Gemeinde Aschau ruft zum Verzicht auf Feuerwerk auf

Gemeinde Aschau ruft zum Verzicht auf Feuerwerk auf

Rosenheim – Das Neue Jahr laut und funkelnd bunt zu begrüßen hat Tradition. Die kritischen Stimmen werden aber mehr. Die Gemeinde Aschau (Landkreis Rosenheim) ruft  zusammen mit dem Bergsteigerdorf Sachrang zum Verzicht von Feuerwerk an Silvester auf. 

Durch das Feuerwerk steige die Feinstaubbelastung enorm. Überreste würden Wiesen, Wälder und Gewässer verschmutzen mit langfristeigen Auswirkungen auf das Ökosystem, heißt es in der betreffenden Pressemitteilung. Außerdem wird darin auf Brandgefahr und Verletzungsrisiko durch Raketen und Böller hingewiesen. „Und wenn jetzt noch das Geld, das sonst in die Luft geschossen worden wäre, einem guten Zweck zukommt, dann hat man sogar einen doppelten Beitrag geleistet und startet gleich vorbildlich ins neue Jahr 2024“, heißt es zum Schluss:
Beteiligt an der Initiative sind neben der Gemeinde Aschau im Chiemgau und dem Bergsteigerdorf Sachrang auch die Touris Info Aschau.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Copyright Tourist Information Aschau im Chiemgau)

Feuerwerk verkauft sich bombastisch gut

Feuerwerk verkauft sich bombastisch gut

Rosenheim / Landkreis – Heuer darf man es an Silvester wieder krachen lassen: Der Verkauf von Feuerwerk ist am heutigen Donnerstag gestartet. Und trotz immer lauter werdenden Forderungen eines Verkaufsverbot von Böllern und Co. für den privaten Gebrauch läuft das Geschäft bombastisch gut.

Bild auf Feuerwerksregale - fast leer bis auf eine große Feuerwerksbatterie

Nach zwei Jahren Silvester-Einschränkungen scheint die Lust an der Böllerei in diesem Jahr sogar besonders groß zu sein. Bereits kurz nach Eröffnung der Discounter in der Stadt Rosenheim war der Run auf die Silvester-Artikel groß und die Mitarbeiter hatten vielerorts viel zu tun, um immer wieder zügig für Nachschub zu sorgen, wie Innpuls.me auf Nachfrage in einigen Rosenheimer Geschäften bestätigt wurde.
Um die Mittagszeit boten dann  schon viele Regale mit den betreffenden Artikeln ein Bild von gähnender Leere, wie unsere aktuellen Fotos zeigen.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Böllern dauerhaft verbieten?

Böllern dauerhaft verbieten?

Rosenheim – Punkt 12 Uhr MItternacht schnell nach draußen, um Raketen, Böller und Co abzufeuern. So war es lange Zeit Tradition in der Silvesternacht. Aber auch der Jahreswechsel 2021 / 2022 wird nicht so stattfinden, wie man es eigentlich gewohnt ist. Im zweiten Jahr in Folge ist der Verkauf von Feuerwerk verboten und Böllern auf bestimmten Plätzen nicht erlaubt. Es stellt sich die Frage: War es das dauerhaft mit dieser Tradition? Innpuls.me hat dazu eine Umfrage auf der Social-Media-Plattform Twitter gestartet.

Wir wollten wissen, wie Ihr zum Böllerverbot steht und fragten auf Twitter: „Wie findet Ihr Silvester ohne Feuerwerk. Innerhalb eines Tages wurden 557 Stimmen abgegeben. So sieht das Ergebnis aus:

Die große Mehrheit ist der Umfrage zu Folge der Meinung, dass das Feuerwerk, so wir es bisher kannten, dauerhaft verboten bleiben soll.  Gründe dafür beispielsweise:

Statt privater Feuerwerke sprachen sich viele dafür aus, diese in Zukunft durch ein einziges Feuerwerk von Seiten der Kommune zu ersetzen.

Andere sprachen sich dafür aus, das traditionelle Schwarzpulver-Feuerwerk durch andere Lichtspektakel zu ersetzen.

Als Beispiel wurde dabei unter anderem auf ein Lichtspektakel verwiesen, mit dem in Shanghai 2020 begrüßt wurde – mittels 2000 leuchtenden Drohnen.

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Weitere Informationen

Einige Hobby-Pyromanen wissen sich aber wohl auch in diesem Jahr zu helfen:

Zum Thema Feuerwerk gibt es auf innpuls.me auch noch diesen Artikel „Feuerwerk fällt wieder aus“