Doppelte IHK-Bildungspartnerschaft

Doppelte IHK-Bildungspartnerschaft

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Die staatliche Realschule Brannenburg baut ihre Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft weiter aus und hat zwei neue IHK Bildungspartnerschaften geschlossen: In Zukunft wird die Dientzenhofer-Schule bei der Berufsorientierung für ihre Schüler mit der im Ort ansässigen Anita Dr. Helbig GmbH sowie der BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH in Raubling zusammenarbeiten.

Die Kooperation der Schule mit den beiden Unternehmen sieht unter anderem geplante Betriebsführungen, Praktika sowie Bewerbungstrainings für die Jugendlichen vor. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser Netz an Bildungspartnerschaften mit den beiden Betrieben aus der Region weiter ausbauen können“, sagt Alois Plomer, Konrektor der Dientzenhofer-Schule. Die Schule pflegt bereits mit vier weiteren Unternehmen eine Zusammenarbeit in Fragen der Berufsorientierung. „Dank der Bildungspartnerschaften bekommen unsere Schüler realistische und praxisnahe Einblicke in den Alltag heimischer Unternehmen, in die große Vielfalt an Ausbildungsberufen sowie Tipps von Profis für eine erfolgreiche Bewerbung. Unser Ziel ist es, dass jeder Schüler einen passenden Job findet und eine erfolgreiche Berufsausbildung absolviert.“
Auch die Brannenburger Anita Dr. Helbig GmbH ist bereits IHK Bildungspartner. „Für uns als regional vernetztes und verwurzeltes Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit den hiesigen Schulen sehr wichtig. Daher freuen uns wir uns sehr über unsere zweite Bildungspartnerschaft“, erklärt Andrea Mühlberger, bei Anita zuständig für die Ausbildung. „Die Zusammenarbeit gibt uns nicht nur die Gelegenheit, unsere Ausbildungsangebote vorzustellen, sondern auch zu erfahren, wie sich die jungen Frauen und Männer das Arbeitsleben vorstellen, was sie am Berufsleben interessiert sowie welche Fragen sie zum Start ins Berufsleben haben. Das hilft uns als Arbeitgeber sehr.“

Realistische Einblick in das
Berufsleben geben

Für BTK ist die Zusammenarbeit mit der Realschule Brannenburg die erste IHK
Bildungspartnerschaft. „Die Schüler von heute sind die Arbeitskräfte von morgen. Daher arbeiten wir gerne intensiv mit den Schulen zusammen und infolge der Bildungspartnerschaft nochmals intensiver mit der Realschule in Brannenburg. Wir zeigen den Jugendlichen die spannenden Ausbildungsmöglichkeiten in unserer Logistikwelt und in unserer Region. Bei der Suche nach dem eigenen Traumjob helfen unsere realistischen Einblicke in das Berufsleben. Dazu wollen wir im Rahmen der Bildungspartnerschaft beitragen“, betont BTK-Geschäftsführer Franz Weiß.
Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“

Über die IHK Bildungspartnerschaften

Bei einer Bildungspartnerschaft stellt die IHK zunächst den Kontakt zwischen
interessierten Schulen und Unternehmen her. Besonders am Anfang berät sie bei der Umsetzung der Partnerschaft im Schul- und Unternehmensalltag. Die Möglichkeiten einer praxisnahen Berufsorientierung reichen von Berufsinfoabenden, Betriebsführungen und Praktika über Mitmach-Angebote in den Betrieben zum Girls‘ oder Boys‘ Day bis hin zu Lehrerpraktika. Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an die IHK für München und Oberbayern wenden: 089 – 5116-0 und bildungspartnerschaft@muenchen.ihk.de Weiterführende Infos gibt es unter online unter ihkmuenchen.de/bildungspartner.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK, zeigt von links: Alois Plomer (Konrektor Realschule
Brannenburg), Andrea Mühlberger (Anita), Franz Weiß
(BTK-Geschäftsführer), Franziska Seebacher (BTK), Yvonne Steck
(Bildungsberaterin IHK-Geschäftsstelle Rosenheim) und Frank Hommel (Lehrer Realschule Brannenburg)

Bayerns beste Azubis – kommen auch aus Rosenheim

Bayerns beste Azubis – kommen auch aus Rosenheim

Rosenheim / BayernVier ehemalige Azubis aus Stadt und Landkreis Rosenheim gehören zu den besten Auszubildenden in ganz Bayern: Im abgelaufenen Prüfungsjahr haben sie als Landesbeste ihres Berufs die Ausbildung abgeschlossen. Alle vier waren bereits im Herbst des vergangenen Jahres als oberbayerische Top-Azubis ausgezeichnet worden.

