war aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz im März dieses Jahres in Bosnien-Herzegowina zur Festnahme zwecks Auslieferung ausgeschrieben. Er wurde noch am selben Tag einem Richter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Am Heiligabend (24. Dezember) endete die Reise eines 27-jährigen Peruaners an derselben Kontrollstelle auf der A8. Eine Überprüfung seiner Ein- und Ausreisestempel zeigte, dass er seinen visumsfreien Aufenthalt um 204 Tage überschritten hatte. Zudem wurde bei der Durchsuchung seiner Geldbörse ein gefälschter peruanischer Führerschein gefunden. Aufgrund des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise wurde der Mann zur Dienststelle der Bundespolizei Freilassing gebracht und noch am selben Tag nach Österreich zurückgewiesen.

Einsatz am Bahnhof Freilassing

Am zweiten Weihnachtsfeiertag kam es am Bahnhof Freilassing zu einem weiteren Einsatz. Ein 58-jähriger Mann geriet in einer Regionalbahn aus Mühldorf kommend kurz vor Mitternacht mit seinem 30-jährigen Sohn in einen Streit. Ein Zugbegleiter alarmierte die Bundespolizei, nachdem beide Männer mehrere kleine Wunden aufwiesen und Kleidung sowie Stellen im Zug mit Blut verschmutzt waren. Ein Atemalkoholtest zeigte bei beiden eine deutliche Alkoholisierung.
Da Vater und Sohn weiter nach Rosenheim reisen wollten, der nächste Zug jedoch erst in einigen Stunden fuhr, wurden beide aufgrund der niedrigen Außentemperaturen sowie ihrer Alkoholisierung in Schutzgewahrsam genommen und zur Dienststelle der Bundespolizei Freilassing gebracht. Vor Ort verzichteten beide auf eine gegenseitige Anzeige und wurden am folgenden Morgen entlassen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Grenzkontrollen in Freilassing: BRB informiert Fahrgäste über besondere Regelungen

Grenzkontrollen in Freilassing: BRB informiert Fahrgäste über besondere Regelungen

Freilassing / Bayern – Auf der Zugverbindung zwischen Salzburg und Bayern gelten im Advent besondere Regeln: Wegen fortgesetzter Grenzkontrollen in Freilassing öffnet die BRB in Salzburg nur den hintersten Zugteil. Fahrgäste sollen Ausweise bereithalten, um die Kontrollen zu beschleunigen. Zusätzliche Adventszüge sollen für mehr Kapazität sorgen.

Auch in der Vorweihnachtszeit führt die Bundespolizei Grenzkontrollen in Freilassing durch und diese betreffen auch die Fahrten der BRB von Salzburg zurück nach Bayern. Um Verzögerungen zu vermeiden, weist die BRB darauf hin, dass in Salzburg nur der Einstieg in den jeweils hintersten Zugteil möglich ist. Alle anderen Zugteile bleiben verschlossen. Ab Freilassing sind alle Zugteile offen. Fahrgäste sollen ihre Ausweispapiere bereithalten, um die Kontrollen zu beschleunigen.
An den Adventswochenenden setzt die BRB Verstärkerzüge für den Besucherandrang auf dem Salzburger Christkindlmarkt ein. Finanziert werden diese Züge von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vier Moldauer nach unerlaubter Einreise abgeschoben

Vier Moldauer nach unerlaubter Einreise abgeschoben

Freilassing – Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat am Dienstag (25.11.2025), vier moldauische Staatsangehörige nach Moldau abgeschoben. Die Personen waren zuvor unerlaubt nach Deutschland eingereist und hatten sich hier aufgehalten.

Am Sonntag (23.11.2025) kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf der A94 ein litauisches Fahrzeug mit sechs Insassen. Der Fahrer, ein 31-jähriger Rumäne, wies sich mit einem gültigen rumänischen Reisepass aus. Bei der Durchsicht der Reisepässe von vier Moldauern fiel auf, dass bei drei Pässen der visumsfreie Bezugszeitraum bereits überschritten war. Gegen diese drei Personen besteht, nach den Angaben der Bundespolizei, der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts. Der rumänische Fahrer steht unter Verdacht des Einschleusens von Ausländern, durfte die Reise nach Bearbeitung auf der Dienststelle aber fortsetzen. Die Bundespolizei plante die Abschiebung der drei Moldauer per Flug von München nach Moldau am 25. November. Bis dahin wurden sie mit einer Meldeauflage entlassen.

Ein weiterer 20-jähriger Moldauer wurde am Montag (24. November) auf der A94 kontrolliert. Bei der Überprüfung seines Passes stellten die Beamten fest, dass mehrere Seiten entfernt waren und keine Ein- oder Ausreisestempel vorhanden waren. Gegen ihn bestehen der Straftatverdacht des Veränderns von amtlichen Ausweisen sowie der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts. Die Abschiebung wurde gemeinsam mit den drei anderen Personen durchgeführt. Ein zuvor reservierter Haftplatz war nicht erforderlich, da die Maßnahme planmäßig umgesetzt wurde.

Am Dienstagabend (25. November) wurden alle vier Moldauer auf dem Luftweg in die Republik Moldau abgeschoben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Mit 1 Kilogramm Kokain im Zug – 47-jähriger in Untersuchungshaft

Mit 1 Kilogramm Kokain im Zug – 47-jähriger in Untersuchungshaft

Freilassing /Landkreis Berchtesgadener Land – Bei einer Kontrolle im Intercity zwischen Rosenheim und Salzburg stellten Fahnder der Grenzpolizei Piding rund 1 Kilogramm Kokain sicher. Der 47-jährige Tatverdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Am späten Freitagabend (31.10.2025) kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding im Zug bei Freilassing mehrere Reisende. Dabei fiel ein 47-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger mit mutmaßlichem Wohnsitz in Portugal auf.
Bei der Durchsuchung stellten die Beamten zunächst einen offensichtlich gefälschten nigerianischen Führerschein sicher. Kurz darauf öffnete der Mann auf Aufforderung seinen Koffer. Darin fanden die Fahnder Päckchen mit insgesamt etwas mehr als 1 Kilogramm Kokain, die ebenfalls sichergestellt wurden.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und am 1. November auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde erlassen, und der 47-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)