Winterspaziergang in der Nicklheimer Filze

Winterspaziergang in der Nicklheimer Filze

Raubling / Landkreis Rosenheim – Die Nicklheimer Filzen bei Raubling (Landkreis Rosenheim) gehören zu einem Verbund aus Hochmooren mit einer Gesamtfläche von rund 600 Hektar. Ein Spaziergang lohnt auch in der kalten Jahreszeit, wie unsere aktuellen Bilder zeigen. 

Die Nicklheimer Filze präsentiert sich derzeit mit Schnee und Eis. Fotos: Hendrik Heuser

Die Nicklheimer Filzen wurden im Jahr 1989 zum Landschaftschutzgbiet erklärt und werden seitdem stetig renaturiert. 2021 wurde das Moorgebiet zum „Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung“ erklärt, denn es gibt in Europa keine Moor-Renaturierung, die größer ist.

Ein Spaziergang durch die Filzen lohnt zu jeder Jahreszeit. Gerade für Familien mit Kindern bietet sich ein Ausflug dorthin an. Denn zu entdecken gibt es viel.
Aktuell präsentiert sich das Moor winterlich. Fotomotive finden sich gerade deswegen viele.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Rollerfahrerin bei Unfall verletzt – Zeugen gesucht

Rollerfahrerin bei Unfall verletzt – Zeugen gesucht

Raubling / Landkreis Rosenheim – Bereits am 22.12.2023 kam es kurz nach Ende des Rosenheimer Stadtgebiets zu einem Verkehrsunfall auf der B15, bei der eine 17-jährige Rollerfahrerin verletzt wurde. Die Polizei sucht einen bestimmten Zeugen.

Die 17-jährige fuhr gegen 20 Uhr mit ihrem Roller in Fahrrichtung Raubling, Kurz vor der Kreuzung im Ortsbereich, touchierte die Rollerfahrerin ein größerer Pkw nach einem Überholmanöver. Die 17-jährige wurde, nach den Angaben der Polizei, in den Straßengraben abgedrängt, kam dort zum Sturz und verletzte sich leicht. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt unvermindert in Richtung Raubling fort.
Im Nachgang meldete sich der beteiligte Pkw-Fahrer dann bei der Polizeiinspektion. Die Polizeiinspektion Rosenheim ist nun auf der Suche nach dem Pkw-Fahrer, der von dem Unfallverursacher überholt wurde. Dieser wird gebeten, sich unter Telefon 08031 / 200-2200 bei der Polizeiinspektion Rosenheim zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vandalismus an Grundschule Kirchdorf

Vandalismus an Grundschule Kirchdorf

Raubling / Landkreis Rosenheim – Vandalismus an Grund schule Kirchdorf (Landkreis Rosenheim) Bereits im November stellten Kinder der Grundschule Kirchdorf in der Gemeinde Raubling  einen Schaden an der Fassade des Schulgebäudes fest. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach den Angaben der Polizei, wurde der Putz der Fassade offenbar mit stumpfer Gewalt derart beschädigt, dass sich in der Mauer nun ein Loch sowie mehrere Eindruckstellen befinden.
Da nach aktuellem Stand davon ausgegangen werden muss, dass der Schaden in Höhe von rund 1000 Euro mutwillig verursacht wurde, ermittelt die Polizeiinspektion Brannenburg nun wegen Sachbeschädigung.
Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Brannenburg unter Telefon 08034 / 90680 zu wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand in Wohnhaus in Raubling

Brand in Wohnhaus in Raubling

Raubling / Landkreis Rosenheim – In einem Wohnhaus in Raubling (Landkreis Rosenheim) brach am heutigen Donnerstagmorgen ein Feuer aus. Ein 53-jährige erlitt schwere Brandverletzungen.

