Ausbildungsstart für sieben Notfallsanitäter

Ausbildungsstart für sieben Notfallsanitäter

Rosenheim –  Für sieben zukünftige Notfallsanitäter startete am 1. Oktober die dreijährige Ausbildung im Bayerischen Roten Kreuz Kreisverband Rosenheim.

Mit dem heutigen Einführungstag geht es für die Auszubildenden los. Die Verantwortlichen im BRK-Kreisverband Rosenheim Sebastian Kleiber, stellvertretender Leiter Rettungsdienst und zuständig für die Notfallsanitäterausbildung, und Heike Widauer, Praxisanleiterin begrüßten die „Neuen“. Die beiden und das Team mit insgesamt zehn Praxisanleitern werden die Azubis während ihrer Ausbildung begleiten.
Insgesamt sind derzeit im BRK-Kreisverband 17 Notfallsanitäter-Azubis auf drei Lehrjahre und fünf Lehrrettungswachen im Landkreis verteilt. Für die Theorie besuchen alle Azubis die Berufsfachschule in München.
(Quelle: Pressemitteilung Bayrisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Die neuen Notfallsanitäter-Azubis mit Heike Widauer (hinten, 3.v.l) und Sebastian Kleiber (r.) Copyright Bayrisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim)

„Last Call“ für Ausbildungsplätze in Rosenheim

„Last Call“ für Ausbildungsplätze in Rosenheim

Rosenheim – „Last Call“ für eine Berufsausbildung: In Rosenheim gibt es noch 233 freie Ausbildungsplätze, darunter 6 auf dem Bau. Das teilt die IG BAU Oberbayern mit.

Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. „Es ist noch nicht zu spät: In letzter Minute noch die ‚Azubi-Ausfahrt‘ nehmen und die Karriere mit einer Berufsausbildung starten, das funktioniert auch jetzt noch. Jugendliche können bei den meisten Betrieben noch weit bis in den Herbst hinein eine Ausbildung anfangen“, sagt Harald Wulf.
Für den Bezirksvorsitzenden der IG BAU Oberbayern ist eine Berufsausbildung ideal für alle Praktiker: „Es ist der Job-Start ins Leben. Vom ersten Tag an geht es direkt mit praktischer Arbeit zur Sache. Außerdem verdient man schon früh Geld, und zwar gutes Geld.“ So startet ein Azubi auf dem Bau bereits mit einer Ausbildungsvergütung von 935 Euro pro Monat. Im dritten Ausbildungsjahr habe er bereits 1.495 Euro im
Portemonnaie. „Wer eine Ausbildung in Rosenheim macht, ist up to date: Es läuft jede Menge digital. Auch der Bau hat enorme technische Reize, von der Steuerung großer Baumaschinen über raffinierte Gebäudetechnik bis zu innovativen Baustoffen“, so Harald Wulf.

Eine Ausbildung bietet sichere Jobs

Außerdem biete eine Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie „sichere Jobs“. Auch auf dem Bau. Denn gebaut werde auch in Rosenheim immer: Straßen, Brücken, Gleise … und vor allem Wohnungen. Dazu komme das „Mammutprogramm der Klimasanierungen“ von Gebäuden. Der Bau biete zudem den Vorteil einer eigenen Altersvorsorge. Ein wichtiger Punkt ist für die IG BAU Oberbayern auch, dass Ausbildungen „gute
Perspektiven bieten“: „Wer will, kann die Karriereleiter schnell hochklettern: Der Meisterbrief ist eine wichtige Etappe dabei – im Handwerk genauso wie in der Industrie. Und als Polier managt man komplette Baustellen“, sagt Harald Wulf. Die Entscheidung, jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen, sei „der clevere Start ins Berufsleben“. „Es ist schade und auch nur schwer nachzuvollziehen, dass von den insgesamt 745 Ausbildungsplätzen, die in Rosenheim bei der Arbeitsagentur für das gerade begonnene Ausbildungsjahr gemeldet wurden, immer noch 31 Prozent unbesetzt sind“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.
(Quelle: Pressemitteilung IG Bau Oberbayern / Beitragsbild re)

