Herbstfest, Rosenheim, 1928

Herbstfest, Rosenheim, 1928

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1928. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das Rosenheimer Herbstfest. 

Kettenkarussells gehören zu den ältesten Fahrgeschäften. Bis um 1900 lässt sich ihre Geschichte zurückverfolgen. Der heute bekannte Wellenflug wurde aber erst 1972 entwickelt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Wiesn-Blaulicht: Tag 8

Wiesn-Blaulicht: Tag 8

Rosenheim – Bei ihrem Wiesn-Blaulicht, Tag 8, vergleicht die Rosenheimer Polizei das Rosenheimer Herbstfest mit einem Fußballspiel. Die Halbzeit ist angepfiffen. Einige rote Karten mussten gezeigt werden. Aber insgesamt war die Stimmung bisher hervorragend.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Das Rosenheimer Herbstfest hat das Bergfest erreicht. Acht Tage sind Vergangenheit, weitere Acht stehen bevor. Die erste Halbzeit wurde gegen Mitternacht abgepfiffen. Die Spieler auf Rechts- und Linksaußen zeigten sich mit etlichen starken Alkoholwerten auf dem Spielfest „Loretowiese“, aber auch die Verteidigung in verschiedenen Spielketten, zeigte sich süffig und gekonnt aktiv. Die Torwartleistungen waren solide und handgreiflichen EInschlägen konnten abgewehrt werden. Wie so oft, stand der Schiedrichter im Fokus. Die ein, oder andere rote Karte in Form eines Wiesnverbots musste vom Schiri Wiesnwache ausgesprochen werden – Und ! Alles im Rahmen. Die Stimmung war hervorragend, launig, lustig und mit viel Freunde und Spaß verbunden

Deshalb: Auf geht’s zur zweiten Halbzeit

Die Wiesnwache der Rosenheimer Polizei wird seit Jahren tatkräftig von Beamten aus Tirol unterstützt. Obwohl die Dienststellen Kufstein und Wörgl nur einen Steinwurf entfernt sind, gibt es in der „Polizeisprache“ den ein oder anderen Unterschied. Worte wie „Raufhandel“, oder „Ungustl“ werden im Einsatzgeschehen erlernt. So kann der Raufhandel mit einer Körperverletzung mit mehreren Beteiligten, der Ungustl mit einer Person, die ständig Ärger sucht, übersetzt werden.

Zu einem Ungustl kam es in einem Bierzelt kurz vor 23 Uhr. Weil ein 30-jähriger aus Innsbruck dort ständig Ärger machte, wurde er aus dem Zelt verwiesen. Doch damit war er nicht einverstanden und kehrte ständig zurück. Der ärgermachende Ungustl wurde von der Wiesnwache streng an die Kandare genommen und ein Wiesnverbot ausgesprochen. Auch in einem Weintempel zeigt sich ein Ungustl aus dem Zillertal mit seinen über 1,50 Promille kurz vor Betriebsende. Abschlussmeldung „Ungustl erhält Wiesnverbot und nach Hause geschickt“

Streithähne im Biergarten getrennt

Zu einem kleineren Raufhandel kam es kurz vor Festende in einem Biergarten. Beteiligt waren zwar keine Österreicher, aber nur durch Lernen der Vokabeln wird ein Lernerfolg erzielt. Nun schlug im Raufhandel ein 45-jähriger aus Garching, einem 32-jährigen Kolbermoorer mit der Hand ins Gesicht. Das Duo fiel zu Boden und setzte dort die Handgreiflichkeiten fort. Die kleineren Schürfwunden benötigten keine weitere medizinische Versorgung und die Streithähne gingen anschließend ihrer getrennten Wege.

„Glatt Rot“ – so die sofortige Schiedrichterentscheidung gegenüber einem 33-jährigen Rosenheimer. Am Nachbartisch stand eine feiernde 18-jährige aus dem Wasserburger Raum. Der 33-Jährige saß auf der Bank, pustete mehrfach unter ihren Rock und kurz danach versuchte er, ihr in den Intimbereich zu fassen. Die Wiesnwache sprach dem Mann, mit einem Alkoholwert von rund zwei Promille, ein sofortiges Platzverbot aus und ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung ist die Folge für den 33-Jährigen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Halbzeit auf dem Rosenheimer Herbstfest: Positive Bilanz

Halbzeit auf dem Rosenheimer Herbstfest: Positive Bilanz

Rosenheim – Und schon ist die erste Woche des Rosenheimer Herbstfestes 2024 beinahe schon wieder vorbei: Mit seinem hochsommerlichen Temperaturen bis spät in die Nacht erinnert die Wiesn bisher an ein Sommerfest. 

