Wohnhausbrand am Samerberg

Wohnhausbrand am Samerberg

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Am gestrigen Sonntagnachmittag brach in einem Wohnhaus am Samerberg ein Feuer aus. Das Wohnhaus wurde stark beschädigt und ein Holzanbau fast komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.

Der Notruf bei der Integrierten Leitstelle ging gegen 16.50 Uhr ein. Zu diesem Zeitpunkt war eine starke Rauchentwicklung im Samerberger Ortsteil Wenk zu sehen.
Die Feuerwehr konnte den Brand gegen 18 Uhr unter Kontrolle bringen. Zur genauen Höhe des Sachschadens kann die Polizei derzeit keine Angaben machen. Auch die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Ermittlungen laufen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verkehrsunfall aufgrund Sekundenschlaf

Verkehrsunfall aufgrund Sekundenschlaf

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Glück im Unglück hatte am gestrigen Donnerstagmorgen ein 64-jähriger. Er war am Samerberg (Landkreis Rosenheim) unterwegs und verfiel in einen Sekundendenschlaf. Sein Fahrzeug krachte frontal gegen einen Baum. 

Der Samerberger war mit seinem Auto, nach den Angaben der Polizei, von Laberg kommend in Fahrtrichtung Sachsenkam unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Nur dem Zufall sei es zu verdanken, dass weder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet noch er selbst schwer verletzt wurden, steht dazu in der Polizei-Pressemitteilung. Der Fahrer kam mit minimalen Verletzungen zur weiteren Abklärung in ein umliegendes Klinikum.
Der Pkw des Mannes war schrottreif und musste abgeschleppt werden. Der Unfallschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aus Samerberg wird wieder Entenhausen

Aus Samerberg wird wieder Entenhausen

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Entenfahrer sind mobil und gesellig. Darum findet während der Sommerzeit fast jedes Wochenende irgendwo in Deutschland ein Ententreffen statt. Nur wenige haben aber einen Kultstatus wie das Ententreffen beim Entenwirt Peter Schrödl in Törwang (rechts im Bild) am Samerberg (Landkreis Rosenheim). In diesem Jahr ist es am Samstag, 12. August wieder soweit (wir berichteten). Im Interview erzählt der 63-jährige, wie er zur Ente gekommen ist und was das Ententreffen am Samerberg so besonders macht.

Frage: Als Entenwirt ist Ihr Interesse an den Enten doch eigentlich eher kulinarischer Natur. Wie kamen Sie dann auf dem Geschmack mit den vierrädrigen Federvieh?
Antwort: Eines Tages kamen „Entendoktor“ Franz Kaffl und Fotograf Peter Schlecker, ebenfalls ein leidenschaftlicher Enten-Fan, zu mir und meinten, dass ein Entenwirt doch unbedingt auch eine fahrbare Ente braucht. Dann habe ich mir beim Entenhof vom Franz Kaffl verschiedene Enten angesehen, bin in eine rote Ente eingestiegen und das war es dann. So kam ich dann vor knapp 25 Jahren zu meinem ersten Citroen 2 CV.

Frage: Hört sich nach Liebe auf den ersten Blick an. Können Sie sich noch an Ihre erste Entenfahrt erinnern?
Antwort: Der Sitz wurde extra für mich verstärkt und schon ging es los. Es ist einfach ein ganz anderes Fahrgefühl als mit modernen Autos. Mit einer Ente liegt man ganz anders in den Kurven, und es schaukelt ein bisschen wie auf einem Kamelrücken. Purer Fahrspaß eben.

Frage: Die Ententreffen gibt es nun schon seit 24 Jahren. Das erste fand beim Entendoktor in Großkarolinenfeld statt. Im zweiten Jahr ging es dann schon hinauf zum Entenwirt am Samerberg und seitdem verwandelt sich der Samerberg immer Anfang August in Entenhausen. Im vergangenen Jahr waren über 120 Enten mit dabei. Ein neuer Rekord.

Antwort: Ja, das stimmt. Zu uns kommen Fahrer aus ganz Deutschland und sogar noch darüber hinaus. Selbst aus der Schweiz, Frankreich und Norwegen waren schon mal Gäste mit ihren „Döschwös“ bei uns. Ein Teilnehmer war auch mal aus Rom gemeldet, aber der hat getrickst.

Frage: Wie das?
Antwort: Wir vergeben immer Preise für die kreativste Ente und auch für die Ente mit der weitesten Anfahrt. Einmal war ein Fahrer mit einem Kennzeichen aus Rom mit dabei und der hat dann den Peis bekommen. Nachher hat sich herausgestellt, dass der Mann gar nicht aus Rom kam, sondern aus München und nur das Kennzeichen aus Gag getauscht hatte.

Frage: Gibt es noch mehr so kuriose Geschichten zu erzählen?
Antwort: Da hat sich in den vergangenen 24 Jahren so einiges zugetragen. Sogar ein Kind erblickte dank des Ententreffens auf dem Samerberg das Licht der Welt.

Frage: Das müssen Sie jetzt aber genauer schildern?
Antwort: Einige Monate nach einem Ententreffen habe ich einmal einen Brief von einem Ehepaar bekommen, das sich bei mir bedankte, dass es nach vielen Jahren des Wartens bei ihnen nun endlich mit dem Nachwuchs geklappt hat. Ihre Ente war mit einem kleinen Wohnanhänger ausgestattet und darin kamen sich die beiden wohl bei ihrer Übernachtung bei uns am Samerberg sehr nahe.

