Super Stimmung bei der „Skiroas“

Super Stimmung bei der „Skiroas“

Aschau / Landkreis Rosenheim – Motivierte Kinder beim Skifahren oder Sprungschanzenbauen und lachende Gesichter bei den Erwachsenen – die erste Aschauer Skiroas hielt genau das, was sich die Organisatoren erhofft haben. Den ganzen Tag „zusammen Skifahren und a Gaudi haben“ war schließlich die Idee und das Ziel, das sich fünf Freunde aus Aschau bei der Planung gesetzt hatten.

Skifahrer auf der Kampenwand in der Nähe der Hütte

Ein Skitag auf der Kampenwand ist für viele Einheimische schon immer ein Höhepunkt an sich. Abwechslungsreiche Skipisten, Variantenreichtum und das unglaubliche Panorama vom massiven Kampenwandstock bis Rosenheim oder Chiemsee sprechen für sich. Bei der Entstehung der Idee dachten die Organisatoren auch an die Schulzeiten zurück, in der es nichts Schöneres gab, als sich jeden Tag nach der Schule auf dem Berg zu verabreden, um Spaß beim Wintersport zu haben. Die Entwicklung der letzten Jahre mit schlechten Wintern, teilweise unregelmäßigen Betriebszeiten beim Skibetrieb und letztendlich auch der Pandemie, machten bewusst, dass viele Nachwuchsskifahrer diesen Spaß erst gar nicht kennenlernten und Erwachsene diesen sicherlich auch vermissen. Deshalb war der Gedanke vor allem der, allen zu einem gemeinsamen Tag einzusagen und das Ganze durch einige Attraktionen weiter aufzuwerten.

Der WSV Aschau als ausrichtender Verein lud am „Zielhäusl“ der ehemaligen Skirennen zum Aprés-Ski ein und steckte einen kleinen Trainingslauf für Jedermann. Die Sonnenalm begrüßte die Gäste unweit der Bergstation mit einer Schneebar und DJ-Musik. Auf der Steinlingalm sorgte bayerische Live-Musik für die unverwechselbare Almstimmung. Unmittelbar darunter konnte bei der Bergwacht Wasserburg an deren Hütte mit Glühwein den Vorbeifahrenden beim Wedeln zugesehen werden. Auch an der Gorialm sorgte Musik bei den Gästen für Stimmung.
Der Höhepunkt des Tages war dann sicherlich die Fackelabfahrt ins Tal, um dort im Eiskeller ausgelassen nochmals mit allen beim Aprés-Ski zu feiern.
Viele Veranstaltungen brauchen gewöhnlich erst einen Anlauf, um zu zeigen, ob das Potenzial und das Interesse vorhanden ist. Die Skiroas auf der Kampenwand bewies jedoch gleich im ersten Jahr auf Anhieb eindrucksvoll, dass der Berg beliebt ist wie eh und je, und alle Gäste freuen sich bestimmt schon auf den nächsten Winter, wenn es dann wieder heißt: „Auf zur Aschauer Skiroas!“
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild, Fotos. Tourist Information Aschau)

 

Fall Hanna: Besitzer von Holzuhr gefunden

Fall Hanna: Besitzer von Holzuhr gefunden

Prien / Kaltenbach / Aschau / Landkreis Rosenheim – Am 3. Oktober 2022 wurde die Aschauerin Hanna W. (23) Opfer eines Gewaltverbrechens. Seitdem untersuchen Ermittler der Sonderkommission „Club“ bei der Kripo Rosenheim den Fall und arbeiten gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft an dessen Klärung. Wichtiges Detail dabei war eine Uhr der Marke „Holzkern“. Ihr Eigentümer wurde jetzt gefunden.

Am Nachmittag des 3. Oktober 2022 war im Gemeindebereich von Prien am Chiemsee in der Prien die 23-jährige Hanna W. aus Aschau im Chiemgau tot aufgefunden worden. Die folgende Obduktion beim Institut für Rechtsmedizin München ergab eindeutige Spuren einer Gewalteinwirkung, welche ein Tötungsdelikt belegen (wir berichteten bereits mehrfach).

