Lust auf Polizeiberuf?

Lust auf Polizeiberuf?

Rosenheim – Lust auf den Polizeiberuf? Polizeipräsident Manfred Hauser begrüßte am heutigen Samstagvormittag mehr als 100 junge Frauen und Männer aus dem gesamten südlichen Oberbayern, welche die Einladung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zum Berufsinformationstag angenommen haben und nach Rosenheim kamen. Mehrere Stunden lang können Interessenten im Laufe des Tages (fast) alles über den außergewöhnlich facettenreichen Beruf erfahren.

Wie sichern Kriminalbeamte Spuren? Welche Schutzausrüstung und Einsatzmittel haben Polizisten? Wie bereiten sich Polizisten beim Einsatztraining auf knifflige Situationen vor? Wie sieht die Polizeieinsatzzentrale aus und was passiert dort? Antworten darauf und auf viele weitere Fragen rund um den Polizeiberuf bekommen die mehr als 100 Besucher heute „aus erster Hand“ im Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim.
Begleitet wird die Veranstaltung vom Team Social Media des Polizeipräsidiums auf Instagram:

https://www.instagram.com/polizeiobs/

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren bei der Polizei und Kontakt zu den Einstellungsberatern gibt es unter www.mit-sicherheit-anders.de.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

7 Staatspreise für RoMed-Pflegekräfte

7 Staatspreise für RoMed-Pflegekräfte

Rosenheim / Landkreis – Stolz und Freude bei den RoMed-Kliniken: Heuer gab es gleich sieben Staatspreise für examinierte RoMed-Pflegekräfte.

Während der Abschlussfeier waren immer wieder Aussagen zu hören wie, „ja gibt es denn so etwas“ oder „ein Spitzenjahrgang!“. Und in der Tat: Respekt und Anerkennung haben sich die Absolventen wahrlich verdient. So starteten im Herbst 2019 an der Rosenheimer Pflegefachschule insgesamt 48 Schüler, 29 davon in der Erwachsenenpflege und 19 in der Kinderkrankenpflege.

Online-Unterricht
prägte den Alltag

Die ersten Monate waren gerade erst vergangen und dann veränderte Corona buchstäblich alles. Plötzlich prägte Online-Unterricht den Alltag und es ging den Pflegeschülern und Lehrern genauso wie vielen anderen auch. Dank der guten technischen Schulausstattung und eines nahezu „rund-um-die-Uhr“ IT-Supports habe man diese Zeit gut bewältigt. „Es entwickelte sich in der Schulgemeinschaft ein hervorragender Zusammenhalt und so tauschte man ganz selbstverständlich Unterlagen aus, wenn es online mal nicht klappte“, so der Wortlaut der Pressemitteilung.
Die praktischen Einsätze bedeuteten allerdings eine besondere Herausforderung. So galt es da, sich mit einer neuen Krankheit „hautnah“ auseinanderzusetzen und Ängste zu überwinden, weil man sich anstecken oder die Krankheit übertragen könnte. Anfangs hätten sich bei professionell Pflegenden ebenso Unsicherheiten bezüglich der Pandemie gezeigt wie in der Bevölkerung: „Durch sehr gute fachliche Informationen und Unterstützung – gerade auch aus den eigenen Kliniken – konnten die Nervenkostüme aller Beteiligten dann doch befriedet werden.“

Schlussendlich wurde das Durchhaltevermögen von 44 Schülern über drei Jahre belohnt. Es sind sogar vier Mütter dabei, die trotz der Doppelbelastung die Ausbildung erfolgreich gemeistert haben.
28 Absolventen dürfen sich mit dem Examen in der Tasche jetzt Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -Pfleger und 16 Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. -Pfleger nennen. Übrigens: das sind die letzten beiden Jahrgänge mit eben diesen Abschlüssen. Seitdem wird generalistisch ausgebildet, bedeutet: die kommenden Auszubildenden in der Pflege werden grundsätzlich für die Pflege von Menschen aller Altersstufen vorbereitet. Drei Absolventen studieren zusätzlich an der Technischen Hochschule Rosenheim Pflegewissenschaften und sind kurz vor ihrem Bachelor-Abschluss.

Aufholbedarf in
Sachen Emanzipation

In Sachen Emanzipation gibt es noch etwas Aufholbedarf: lediglich neun Männer haben den Abschluss gemacht. Die Altersstruktur der Examinierten ist dafür recht heterogen; von gerade einmal 19 Jahren erstreckt sich die Bandbreite bis über 50 Jahre.

Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin der RoMed Kliniken gratulierte den Absolventen und betonte in ihrer Rede welche zentrale Bedeutung die Pflege in der Gesundheitsversorgung der Menschen habe und dass Pflegende damit auch allen Grund hätten auf ihren Beruf stolz zu sein. Sie zog Parallelen zum Werdegang und der Pionierarbeit der britischen Krankenschwester Florence Nightingale, deren Biografie sehr eindrücklich zeige was professionell Pflegende – und somit auch die Absolventen – für die Gesellschaft bewirken können.

Rosenheims Landrat Otto Lederer freute sich sehr mit den Absolventen und betonte die Notwendigkeit des Pflegeberufs für die Gesellschaft: „Das Thema Pflege betrifft uns alle und wird zunehmend bedeutender. Die Zahl der Menschen, die pflegebedürftig sind und Hilfe benötigen, steigt immer weiter. Gleichzeitig fehlt es an gut ausgebildeten Fachkräften. Sie alle haben deshalb hervorragende Chancen, denn Sie werden händeringend gebraucht. Wir sind froh und dankbar, dass es Sie gibt.“

Sieben Staatspreisträger
wurden besonders geehrt

Abschließend wurden die Examenszeugnisse durch die Honoratioren überreicht und die sieben Staatspreisträger besonders geehrt. Dabei erhielt die frisch examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Magdalena Hanslmaier, die ihre Ausbildung mit der Note 1,0 abgeschlossen hat, einen extra Applaus. Rund 20 Absolventen bleiben bei den RoMed Kliniken und beginnen ihre Berufstätigkeit sofort nach dem Abschluss, einige davon gönnen sich erst noch eine Auszeit und starten dann im neuen Jahr durch.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed-Kliniken / Beitragsbild: RoMed-Kliniken, zeigt: Die erfolgreichen Staatspreisträgerinnen (von links) Christina Fritz, Marina Huber, Theresa Huber, Hanna Dinner, Magdalena Hanslmaier und Theresa Friedrich (leider nicht auf dem Bild: David Welser) mit Landrat Otto Lederer (links ) und RoMed-Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget, rechts im Bild)

Fünf neue Azubis bei Auer

Fünf neue Azubis bei Auer

Amerang / Landkreis Rosenheim – In diesem Jahr beginnen fünf Auszubildende ihre Lehre bei Auer, Hersteller von Kunststoff-Transport- und Lagerbehälter.

Während Anna Lena Fischer, Annalena Gesell, Carina Kelch und Josefa Roßmy Anfang September im Ausbildungsberuf „Industriekauffrau“ starten, wird Jenna Grund ihre Ausbildung zur „Verfahrensmechanikerin für Kunststoff und Kautschuk, Fachrichtung Formteile“ bei dem Ameranger Familienunternehmen antreten.
„Der Geschäftsleitung ist es sehr wichtig, unseren Auszubildenden Einblicke in die verschiedenen Unternehmensbereiche zu ermöglichen“ betont Ausbilder Michael Wenninger. „Damit sollen die Lehrlinge ein ganzheitliches Verständnis für die Prozesse und Abläufe in einem mittelständischen Betrieb erhalten.“
(Quelle: Pressemitteilung Auer GmbH / Beitragsbild: Auer GmbH, zeigt (von links): Die neuen Auszubildenden: Katrin Mitterer (Ausbilderin), Anna Lena Fischer, Annalena Gesell, Carina Kelch, Josefa Roßmy (alles Azubis Industriekauffrauen), Jenna Grund (Azubi Verfahrensmechanikerin), Andrea Mitterer, Ausbilderin)

Start ins Berufsleben beim BRK

Start ins Berufsleben beim BRK

Rosenheim / Landkreis – Start ins Berufsleben beim BRK Kreisverband Rosenheim: Während die Ausbildung im Verkauf im Kleiderladen „Gutes aus 2. Hand“ bereits Anfang September startete, war es für die zukünftigen Notfallsanitäter erst Anfang Oktober so weit.

Mit den fünf „Neuen“ befinden sich derzeit insgesamt 14 junge Menschen beim Roten Kreuz in der Ausbildung zum Notfallsanitäter – verteilt auf drei Ausbildungsjahre. Der Notfallsanitäter ist die höchste, nicht ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Die Ausbildung findet an den Lehrrettungswachen in Prien, Bad Aibling, Bad Endorf, Wasserburg und Rosenheim statt.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: BRK Kreisverband Rosenheim, zeigt links oben die beiden Azubis im Verkauf, rechts vier der fünf Azubis zum Notfallsanitäter mit Praxisanleiterin Heike Widauer (links) und stellvertretender Leiter Rettungsdienst Sebastian Kleiber (rechts)).

Vier Staatspreise für RoMed-Absolventen

Vier Staatspreise für RoMed-Absolventen

Rosenheim – Vier Staatspreise für RoMed-Absolventen. Honoratioren und Ausbildungsverantwortliche gratulierten ihnen im Rahmen einer kleinen Feierstunde. 