Unterrichtsbetrieb erfolgreich gestartet

Unterrichtsbetrieb erfolgreich gestartet

Landkreis Rosenheim – Wie lief der Schulstart für die erste Klasse der neuen Staatlichen Berufsfachschule für Kinderpflege in Rosenheim? Diese Frage hat Schulleiterin Christiane Elgass den Mitgliedern des Ausschusses für Schule und Sport in der jüngsten Sitzung beantwortet. Sie gab einen Einblick in die Vorbereitungszeit und den derzeitigen Unterrichtsbetrieb.

Derzeit besuchen 31 Schülerinnen und Schüler die Berufsfachschule, vier davon sind Männer. „Die brauchen wir auch händeringend“, betonte Christiane Elgass. Insgesamt hatten sich 38 Interessierte beworben, Zugangsvoraussetzung ist mindestens der Mittelschulabschluss sowie ausreichende Deutschkenntnisse und die gesundheitliche Eignung. Im kommenden Jahr geht die Oberstudiendirektorin von zwei Klassen aus, die die Ausbildung beginnen, so dass ab dem Schuljahr 2025/2026 vier Klassen parallel unterrichtet werden können, zwei zehnte und zwei elfte Klassen. Die Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht in Vollzeit von Montag bis Freitag über zwei Jahre. Ab November haben sie einen Praxistag pro Woche, an dem sie von schulischem Fachpersonal betreut werden. Über 90 Praxisangebote in Kindergärten, Kitas oder Kindergrippen im Landkreis Rosenheim konnte Christiane Elgass dafür gewinnen.

Rosenheims Landrat Otto Lederer dankte der Schulleiterin für ihren Einsatz in den zurückliegenden Monaten: „Die Zeit war sicher nicht einfach – sie hatten nur wenige Monate, um Lehrkräfte, Praxisangebote und die gesamte Organisation auf die Beine zu stellen. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz.“ Auch der Stadt Rosenheim dankte der Landrat für die Möglichkeit, die Räume der benachbarten Mittelschule am Luitpoldpark für eine Küche und einen Werkraum zu nutzen. „Dies zeigt einmal mehr, dass Stadt und Landkreis Rosenheim Hand in Hand hinter der Berufsfachschule für Kinderpflege stehen.“

Absolventen der Staatlichen Berufsfachschule für Kinderpflege arbeiten als pädagogische Ergänzungskraft zusammen mit pädagogischen Fachkräften, in der Regel Erzieherinnen oder Erzieher, in Kindertageseinrichtungen.
Sie unterstützen die pädagogischen Fachkräfte bei der Bildung, Erziehung, Betreuung und Pflege von Säuglingen, Kleinkindern und Schulkindern. Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger fördern und begleiten die Kinder in Bildungsbereichen wie Musik, Gestaltung, Bewegung, Mathematik, Sprache und unterstützen bei der Körperpflege sowie beim Essen. Außerdem gehören hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu Ihren Aufgaben, soweit diese mit der Kinderbetreuung in Zusammenhang stehen, wie zum Beispiel die Essenszubereitung.
Dieses wohnortnahe Ausbildungsangebot ist eine wichtige Maßnahme, dem Personalmangel in den Betreuungseinrichtungen entgegenzuwirken.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

„Azubi-Luft“ schnuppern

„Azubi-Luft“ schnuppern

München – Einen Tag lang aktuellen Auszubildenden über die Schulter schauen: Quer durch Oberbayern können Jugendliche sowie junge Frauen und Männer am 22. November Azubis in ihrem Arbeitsalltag begleiten und ihre Berufe sowie die Ausbildungsbetriebe kennenlernen.

