Besuch bei den Kelten

Besuch bei den Kelten

Seeon-Seebruck / Landkreis Traunstein – Einst besiedelten die Kelten den Chiemgau. Wer in diese Zeit eintauchen will, für den lohnt ein Ausflug nach Seeon-Seebruck im Landkreis Traunstein.  Unser Kollege Hendrik Heuser hat am Wochenende das Keltengehöft Stöffling besucht.

Etwas einen Kilometer nordöstlich von Seebruck liegt am rechten Alzufer der kleine Ort Stöffling auf einem der zahlreichen Moränenhügel. Zahlreiche Funde belegen, dass dort einst Kelten zuhause waren. Seit dem Jahr 2000 kann man dort ein rekonstruiertes keltisches Gehöft besichtigen. „Auch bei der derzeitigen Kälte in Bayern ist das Gehöft zumindest einen Kurzbesuch wert“, lautet das Fazit von Hendrik Heuser zu dieser Sehenswürdigkeit. In wärmeren Zeiten lädt ein Brotzeitplatz zu längerem Verweilen mit Picknick und Studieren der Informationstafeln in der ruhigen Landschaft ein.
Das keltische Gehöft ist ganzjährig geöffnet und kann bei freiem Eintritt jederzeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang besichtigt werden.
Besonders wichtig waren die Kelten die Bäume – für sie der Sitz ihrer Götter und damit heilig. In ihrem Schatten wurde Recht gesprochen. Wissenwertes dazu erfährt man auf dem Baumweg, der zum Keltengehöft Stöffling führt. Der Weg startet am Parkplatz an der Foßanlegestelle in der Haushoferstraße in Seebruck.
(Quelle: Info: Hendrik Heuser / Beitragsbild / Foto: Hendrik Heuser)

Mehr zum Keltengehöft Stöffling, zum Baumweg und zum Archäologischen Rundweg hier:

Zum Abschluss noch ein Youtube-Video vom Keltengehöft in Stöffling:

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Weitere Informationen
„Nahui in Gottes Nam“

„Nahui in Gottes Nam“

Rosenheim – „Nahui in Gottes Nam – Die Stadt am Fluss“ ist der Titel eines kurzweiligen Familienspaziergangs am 9. April um 11 Uhr vor dem Mittertor am Max-Josefs-Platz in Rosenheim.

Bis ins 19. Jahrhundert war der Inn die wichtigste Handelsstraße in der Region Rosenheim. Ihm verdanken die Stadt Gründung, Existenz und Wohlstand. Wenn sich die schwerbeladenen Schiffszüge an der Innlände in Bewegung setzten, erklang der Ruf „Nahui in Gottes Nam“,  denn göttlichen Beistand konnte man schon dringend gebrauchen auf der  Reise auf dem gefährlichen, reißenden Fluss.
Rosenheim war Wegkreuz aller Fernrouten, zahlreiche Handelsgüter wurden zu Wasser transportiert und an Markt- und Dulttagen  am Schrannenmarkt angeboten. Das Handwerk florierte und allerorten hörte man, dass Rosenheim blühe wie eine Rose, oder „Wer in Rosenheim auf  d`Gant kimmt, der sei selber schuld.

Stadtführung auch für
Kinder gut verständlich

Die Stadtführung zeichnet die Stationen dieser interessanten Epoche, auch für Kinder verständlich nach und ist deshalb für Familien sehr geeignet.
Gestartet wird am Mittertor, weiter geht es über das frühere Handwerkerquartier Färberviertel am Mühlbach entlang zum Innspitz. Über den  Inndamm  geht es dann zum Freigelände am Innmuseum und endet dort an der originalgetreuen  Plätte am Ufer des vielbesungenen Heimatflusses.
Tickets zur Stadtführung gibt es online im Ticketshop unter www. rosenheim.jetzt/touristinfo.de oder im Vorverkauf der Touristinfo Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1. 
Tickets kosten 7 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder.
Weitere Infos auch telefonisch unter 08031 / 365 9061 von Dienstag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr und 14 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr oder per Email an touristinfo@vkr-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung: vkr Rosenheim / Beitragsbild: vkr )

Nachhaltiger Urlaub ohne Barrieren

Nachhaltiger Urlaub ohne Barrieren

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Natürlich bewusst“ von Chiemsee-Alpenland Tourismus (CAT) ist nun auch die Darstellung barrierefreier Angebote erweitert worden und die Broschüre „Urlaub für Alle“ neu erschienen.