Gegen 1.35 Uhr am Morgen ging bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim die Mitteilung über den Brand in einem Wohnhaus in dem Raublinger Ortsteil Moos ein. Die Feuerwehren lokalisieren den Ausbruch des Feuers im ersten Obergeschoss des Gebäudes.
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude verhindert werden. Vier Bewohner konnten das Gebäude, nach den Angaben der Polizei, zunächst unverletzt verlassen. Ein 53-jähriger kehrte aber dann in das Wohnhaus zurück, weil er den Brand selbst löschen wollte. Dabei zog er sich schwere Brandverletzungen im Bereich der oberen Extremitäten sowie im Gesicht zu. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. 
Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei bewegt sich der Sachschaden im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich. Das Gebäude konnte vorerst nicht mehr betreten werden. Die unverletzten Bewohner kamen in der Nacht bei einem Familienangehörigen unter.
Zur genauen Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

34 Jahre für einen sauberen Landkreis

34 Jahre für einen sauberen Landkreis

Raubling / Landkreis Rosenheim – 34 Jahre sorgte Josef Hemberger für einen sauberen Landkreis Rosenheim. Am heutigen Dienstag fährt der Raublinger seine letzte Tour mit dem Müllwagen und verabschiedet sich danach in den wohlverdienten Ruhestand.

„Sie sind so stolz und aufrecht.“ – „Sie sind immer gut gelaunt und freundlich.“ – „Ihre Ausstrahlung ist so stark, dass sie unsere Kinder begeistert hat.“ – „Die Kinder haben Sie verehrt.“ Diese und viele weitere positive und auch berührende Sätze sind Teil eines bewegenden Briefes, den Josef Hemberger, langjähriger Mitarbeiter der Müllabfuhr Raubling, zum Abschied nun wieder in Händen hält. An Weihnachten vor drei Jahren bekam er diese handgeschriebenen Zeilen von einem Anwohner auf seiner Tour, adressiert an ihn als zunächst namenlosen Mitarbeiter. „Lieber Müllmann, dessen Namen ich nicht einmal kenne,“ – so beginnt das Schreiben.

„Wir sind menschlich – auch das ist die Müllabfuhr“

Josef Hemberger ist Müllwerker mit Leib und Seele und einer von rund 120 Fahrern und Müllwerkern im Landkreis Rosenheim. In all den Jahren war ihm immer eines wichtig: „Ich möchte mit einem guten Gefühl nach Hause gehen, dass ich meine Arbeit gut gemacht habe.“ Seine Devise war und ist: „So wie ich mit den Menschen umgehe, so gehen sie mit mir um.“ Damit meint er vor allem Freundlichkeit, gegenseitige Wertschätzung und Achtung. „Wir sind menschlich – auch das ist die Müllabfuhr“, stellt er klar. Diese Einstellung trug er auch nach außen – Tag für Tag. „Als wir mit den kleinen Kindern hergezogen sind, sind Sie mir sofort aufgefallen“, steht in dem Brief. „Hinten auf dem Müllwagen stehen Sie mit der Würde einer königlichen Leibgarde, die hinten an der Königs-Kutsche auf einer Plattform stehen. Sie sind immer gut gelaunt und freundlich. Niemals, nicht ein einziges Mal, hätte ich den Eindruck gehabt, dass Sie Ihre Arbeit belastet.“
Diese Zeilen sind bewegend – auch heute noch liest sie Josef Hemberger immer mal wieder durch. „Ich bekomme jedes Mal aufs Neue Gänsehaut. Es ist schön, dass die eigene Arbeit so gesehen wird.“ Den Autor des Briefes kennt er tatsächlich, auch an den Tag, an dem er ihn bekommen hat, kann er sich gut erinnern. „Er ist mir hinterhergeradelt. Ich kann mich auch gut an die Kinder erinnern. Die beiden Jungs sind heute schon erwachsen.“ Diese beiden Kinder haben wohl zuhause immer im Treppenhaus am Fenster gewartet, bis endlich die Müllabfuhr kam. Zuwinken und grüßen wollten sie ihrem Müllmann, unbedingt. „Die Kinder haben Sie verehrt“, heißt es in dem Brief weiter. „Sie sind quasi ‚die Müllabfuhr‘ in Person.“

