Drohungen im Rosenheimer Klinikum

Drohungen im Rosenheimer Klinikum

Rosenheim – Ein 35-jähriger Münchner fing im Klinikum Rosenheim an zu randalieren. Er drohte: „Dann komme ich mit 50 Leuten wieder und dann wird hier mal richtig aufgeräumt“.

Der 35-jährige wurde mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim gefahren. Der nach den Angaben der Polizei nur leicht verletzte Mann wurde sofort medizinisch in der Ambulanz versorgt. Offenbar fühlte er sich aber nach seiner eigenen Einschätzung nicht ordentlich behandelt und riss sich den gelegten Zugang aus dem Arm. Dann fing er an zu randalieren und schreien.
Die Polizei wurde verständigt und traf den Mann im näheren Umfeld der Klinik. Dabei habe er sich wieder ruhiger gegeben und gesagt, dass er seine Äußerungen nicht erst gemeint habe. . Die Polizei ermittelt nun wegen Bedrohung gegen den Münchner.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auto kracht in Klinikum-Cafè

Auto kracht in Klinikum-Cafè

Rosenheim – Ein 67-jähriger Rohrdorfer verwechselte beim Ausparken das Gaspedal mit dem Bremspedal und krachte mit hoher Geschwindigkeit gegen die Fensterscheibe des Cafès beim Klinikum Rosenheim.

Der Unfall ereignete sich am gestrigen Mittwoch gegen 12.45 Uhr. Insgesamt entstand am Fahrzeug sowie durch den Bruch der Scheibe, nach den Angaben der Polizei, ein Sachschaden in Höhe von rund 17.000 Euro. Verletzt wurden weder der Fahrer noch Passanten oder Gäste des Cafès.
Der Pkw musste von einem Abschleppunternehmen von der Unfallstelle geborgen werden. Auch eine Sitzbank wurde aus der Verankerung gerissen. Die Polizei leitete gegen den 67-jährigen ein Bußgeldverfahren ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Über 200 Berufsanfänger bei den RoMed Kliniken

Über 200 Berufsanfänger bei den RoMed Kliniken

Rosenheim / Landkreis – Über 200 Berufsanfänger starten bei den RoMed Kliniken. Damit zählt der Klinikverbund zu den Top-Ausbildern in Stadt und Landkreis:

Blick auf die 200 Auszubildenden der RoMed-Kliniken im Landkreis Rosenheim

Die Auszubildenden am RoMed Bildungscampus Rosenheim. Foto: RoMed Kliniken

Die RoMed Kliniken bieten als einer der größten kommunalen Arbeitgeber der Region ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe an. Am stärksten vertreten sind die Ausbildungen in der Pflege und in weiteren medizinisch-technischen Berufen. So konnten aktuell über 200 Berufsanfänger begrüßt werden.

Seit Jahrzehnten bestehen zwei eigene Berufsfachulen für Pflege, die schon viele Staatspreisträger hervorgebracht haben. Das macht stolz und treibt an. So ist der RoMed-Klinikverbund am Standort Rosenheim noch einen Schritt weiter gegangen: Am neu aufgebauten Bildungscampus in der Brückenstraße wird neben den Pflegeberufen auch der technisch anspruchsvolle Beruf der Medizinischen Technologen für Radiologie und die Ausbildungen in der operations- und anästhesietechnischen Assistenz angeboten. Hinzu kommt das hauseigene Fort- und Weiterbildungsinstitut und somit bietet sich alles für ein anregendes und bereicherndes „Campus-Feeling“.

Nachwuchsförderung als
Herzensangelegenheit

Aber der Reihe nach: Insgesamt 50 Schülerinnen und 17 Schüler an den RoMed Schulstandorten Rosenheim und Wasserburg am Inn starteten ihre dreijährige Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Zudem hat auch die Akademisierung in der Pflege Einzug gehalten; dies gelingt mit Hilfe einer Kooperation zwischen den RoMed Kliniken und der Technischen Hochschule Rosenheim. Einer der Vorteile: Studierende bekommen auch ein Ausbildungsgehalt. So sind vom RoMed-Klinikverbund mit Semesterbeginn sieben Studierende vertreten.
Mit dem neuen Ausbildungsjahr haben zudem weitere 27 Auszubildende mit der einjährigen Ausbildung zur Pflegefachhelferin bzw. zum Pflegefachhelfer begonnen. „Wir freuen uns, dass wir den zukünftigen Pflegekräften eine kompetente und wegweisende theoretische und praktische Ausbildung für einen perfekten Start ins Berufsleben bieten können. Es ist uns bei RoMed eine Herzensangelegenheit, in den eigenen Nachwuchs zu investieren“, sagt Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget.