Hanna W. hatte am Vorabend den Club „Eiskeller“ in Aschau im Chiemgau besucht und diesen gegen 2.30 Uhr verlassen. In den folgenden Tagen fanden in der Region umfangreiche Absuchen der Polizei, unterstützt durch Feuerwehr und Bergwacht, statt. Dabei wurden im Bärbach, der entlang des Parkplatzes der Kampenwand-Seilbahn verläuft und in die Prien mündet, persönliche Gegenstände von Hanna W. aufgefunden. Daneben befand sich auch eine Armbanduhr der Marke „Holzkern“, die ebenfalls sichergestellt werden konnte.

Die Uhr war für die Soko „Club“ seitdem eine wichtige Spur, die es abzuklären galt. Die Ermittler suchten daher intensiv nach dem letztmaligen Besitzer der Uhr, unter anderem durch mediale Zeugenaufrufe und einem Beitrag in der Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“.

Kriminalpolizeiliche „Puzzlearbeit“

Trotz mehrerer Zeugenhinweise gelang es zunächst nicht, den Uhrenbesitzer ausfindig zu machen. Über den österreichischen Hersteller konnte jedoch in Erfahrung gebracht werden, dass das seit Herbst 2019 erhältliche Modell sowohl über den Onlinehandel als auch über konventionelle Verkaufswege verkauft wurde. Insgesamt war die Uhr an rund 1.800 Personen in Deutschland und Österreich verkauft worden. Im Zuge der kriminalpolizeilichen „Puzzlearbeit“ mussten diese und weitere Personen kontaktiert werden. Denn häufig waren die ursprünglichen Erwerber nicht die tatsächlichen Besitzer, da die Uhren weiter verschenkt worden waren.
Im Laufe dieser sehr aufwändigen Ermittlungen konnte nunmehr der Eigentümer und letzte Besitzer der aufgefundenen Armbanduhr identifiziert und vernommen werden. Der 32-jährige Mann aus Baden-Württemberg, der sich ein paar Tage vor der Tat im Rahmen einer Firmenfeier in Aschau im Chiemgau aufhielt, hatte die Uhr im Bereich des Bärbachs verloren. Das Armband war beschädigt worden, als er mit seiner Hand an einem Ast hängen blieb. Trotz intensiver medialer Berichtserstattung hatte der Mann keinerlei Kenntnis von dem späteren Tötungsdelikt und den damit verbundenen Zeugenaufrufen zu Hinweisen über die Herkunft der aufgefundenen Uhr. An den Aussagen des 32-jährigen Zeugen bestehen aufgrund entsprechender Alibiüberprüfungen aus kriminalpolizeilicher und staatsanwaltschaftlicher Sicht keine Zweifel.

Ermittlungskomplex „Eiskeller-Besucher“
nun weitgehend abgeschlossen

Parallel dazu konnte in den letzten Wochen der Ermittlungskomplex „Eiskeller-Besucher“ weitgehend abgeschlossen werden. Insgesamt wurden hierzu etwa 700 Personen als Zeugen vernommen, die am Tatabend den Club „Eiskeller“ besucht hatten. Nahezu alle Personen, welche sich im Eiskeller befunden haben und als potentielle Zeugen in Fragen kamen, konnten in ebenso kleinteiliger Ermittlungsarbeit identifiert und befragt werden.
Schließlich ergaben sich konkrete Verdachtsmomente gegen einen Heranwachsenden aus dem südlichen Landkreis Rosenheim. Der Tatverdächtige wurde dann Mitte November 2022 verhaftet und kam in Untersuchungshaft.

Soko „Club“ soll nun
aufgelöst werden

Aufgrund des Fortschritts der Ermittlungen soll die am 4. Oktober letzten Jahres bei der Kriminalpolizei Rosenheim eingerichtete Soko „Club“ unter Leitung von Kripo-Chef Hans-Peter Butz nun aufgelöst werden, teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit.  Die Soko war in der Spitze mit bis zu 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kripo besetzt und wurde von zahlreichen Polizeidienststellen aus der Region, aber auch vom Polizeipräsidium München und dem Bayerischen Landeskriminalamt unterstützt. Die abschließende Sachbearbeitung findet jetzt in Form einer fünfköpfigen Ermittlungsgruppe im zuständigen Fachkommissariat K1 bei der Kripo Rosenheim statt.