Die Halbzeit-Bilanz des Wirtschaftlichen Verbands fällt positiv aus. Schon der Herbstfest Einzug am 1. Wiesn-Samstag war trotz Temperaturen von über 30 Grad sehr gut besucht. Ein besonderer Anziehungspunkt sind heuer die neuen Fahrgeschäfte. Publikumsmagnet ist dabei die XXL-Schaukel „Excalibur“. „Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen. Excalibur zieht die Massen an, die Resonanz ist durchweg positiv“, berichtet Schausteller Harry Bruch erfreut. 

Auch der Mondlift, früher als Enterprise bekannt und in den 1980er Jahren regelmäßiger Bestandteil der Wiesn, feiert heuer erfolgreich sein Comeback. „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich an ihre Herbstfestzeit als Kinder erinnern und gezielt zu uns kommen, um die Fahrt von damals noch einmal zu erleben“, sagt der Betreiber Christopher Zettl. Auch die Begeisterung der jungen Besucher sei durchweg gegeben, was die Schausteller optimistisch in die zweite Festhälfte blicken lässt.

Insgesamt verläuft das Herbstfest 2024 bislang größtenteils friedlich. Größere Einsätze seitens der Polizei oder des Bayerischen Roten Kreuzes waren bisher nicht erforderlich. „Es herrscht ein positives Sicherheitsgefühl, wozu die harmonische Atmosphäre auf dem Festgelände maßgblich beiträgt“, so der Wirtschaftliche Verband. Nun hofft man auch dort auf eine zweite schöne Festhälfte – voraussichtlich mit herbstlichem Wetter. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Archiv Innpuls.me)

Herbstfest, Rosenheim, 1950

Herbstfest, Rosenheim, 1950

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1950. Auf der historischen Aufnahme wehen wir das Rosenheimer Herbstfest.

Eines steht beim Anblick dieses Fotooldies außer Frage: Die Rosenheimer war immer schon ein enormer Besuchermagnet. Dabei gab es damals längst noch nicht so viele Attraktionen wie jetzt. Beständige Konstante ist der Glückshafen – dort konnte man auch schon zu dieser Zeit sein Glück beim Loseziehen unter Beweis stellen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Gute Stimmung beim Rosenheimer Stadtrat auf der Wiesn

Gute Stimmung beim Rosenheimer Stadtrat auf der Wiesn

Rosenheim – Der Rosenheimer Stadtrat hat am gestrigen Mittwochabend (4.9.2024) den Sitzungssaal mit dem Flötzinger-Festzelt  auf dem Rosenheimer Herbstfest getauscht. Der gemeinsame Wiesnbesuch hat Tradition. 

Gemütliche Stimmung an den Stadtrat-Tischen auf dem Rosenheimer Herbstfest. Fotos: Innpuls.me

Gemütliche Stimmung an den Tischen des Rosenheimer Stadtrats auf der Wiesn. Fotos: Innpuls.me

Eingeladen zu dem Treffen sind auch immer Rosenheimer Pressevertreter. Statt um Austausch und Diskussion zu aktuellen Stadtthemen geht es bei dem gemeinsamen Herbstfestbesuch vor allem um Gemütlichkeit und Miteinander..

Prost auf das Rosenheimer Herbstfest 2024. 

Abwechselnd findet der Stadtrat-Stammtisch auf der Wiesn in der Auerbräu-Festhalle und im Flötzinger Festzelt statt. Heuer ging es wieder zu Flötzinger. Marisa Steegmüller, geschäftsführende Gesellschafterin begrüßte die Gäste persönlich, allen voran Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März (Unser Beitragsbild).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Herbstest, Rosenheim, 1972

Herbstest, Rosenheim, 1972

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1972. Auf der historischen Aufnahme blicken wir vom Riesenrad auf das Rosenheimer Herbstfest.

Gut sichtbar ist auf diesem Fotooldie der frühere Glückshafen mit seiner äußert interessanten Dachform. Errichtet wurde der Bau im Jahr 1958, 1999 war dieser Glückshafen Geschichte – denn da brach das Dach ein.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)