Spannende und 
motivierende Perspektiven

Als Neueinsteiger werden außerdem 27 Azubis an der Berufsfachschule für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten (ATA/OTA) ihre Profession erlernen. Gemeinsam mit nochmals weiteren 23 MTRA-Auszubildenden an der Berufsfachschule für Medizinisch-Technische Radiologie-Assistenten werden damit am RoMed Bildungscampus Rosenheim weitere 50 Schüler unterrichtet. „Mit unseren verschiedenen Ausbildungsrichtungen und der Fort- und Weiterbildung am neuen Campus Rosenheim führen wir interessierte Menschen aus den verschiedensten Bereichen im Gesundheitswesen zueinander. Im Austausch miteinander können sie so spannende und motivierende Perspektiven für ihre aktuelle und weitere berufliche Entwicklung sammeln“, so Gesamtschulleiter Gunnar Leroy.
Aber nicht nur im pflegerischen, sondern auch in anderen Bereichen bildet der RoMed-Verbund erfolgreich aus. So starteten fünf Medizinische Fachangestellte, zwei Kauffrauen im Gesundheitswesen, ein Fachinformatiker für Systemintegration sowie ein Koch ihre berufliche Laufbahn im Klinikverbund. Einzigartig auf dem bayerischen Bildungsmarkt bietet der Hochschulstandort Wasserburg am Inn mit der RoMed-Berufsfachschule für Physiotherapie den zukunfts- und praxisorientierten Studiengang Physiotherapie (B.Sc.) in sieben Semestern an. Über 50 Schüler Studenten sind für das Wintersemester immatrikuliert.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild, Foto: RoMed Kliniken)

Infos für werdende Eltern

Infos für werdende Eltern

Rosenheim – Das RoMed Klinikum Rosenheim lädt am Dienstag, 25. Oktober, um 18.30 Uhr zum Online-Informationsabend für werdende Eltern ein. Interessenten können sich bequem von zu Hause aus mit dem PC oder Smartphone über die Geburtshilfe in Rosenheim informieren.

Von der Geburtsplanung über den Weg in den Kreißsaal bis zur Betreuung auf der Wochenbettstation gibt Privatdozent Dr. Tamme Goecke, ärztlicher Leiter der Geburtshilfe, Einblicke in die Abläufe der normalen und speziellen Geburtshilfe in einem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe. Die Hebammen erläutern die Betreuung unter der Geburt und welche Tipps und Tricks für ein sicheres und familienorientiertes Geburtserlebnis entscheidend sind.

Nach Anmeldung über E-Mail: gynaekologie.ro@ro-med.de erhalten die Teilnehmer Infos und einen Link zum MS Teams-Zugang. Über die Chatfunktion oder Handzeichen haben die werdenden Eltern Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed-Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

7 Staatspreise für RoMed-Pflegekräfte

7 Staatspreise für RoMed-Pflegekräfte

Rosenheim / Landkreis – Stolz und Freude bei den RoMed-Kliniken: Heuer gab es gleich sieben Staatspreise für examinierte RoMed-Pflegekräfte.

Während der Abschlussfeier waren immer wieder Aussagen zu hören wie, „ja gibt es denn so etwas“ oder „ein Spitzenjahrgang!“. Und in der Tat: Respekt und Anerkennung haben sich die Absolventen wahrlich verdient. So starteten im Herbst 2019 an der Rosenheimer Pflegefachschule insgesamt 48 Schüler, 29 davon in der Erwachsenenpflege und 19 in der Kinderkrankenpflege.

Online-Unterricht
prägte den Alltag

Die ersten Monate waren gerade erst vergangen und dann veränderte Corona buchstäblich alles. Plötzlich prägte Online-Unterricht den Alltag und es ging den Pflegeschülern und Lehrern genauso wie vielen anderen auch. Dank der guten technischen Schulausstattung und eines nahezu „rund-um-die-Uhr“ IT-Supports habe man diese Zeit gut bewältigt. „Es entwickelte sich in der Schulgemeinschaft ein hervorragender Zusammenhalt und so tauschte man ganz selbstverständlich Unterlagen aus, wenn es online mal nicht klappte“, so der Wortlaut der Pressemitteilung.
Die praktischen Einsätze bedeuteten allerdings eine besondere Herausforderung. So galt es da, sich mit einer neuen Krankheit „hautnah“ auseinanderzusetzen und Ängste zu überwinden, weil man sich anstecken oder die Krankheit übertragen könnte. Anfangs hätten sich bei professionell Pflegenden ebenso Unsicherheiten bezüglich der Pandemie gezeigt wie in der Bevölkerung: „Durch sehr gute fachliche Informationen und Unterstützung – gerade auch aus den eigenen Kliniken – konnten die Nervenkostüme aller Beteiligten dann doch befriedet werden.“

Schlussendlich wurde das Durchhaltevermögen von 44 Schülern über drei Jahre belohnt. Es sind sogar vier Mütter dabei, die trotz der Doppelbelastung die Ausbildung erfolgreich gemeistert haben.
28 Absolventen dürfen sich mit dem Examen in der Tasche jetzt Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -Pfleger und 16 Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. -Pfleger nennen. Übrigens: das sind die letzten beiden Jahrgänge mit eben diesen Abschlüssen. Seitdem wird generalistisch ausgebildet, bedeutet: die kommenden Auszubildenden in der Pflege werden grundsätzlich für die Pflege von Menschen aller Altersstufen vorbereitet. Drei Absolventen studieren zusätzlich an der Technischen Hochschule Rosenheim Pflegewissenschaften und sind kurz vor ihrem Bachelor-Abschluss.

