Gesucht – gefunden: Hier dreht sich alles um die Ausbildung in der Region

Gesucht – gefunden: Hier dreht sich alles um die Ausbildung in der Region

Rosenheim – Die ganze Vielfalt der beruflichen Ausbildung in der Region Rosenheim gibt es wieder bei der diesjährigen IHKjobfit, am Samstag, 4. Mai, zu entdecken. Mehr als 140 heimische Ausbildungsbetriebe präsentieren an diesem Tag in der Auerbräu Festhalle den Besuchern ihre Lehrstellen und Ausbildungsberufe.

Die Ausbildungsmesse der IHK für München und Oberbayern ist von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
„Die Begeisterung für eine Ausbildung in der Region ist groß. Das zeigen unsere jüngsten Zahlen: Im vergangenen Jahr haben sich fast 1.100 junge Frauen und Männer aus Stadt und Landkreis Rosenheim für eine Ausbildung im IHK-Bereich entschieden“, erklärt Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim. „Das sind gute Nachrichten. Ein Ort, wo diese Begeisterung für Ausbildung gelebt und geweckt wird, ist die IHKjobfit! in Rosenheim: Schüler lernen hier die Vielfalt an Berufen und mögliche Ausbildungsbetriebe kennen. Vor Ort mit Ausbildern und aktuellen Azubis ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen, sich über die Aufgaben von Auszubildenden beraten und informieren lassen, das ist das Ziel unserer Ausbildungsmesse. Hier entstehen persönliche Kontakte, die unerlässlich sind, um seinen passenden Ausbildungsplatz und einen möglichen Arbeitgeber zu finden.“
Auf der IHKjobfit! gibt es neben den Ständen der Ausbildungsbetriebe unter anderem folgende Angebote:

  •  Am „Frag den Azubi“-Stand stehen Auszubildende den Besuchern Rede und Antwort zu Fragen rund um die Ausbildung und den Ausbildungsalltag.
  • Mit dem Job-Navi können die Besucher am Touchscreen ihren Wunschberuf finden und die Möglichkeit nutzen, das passende Unternehmen ganz gezielt auf der IHKjobfit! zu besuchen.
  • Mithilfe des Matching-Tools „talentefinder“ können sich die Schüler bereits vorab nach passenden Unternehmen umschauen und Termine für die Messe vereinbaren.

(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Copyright: IHK München / Andreas Gebert)

IHK-Abschlussprüfungen in der Region Rosenheim beginnen

IHK-Abschlussprüfungen in der Region Rosenheim beginnen

Rosenheim – Für viele Azubis in Stadt und Landkreis Rosenheim beginnen heute die Abschlussprüfungen in ihren IHK-Berufen. Rund 760 Auszubildende peilen bei den anstehenden Prüfungen einen erfolgreichen Berufsabschluss an, wie die IHK für München und Oberbayern mitteilt.

Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, wünscht den künftigen Fachkräften in den mehr als 700 IHK-Ausbildungsbetrieben in der Region viel Erfolg bei der Prüfung. „Die erfolgreich absolvierte Ausbildung ist für viele junge Leute in der Region nach wie vor ein großer Meilenstein“, so der Unternehmer. „Unsere Betriebe zählen angesichts des zunehmenden Arbeitskräftemangels so stark wie noch nie auf ihren selbst ausgebildeten Nachwuchs. Die Investition in den eigenen Arbeitskräftenachwuchs ist die beste Investition in die Zukunft – das wissen unsere Betriebe.“ Bensegger dankt den Ausbildern in den Betrieben sowie den Lehrkräften an den Berufsschulen, die mit viel Engagement und Professionalität die Azubis auf ihrem Weg zur Prüfung unterstützt und vorbereitet haben.
Zuerst stehen am heutigen 23. und 24. April die schriftlichen Abschlussprüfungen für 580 Prüflinge in den kaufmännischen und verwandten Berufen auf dem Programm, darunter Einzelhandels-, Bank- und Industriekaufleute. Ab dem 14. Mai folgen die Prüfungen für 180 angehende Absolventen in den technischen Berufen. Dazu gehören beispielsweise zukünftige Industriemechaniker sowie Mechatroniker.
Die schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen werden bundesweit gleichzeitig organisiert. Um den IHK-Berufsabschluss zu erreichen, müssen die Azubis neben dem schriftlichen Teil im Juni oder Juli noch mündliche oder praktische Prüfungen meistern. Rund 7.000 ehrenamtliche Prüfer aus oberbayerischen Unternehmen sowie Lehrkräfte aus den Berufsschulen unterstützen die IHK bei den Prüfungen, die für die Region im Kuko Rosenheim stattfinden.
Die IHK steht für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse, gefolgt vom
Handwerk sowie den zuständigen Stellen der freien Berufe, des öffentlichen Diensts und der Agrarwirtschaft.
(Quelle: IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tag der Ausbildung beim Hauptzollamt Rosenheim