Aufgrund der Komplexität des Falles werde die Abgabe des abschließenden Ermittlungsberichts an die Staatsanwaltschaft Traunstein – Zweigstelle Rosenheim – noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus würden noch verschiedene Gutachten aus, die für das Verfahren in Auftrag gegeben wurden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Archiv re)

Erste Aschauer Skiroas am Samstag

Erste Aschauer Skiroas am Samstag

Aschau / Landkreis Rosenheim – Zusammen Skifahren und a Gaudi haben. Heute wie früher. So lautet das Motto der 1. Aschauer Skiroas, die jetzt am Samstag, 4. März fix stattfindet. Die Organisatoren und Ideengeber haben sich zum Ziel gesetzt, die heimische Kampenwand wieder in den Blickpunkt der lokalen Skifreunde zu rücken, weil sie selbst den Großteil ihrer Skizeit dort verbracht und viel Spaß mit Freunden und Bekannten gehabt haben.

Plakat mit Bergdohle auf Skiern

Die Aschauer Michael Stein, Michael Schäffer, Andi Vordermayer, Michael und Matthias Stangl vom WSV Aschau denken gerne an die Zeit zurück und wollen das Gefühl mit der „Skiroas“ wieder aufleben lassen, nachdem in den letzten Jahren nicht optimale Winter und zuletzt auch die Pandemie nicht zu viel Gelegenheit dafür gegeben haben. Mit der Idee sorgten sie auch bei der Kampenwandbahn und der Gemeinde mit Tourist Info für Begeisterung. Ein großes Ziel sei auch die jetzige Jugend wieder zu motivieren, die Zeit im Freien zu verbringen und die Freude über den Wintersport erleben zu können.
„Rückblickend war für uns der Ablauf in der Schulzeit immer der Gleiche.“, meint Michael Stein und ergänzt: „Wir sind heimgefahren, haben den Treffpunkt ausgemacht, gegessen und sind sofort zum Skifahren gestartet.“ Das Beste daran: Es waren so viele Freunde und Bekannte vor Ort, dass jeder Tag ein großes Vergnügen war und die Wochenendplanung war dann sowieso auch klar.
Mit höherem Alter endeten dann viele Nachmittage ausgiebig in den Almen, in denen auch immer eine lustige Gesellschaft zu finden war und bei Gelegenheit noch immer ist. Das Angebot der Skipisten sei zwar im Verhältnis kleiner, aber diese Gemeinschaft vor Ort macht es im Gesamten nicht weniger attraktiv, als wenn man im nahen Österreich Skifahren geht. Dazu kommt der Vorteil der kurzen Anreise.
Zudem sind die Pisten der Kampenwand abwechslungsreich, weshalb sie auch durch große Wettbewerbe bekannt und folgerichtig die Hauptabfahrt 1972 als FIS-Strecke anerkannt wurde. Jugendländervergleichskampf alpin Bayern gegen Tirol im Jahr 1964, Bayerische Alpine Meisterschaften 1966 und 1972 und Deutsche Alpine Skimeisterschaften 1967 und 1974 waren sicherlich neben sehr vielen anderen Rennen die bedeutendsten, die Skibob-Europameisterschaft 1984 mit knapp einer Woche Programm ein absoluter Höhepunkt.

In den vergangenen Jahren
machte Naturschnee Pause

Leider macht nun der Naturschnee in den letzten Jahren immer wieder eine Pause. „Da hatten wir zu unserer Schulzeit einfach riesiges Glück mit den Wintern.“, fügt Matthias Stangl hinzu.
Mit der Aschauer Skiroas sollen nun die beschriebenen Erinnerungen aufgefrischt werden. Neben einem gemeinsamen Skitag, wird auf den Almen eine gemütliche Atmosphäre, teilweise mit Musik, zum Feiern und Verweilen einladen. Snowtubing an der Bergstation und ein Trainingslauf, sowie eine kleine Gaudistrecke, sind etwas für Jung und Alt. Die Bergwacht Wasserburg beteiligt sich einmalig an ihrer Hütte mit einem Glühweinstand, der WSV Aschau am sogenannten „Zielhäusl“ (der früheren Skirennen) mit einer Après-Skibar und im Tal sorgt wenige Meter von der Talstation entfernt am Eiskeller ab 16.00 Uhr ebenfalls Après-Ski für den perfekten Ausklang. Mit Einbruch der Dunkelheit soll eine gemeinsame Fackelabfahrt den Tag auf dem Hausberg auch für die länger Verbliebenen stimmungsvoll beenden.
Weitere Infos gibt es über Social Media unter „aschauer_skiroas“ und die Webseite www.aschau.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild, Foto: Tourist Information Aschau)