Interessierte sowie Unternehmen können sich aktuell für den Projekttag „Ein Tag Azubi“ registrieren. Der Aktionstag ist ein gemeinsames Projekt der IHK für München und Oberbayern und den Wirtschaftsjunioren. Ziel ist es, den jungen Männern und Frauen realistische Einblicke in den Arbeitsalltag eines Unternehmens zu geben sowie ihnen die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen einer Ausbildung in der Region hautnah zu zeigen. „Ein Tag Azubi“ richtet sich an 13- bis 26-Jährige.
„Mit der Aktion wollen wir Lust auf Ausbildung machen“, sagt IHK-Präsident Klaus Josef Lutz. „Unsere Unternehmen wollen Wissen vermitteln und die dringend benötigten Arbeitskräfte in den eigenen Betrieben ausbilden. Damit die jungen Frauen und Männer überhaupt wissen, welche Berufe vor der Tür auf sie warten und welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt, ist der Austausch auf Augenhöhe und das Wissen aus erster Hand an unserem Aktionstag so wichtig.

Einblick in den Alltag der Ausbildungsberufe

Die besten Botschafter für die duale Ausbildung sind die Azubis selbst – ihnen gehört an unserem Aktionstag die Bühne.“ Teilnehmen bei „Ein Tag Azubi“ können alle Unternehmen, die aktive Ausbildungsbetriebe sind oder zur Ausbildung berechtigt sind. Auch Betriebe, die kein IHK-Mitglied sind, können an dem Tag ihre Türen für Ausbildungsinteressierte öffnen. Die Vernetzung zwischen den Teilnehmenden sowie den Unternehmen findet digital über eine Plattform statt. Dort füllen beide Seiten einen Fragebogen aus, um auf Basis von Interessen und Fähigkeiten beziehungsweise Anforderungen und Unternehmenswerten die idealen Ausbildungsberufe für die Jugendlichen zu finden. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden einen Einblick in den Alltag des Ausbildungsberufs erhalten und hierbei vielleicht ein ihnen bisher unbekanntes Umfeld kennenlernen. „Ein Tag Azubi“ findet zum ersten Mal oberbayernweit statt. Im vergangenen Jahr hatte die Aktion als Pilotprojekt im Großraum München stattgefunden. Damals beteiligten sich mehr als 80 Betriebe und über 140 Jugendliche.
Alle Informationen zum Aktionstag und zur Registrierung gibt es unter www.ihk-muenchen.de/eintagazubi.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild re)

Abschlusszeugnisse für 11 Fachpflegekräfte

Abschlusszeugnisse für 11 Fachpflegekräfte

Rosenheim – Nach zweijähriger, berufsbegleitender Weiterbildung und bestandenen Prüfungen erhielten elf Fachpflegekräfte für den Operationsdienst im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus in Rosenheim  ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen des Stellvertretenden Pflegedirektors von RoMed, Hans Albert.

Auch Martina Rost, Leiterin des Instituts für Fort- und Weiterbildung bei RoMed, das die Weiterbildung bereits seit mehr als 30 Jahren anbietet, gratulierte den frisch gebackenen OP-Fachkräften sehr herzlich. Irmgard Weise führte als Kursleitung die Absolventen  durch die gesamte Zeit der Fachweiterbildung. Hinter ihnen liegen zwei intensive Jahre, in denen sie umfassende operationstechnische Fachkenntnisse erwerben konnten. Weitere Module widmeten sich der Entwicklung von pädagogischen, kommunikativen und rechtlichen Kompetenzen sowie den Themen Qualitätsmanagement und Ethik.
Mit ihrem neu erworbenen Abschluss haben die OP-Fachpflegekräfte einen wichtigen Schritt in der beruflichen Weiterentwicklung getan und Verständnis für die interdisziplinäre und patientenzentrierte Zusammenarbeit im Operationsdienst gewinnen können. Nicht zuletzt ist die Vertiefung ihrer Kompetenzen unabdingbare Voraussetzung für eine spätere Leitungsfunktion in diesem Bereich. Grund genug also, um an diesem Abend gemeinsam mit Familienangehörigen, Freunden und Kolleginnen aus den OP-Abteilungen des Weiterbildungsverbundes – der neben den RoMed-Häusern auch Kliniken aus München, Bad Tölz, Landshut und Kufstein umfasst – zu feiern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken, zeigt:  Hans Albert, Stellvertretender Pflegedirektor RoMed Kliniken (2.v.r.), Martina Rost, Leiterin RoMed Fort- und Weiterbildung (1.v.r.), Irmgard Weise, Leiterin der Fachweiterbildung (Mitte, untere Reihe) sowie die Mitglieder der Prüfungskommission wünschten den Absolventen für ihre verantwortungsvolle Arbeit alles Gute sowie Freude und Erfüllung im Beruf)