Tag der Ausbildung beim Hauptzollamt Rosenheim

Rosenheim – Der diesjährige Tag der Ausbildung beim Hauptzollamt Rosenheim findet am kommenden Samstag, 20. April von 10 bis circa 13 Uhr statt. Willkommen sind alle, die sich für den Zoll interessieren und sich über die Aufgaben des Zolls und die Ausbildung beim Hauptzollamt Rosenheim informieren möchten.

Auf dem Gelände und im Gebäude des Hauptzollamts Rosenheim in der Münchener Str. 51, 83022 Rosenheim freuen sich Zöllner aus den verschiedensten Arbeits- und Zuständigkeitsbereichen des Hauptzollamts darauf, ihr Programm zu präsentieren und viele Gespräche zu führen. An themenbezogenen Ständen informieren sie über die Arbeit aus ihrem eigenen Arbeitsbereich und bieten die Möglichkeit zum selbst Ausprobieren und Mitmachen. Besonders erwähnenswert ist die speziell für den Tag der Ausbildung vorgesehene
Artenschutzausstellung im Foyer.
Neben einem Ganzpräparat eines Gepards und der Säge eines Sägerochens dürfen sich die Besucher von ausgesprochen seltenen vom Zoll beschlagnahmten Exponaten in Erstaunen versetzen lassen.
Außerdem haben sich dieses Mal zwei Zöllner für ein Live-Interview mit der Pressesprecherin des Hauptzollamts bereit erklärt. Bei beiden liegt die Ausbildung noch nicht lange zurück und sie werden zu ihren Eindrücken und Erfahrungen Rede und Antwort stehen. Die Live-Interviews finden jeweils um 10:50 Uhr und 11:40 Uhr mit anschließenden Fragerunden statt.
In verschiedenen Erklär-Kinofilmen demonstriert das Hauptzollamt die
vielfältigen Aufgaben des Zolls. Anschließend besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Für alle, die sich im Detail für eine Ausbildung beim Zoll interessieren, gibt es von 12:10 Uhr bis 12:40 Uhr eine Präsentation seitens der Ausbildungsleitung des Hauptzollamts. Hundevorführungen und Einsatzübungen gleich zu Beginn nach der Begrüßung und um
12:00 Uhr runden das Programm ab. Einlass ist ab 09:45 Uhr am Haupttor.

Ablauf des Tags der Ausbildung im Überblick:

10 Uhr: Begrüßung, anschließend Zollhund und Einsatzübung
10:30 Uhr: Erklär-Kino mit Fragerunde
10:50 Uhr: Live-Interview mittlerer Dienst
11:15 Uhr: Erklär-Kino mit Fragerunde
11:40 Uhr: Live-Interview gehobener Dienst
12 Uhr: Hundevorführung und Einsatzübung
12:10 – 12:40 Uhr: Vorträge und Fragerunde zur Ausbildung
12:50 Uhr: Verabschiedung
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me Tag der Ausbildung Hauptzollamt Rosenheim 2023)

Wirtschaftsschule Alpenland geht 5. IHK Bildungspartnerschaft ein

Wirtschaftsschule Alpenland geht 5. IHK Bildungspartnerschaft ein

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Aller guten Dinge sind 5! Unter der Schirmherrschaft der IHK für München und Oberbayern hat die Wirtschaftsschule Alpenland in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) ihre fünfte IHK Bildungspartnerschaft auf der schulinternen Ausbildungsmesse Jobfair unterzeichnet. Frisch gebackener Partner ist die itelio GmbH aus Kiefersfelden. Für den IT-Dienstleister ist es nach der Dientzenhofer-Schule in Brannenburg die zweite Partnerschaft. Glückwünsche – zum 75-jährigen Geburtstagsjubiläum der Wirtschaftsschule inklusive – überbrachte auch Ilse Aigner (CSU), Präsidentin des Bayerischen Landtags.

