Hoch die Hüte!

Hoch die Hüte!

Rosenheim / Landkreis – Die RoMed – Kliniken feierten die erfolgreichen Absolventen für den Fachbereich OP:  Nach drei Jahren praktischer und theoretischer Ausbildung durften jetzt zwölf Absolventen zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) sowie vier Absolventen zum Anästhesie-Technischen Assistenten (ATA) mit Stolz und Freude ihre hervorragenden Abschlusszeugnisse durch den stellvertretenden Pflegedirektor der RoMed Kliniken, Hans Albert entgegennehmen.

In seiner Rede betonte Hans Albert die Wichtigkeit und die Wertschätzung des gewählten Berufes im sensiblen Operationsbereich, wo es gilt, den hohen Sicherheits- und Hygieneanforderungen Gewährleistung zu tragen.„Sie haben nun einen weiteren Meilenstein in Ihrem Leben erreicht. Für die täglichen Herausforderungen, denen Sie sich künftig in Ihrer neuen Rolle stellen müssen – selbstständig Verantwortung übernehmen, als zuverlässiges Teammitglied agieren und den neuen Auszubildenden Ihr Wissen weiterzugeben – wünsche ich Ihnen gutes Gelingen!“, gab der Schulleiter Lutz Krüger den frisch gebackenen Fachkräften mit auf den Weg. Als Gesamtschulleiter betonte Gunnar Leroy, dass, obwohl die Ausbildung sehr speziell und technisch geprägt ist, auch hier der Mensch im Mittelpunkt steht und somit ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Empathie gefragt ist. Fast alle Absolventinnen und Absolventen verbleiben in den RoMed Kliniken sowie bei den Kooperationspartnern der Schule für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten.
(Quelle: Pressemitteilung der RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken, zeigt: Die glücklichen Absolventen feiern mit der kursverantwortlichen Pädagogin Barbara Stocker (vorne, 3. von links) ihren Erfolg. )

Chefarztwechsel an der RoMed Klinik Prien

Chefarztwechsel an der RoMed Klinik Prien

Prien am Chiemsee / Landkreis RosenheimDie RoMed Klinik Prien am Chiemsee hat einen neuen Chefarzt. Dr. Stephan Mayer (rechts im Bild)  leitet künftig die Abteilung für Anästhesie. Der 57-jährige Mediziner folgt damit auf den langjährigen Chefarzt Dr. Stefan Czarnecki, der sich nach über 17 Jahren in Diensten des Priener Krankenhauses in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wird.

„Ich möchte mich bei Herrn Dr. Czarnecki für sein langjähriges Engagement herzlich bedanken. Gleichzeitig freut es mich ganz besonders, dass wir mit Herrn Dr. Stephan Mayer einen weiteren Spitzenmediziner und damit würdigen Nachfolger verpflichten konnten“, betont der Kaufmännischer Leiter Marco Weidemeier (links im Bild). „Mit ihm haben wir nicht nur einen fachlich äußerst versierten Kollegen gewinnen können, sondern auch einen in der Region bestens vernetzten und seit vielen Jahren tätigen Kollegen für unser Team und den Standort Prien an Bord holen können“, so Weidemeier weiter.

Was die Anästhesie
leistet an der RoMed Klinik Prien

An der RoMed Klinik Prien am Chiemsee, welche neben der Grund- und Regelversorgung unter anderem auf Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates spezialisiert ist, werden jährlich über 4.000 Narkosen und Regionalanästhesien (Nervenblockaden) in allen gängigen Anästhesieverfahren und dem jeweiligen Risikoprofil des Patienten und den intraoperativen Erfordernissen angepasst durchgeführt.
Ein erfahrenes Anästhesieteam bestehend aus Fachärzten und Fachpflegekräften für Anästhesie und Intensivmedizin betreut die Patientinnen und Patienten. Die Klinik ist mit modernen Anästhesiearbeitsplätzen für sichere und schonende Anästhesien unter besonderer Berücksichtigung der Umweltbelastung (lachgasfreie Narkosen, total-intravenöse Anästhesie) ausgestattet. „Ich übernehme eine tolle Abteilung mit einem hoch professionellen und engagierten Team und freue mich auf die kollegiale Zusammenarbeit und die für mich neue Herausforderung als Chefarzt “, sagt Dr. Mayer.

