LBV sucht Bundesfreiwillige

LBV sucht Bundesfreiwillige

Hilpoltstein /Bayern – Da Bayern 2025 auf das neunjährige Gymnasium (G9) umstellt, entfällt der diesjährige Abiturjahrgang weitgehend. Das hat Folgen für die Besetzung der offenen Stellen des Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim LBV. Dieser sucht nun nach Freiwilligen für diesen Dienst. 

„Jährlich engagieren sich um die 25 Bundesfreiwillige beim LBV. Sie sind ein zentraler Bestandteil unserer Artenschutz- und Bildungsarbeit. Bleiben diese Stellen unbesetzt, drohen wertvolle Lernangebote für Kinder und Jugendliche wegzufallen“, sagt Magdalena Buckreus, Leiterin des Referats Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Auch wenn die meisten Bundesfreiwilligen ihr Jahr nach dem Abitur absolvieren, ist der Bundesfreiwilligendienst offen für alle: Der LBV heißt Menschen jeden Alters willkommen und ermutigt ausdrücklich Senioren oder Menschen in der beruflichen Neuorientierung sich zu bewerben.
Bayernweit können Interessierte an den LBV-Umweltbildungseinrichtungen Einblicke in die Arbeit eines Naturschutzverbandes erhalten und dabei viele Erfahrungen sammeln. So können die Freiwilligen mit Schulklassen oder Kita-Gruppen spielerisch Themen aus den Bereichen Natur und Nachhaltigkeit begegnen, Ferienprogramme mit betreuen oder Kindergeburtstage in der Natur gestalten. Es gibt auch Möglichkeiten selbst kreativ zu werden: Die Freiwilligen entwickeln eigene Programmideen und Inhalte für Social Media oder können neue Online-Bildungsformate ausprobieren. In vielen Umweltstationen helfen die Freiwilligen zudem bei der Biotoppflege mit.

Vorrausetzungen für den Dienst

Da der LBV in diesem Jahr mit weniger Bewerbungen rechnet, ruft er besonders Menschen nach dem Studium oder in einer beruflichen Umbruchphase auf, sich zu bewerben. Denn auf die Unterstützung ist der LBV weiterhin angewiesen. „Beim Bundesfreiwilligendienst gibt es keine Altersgrenze nach oben. Wer sich beispielsweise eine Auszeit vom Beruf nehmen möchte, um sich neu zu orientieren, oder seine freie Zeit im Ruhestand sinnvoll gestalten möchte, ist bei uns genau richtig“, betont Magdalena Buckreus. Vorausgesetzt sind lediglich die beendete Schulpflicht und ein Mindestalter von 18 Jahren. Ein BFD kann sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bis maximal zwei Jahren absolviert werden.

Vorteile während des Bundesfreiwilligendiensts

Bundefreiwillige erhalten neben Erfahrungen in aktiver Naturschutz- und Bildungsarbeit ein monatliches Taschengeld. Einige Einsatzstellen können auch eine Unterkunft zur Verfügung stellen. Die Freiwilligen sind während ihres Dienstes kranken- und sozialversichert. Zudem können sie aus einem vielfältigen Angebot an Seminaren wählen, wie zum Beispiel politische Bildung, Alpenökologie oder mehrtägige Exkursionen in Bayerns einzigartige Natur.
Alle offenen Stellen in der LBV-Umweltbildung/BNE unter: www.naturschwaermer.lbv.de/über-uns/bfd-bei-unseren-akteuren/
Auch in anderen Bereichen, wie Artenschutz, Öffentlichkeitsarbeit und Informatik, sucht der LBV fortlaufend Bundesfreiwillige. Alle wichtigen Informationen rund um den Bundesfreiwilligendienst beim LBV sowie aktuelle Ausschreibungen finden sich unter: www.lbv.de/bundesfreiwilligendienst.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bis Ende April werden in Rosenheim „Vorzeige-Betriebsräte“ gesucht

Bis Ende April werden in Rosenheim „Vorzeige-Betriebsräte“ gesucht

Rosenheim – Der Countdown läuft: Noch bis Ende April werden in Rosenheim „Vorzeige-Betriebsräte“ gesucht. Sie sollen sich um den Deutschen Betriebsräte-Preis 2025 bewerben. Dazu hat die IG BAU Oberbayern aufgerufen.