Gemeinsam wollen Wirtschaftsschule und itelio Schüler optimal auf ihren Einstieg ins Berufs- und Arbeitsleben vorbereiten. Geplant sind unter anderem die Teilnahme der Firma am Berufsinfoabend der Schule im kommenden November und weiterhin an der Jobfair, die regelmäßig im Frühjahr stattfindet. Auch die Vermittlung von Schülerpraktika, gemeinsame Bewerbungstrainings und Angebote zum Girls‘ und Boys‘ Day im April stehen auf dem Programm. Ziel ist es, den Jugendlichen die duale Berufsausbildung näherzubringen, auf spannende Ausbildungsangebote in der Region aufmerksam zu machen und ihnen weitere Berufsfelder vorzustellen.

Für Schulleiter Randolf John ergänzt die neu geschlossene Partnerschaft die bereits
bestehenden um neue, für Wirtschaft und Gesellschaft sehr wichtige Ausbildungsfelder im Bereich der Informationstechnologie. Dadurch werde die Berufsorientierung an der Schule noch vielseitiger, so John. „Mit itelio im Bunde erhalten unsere  Schüler einen Einblick in die Ausbildungsvielfalt sowie die Arbeitswelt im IT-Dienstleistungssektor. Über die bestehenden Partnerschaften sind zum Beispiel Branchen wie der Handel, der Fahrzeug- und Maschinenbau oder die Finanzwirtschaft abgedeckt. In Summe erleben die Schüler, wie der Arbeitsalltag bei verschiedenen Arbeitgebern aussieht und welche unterschiedlichen Ausbildungsberufe es gibt. Sie erhalten praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und für ihre Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf in der Region. Der Austausch hilft sehr, den Jugendlichen ein realistisches Bild vom Alltag eines Azubis zu vermitteln und er unterstützt sie dabei, hier in der Region beruflich Wurzeln zu schlagen und einem hoffentlich erfüllenden Beruf nachzugehen.“

Für die itelio GmbH spielen die IHK Bildungspartnerschaften eine immer wichtigere Rolle mit Blick auf die Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses „Bei den vereinbarten Aktivitäten wollen wir den Jugendlichen unsere verschiedenen Ausbildungsberufe und die dahinter stehenden Berufsbilder vorstellen. Dazu zählen zum Beispiel die Fachinformatiker sowie Kaufleute für IT-System- und Digitalisierungsmanagement, aber auch Kaufleute für Büromanagement. Wir wollen ihnen zeigen, in welchen Unternehmensbereichen Azubis oder Kollegen mit dem jeweiligen Abschluss arbeiten und welche Aufgaben sie übernehmen“, erklärt Julia Doetsch vom Personalmanagement der Firma.

Schülern Berührungsängste nehmen

Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von Yvonne Campos, Bildungsberaterin der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen
ihnen damit Berührungsängste. Als IHK ist es unser Ziel, das Netz von Bildungspartnerschaften in der Region sukzessive immer dichter zu knüpfen. Wir würden
uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule im Landkreis eigene
Bildungspartnerschaften unterhält.“

Bei einer Bildungspartnerschaft stellt die IHK zunächst den Kontakt zwischen interessierten Schulen und Unternehmen her. Besonders am Anfang berät sie bei der Umsetzung der Partnerschaft im Schul- und Unternehmensalltag. Die Möglichkeiten einer praxisnahen Berufsorientierung reichen von Berufsinfoabenden, Betriebsführungen und Praktika über Mitmach-Angebote in den Betrieben zum Girls‘ oder Boys‘ Day bis hin zu Lehrerpraktika. Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an die IHK für München und Oberbayern wenden: (089) 5116-0 oder bildungspartnerschaft@muenchen.ihk.de.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: IHK, zeigt von links: Rosenheims Landrat Otto Lederer, Randolf John (Rektor), Julia Doetsch (itelio), Jens Wucherpfennig von der IHK Rosenheim und Yvonne Campos (IHK-Bildungsberaterin)