„Nofallmedizin“ und 
„spezielle Intensivmedizin“

Dr. Stephan Mayer ist Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen „Notfallmedizin“ und „spezielle Intensivmedizin“. Der gebürtige Augsburger war nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität des Saarlandes sowie der TU München, am Behandlungszentrum Vogtareuth sowie den städtischen Kliniken der Stadt München tätig, ehe er als Leitender Oberarzt zu einer Klinik in privater Trägerschaft nach Bad Aibling wechselte. Neben seiner Arbeit im Klinikalltag ist der vierfache Familienvater seit inzwischen über 25 Jahren als Notarzt tätig und daher mit beiden Welten – der Notfall- wie auch der akutstationären Versorgung – bestens vertraut.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken – zeigt: Bildunterschrift: Marco Weidemeier, Kaufmännischer Leiter der RoMed Klinik Prien am Chiemsee (links) wünscht dem neuen Chefarzt der Anästhesie Dr. Stephan Mayer (rechts) einen guten Start.)

Konzept zur Entlastung der Notaufnahmen

Konzept zur Entlastung der Notaufnahmen

Rosenheim / Landkreis – Seit einigen Jahren beklagen die Krankenhäuser in Deutschland eine massive Überlastung der stationären Notaufnahmen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Fehlinanspruchnahme von Notfallversorgungskapazitäten durch Akutpatienten, die oftmals auch während der allgemeinen Praxisöffnungszeiten vertragsärztlich behandelt werden könnten. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und des RoMed Klinikums Rosenheim unter Beteiligung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) präsentiert Lösungen für eine sachgerechte Steuerung von Akutpatienten, zur wirksamen Entlastung von Notaufnahmen und damit zu einer effizienteren Notfallversorgung in der Zukunft.

Um einen sofortigen Behandlungsbedarf zu erkennen, sind alle Patienten zunächst durch die Sichtungs-Fachkraft des Klinikums mit dem in der Klinik etablierten „Manchester Triage System“ (MTS) nach Dringlichkeit priorisiert worden. Dieses teilt die Patienten farbkodiert in fünf Gruppen ein. Patienten in den Ersteinschätzungsgruppen „sofort (rot)“ und „sehr dringend (orange)“ sowie Patienten, die bestimmte Untersuchungen oder Behandlungen wie etwa. eine Wundversorgung benötigten, sind direkt in die Notaufnahme geleitet worden. Patienten mit den Triagestufen „normal (grün)“ und „nicht dringend (blau)“ sowie „teilweise dringend (gelb)“ sind zudem durch eine Fachkraft der KVB mit der Software Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED) eingeschätzt worden. Soweit daraus eine Empfehlung zur vertragsärztlichen Behandlung hervorging, sind die Patienten zu Besetzt-Zeiten der Kassenärztlichen Bereitschaftspraxis – die sich in Nachbarräumlichkeiten zur ZNA befindet – dort ärztlich behandelt worden. Zu Praxisöffnungszeiten konnten die Patienten vor einer Weiterleitung in eine externe Vertragsarztpraxis zunächst per Videotelefonie einer Vertragsärztin oder einem Vertragsarzt vorgestellt werden. Die Studie hat sich auf den Zeitraum zwischen 8 und 21 Uhr beschränkt.

„Dieses gestufte Verfahren ist ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der Sicherheit von Patienten und zur Entlastung der Notaufnahmen von minder schweren Fällen. Personen mit besonderen Risiken wurden sofort identifiziert. Auch Stichproben mit SmED zur Identifikation der so genannten „Redflags“ waren durchgängig erfolgreich. Von den Patienten, die einer Vertragsärztin oder einem Vertragsarzt vor Ort oder per Videotelefonie vorgestellt worden sind, wurde nur ein Fünftel zur weiteren Diagnostik in die Notaufnahme eingewiesen.
Im Gesamtergebnis sind rund drei Viertel der Hilfesuchenden durch die Notaufnahme behandelt worden, ein Viertel durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte. Von den selbsteinweisenden Patienten ist ein Drittel durch Niedergelassene versorgt worden. Ich sehe noch weitere Möglichkeiten zur Entlastung der Notaufnahme. Etwa durch Einbeziehung eines Teils der vom Rettungsdienst eingelieferten Patientinnen und Patienten in die Versorgung durch die KV Bereitschaftspraxis und diejenigen Patienten, die vermeintlich weitergehende Untersuchungen benötigten. Würde die KV-Bereitschaftspraxis mehr Möglichkeiten zur Diagnostik erhalten und würden niedergelassene Unfallchirurginnen und Unfallchirurgen einbezogen, sind weitere Entlastungen der Notaufnahme denkbar“. Dies sagte Dr. Michael Bayeff-Filloff, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am RoMed Klinikum Rosenheim, im Rahmen eines Online-Pressegesprächs zur Vorstellung der Studienergebnisse.