„Es geht um originelle Ideen, die dem Betrieb einen Push geben: Um prima Projekte, die Arbeitsplätze attraktiver machen und damit den Spaß am Job nach oben schrauben“, sagt Harald Wulf.
Der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern ist überzeugt: „Hinter den Werkstoren in Rosenheim stecken clevere Konzepte für neue Arbeitszeitmodelle. Genauso innovative Ideen, die helfen, Unfälle zu vermeiden – auf den Baustellen ebenso wie in der Gebäudereinigung. Das alles ist preisverdächtig.“ Hier geht es zur Bewerbung für den Deutschen Betriebsräte-Preis: www.dbrp.de.
Von der Starthilfe für Azubis bis zur Optimierung der Arbeitsplätze für Ältere mit einem 60plus-Job-Programm: „Die Themen-Palette, um die sich Betriebsräte kümmern, ist breit. Sie reicht auch von besseren Job-Chancen für die, die ohne Ausbildung im Betrieb als Hilfskräfte arbeiten, bis zum Job-Lotsen für Beschäftigte, die aus dem Ausland kommen“, sagt Harald Wulf. Selbst Ideen für ein gutes Energie- oder Müllkonzept im Unternehmen gehören dazu, so die IG BAU Oberbayern.
Der Deutsche Betriebsräte-Preis sei ideal, um Projekte aus Rosenheim ins Rampenlicht zu rücken: „Die besten Projekte schlagen bundesweit Wellen“, so Wulf. A und O für die Arbeit eines Betriebsrates sei es natürlich, „das Scharnier zwischen Chef und Belegschaft immer wieder gut zu ölen: Betriebsräte sorgen für ein gutes Arbeitsklima und helfen, Jobs zu sichern“, sagt Wulf. Deshalb sei es wichtig, dort, wo es noch keinen Betriebsrat gebe, eine Arbeitnehmervertretung zu gründen. Das sei bereits ab fünf Beschäftigten möglich.
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Priener Christkindlmarkt

Priener Christkindlmarkt

Prien / Landkreis Rosenheim – An den vier Adventswochenenden, Freitag bis Sonntag, von jeweils 13 bis 20 Uhr findet der Priener Christkindlmarkt statt. An allen vier Wochenenden stehen hierfür noch Hütten für Fieranten zur Verfügung.

Der Priener Christkindlmarkt lockt mit funkelnden Lichtern, traditionellem Kunsthandwerk, liebenswerten Geschenkideen, kulinarischen Schmankerln und dampfenden Getränken Besucher von nah und fern. An allen vier Wochenenden stehen noch Hütten für Fieranten zur Verfügung. Interessierte Aussteller, die mit ihrem Angebot den Priener Christkindlmarkt bereichern möchten, können sich bis Montag, 4. November per E-Mail bei der Veranstaltungsorganisation der Marktgemeinde Prien am Chiemsee an Martina Lehmann unter MLehmann@tourismus.prien.de wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Foto Berger)

Stadt  Rosenheim sucht ehrenamtliche Richter

Stadt Rosenheim sucht ehrenamtliche Richter

Rosenheim – Für die Amtsperiode vom 1. April 2025 bis 31. März 2030 sucht das Bayerische Verwaltungsgericht in München ehrenamtliche Richter. Die Stadt Rosenheim hat insgesamt zehn Personen für die Vorschlagsliste zu melden.

Alle Landkreise und kreisfreien Städte im Verwaltungsgerichtsbezirk München haben hierzu geeignete Kandidaten dem Verwaltungsgericht zu melden. Ein eingerichteter Wahlausschuss beim Verwaltungsgericht München entscheidet letztlich, wer zum ehrenamtlichen Richter berufen wird.
Die Hauptaufgabe der Verwaltungsgerichte liegt darin, Maßnahmen der öffentlichen Gewalt, durch die Rechte des Bürgers betroffen sind, zu kontrollieren. Dies kann zum Beispiel bei Bauanträgen der Fall sein, ebenso bei Streitigkeiten mit der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen oder bei Führerscheinangelegenheiten. Gerade weil die Verwaltungsgerichte über Fälle des täglichen Lebens zu entscheiden haben, wirken Laienrichter neben den Berufsrichtern an der Rechtsprechung mit. Die Urteile sollen und müssen auch auf dem Prüfstand des gesunden Menschenverstandes und der Lebenserfahrung bestehen können.
Die verantwortungsvolle und interessante Aufgabe des ehrenamtlichen Richters verlangt deshalb in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige und, wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes, körperliche Eignung. Die Bewerber muss die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sollte das 25. Lebensjahr vollendet und den Wohnsitz in Rosenheim haben. Von der Bewerbung ausgeschlossen sind unter anderem Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst sowie Rechtsanwälte, Richter und Notare. Das Gleiche gilt für Personen, die nicht das allgemeine Wahlrecht besitzen oder denen aufgrund einer Straftat die Bekleidung öffentlicher Ämter generell untersagt ist.
Interessenten können sich entweder telefonisch (08031/ 365-1376) oder persönlich bis zum 10.08.2024 im Bürgeramt der Stadt Rosenheim, Königstr. 15, Erdgeschoss, Zi. Nr. 015, während der Öffnungszeiten melden. Ein notwendiges Formblatt zur Bewerbung liegt auf der städtischen Homepage unter www.rosenheim.de im Bereich des Wahlamts zum Download bereit.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim  / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tiere suchen ein Zuhause: Bobi – Raue Schale, weicher Kern

Tiere suchen ein Zuhause: Bobi – Raue Schale, weicher Kern

Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute Bobi ein Hund mit Rauer Schale aber einem weichen Kern. Er sucht ein neues, ruhiges zuhause.