Festakt für Absolventen der Rosenheimer Berufsschulen

Festakt für Absolventen der Rosenheimer Berufsschulen

Landkreis Rosenheim – 112 Schüler der Berufsschulen Bad Aibling, Rosenheim I, Rosenheim II und Wasserburg sind im historischen Rathaussaal von Wasserburg (Landkreis Rosenheim) mit dem Staatspreis geehrt worden. Landrat Otto Lederer forderte die Geehrten auf, die Chancen, die sie sich selbst erarbeitet haben, zu nutzen. Wasserburgs Schulleiter Gerhart Zimmermann bezeichnete den Staatspreis als Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft.

Zimmermann erinnerte an seine eigene Schulzeit: „Als ich in eurem Alter war, konnte ich mir nicht vorstellen, eine Schule zu leiten.“ Er schloss daraus, dass die Zukunft spannend bleibt. „Egal für welchen Weg ihr euch entscheidet, ich bin mir sicher, dass ihr ihn erfolgreich abschließen werdet.“ Ähnlich äußerte sich Landrat Otto Lederer: „Mit dem erfolgreichen und sehr guten Abschluss eurer Berufsausbildung habt ihr einen Türöffner geschaffen. Viele Türen stehen euch nun offen und es ist euere Entscheidung, durch welche dieser Türen ihr gehen wollt. Nutzt die Chancen, die ihr euch selbst erarbeitet habt und überseht nicht die Möglichkeiten, die euch das Leben bietet.“

Staatspreis als Nachweis persönlicher Kompetenz

Wasserburgs zweiter Bürgermeister Werner Gartner lobte den Staatspreis als hochangesehene Auszeichnung, die zudem der Nachweis eurer persönlichen Kompetenz sei. „Ihr werdet gebraucht und auf dem Arbeitsmarkt begehrte Personen sein.“ Wichtig war Gartner noch der Aspekt des lebenslangen Lernens: „Das gibt es tatsächlich, lernen hört nicht auf:“
Alle drei Redner bedankten sich bei den Ausbildungsbetrieben, den Lehrkräften an den Berufsschulen und beglückwünschten auch die Eltern. „Unsere Betriebe wissen um die Notwendigkeit einer guten Ausbildung. Fachkräfte werden nicht geboren, sie werden ausgebildet“, sagte Landrat Otto Lederer. Werner Gartner gratulierte den Betrieben, „die im dualen System so wichtig sind.“ Und Schulleiter Gerhart Zimmermann meinte, „ich kann mich nur für ihr Engagement bedanken.“

Viel Lob gab es auch für die Lehrkräfte. „Ohne die engagierten Lehrerinnen und Lehrer und ohne das Team in der Verwaltung wärt ihr heute nicht hier. Für sie ist es nicht nur ein Job, es ist eine Berufung“, betonte Otto Lederer. Und auch die Eltern hätten sich ein Dankeschön verdient, so der Landrat. „Sie haben euch in unterschiedlicher Art und Weise unterstützt. Und sie sich stolz auf euch, denn sie haben in ihrer Erziehung unglaublich viel richtig gemacht.“

Den Staatspreis erhält, wer die Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser abschließt. Als Anerkennung erhielten die Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger eine Urkunde sowie einen Geldpreis in Höhe von je 50 Euro, zur Verfügung gestellt vom Landkreis Rosenheim und der Regierung von Oberbayern. Für den musikalischen Rahmen im historischen Rathaussaal sorgte ein Blechbläserensemble der Stadtkapelle Wasserburg.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Mittelschüler informieren sich an RoMed Berufsfachschule

Mittelschüler informieren sich an RoMed Berufsfachschule

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Berufsfachschule für Pflege in Wasserburg am Inn (Landkreis Rosenheim) veranstaltete einen Tag der offenen Tür für zwei Klassen der Mittelschule Obing. Einen ganzen Schultag lang hatten die Schüler die Möglichkeit, die beeindruckende Vielfalt des Pflegeberufes kennenzulernen. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen spannende Einblicke in die Welt der Pflege, sowie die Gelegenheit, persönlich zu erleben, wie abwechslungsreich diese von Verantwortungsbewusstsein und Empathie geprägten Berufe sind.