Wie berichtet, ist auch die soziale Komponente ein wichtiger Bestandteil der touristischen Nachhaltigkeitsinitiative. So wird künftig unter anderem der demographische Wandel eine verstärkte Nachfrage nach barrierefreien Angeboten mit sich bringen. „Als gewachsene Gesundheitsregion ist die Barrierefreiheit im Chiemsee-Alpenland immer schon wichtig“, so CAT-Geschäftsführerin Christina Pfaffinger. „Daher konnten wir für die erste Bewerbung bereits auf schöne Produkte zurückgreifen. Inzwischen werden die Angebote in der Region erweitert und erfolgreich ausgebaut“. Neben Rad- und Wandermöglichkeiten für Alle werden auch Ausflugsziele, Unterkünfte, die Thermen und Bademöglichkeiten mit Strandrollstuhlangeboten dargestellt.

Auch für Menschen mit 
Seheinschränkungen

Die Broschüre berücksichtigt dank farbig untergliederter Kategorien auch die Anforderungen von Menschen mit Seheinschränkungen.
Bereits seit 2012 engagiert sich CAT für Barrierefreiheit im Tourismus und zählt hierbei zu den bayerischen Pilotregionen. So fördert der Tourismusverband der Stadt und des Landkreises Rosenheim unter anderem die Zertifizierung nach „Reisen für Alle“, einem bundesweit einheitlichem Informations- und Bewertungssystem, das dem Gast detaillierte Informationen zum barrierefreien Angebot bereitstellt. Die Zertifizierung bietet auch für Leistungsträger einige Vorteile wie beispielsweise die Erschließung neuer Zielgruppen oder auch einen nachhaltigen Mehrwert des Angebots für Alle. Es besteht laufend die Möglichkeit ein Ausflugsziel nach „Reisen für Alle“ zertifizieren zu lassen. Interessierte Leistungsträger können sich jederzeit an CAT wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Alpenland Tourismus / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Alpenland Tourismus, Bayerische Schlösserverwaltung: Heutzutage spielt im Marketingmix die Bildsprache mitunter die wichtigste Rolle. Daher führte CAT ein Barrierefrei-Fotoshooting durch (hier Astrid von Rauhecker und Siegfried Loer vor Schloss Herrenchiemsee), um für crossmediale Maßnahmen von Social Media bis hin zu Print-Broschüren authentisches Bildmaterial einsetzen zu können.)

Hier geht es zum Download der Urlaubsbroschüre: „Urlaub für Alle“:

Ausflugstipp: Lippenalm

Ausflugstipp: Lippenalm

Tirol / KaiserwinkelDie Lippenalm liegt südlich vom Walchsee an den Hängen des Ebersberg. Von der Alm hat man einen traumhaften Ausblick auf die südlichen Chiemgauer Alpen. Unser Kollege Hendrik Heuser war dort – gerade noch rechtzeitig, denn ab den morgigen Donnerstag schließt die Alm bis zum 1. Mai.

Man braucht etwa 45 Minuten auf einer stetig steigenden Fahrstraße zu der schönen Aussicht auf den noch teilweise gefrorenen See. „Ein Besuch der Alm lohnt ab dem 1. Mai nicht nur wegen des wunderschönen Panoramas, sondern auch der weltbesten Kaspressknödelsuppe“, meint Hendrik Heuser.
Hinter der Alm kann man noch 20 Minuten aufsteigen zu einem bemerkenswerten Blick auf das Kaisergebirge.
(Quelle: Info: Hendrik Heuser / Beitragsbild-Fotos: Hendrik Heuser)

Feuriger Sonnenuntergang am Samerberg

Feuriger Sonnenuntergang am Samerberg

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Der März 2022 könnte vielleicht auch in die Geschichte eingehen mit den schönsten Sonnenuntergängen aller Zeiten. In den vergangenen Wochen haben uns schon viele tolle Aufnahmen erreicht. Besonders traumhaft ist dieses aktuelle Foto vom gestrigen Donnerstagabend von dem bekannten Rosenheimer Fotografen Rainer Nitzsche: Feurig neigt sich der Tag zu Ende – bei Steinkirchen auf dem Samerberg – hinter dem Baumhaus. Eine beliebte Übernachtungsmöglichkeit für Urlauber. 
Eine Wetteränderung ist für die kommenden Tage nicht in Sicht. Gute Möglichkeit also für weitere derart bezaubernder Bilder.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche von den Samerberger Nachrichten)

Riesenrad am Ludwigsplatz steht

Riesenrad am Ludwigsplatz steht

Rosenheim – Am kommenden Samstag, 26. März, startet in der Rosenheimer Innenstadt die Aktion „Frühling in Rosenheim“. 11 Schausteller beteiligen sich daran mit ihren Attraktionen (wir berichteten). Schon am heutigen Donnerstag ist das Riesenrad am Ludwigsplatz ein besonderer Hingucker. Der Aufbau ist so gut wie abgeschlossen. Die Begeisterung dafür dürfte in den kommenden Wochen groß sein – gleich gar, wenn das Wetter weiter so gut mitspielt.
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Julia Dinner)