Bobi ist ein Mischlingsrüde, geboren im Juli 2020, ca. 25 kg schwer und hat 60 cm Schulterhöhe. Er ist gechipt, geimpft und entwurmt. Bobi wurde als Welpe angeschafft und stammt ursprünglich aus Polen. Man hatte jedoch die Erziehung, die jeder Hund braucht, etwas vernachlässigt. So kam es, wie es kommen musste. Mit der Zeit entwickelte er unangenehmes Verhalten. Einmal hat er nach dem Kind in der Familie geschnappt, als Essen runtergefallen ist. So landete er letztlich im Tierheim Ostermünchen. In den knapp 3 Monaten seines Aufenthalts dort hat er jedoch schon viel dazu gelernt.
Bobi hat ein sehr unsicheres Wesen und braucht daher einen souveränen Halter um ihm Sicherheit zu geben. Mit Hündinnen verträgt er sich sehr gut, bei Rüden entscheidet er nach Sympathie. Ebenso ist es bei menschlicher Gesellschaft. Bei Männern ist er anfangs skeptisch, mit Frauen freundet er sich schneller an.
Sobald man mit etwas Geduld und Liebe sein Herz erobert hat, zeigt er seine verspielte und freundliche Seite. Er liebt es zu kuscheln und zu schmusen.
Bobi beherrscht die Grundkommandos, macht keine Probleme beim alleine bleiben und fährt auch gerne im Auto mit.
Sein neues Zuhause sollte ein ruhiger Haushalt sein, ohne viel Trubel und Lärm. Auch kleine Kinder wären nicht ideal für sein empfindsames Gemüt.
Wenn jemand Bobi persönlich kennen lernen will,  bitte an das Tierheim Ostermünchen wenden  unter Tel. 08067 / 180 301, oder senden an: info@tierheim-ostermuenchen.de.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen)

Bundespolizei identifiziert untergetauchten Verbrecher bei Grenzkontrollen

Bundespolizei identifiziert untergetauchten Verbrecher bei Grenzkontrollen

Kiefersfelden / Rosenheim – Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 einen europaweit gesuchten Mann verhaftet. Er wurde von der rumänischen Justiz gesucht. Am Sonntag (17. März) hat die Rosenheimer Bundespolizei den Rumänen auf richterliche Anordnung hin in München ins Gefängnis gebracht. 

Pressemitteilung im Wortlaut:

Offenbar hatte der Mann mithilfe eines gefälschten Ausweises versucht, über seine wahre Identität hinwegzutäuschen, um einer noch zu verbüßenden Freiheitsstrafe von neun Jahren und knapp vier Monaten zu entgehen. Die rumänische Justiz suchte den wegen schweren Raubes verurteilten 41-Jährigen, der sich seit 2022 dem Strafvollzug entzogen hatte, mit einem Europäischen Haftbefehl. Bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn (A93) konnte der untergetauchte Mann in einem in Italien zugelassenen Reisebus gefasst werden.
Wie sich bei der Überprüfung der Papiere der Businsassen nahe Kiefersfelden herausstellte, war eine rumänische Identitätskarte eine „glatte Fälschung“. Der Fahrgast, der den falschen Ausweis ausgehändigt hatte, musste den Bus verlassen. Mithilfe seiner Fingerabdrücke gelang es den Bundespolizisten, seine echten Personalien aufzudecken. Laut Haftbefehl war der europaweit gesuchte Mann in Rumänien wegen schweren Raubes zu einer Haftstrafe von rund elf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. 2022 kehrte der Verurteilte von einer ihm gestatteten kurzzeitigen Haftunterbrechung nicht in den Strafvollzug zurück und blieb verschwunden. Er dürfte in der Zwischenzeit untergetaucht sein und sich mit dem falschen Ausweis wohl eine neue Identität aufgebaut haben.
Die Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze wurden dem Rumänen allerdings zum Verhängnis. Die Bundespolizisten ließen sich von der Fälschung nicht irreleiten. Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft in München verständigt worden war, führten die Beamten den Verhafteten beim Amtsgericht Rosenheim vor. Im Anschluss wurde er in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim eingeliefert. Dort wartet er auf seine Auslieferung an die Behörden in Rumänien. Darüber hinaus muss er in Deutschland mit einem Strafverfahren wegen Urkundenfälschung rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Copyright Bundespolizeidirektion München)