Aufholbedarf in
Sachen Emanzipation

In Sachen Emanzipation gibt es noch etwas Aufholbedarf: lediglich neun Männer haben den Abschluss gemacht. Die Altersstruktur der Examinierten ist dafür recht heterogen; von gerade einmal 19 Jahren erstreckt sich die Bandbreite bis über 50 Jahre.

Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin der RoMed Kliniken gratulierte den Absolventen und betonte in ihrer Rede welche zentrale Bedeutung die Pflege in der Gesundheitsversorgung der Menschen habe und dass Pflegende damit auch allen Grund hätten auf ihren Beruf stolz zu sein. Sie zog Parallelen zum Werdegang und der Pionierarbeit der britischen Krankenschwester Florence Nightingale, deren Biografie sehr eindrücklich zeige was professionell Pflegende – und somit auch die Absolventen – für die Gesellschaft bewirken können.

Rosenheims Landrat Otto Lederer freute sich sehr mit den Absolventen und betonte die Notwendigkeit des Pflegeberufs für die Gesellschaft: „Das Thema Pflege betrifft uns alle und wird zunehmend bedeutender. Die Zahl der Menschen, die pflegebedürftig sind und Hilfe benötigen, steigt immer weiter. Gleichzeitig fehlt es an gut ausgebildeten Fachkräften. Sie alle haben deshalb hervorragende Chancen, denn Sie werden händeringend gebraucht. Wir sind froh und dankbar, dass es Sie gibt.“

Sieben Staatspreisträger
wurden besonders geehrt

Abschließend wurden die Examenszeugnisse durch die Honoratioren überreicht und die sieben Staatspreisträger besonders geehrt. Dabei erhielt die frisch examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Magdalena Hanslmaier, die ihre Ausbildung mit der Note 1,0 abgeschlossen hat, einen extra Applaus. Rund 20 Absolventen bleiben bei den RoMed Kliniken und beginnen ihre Berufstätigkeit sofort nach dem Abschluss, einige davon gönnen sich erst noch eine Auszeit und starten dann im neuen Jahr durch.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed-Kliniken / Beitragsbild: RoMed-Kliniken, zeigt: Die erfolgreichen Staatspreisträgerinnen (von links) Christina Fritz, Marina Huber, Theresa Huber, Hanna Dinner, Magdalena Hanslmaier und Theresa Friedrich (leider nicht auf dem Bild: David Welser) mit Landrat Otto Lederer (links ) und RoMed-Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget, rechts im Bild)

Staatspreis für RoMed-Absolvent

Staatspreis für RoMed-Absolvent

Rosenheim / Landkreis – 22 Pflegefachhilfe-Schüler feierten am Rosenheimer RoMed-Schulcampus in der Brückenstraße ihren Abschluss. Erstmals gab es bei der einjährigen Ausbildung in Rosenheim auch einen Staatspreisträger. Er heißt Marco Köck (rechts auf dem Beitragsbild zusammen mit Klassenleiter Thomas Hainzl).

Die Absolventen der Pflegefachschule in Rosenheim

Stolz halten die Absolventen ihre Urkunden in den Händen. Foto: RoMed Kliniken

Eine fröhliche und ausgelassene Stimmung herrschte bei der Abschlussfeier am Rosenheimer RoMed-Schulcampus an der Brückenstraße als sich so nach und nach Schülerinnen, Schüler, Angehörige und Ehrengäste einfanden und begrüßt wurden. Klassenleiter Thomas Hainzl ging in seiner Ansprache auf die heterogene Klasse ein, die trotz der unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen eine enge Klassengemeinschaft bildeten. „Es wurden alle Lernangebote sehr gut genutzt, fleißig gelernt und so können wir heute, allen Absolventen mit Stolz die Urkunde überreichen“, lobte der Lehrer.
Gesamtschulleiter Gunnar Leroy beglückwünschte die Absolventen zu ihrer erfolgreichen einjährigen Ausbildung zu Pflegefachhelferinnen und -helfer in der Krankenpflege. „Sie können auf Ihre tollen Leistungen stolz sein und besonders freut es mich, dass es mit Marco Köck einen Staatspreisträger gibt, der für seine besonderen schriftlichen und praktischen Leistungen geehrt wird. Sie haben alle einen hervorragenden Ehrgeiz gezeigt und dürfen sich jetzt auch mal feiern lassen“, betonte der Schulleiter.

Fünf Absolventen
bleiben der Schule erhalten

Fünf Absolventen bleiben der Schule erhalten, denn sie starten im Herbst mit der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Zum Wohle der Patientinnen und Patienten wollen elf Berufseinsteiger ihr Wissen künftig in der Praxis bei den RoMed Kliniken einbringen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed-Kliniken / Beitragsbild, Foto: RoMed Kliniken)