Die RoMed Kliniken legen besonderen Wert auf vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten an ihren vier Standorten Bad Aibling, Prien, Rosenheim und Wasserburg. „Der Betrieb in einem Krankenhaus wird ganz offensichtlich in erster Linie von Ärzten und Pflegekräften getragen. Eher im Hintergrund und nicht so erkennbar sind die Fachkräfte wie in der Administration und den Wirtschaftsbereichen. Doch diese sind für das Funktionieren der gesamten Organisation genauso wichtig“, betont Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung. So bilden die RoMed Kliniken nicht nur Pflegekräfte aus, sondern fördern auch Berufe wie Medizinische Fachangestellte oder Kaufleute im Gesundheitswesen.
Nunmehr war es soweit: Die sechs RoMed-Auszubildenden haben ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt und vier davon erhalten für ihre hervorragenden Abschlüsse sogar einen Staatspreis.
Im RoMed Klinikverbund verbleiben fünf der Berufseinsteiger, wobei eine Absolventin im Herbst die Ausbildung zur Medizinisch-technischen Radiologieassistentin beginnt. Eine der Staatspreisträgerinnen ist jetzt so richtig auf den Geschmack des Paukens gekommen und möchte das Fachabitur nachholen.
„Als kommunaler Arbeitgeber ist es uns ein großes Anliegen, hoch qualifizierte Nachwuchskräfte selbst auszubilden und einsetzen zu können. Wir freuen uns daher sehr, dass unsere Absolventen die Kolleginnen und Kollegen in den RoMed Kliniken weiterhin unterstützen werden“, so die Personalerin.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken, zeigt von links: Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung, Maximilian Höhensteiger, Ausbildungsverantwortlicher, Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor sowie Hans Daxlberger, Personaldirektor (Zweiter von rechts) und Jan Spannknebel, Teamleitung Standortbetreuung IT (rechts) überreichten Rosen an die erfolgreichen Absolventen – von links: Staatspreisträgerinnen Johanna Czech, Kauffrau im Gesundheitswesen, Sabine Leidl, Medizinische Fachangestellte, Amelie Wolfegger, Medizinisch-technische Radiologieassistentin sowie Viktor Dirksen, Fachinformatiker für Systemintegration. Leider fehlen auf dem Bild die Medizinischen Fachangestellten Aysenur Kaya und Staatspreisträgerin Cornelia Moser)

Ausbildungsstart in Rosenheim

Ausbildungsstart in Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Anfang September treten in Stadt und Landkreis Rosenheim rund 1000 Jugendliche eine Ausbildung in einem IHK-Beruf an. Aktuell sind im Landkreis Rosenheim noch 662 Ausbildungsstellen unbesetzt und in der Stadt Rosenheim 208.

„Viele Betriebe haben angesichts des sich zuspitzenden Fachkräftemangels ihre
Ausbildungsangebote ausgeweitet und gehen neue Wege, um Schulabgänger von der Ausbildung zu begeistern und als Azubis zu gewinnen. Die Ausbildungsbereitschaft der Wirtschaft ist ungebrochen hoch“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Das größte Problem für die
Betriebe sei nach wie vor, dass es nicht genügend Bewerber für die
zahlreichen angebotenen Ausbildungsplätze gibt. Betroffen vom Angebotsüberschuss an Ausbildungsstellen seien alle Branchen gleichermaßen.
Laut aktueller Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind im Landkreis Rosenheim noch immer 662 Ausbildungsstellen unbesetzt und in der Stadt Rosenheim sind es 208 Lehrstellen, die noch immer frei sind. Diese Angaben beziehen sich auf alle Bereiche des Ausbildungsstellenmarkts, der neben dem IHK-Bereich auch das Handwerk, freie Berufe und den öffentlichen Dienst umfasst.

Industriemechaniker, Bankkaufmann und Industriekauffrau
und Kauffrau im Einzelhandel sind beliebte Ausbildungsberufe

Zuletzt war bei den jungen Männern im Landkreis der Industriemechaniker der beliebteste Ausbildungsberuf im IHK-Bereich, bei den jungen Frauen im Landkreis war es die Industriekauffrau. In der Stadt führt der Bankkaufmann die Liste der gefragtesten Ausbildungsberufe bei den jungen Männern an, bei den jungen Frauen war es die Kauffrau im Einzelhandel. Insgesamt gibt es im Landkreis Rosenheim an die 70 verschiedenen IHK Berufe, in denen Jugendliche derzeit eine Ausbildung absolvieren. In der Stadt sind es rund
60 IHK-Berufe.
In Stadt und Landkreis bilden aktuell mehr als 700 IHK-zugehörige Betriebe aus. Sie stehen für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse.
(Quelle: Pressemitteilung IHk für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)