Gestufte Verfahren nicht ohne
zusätzliches Personal möglich

Er wies jedoch darauf hin, dass große Notaufnahmen das gestufte Verfahren nicht ohne zusätzliches Personal am Empfangstresen bewältigen könnten und plädierte für eine enge Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung, da die Übergabe der Patienten in die vertragsärztliche Versorgung bereits am Tresen die größte Entlastung brächte.
„Nach den Studiendaten konnten fast 95 Prozent der selbsteinweisenden Patienten, die nach SmED der vertragsärztlichen Versorgung zugeordnet wurden, durch die Bereitschaftspraxis behandelt werden. Dies lag insbesondere daran, dass sich die meisten Selbsteinweisenden zu den Besetzt-Zeiten der Bereitschaftspraxis, also abends und am Wochenende, in der Notaufnahme vorstellten. Von den Patienten, die eine Videokonsultation in Anspruch genommen haben und nicht eingewiesen wurden, erhielt die Hälfte umgehend einen Termin in einer Praxis. Die andere Hälfte sah sich bereits ausreichend ärztlich beraten.

Angebot der Videotelefonie
sollte erweitert werden

Dieser Zufallsbefund spricht dafür, das Angebot der Videotelefonie an dieser Stelle zu erweitern. Die allermeisten Patientinnen und Patienten nahmen das zweistufige Vermittlungsangebot aus Weiterleitung durch die Fachkraft und Angebot der Videotelefonie positiv auf, nur eine Handvoll lehnte dies ab. Das ist erfreulich, denn aus zahlreichen wissenschaftlichen Studien wissen wir, dass die Qualität der medizinischen Versorgung von Notfällen in den Notaufnahmen leidet, wenn sich zu viele Hilfesuchende im Behandlungsvorgang befinden und damit Wartezeiten anwachsen. Dieser ‚Patientenstau‘ (so genanntes ‚Crowding‘) führt in den Studien statistisch zu einem Anstieg vermeidbarer Todesfälle in der Notfallversorgung. Dem kann durch stringentes Management entgegengewirkt werden. Das gestufte Steuerungsverfahren kann ein Teil davon werden“, bekräftigte der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben mittlerweile an jedem zweiten Krankenhaus mit Notfallstufe Bereitschaftspraxen etabliert, die Akutpatienten zu den Zeiten übernehmen, in denen die Praxen geschlossen sind. Aber rund 45 Prozent der ambulant in Notaufnahmen behandelten Patienten werden dort während der Praxisöffnungszeiten behandelt. Vor diesem Hintergrund ringen die Selbstverwaltungspartner im Gemeinsamen Bundesausschuss um geeignete Lösungen für den gesetzlichen Auftrag, nachdem Notaufnahmen künftig alle selbsteinweisenden Patienten ohne sofortigen Behandlungsbedarf in die vertragsärztliche Versorgung weiterleiten müssen.
Wie diese Patienten  am besten einer geeigneten vertragsärztlichen Behandlung zugeführt werden können, muss noch präzisiert werden, so der KVB-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Krombholz: „Um die Schnittstellenproblematik in der Notfallversorgung schnell und sicher zu lösen, braucht es Kooperationen vor Ort zwischen Kliniken und Praxen. Ein bundeseinheitlicher Rahmen sollte jeder KV vor allem ermöglichen, die Kooperationskonzepte zu erarbeiten, die zu der jeweiligen Versorgungstruktur am besten passen.“

Die KVB wolle auf Basis der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie ihr bereits seit zehn Jahren erfolgreiches Netz mit 135 Bereitschaftspraxen (davon befinden sich 119 an Kliniken) und dem ärztlichen Bereitschaftsdienst zu einer noch engeren Kooperation mit den Kliniken weiterentwickeln, so Krombholz: „Während der Praxisöffnungszeiten könnten Fachkräfte weitere Steuerungsaufgaben in der zweiten Stufe der medizinischen Ersteinschätzung übernehmen. Ein mögliches Ziel wäre, vertragsärztlich behandelbare Patientinnen und Patienten direkt in verfügbare und gut erreichbare Arztpraxen zu vermitteln oder vorab zur Ersteinschätzung ein Videogespräch mit einer Praxis zu vereinbaren. In zahlreichen Notaufnahmen könnte es so bereits ausreichen, eine zusätzliche Fachkraft während der Praxisöffnungszeiten vorzuhalten.“ Der KVB-Vorstandvorsitzende richtete zugleich einen Appell an den Gesetzgeber, dass für solche Angebote der Vertragsärzte eine angemessene Finanzierungsgrundlage geschaffen werden müsse.