Sechs RoMed-Staatspreisträger

Sechs RoMed-Staatspreisträger

Rosenheim – Mit großer Freude und Stolz versammelten sich 32 Absolventen – davon sechs Staatspreisträger – des ersten Abschlussjahrganges der generalistischen Pflegeausbildung in der Cafeteria des RoMed Klinikums Rosenheim. Nach drei Jahren Ausbildung in Theorie und Praxis und einem Versorgungsspektrum vom Neugeborenen bis zum Hochbetagten dürfen sich die frisch Examinierten nun Pflegefachfrau und Pflegefachmann nennen.

Während der Ausbildungszeit bewiesen die 25 Schülerinnen und sieben Schüler – im Alter von 17 bis 46 Jahren – gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit, um den Herausforderungen der Covid-19-Pandemie gerecht zu werden. So musste der Unterricht größtenteils in die virtuelle Welt verlagert werden. Dank sehr guter Ausstattung der Schule sowie eines engagierten technischen Supports meisterten sie die neuen Lernmethoden jedoch hervorragend.

Künstliche Intelligenz kann es noch lange nicht mit Pflegefachkräften aufnehmen

Die Honoratioren lobten durch die Bank die großartigen Leistungen der Absolventen und freuten sich, dass 90 Prozent von ihnen in den RoMed Kliniken verbleiben wollen. In den Reden wurde an die Selbstfürsorge in diesem Beruf appelliert und festgestellt, dass es die Künstliche Intelligenz noch lange nicht mit den Pflegefachkräften aufnehmen kann – weder kommunikativ noch auf der Beziehungsebene.
Außerdem wurde dem gesamten Team der Berufsfachschule für die erfolgreiche Begleitung der Schülerinnen und Schüler gedankt. Denn: Der Ausbildungsstart war mit dem neuen Pflegeberufegesetz und der veränderten Ausbildungs- und Prüfungsverordnung an einem Wendepunkt der Pflegegeschichte angelangt. Die Generalistische Ausbildung brachte tiefgreifende Veränderungen mit sich, darunter eine Neustrukturierung der Inhalte in die curricularen Einheiten, die nun den neuen Unterrichtsfächern zugeordnet wurden. Auch die praktische Ausbildung wurde umgestaltet und beinhaltet jetzt unter anderem Pflichteinsätze in der Kinder- und Altenpflege.

Die kurzweilige Feier gestalteten die Schüler des zweiten Ausbildungsjahres mit unterhaltsamen Einlagen, die ihren Höhepunkt mit Absolvent Janos Ocsovai fand, der als Opernsänger den Tenor gab. Nach der Zeugnisverleihung hatten die neuen Pflegefachkräfte noch ausreichend Gelegenheit mit ihren Angehörigen, Lehrerkollegium, Praxisanleiter, Stations- und Pflegedienstleitungen gebührend zu feiern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed kliniken zeigt: 
RoMed-Gesamtschulleiter Gunnar Leroy (1.v.l.), Schulleiterin Amela König (2.v.l.) mit Absolventen und Staatspreisträgern Veronika Grießer (6.v.l. stehend), Christina Sagberger (stehend 8.v.l.), Anna Lindner (stehend 9.v.l.), Elena Oberfuchshuber (stehend 10.v.l.), Janos Ocsovai (mittlere Reihe 3.v.r.), Magdalena Fodermeyer (2.v.r.), Klassenleitung Frau Elisabeth Leitl (2.v.l. untere Reihe) und stellvertretender Schulleiterin Sybilla Liebmann (1.v.r.)