Dass Müllautos Kinder faszinieren, kann Josef Hemberger nur bestätigen. Er erklärt ihnen auch stetig den Sinn und die Funktionsweise des Autos. „Ein Müllwagen ist nochmal was anderes wie ein Bulldog oder ein Lastwagen. Die Kinder – Jungs wie Mädchen – sind daran sehr interessiert.“ Dabei leistet er auch Aufklärungsarbeit. „Wenn mir gesagt wird, dass unser Auto ganz schön stinkt, erkläre ich gerne, dass das ja der Müll ist, der von den Familien kommt, und dass wir alle schauen sollten, weniger Müll zu produzieren.“

Bei Schneekatastrophe auf Tonnen-Suche in Sachrang

Sommer wie Winter war Josef Hemberger die zurückliegenden 34 Jahre im Einsatz. Das war nicht immer einfach. Im Sommer kann es mit Auspuff und Anlage sehr heiß werden, im Winter braucht es bei Minusgraden außen am Fahrzeug auch Durchhaltevermögen. Dabei fahren die Müllwerker bei Wind und Wetter – so zum Beispiel auch bei der Schneekatastrophe in Aschau 2019. Das Müllfahrzeug mit Josef Hemberger im Team schob sich damals beständig durch die Straßen auf der Suche nach den Mülltonnen. „Unter den größten Schneebergen habe ich sie dann schon gefunden.“ Das Wetter macht ihm nichts aus. „Dafür sind wir ausgerüstet und haben unsere Kleidung“, sagt er pragmatisch. „Man arbeitet einfach. Ich weiß, wo mein erster und mein letzter Eimer steht – und da muss ich eben hin.“
Seine Leidenschaft für den Beruf scheint Josef Hemberger auch an seinen Sohn weitergegeben zu haben. Auch er ist mittlerweile bei der Müllabfuhr Raubling. Zusammen sind sie schon Touren gefahren. So hat er im Laufe der Jahre nicht nur ihn eingewiesen, sondern auch zahlreichen weiteren neuen Kollegen versucht, seine Erfahrung und seine Leidenschaft zu übermitteln.
Dabei hat Josef Hemberger ursprünglich Maurer gelernt, wegen eines Bandscheibenvorfalls musste er sich aber beruflich umorientieren. So kam er zunächst als Straßenwärter zum Kreisbauhof Riedering, bevor er im September 1989 nun „auf dem Lastwagen“ steht, wie er selbst schmunzelnd sagt.
In all den Jahren wurde er mal gefragt: „Können Sie zwieda auch sein?“ – der Briefautor hat hierzu eine klare Meinung: „Der Stolz, die Zufriedenheit und die Lebensfreude, die Sie in Ihrem Dienst ausstrahlen, sind vorbildlich.“

Eine wichtige Botschaft findet sich noch in den Zeilen: „Von ganzem Herzen danke ich Ihnen, dass Sie mir gelehrt haben: Der Wert eines Menschen hängt in keinster Weise davon ab, welchen Beruf er ausübt.“
Und so endet der Brief mit „Müllmann, dessen Namen ich nicht kenne, Sie sind ein Vorbild ersten Ranges für Generationen von Männern. Sie können echt stolz sein auf sich und Ihre Lebensleistung.“
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Landkreis Rosenheim)

 

„Spiegelstreifer“ in Raubling

„Spiegelstreifer“ in Raubling

Raubling / Landkreis Rosenheim – Ein 84-jähriger kam mit seinem Auto in der Poststraße in Raubling (Landkreis Rosenheim) zu weit nach rechts und touchierte den rechten Außenspiegels eines geparkten Pkw. Nun sucht die Polizei den Halter des beschädigten Pkw.

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Montagvormittag. Da der 84-jährige nur ein leises Geräusch wahrnahm und dies zunächst nicht auf einen Unfall bezog, fuhr er weiter und bemerkte erst wenige Minuten später auf einem Parkplatz einen leichten Schaden an seinem Außenspiegel. Obwohl er daraufhin sofort zum Unfallort zurückkehrte, war der beschädigte Pkw bereits weggefahren.
Die Polizei sucht nun nach dem Halter des beschädigten Pkw. Bekannt es dabei nur, dass es sich dabei um ein dunkelfarbiges Modell gehandelt hat. Zeugen des Vorfalls oder bestenfalls der Halter selbst werden gebeten, sich bei der Polizei Brannenburg unter Telefon 08034 / 90680 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)