Machbarkeitsstudie soll
fortgeführt werden

Die Machbarkeitsstudie werde im Jahr 2022 fortgeführt, um unter Ausnutzung des identifizierten Verbesserungspotenzials noch bessere Ergebnisse zu liefern. Gemeinsam halten die Beteiligten diesen Weg der Kooperation für einen pragmatischen Lösungsweg für die Fragen der Notfallreform. Es komme demnach darauf an, maßgeschneiderte Lösungen zu entwerfen, mit denen die unterschiedlichen Gegebenheiten an den Notaufnahmen und in der vertragsärztlichen Versorgung der Region sowie tageszeitliche Inanspruchnahmeschwankungen angemessen und effizient berücksichtigt werden könnten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Klinikum Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

 

Stiftung „Lachen schenken -KinikClowns“

Stiftung „Lachen schenken -KinikClowns“

Landshut / Bayern – Um die Arbeit der Klinik-Clowns für die Zukunft zu erhalten und zu sichern, wurde jetzt die Stiftung „Lachen schenken- KlinikClowns“ gegründet. Elisabeth Makepeace, die den Verein „KlinikClowns Bayern“ vor über 24 ins Leben gerufen hat, ist die Initiatorin. Am 31. Januar wurde die neue Stiftung mit Sitz in Landshug als rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt.

 

Ihre schöne und anspruchsvolle Aufgabe ist es, kranken Menschen in schweren Zeiten Fröhlichkeit schenken. Sie unterstützt im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege: Die KlinikClowns besuchen schwerkranke Kinder, ältere und behinderte Menschen in Krankenhäusern, Hospizen, in Seniorenheimen sowie Integrationseinrichtungen, ermöglichen ihnen fröhliche Begegnungen und psychische Stärkung und können so Genesungsprozesse oft maßgeblich unterstützen.
Der Präsident der Regierung von Niederbayern Rainer Haselbeck würdigte bei der Überreichung der Stiftungsurkunde das Engagement der Gründerin und Initiatorin Elisabeth Makepeace: „Ein Lachen Schenken! Diese wunderbare Idee ist eine echte Erfolgsstory. Mit der Gründung der Stiftung bekommen die ‚KlinikClowns‘ eine noch bessere und dauerhafte Grundlage. Ein großes Dankeschön und Kompliment an alle, die mitmachen!“
Der Verein KlinikClowns Bayern e.V. wurde 1998 gegründet und ist mittlerweile der größte KlinikClowns-Verein in Deutschland. Zehntausende Besuche von KlinikClowns haben bereits Trost und Zuversicht gespendet. Um die Arbeit von über 24 Jahren für die Zukunft zu erhalten und zu sichern, hat der Verein die gemeinnützige Stiftung Lachen schenken – KlinikClowns gegründet.(Beitragsbild: Sarah Pancur, Regierung von Niederbayern – zeigt: Regierungspräsident der Regierung von Niederbayern Rainer Haselbeck überreicht der Vorstandsvorsitzenden Elisabeth Makepeace die Stiftungsurkunde.)

Personelle Veränderungen bei RoMed Kliniken

Personelle Veränderungen bei RoMed Kliniken

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Mit Dr. Martina Bielawski hat die RoMed Klinik Bad Aibling zum Februar eine neue Kaufmännische Leiterin. Sie folgt auf Erhard Marburger, der als Leiter Patientenservices Verbund in die Zentrale nach Rosenheim wechselt.