Frage: Höhepunkt eines jeden Ententreffens ist die gemeinsame Ausfahrt rund um den Samerberg. Ist da bisher alles glatt gelaufen?
Antwort: Wenn es mal eine kleine Panne gibt, kann sie unser Entendoktor meist sehr schnell beheben. Das ist halt auch de Vorteil dieser alten Fahrzeuge. Die lassen sich noch relativ einfach reparieren. Ich führe unseren Entenmarsch immer an. Einmal habe ich die Route etwas verändert und da haben sich dann prompt auch einige Entenfahrer etwas verfahren. Aber am Schluss landeten auch da alle wieder wohlbehalten bei der Wiese bei unserer Gaststätte.

Frage: Wie profitiert der Samerberg vom Ententreffen?
Antwort:. Zu der Zeit, in der wir das Treffen veranstalten, gibt es immer viele Übernachtungen am Samerberg. Außerdem profitieren aber auch die Einheimischen. Denn unser Ententreffen klingt auch dieses Jahr mit einem gemütlichen Dorffest aus.
(Quelle: Interview: Karin Wunsam / Foto: re)

Törwang, Landkreis Rosenheim, ca. 1940

Törwang, Landkreis Rosenheim, ca. 1940

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1940. Auf unserer historischen Aufnahme sehen wir Törwang am Samerberg (Landkreis Rosenheim)

Über die frühe Geschichte des Samerberger Gemeindeteils ist wenig bekannt. Auch der Ursprung des Dorfnamens ist ungeklärt. Laut Wikipedia hatte Törwang im Jahr 1824 elf Wohngebäude und 60 Einwohner.  In der Zeit, in der unser heutiger Foto-Oldie entstand waren es dann schon um die 330.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zwischen Paletten und eigenen Fäkalien

Zwischen Paletten und eigenen Fäkalien

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim –  Ein Lkw-Fahrer hörte am heutigen Freitagmorgen während einer Pause an der Tank- und Rastanlage Samerberg Nord (A8) nahe Rohrdorf Klopfgeräusche aus seinem Auflieger. Telefonisch setzte er sofort einen Notruf ab. Auf der Ladefläche befanden sich zwei Migranten zwischen der Palettenladung. Den Angaben zufolge mussten sie dort schon seit Mittwochnacht ausharren. Die Bundespolizei in Rosenheim ermittelt wegen Einschleusens von Ausländern unter unmenschlichen und höchst gefährlichen Bedingungen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Nachdem eine alarmierte Streife der Verkehrspolizei eingetroffen war, öffnete der bulgarische Fahrzeugführer den Auflieger. Die Beamten entdeckten, dass sich zwei Personen zwischen der Ladung befanden. Offenkundig hatten sie zuvor durch ihr Klopfen auf sich aufmerksam machen wollen. Die jungen Männer gaben zu verstehen, ursprünglich aus Afghanistan zu stammen. Ausweisen konnten sie sich nicht. Für die weitergehenden Ermittlungen wurde die für Schleusungsdelikte zuständige Bundespolizei hinzugezogen.

Die beiden Afghanen, 18 und 20 Jahre alt, erklärten mithilfe von Dolmetschern bei der grenzpolizeilichen Befragung, vor der Zwangsrekrutierung durch die Taliban aus der Heimat geflohen zu sein. In der Türkei hätten sie sich Schleusern anvertraut, die sie gegen Bezahlung nach Serbien gebracht hätten. Für 1.300 Euro pro Person sollte es dann auch nach Deutschland weitergehen. Mittwochnacht hätte sie ein unbekannter Mittelsmann zu dem Lkw gelotst und ihnen den Einstieg ermöglicht. Sie mussten sich in einen schmalen Zwischenraum zwischen einer Wand des Aufliegers und der Ladung zwängen. Der Fahrer habe hiervon nichts mitbekommen. Während der Fahrt sei ihnen nichts Anderes übriggeblieben, als ihre Notdurft auf der Ladefläche zu verrichten. Irgendwann begannen sie, durch Rufen und Klopfen auf sich aufmerksam zu machen.

Afghanen kamen in eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge

Den Fahrer des Sattelzugs haben die Ermittler als Zeugen vernommen. Er konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Fahrt mit dem Lkw fortsetzen. Beide Afghanen wurden einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Der Rosenheimer Bundespolizei zufolge ist davon auszugehen, dass eine kriminelle Bande die Schleusung, einschließlich der lebensgefährlichen und unmenschlichen Etappe zwischen der Ladung im Auflieger, organisiert hat. Auf sie konzentrieren sich die andauernden Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Kreisstraße von Roßholzen bis Eßbaum komplett gesperrt

Kreisstraße von Roßholzen bis Eßbaum komplett gesperrt

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Aufgrund von Straßenbauarbeiten wird die Kreisstraße RO 9 von Roßholzen bis Eßbaum (Gemeinde Samerberg – Landkreis Rosenehim) vollständig gesperrt. Die Sperrung beginnt am 7. August und dauert bis zum 12. August 2023.

Um Risse und Spurrinnen zu beseitigen, wird die Straße, nach den Angaben des Landratsamtes Rosenheim, in Kaltbauweise mit einer Asphaltdeckschicht überzogen. Das ist ein bewährtes Verfahren zur Beseitigung von Fahrbahnschäden. Die Bauarbeiten führt die Firma Kutter Spezialstraßenbau GmbH & Co. KG aus Hanau durch.
Der Verkehr wird während der Sperrung über die Staatsstraße St 2359, die RO 26 und die RO 5 (Achenmühle) umgeleitet. Die Tiefbauabteilung im Rosenheimer Landratsamt bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anlieger wegen der Beeinträchtigung um Verständnis.Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, kann sich der Terminplan bei ungünstiger Witterung verschieben.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)