Neuer Leiter im Pfarrverband Aschau am Inn

Neuer Leiter im Pfarrverband Aschau am Inn

Aschau / Landkreis Rosenheim – Neue Leitung im Pfarrverband Aschau am Inn. Der bisherige Leiter Pater Bernhard Stiegler übernimmt nach Pfingsten eine neue Aufgabe. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Nach Pfingsten wird es im Pfarrverband Aschau am Inn eine personelle Veränderung geben: Der bisherige Leiter des Pfarrverbandes, Pater Bernhard Stiegler SDB, soll auf Wunsch der Ordensleitung der Salesianer Don Boscos in die Diözese Augsburg wechseln und wird daher zum 31. Mai von seinen Aufgaben im Pfarrverband entpflichtet.

Pater Pawel Klos
wird Nachfolger

Seine Nachfolge tritt zum 1. Juli Pater Pawel Klos an, der ebenfalls der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos angehört und bislang als Pfarrvikar im Pfarrverband München-Haidhausen tätig ist. Die entstehende Vakanz im Juni wird Pfarrvikar Pater Heinz Menz SDB überbrücken. Pater Stiegler leitet den Pfarrverband seit 2014.
(Quelle: Pressemitteilung Erzbistum München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aschauer Pfarrkirche aus besonderem Blickwinkel

Aschauer Pfarrkirche aus besonderem Blickwinkel

Aschau / Landkreis Rosenheim – Die katholische Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ mal aus einem besonderen Blickwinkel: Wie eine Kathedrale thront sie hier über den Ortskern von Aschau im Chiemgau.

Weithin sichtbar ist dieses malerische Glaubenshaus. Immer wieder besondere Blicke auf Aschau gibt es bei der Wanderung „Rund um den Haindorferberg“. Die rund dreistündige Wanderung führt auch bei der kleinen Wallfahrtskirche zum Heiligen Abendmahl vorbei. Romantisch unter Bäume geduckt steht sie am Hang. Sagen- und legendenumwoben ist diese alte „Wunderquelle“. Vorbei an den Kreuzwegstationen, die den Schotterweg säumen, geht es dann zurück ins Tal hinunter. Weitere Infos zu den Kirchen und Kapellen im Priental gibt es in dem 40seitigen neu aufgelegten Aschauer Kapellenweg Führer der in der Tourist Info Aschau im Chiemgau, Telefon 08052 / 90490 oder im Internet unter www.aschau.de erhältlich ist.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

In Aschau war die „Glücksfee“ unterwegs

In Aschau war die „Glücksfee“ unterwegs

Aschau / Landkreis Rosenheim – Was gäbe es Schöneres, als sich gemütlich zusammen zu setzen? Und dann noch dazu „Glücksfee“ sein zu dürfen? Die Aschauer Archivarin, Ilse Gossner, und Aschaus Tourismuschef, Herbert Reiter, griffen das touristische Jahres-Motto 2023 „zamhocka“ auf und trafen sich im Wirtshaus, dem prädestinierten Ort der bayerischen Geselligkeit, um die Gewinner der Gästekartenverlosung zu ermitteln.

Teilnehmen können alle Gäste aus Aschau i.Chiemgau und Sachrang durch Abgabe ihrer Gästekarte bei ihrer Abreise in den Tourist Infos. Es lockten Preise wie 7 Tage Aufenthalt in Aschau im Chiemgau für 2 Personen, 2 See-Gipfel-Tickets und 2 Berg- und Talfahrten mit der Kampenwandseilbahn. Als 1. Preis wurden Gäste von Gabriel Georg und Eleonore gezogen, über den 2. Preis dürfen sich Gäste vom Haus Anne, Rita Bergner freuen und der 3. Preis ging an Gäste von Hans Bauer.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Tourist Info Aschau im Chiemgau)