Möglichst lebensnahe Situationen mit der Simulationspuppte Nursing Ann bereiten Pflegeschüler auf den "echten" Einsatz auf Station vor. Pflegepädagogin Simone Dunkel zeigte eine typische Pflegesituation, welche die Obinger Schüler dann auch üben konnten. Foto: RoMed Kliniken

Möglichst lebensnahe Situationen mit der Simulationspuppte Nursing Ann bereiten Pflegeschüler auf den „echten“ Einsatz auf Station vor. Pflegepädagogin Simone Dunkel zeigte eine typische Pflegesituation, welche die Obinger Schüler dann auch üben konnten. Fotos: RoMed Kliniken

Sowohl in der Berufsfachschule für Pflege als auch in der neuen RoMed Klinik in Wasserburg konnten die Besucher verschiedene Stationen erkunden und erhielten detaillierte Informationen über den Berufsalltag von Pflegekräften. Neben der Vorstellung der Inhalte, Voraussetzungen und Eckdaten der Pflegeausbildung bekamen die Schüler auch einen Blick in die Praxis: Auszubildende der Berufsfachschule für Pflege haben ihnen zum Beispiel gezeigt, wie eine Blutdruckmessung korrekt durchgeführt wird und wie man die Messwerte interpretieren kann.

Besonders spannend fanden die Obinger Mittelschüler die sprechende Simulationspuppe „Nursing Ann“. An dieser konnten sie die täglichen Aufgaben der Pflegekräfte, wie zum Beispiel das Pulsmessen, praktisch üben und durch die innovative Technologie der Puppe realistische Situationen nachempfinden. Anschließend wurden die Klassen durch verschiedene Stationen in der RoMed Klinik Wasserburg geführt – von der Chirurgie über die Zentrale Notaufnahme, die Endoskopie, die Radiologie bis hin zur Neugeborenenstation.

„Klein aber fein“, so bezeichnete die zufällig anwesende ehemalige Schulleiterin Brigitte Kanamüller-Eibl die Ausbildungsstätte und lobte ihre Kontinuität und Beständigkeit. Ein tolles Miteinander unter den Lehrkräften und die gegenseitige Wertschätzung vor allem auch gegenüber Schülern und Schülerinnen werden großgeschrieben, um ein angenehmes Lern- und Arbeitsklima zu gewährleisten. Die Mischung aus jungen und dynamischen sowie langjährigen Lehrkräften und die familiäre Atmosphäre kommt laut Alina Boldt, Leiterin der Berufsfachschule für Pflege, bei den Schülern sehr gut an.

Die dreijährige generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann, wie die Berufsbezeichnung nach dem neuen Gesetz über die Pflegeberufe nun lautet, sowie die einjährige Ausbildung zur Pflegefachhelferin und zum Pflegefachhelfer gliedern sich wie alle dualen Ausbildungsberufe in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Während die praktische Ausbildung in verschiedenen Stationen und Einheiten der RoMed Kliniken sowie bei Kooperationspartnern der psychiatrischen Pflege, der Langzeitpflege und der ambulanten Pflege stattfindet, kommen die Auszubildenden hier in der Region für den theoretischen Teil in die RoMed Berufsfachschule für Pflege nach Wasserburg am Inn.

„Es gibt kaum einen Beruf, der so vielseitig ist“

„Es gibt kaum einen Beruf der so vielseitig ist, wie der Pflegeberuf. Die unmittelbaren Reaktionen der Patienten und Patientinnen geben dir als Pflegekraft sofort ein direktes Feedback. Auch wenn dieser Beruf körperlich und emotional fordernd ist, bekommt man zwischenmenschlich so viel mehr zurück!“ schwärmt die stellvertretende Schulleiterin Karin Wünsch. Mehr Informationen, wie Zugangsvoraussetzungen und Vergütung, sind über die Homepage der RoMed Kliniken abrufbar – RoMed Kliniken (romed-arbeitgeber.de)
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild, Fotos: RoMed Kliniken)