Mit einer Ehrenurkunde ehrte die IHK für München und Oberbayern nun als
beste Azubis bayernweit in ihrem Beruf:
• Berko Ebbers, bei Gabor Shoes zum Schuhfertiger ausgebildet
• Johannes Göttsberger, beim Wasserwirtschaftsamt Rosenheim zur
Fachkraft für Wasserwirtschaft ausgebildet
• Michael Kastenmüller, bei Holz Kastenmüller in Tuntenhausen zum
Holzbearbeitungsmechaniker ausgebildet
• Simon Kurz, bei Salus in Bruckmühl zum Pharmakanten ausgebildet

Insgesamt waren im abgelaufenen Prüfungsjahr mehr als 1.200 Azubis in
Stadt und Landkreis Rosenheim zu ihren IHK-Abschlussprüfungen in zahlreichen
Berufen angetreten. Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, gratuliert den bayerischen Top-Azubis aus der Region. „Wir können stolz darauf sein, dass vier der besten Azubis Bayerns ihre Ausbildung bei uns in Stadt und Landkreis gemacht haben. Das ist nicht nur ein Beweis für ihr großes Engagement sowie für ihre Leistung während ihrer Ausbildungszeit, sondern auch für die Stärke unserer beruflichen Bildung.“ Der Regionalausschussvorsitzende bekräftigt außerdem, dass die Ausbildungsbetriebe in der Region viel in die Ausbildung junger Menschen investieren und somit zur Förderung des dringend benötigten Fachkräftenachwuchs beitragen. „Die duale Ausbildung bringt die Fachkräfte von morgen.“
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

„Hochschulperle“ TH Rosenheim

„Hochschulperle“ TH Rosenheim

Rosenheim – Für ihre zukunftsweisenden Lernräume erhält die Technische Hochschule Rosenheim vom Stifterverband die Auszeichnung Hochschulperle des Jahres 2022. Bei einem Publikums-Voting erreichte das Siegerprojekt 36 Prozent der Stimmen. Zur Wahl für den Preis standen die zwölf Hochschulperlen der Monate Januar bis Dezember 2022, die TH Rosenheim war gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel die Hochschulperle im November. Die Preisverleihung findet Ende März in Berlin statt.

Das Konzept der SCALE-UP-Räume (student-centered active learning environment for upside-down pedagogies,) unterstützt Studierende im Lernprozess. An runden Tischen arbeiten sie in unterschiedlichen Teams zusammen (unser Beitragsbild). Das heißt, es gibt kein vorne und kein hinten. Nicht der präsentierende Lehrende steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, sondern der oder die Studierende. Er oder sie wandelt sich vom passiven Zuhörer in einen aktiven Mitmacher: Die Studierenden führen kleinere Experiment oder Simulationen durch, diskutieren im Team, bis alle es verstanden haben oder bearbeiten gemeinsam Aufgaben am Whiteboard.

Für dieses Lehrkonzept stehen unterschiedliche Projektionsflächen in verschiedenen Richtungen zur Verfügung. Die Studierenden nutzen unterschiedliche digitalen Kollaborationstools, Clicker-Abstimmungssysteme und Experimentieranordnungen mit digitaler Messdatenerfassung. Studierende, die nach diesem Prinzip lernen, weisen eine erhöhte Problemlösungsfähigkeit auf, haben erwiesenermaßen ein besseres konzeptionelles Verständnis und eine höhere Erfolgsquote.

Lehrende begleiten und steuern Aktivitäten im Raum

Die Studentinnen und Studenten bereiten sich zuhause auf den Unterricht vor, sie lesen sich in den Stoff ein und schauen auch Videos dazu an. Zudem machen sie einen Test, anhand dessen die Lehrenden erkennen, ob die Inhalte verstanden werden beziehungsweise was eingehend erklärt werden muss. „Wir begleiten und steuern die Aktivitäten, wir überprüfen das Erarbeitete, diskutieren mit den Studierenden und stellen ihnen gezielte Fragen“, erläutert die Physik-Professorin Dr. Claudia Schäfle, die das Konzept nach US-amerikanischem Vorbild an der TH Rosenheim initiiert hat. Auf diese Weise wisse man viel besser, wo die Studierenden beim Stoff stehen und könne gezielt offene Fragen behandeln.

„Es ist beispielhaft wie hier die Kombination aus Raumgestaltung und didaktischem Lehr- und Lernkonzept Hand in Hand gehen“, so die Jury des Stifterverbandes zu ihrer Entscheidung, die Hochschulperle des Monats November nach Rosenheim und an die Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel zu vergeben, wo es ebenfalls solche Räume gibt. „Diese Form von Lehrveranstaltungen gerade für MINT-Fächer zu entwerfen, ist wichtig, um mehr Studierende zu befähigen, ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Das SCALE-UP-Konzept zeigt räumlich, welche Rahmenbedingungen es braucht, um mehr Future Skills wie Problemlösungsfähigkeit zu erlangen. Es ist zwar für den MINT-Bereich konzipiert, kann aber jederzeit auch für andere Fächer entwickelt werden.“

Zwei SCALE-UP-Räume stehen zur Verfügung

Der erste SCALE-UP-Raum an der TH Rosenheim wurde vor gut zwei Jahren eröffnet, allerdings konnte er aufgrund der Corona-Pandemie zunächst nicht wirklich genutzt werden. Seit dem Wintersemester 2022/23 gibt es einen weiteren, noch größeren Raum. Der Umbau und die Ausstattung der Räumlichkeiten wurde mit Mitteln aus dem Projekt HigHRoQ bezahlt. Diese Abkürzung steht für „Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität“. Ziel des mehrjährigen Projekts ist, durch den didaktisch sinnvollen Einsatz digitaler Technologien in der Lehre den Studierenden neue und veränderte Lernprozesse, Lernerfahrungen und individualisierte Lernorganisationen über die traditionelle Präsenzlehre hinaus zu ermöglichen.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Lisa Lanzinger)

Neue IHK-Bildungspartnerschaft besiegelt

Neue IHK-Bildungspartnerschaft besiegelt

Rosenheim – In Rosenheim wird das Netz der IHK Bildungspartnerschaften immer dichter: Die Grund- und Mittelschule Rosenheim-Aising wird in Zukunft bei der Berufsorientierung mit der hiesigen esmo AG zusammenarbeiten. Beide Seiten haben jüngst ihre Kooperation besiegelt.

Die Schüler profitieren von geplanten Betriebsführungen, Praktika, Bewerbungstrainings, vom Besuch aktueller Azubis im Unterricht sowie von der Teilnahme am Girls/Boys Day. „Im Unterricht geben wir den Jugendlichen einen Überblick, worauf es bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz und bei der Bewerbung ankommt. Die perfekte Ergänzung dazu sind Tipps von Profis aus dem echten Arbeitsalltag und Einblicke hinter die Kulissen eines heimischen Unternehmens“, sagt Gerhard Walch, Schulleiter der Grund- und Mittelschule Rosenheim-Aising. „Dank der Bildungspartnerschaft können die Schüler ihre Interessen und Talente schärfen und sich bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf beraten lassen. Der Austausch ist wichtig, um den Jugendlichen ein realistisches Bild vom Alltag eines Azubis zu vermitteln. Als Schule ist es uns wichtig, dass jede und jeder einen passenden Traumberuf findet.“

Für einen erfolgreichen
Start in das Berufsleben

Für Florian Zosseder, Ausbildungsleiter bei der esmo AG, bietet die Bildungspartnerschaft die optimale Möglichkeit, die Schülern aus der Region schon zu Schulzeiten an die duale Ausbildung heranzuführen. „Oft ist den Jugendlichen gar nicht bewusst, wie viele verschiedenen Ausbildungsberufe sowie Möglichkeiten es gibt. Deswegen sind die Einblicke in den Unternehmensalltag und die Berichte von aktuellen Azubis so wichtig. Wir wollen mit der Bildungspartnerschaft dazu beitragen, dass die Schüler das breite Angebot kennenlernen können und Tipps für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben bekommen.“

Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine
Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir
Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“
(Quelle: IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK, zeigt von links: Thomas Gebert (Bildungsberater in der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim), Florian Zosseder (Ausbildungsleiter esmo AG), Gerhard Walch (Schulleiter der Grund- und Mittelschule Rosenheim-Aising), Marita Gschwandtner (Jugendsozialarbeit) und Georg Fischbacher (esmo AG))

Wildbret: Lebensmittel aus der Region

Wildbret: Lebensmittel aus der Region

Rosenheim – Wildfleisch gilt als fettarm, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. An der Hauswirtschaftsschule am Rosenheimer Landwirtschaftsamt stand darum das Thema „Zubereiten von Wildbret“ auf dem Lehrplan.

Im Landkreis Rosenheim werden in den privaten und staatlichen Jagdrevieren jährlich rund 8800 Rehe, 360 Stück Rotwild, 300 Gams und 150 Wildschweine erlegt. „Rosenheim Wildtiere ernähren sich in den vielfältigen Lebensräumen unserer Kulturlandschaft auf natürliche Weise und so liefert die Jagd ein nachhaltiges und hochwertiges Lebensmittel. Wildbret steht, besonders wenn es von örtlichen Jägern oder aus dem örtlichen Staatswald bezogen wird für kurze Transportwege und hohe Qualität“, so das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim.
Auch an der Hauswirtschaftsschule am Rosenheimer Landwirtschaftsamt steht deshalb nun die Zubereitung von von Wildbret auf dem Lehrplan. Unter fachkundiger Anleitung von Berufsjäger Anton Hebensteiner vom Forstbetrieb Ruhpolding der Bayerischen Staatsforsten lernten die Studierenden dabei auch das „Zerwirken“ eines erlegten Rehes, so wird in der Jägersprache das Zerlegen und Ausbeinen des Wildkörpers bezeichnet.

Rehrücken als
Festtagsbraten

„Ein Rehrücken eignet sich nicht nur hervorragend als Festtagsbraten in der Weihnachtszeit, Wildfleisch bietet sich zu allen Jahreszeiten als ernährungs- physiologisch wertvolle Alternative sogar auch für den Grill an“, weiß Fachlehrerin Renate Gartmeier von der Hauswirtschaftsschule.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim, zeigt: Die Studierenden der Hauswirtschaftsschule lernen von Berufsjäger Anton Hebensteiner das fachgerechte Zerlegen eines erlegten Rehe)

Neue IHK-Bildungspartnerschaft

Neue IHK-Bildungspartnerschaft

Feldkirchen-Westerham / Landkreis Rosenheim Schüler in Feldkirchen-Westerham profitieren in Zukunft auch von den Vorteilen einer IHK Bildungspartnerschaft: Die örtliche Mittelschule und die IHK-Akademie haben ihre Zusammenarbeit bei der Berufsorientierung der Jugendlichen beschlossen.

Bei einer Bildungspartnerschaft stellt die IHK zunächst den Kontakt zwischen interessierten Schulen und Unternehmen her. Besonders am Anfang berät sie bei der Umsetzung der Partnerschaft im Schul- und Unternehmensalltag. Die Möglichkeiten einer praxisnahen Berufsorientierung reichen von Berufsinfoabenden, Betriebsführungen und Praktika über Mitmach-Angebote in den Betrieben zum Girls‘ oder Boys‘ Day bis hin zu Lehrerpraktika.
Nun gibt es auch in Feldkirchen-Westerham eine Bildungspartnerschaft.
Beide Seiten besiegelten jüngst ihre Kooperation. Geplant sind unter anderem Betriebserkundungen in der Tagungsstätte, Bewerbungstrainings, Betriebspraktika sowie Infoveranstaltungen.
Für Jürgen Lang und Ralf Kassirra, die Schulleitung der Mittelschule Feldkirchen-Westerham, ist die künftige Zusammenarbeit mit der örtlichen IHK-Akademie eine ideale Ergänzung zum Lehrplan. „Unser Ziel ist es, dass jeder Schüler einen passenden Job findet und eine erfolgreiche Berufsausbildung absolviert. Dank der Bildungspartnerschaft bekommen sie schon während der Schulzeit praktische Tipps für ihre späteren Bewerbungen sowie realistische Einblicke in einen heimischen Ausbildungsbetrieb. Aus unserer Sicht gibt es nichts Besseres, als auf diese Art und Weise unser schulisches Angebot zur Berufsorientierung mit Erfahrungen aus der Praxis zu kombinieren. Unsere tägliche Arbeit ist es, den Schülern nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern viel mehr in ihnen Interesse an der Bildung zu wecken. Da Bildung nicht nur auf die Schule begrenzt ist, sind wir für die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Partnerschaft ergeben, sehr dankbar. Diese Kooperation ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Mittelschule.“

Früh Einblick in die verschiedenen
Ausbildungsberufe bieten

Jan Ströter, Leiter der Tagungsstätte IHK-Akademie Westerham, betont, wie wichtig die Berufsorientierung zu Schulzeiten ist: „Vielen Schülern ist oft nicht bewusst, welche interessanten Jobs in der Region auf sie warten. Wir wollen ihnen im Rahmen der Bildungspartnerschaft die breite und vielfältige Palette an Ausbildungsberufen näherbringen. Umso wichtiger ist es, dass sie bereits früh einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsberufe bekommen. Die Wirtschaft braucht dringend Fachkräfte und die heutigen Jugendlichen sind die Fachkräfte von morgen. Deswegen ist es so wichtig, wenn jeder seinen Traumjob findet.“
Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schüler Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“.

Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an die IHK für München und
Oberbayern wenden: 089 – 5116-0 und bildungspartnerschaft@muenchen.ihk.de
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: IHK, zeigt von links: Sala Al-Sabti (Leitung Ausbildung
IHK-Akademie), Tamara Bauer (Leitung Ausbildung IHK
Feldkirchen-Westerham), Jan Ströter (Leiter der Tagungsstätte
IHK-Akademie Westerham), Jürgen Lang (Rektor Mittelschule
Feldkirchen-Westerham), Ralf Kassirra (Konrektor Mittelschule
Feldkirchen-Westerham), Ramona Held (Lehrerin an der Mittelschule
Feldkirchen-Westerham) und Thomas Gebert (Bildungsberater in der
IHK-Geschäftsstelle Rosenheim)