Mit ihrem langjährigen Erfahrungshintergrund hat Dr. Martina Bielawski die Abläufe im Krankenhaus bereits in verschiedenen Führungspositionen erfolgreich mitgestaltet. Im November 2020 kam sie als stellvertretende Kaufmännische Leiterin nach Rosenheim, wo sie unter anderem die Bereiche Kinder- und Frauenklinik, Labor, Radiologie, Technik und Küche kaufmännisch führte. Sie hat in dieser Zeit maßgeblich den Aufbau des neuen RoMed Labors sowie der Neuroradiologie unterstützt. Im Rahmen der Bewältigung der Covid-Pandemie übernahm sie umfangreiche Aufgaben in der Organisation des Mitarbeiterschutzes. Ab 1. Februar führt Dr. Bielawski nun als Kaufmännische Leiterin den Standort in Bad Aibling als das RoMed-Haus für Altersmedizin, Innere Medizin und Palliativmedizin, Unfallchirurgie, elektive Chirurgie und Hals- Nasen- Ohrenheilkunde.
Der bisherige Kaufmännische Leiter Erhard Marburger wechselt als Leiter Patientenservices Verbund in die Zentrale nach Rosenheim. In Zukunft wird er seine umfangreichen Kenntnisse im kaufmännischen Bereich, in der Patientenverwaltung und in Abrechnungsprozessen in den wichtigen Aufbau des digitalen Patientenportals der RoMed Kliniken einbringen. Das Patientenportal, in dem Information, medizinische Ersteinschätzung, Aufnahme, Ergebnismessung, Behandlungspfade, Entlassung und Zuweiserkontakte digital organisiert werden, soll in einigen Jahren für alle Patientinnen und Patienten der zentrale Kontaktpunkt mit RoMed werden. Darüber hinaus wird Erhard Marburger Datenschutzkoordinator der RoMed Kliniken.
„Für die hervorragenden Beiträge von Frau Dr. Bielawski und Herrn Marburger zur erfolgreichen kaufmännischen Führung der RoMed Kliniken – gerade in den bewegten letzten 12 Monaten – sind wir sehr dankbar“, so RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und wünscht den beiden Führungskräften für die neuen Aufgaben viel Freude, Geschick und gutes Gelingen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken zeigt (von links): Pflegedienstleiterin Ingrid Urban, Ärztlicher Direktor Dr. Markus Konert, Kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski, Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.)

(von links): Personaldirektor Hans Daxlberger, Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, Erhard Marburger, Leiter Patientenservices Verbund, Kaufmännischer Direktor Michael Müller, Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget. Foto: RoMed Kliniken

Klinik-Clowns unterstützen in schweren Zeiten

Klinik-Clowns unterstützen in schweren Zeiten

Rosenheim / BayernAm 4. Februar ist Weltkrebstag. Die Klinik-Clowns besuchen seit vielen Jahren an Krebs erkrankte Kinder, Jugendliche und erwachsene Patienten in bayerischen Krankenhäusern und bieten ihnen eine wichtige Unterstützung in der schweren Lebenslage.

 

Eine Krebserkrankung gehört unbestritten zu den größten Herausforderungen im Leben der Betroffenen, und bei Kindern insbesondere auch in dem der Eltern. Die Betreuung der Patienten und zugleich auch ihrer Angehörigen durch die Klinik-Clowns stellt dabei eine große Hilfe dar.
Seit dem Jahr 1998 besuchen die Klinik-Clowns regelmäßig an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche in bayerischen Kinderkliniken – seit 2012 auch erwachsene Patienten auf onkologischen Stationen – und begleiten sie empathisch durch die verschiedenen Stadien ihrer Krankheitsverläufe.
Es gelingt ihnen immer wieder, gerade da ein Lachen auf die Gesichter zu zaubern, wo eben noch Angst und Schmerzen die Stimmung prägten. Der Clownsbesuch und die freudige Atmosphäre, die dabei entsteht, bringt nicht nur wohltuende Ablenkung, sondern stärkt die psychische Verfassung der schwerkranken Menschen, aktiviert neue Energien und unterstützt Genesungsprozesse dadurch positiv.
Gerade für kleinere Kinder, die aufgrund ihrer Krebserkrankung lange Zeit im Krankenhaus bleiben müssen, ist der verlässliche Besuch der Klinik-Clowns jede Woche ein besonderer Lichtblick, den sie oft voller Vorfreude erwarten. Und Eltern, die dabei sind, erleben während des Clownsbesuches Momente im Krankenhaus, in denen sie aufatmen können, und ihre Kinder endlich wieder verspielt und glücklich beobachten.
„Lachen stärkt Körper und Psyche zugleich. Und was braucht ein kranker Mensch mehr als Stärke, um Heilung zu unterstützen?“, beurteilt Elke Zölzer des Vereins „Leukämie-Hilfe München“ die Wirkung der der Clowns-Besuche bei krebskranken Patienten.
Um auch weiterhin vielen Kindern und erwachsenen Menschen während ihrer Krebserkrankung eine Erleichterung der schweren Situation bringen zu können, sind die Klinik-Clowns auf Spenden angewiesen.
(Quelle: Presseinformation KlinikClowns / Beitragsbild: Copyright: Manfred Lehner)

 

Weitere Informationen über die Klinikclowns gibt es hier: